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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5515

Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von Cleopatra am 05.08.2017 08:24

geli schrieb: So empfinde ich auch die Zeit, in der wir heute leben.

Liebe geli, diesen Gedanken hatte ich gestern auch gehabt ;-D
Man sehe mal raus in die Welt. Homosexualität, "Notlügen", "Rache", "Gewalt", alles Dinge die heutzutage immer mehr toleriert werden.
Lassen wir uns mitverleiten?
Ich denke, wir müssen da wirklich immer ganz nahe bei Gott sein.
Damals bei Jacob mit seinen Kindern in Sichem ist ja auch genau das passiert.
Jacob zog dorthin, weil das Land fruchtbar war und die Moral der Menschen, die Kultur war verdorben.
Am Ende musste Dina, die Tochter Jacobs am meißten darunter leiden und zwei Söhne Jacobs rächten sich brutalst, und hielten auch das für richtig.

Sowas sollte uns wirklich immer eine große Warnung sein.

Lila schrieb: Gott will auch heute keine Sklaven, sondern Menschen die freiwillig für Gott entscheiden. Gott wird niemals jemand zwingen. Aber ohne Gott sind wir unseren Feind schutzlos ausgeliefert. Nur Gott schenkt Errettung!

Diese Sätze finde ich in diesem Thema auch sehr wichtig.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5515

Re: Wer oder was ist Gott?

von Cleopatra am 05.08.2017 08:18

Reue kann man treffender auch mit trauern > betrübnis übersetzen, die ursprüngliche Bedeutung von Reue ist gram, kummer, betrübnis, schmerz.

Hm, nun sagst du es ja selbst- ein Gefühl.

Mir ist das, was du schreibst, ehrlich gesagt zu viel und zu hoch.

Diese "Wortspiele" wie "Zorn > zehren > zweien > trennen
Aber mit gewisser Rücksicht kann man auch hier sagen, das Gott, der Schöpfer, die Verantwortung dafür trägt, wenn sich letztendlich die Spreu vom Weizen trennt.
Deswegen wird hier mit „Zorn" Gottes übersetzt." sind mir zu kompliziert.

Es mag ja sein, dass es so für dich logisch klingt, aber wie Burgen schon schrieb: Gott hat die Bibel auch für ganz einfache Menschen gemacht.

Wir müssen nicht durch Wortspiele aus "Zorn" ein "Trennen" machen oder aus Reue wieder etwas anderes.

Zu behaupten, dass Wörter einfach geändert wurden, halte ich auch für sehr gewagt.
Wirst du immer sagen können, welche Wörter daher wahr und welche falsch sind?
Woran machst du das aus? Nach deiner Logik?

Und wenn jemand nicht so denkt wie du...?

Aber das mit den Wortspielen hatten wir ja auch schon in einem anderen Thread zum Thema Licht, glaube ich.

Also für mich ist Gott eine wunderbare Person, nicht zuende zu verstehen, aber trotzdem ganz unkompliziert.
Wir dürfen an den Gott, wie er in der Bibel beschrieben ist, glauben.
Und das tue ich.
Ich kenne Gott sogar

Lg Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Burgen
Gelöschter Benutzer

Losung

von Burgen am 05.08.2017 08:13

Losung 

Es sei Gutes oder Schlechtes - auf die Stimme des HERRN, unseres Gottes, werden wir hören. / Jeremia 42,6 

Den Geist löscht nicht aus. Prophetische Rede verachtet nicht. / 1. Thessalonicher 5,19-20 

Offenbarung 19,4-9 
Apostelgeschichte 20,17-38 

Jesu, meine Freude, meines Herzens Weide, Jesu, wahrer Gott. Wer will dich schon hören? 
Deine Worte stören den gewohnten Trott. Du gefährdest Sicherheit. 
Du bist Sand im Weltgetriebe. 
Du, mit deiner Liebe, Jesu, Freund der Armen. Groß ist dein Erbarmen mit der Kranken Welt. 
Herrscher gehen unter. Träumer werden munter, die dein Wort erhellt. 
Und wenn ich ganz unten bin, weiß ich dich an meiner Seite. 
Jesu, meine Freude. (BG: Gerhard Schöne) 




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Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von Lila am 04.08.2017 20:03

Geli schrieb: Und nicht nur, wie lange er das mit angesehen hat - sondern auch, dass er dann trotzdem alles gegeben hat, um uns Menschen zu erlösen!

Oder habe ich etwa Gefallen am Tode des Gottlosen, spricht Gott, der HERR, und nicht vielmehr daran, daß er sich von seinen Wegen bekehre und lebe?
Hes 18,23

Oft lese ich das Siegeslied von Debora und Baraks. Debora, eine Frau, eine Prophetin, eine Richterin... Von Gott gesandt. Sie gab weiter den Befehl von Gott, denn sie wusste ein Sieg über die Feinde kann nur durch Gott gegeben werden. Aber dazu war notwendig, dass der Volk zu Gott schrie.

 

Wir lesen dass Israel (fei-)willig war Gott zu gehorchen.

Lobet den HERRN, daß Israel wieder frei geworden ist und das Volk willig dazu gewesen ist.
Richter 5,2 (Luther)

Mein Herz ist mit den Gebietern Israels, mit denen, die willig waren unter dem Volk. Lobet den HERRN!
Richter 5,9

Gott will auch heute keine Sklaven, sondern Menschen die freiwillig für Gott entscheiden. Gott wird niemals jemand zwingen. Aber ohne Gott sind wir unseren Feind schutzlos ausgeliefert. Nur Gott schenkt Errettung!

Das Ende vom Lied ist gleich auch eine wunderbar ermutigende Prophetie:

Also müssen umkommen, HERR, alle deine Feinde! Die ihn aber liebhaben, müssen sein, wie die Sonne aufgeht in ihrer Macht! - Und das Land war still vierzig Jahre.
Richt 5,31

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

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Bithya85

40, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 171

Re: Die Jahreslosung zum Ausmalen

von Bithya85 am 04.08.2017 16:15

Ist zwar nicht direkt Jahreslosung, aber ich dachte, das Bild passt auch gut. Ist die Wand einer Komode bei mir.
Unbenannt3.png

Gemig-Blog Schaut gerne mal vorbei

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Wer oder was ist Gott ?

von Burgen am 04.08.2017 14:42

Hallo Jonas, 

woher nimmst du deine grundlegenden Aussagen bezogen auf die Auslegung der Worte und Begriffe ? 

Mit anderen Worten, wer ist oder war dein Lehrer ? 

Hast du ein Schriftstudium an einer Hochschule gehabt bzw. durchlaufen ? 

Oder gibt es richtungsweisende Bücher, die dein Denken so geprägt haben, dass du Behauptungen aufstellen kannst ?

:::::: 

In der Interlinearbibel steht ebenfalls: Und es reute JAWH. In einer anderen Schrift der Genesis stehen fast dieselben 

hebräischen Schriftzeichen für die Aussage. 

Ich denke, Gott ist viel größer, was du ja auch denkst. Dennoch besteht da ein Unterschied. 

Denn die Schrift bedient sich einer Schrift und Bilder, die die Menschen damals, vor gut 5700 Jahren etwa, verstanden. 

Gott hat nie über die Köpfe und Herzens verstehen hinweg gesprochen. Auch wenn sie es nicht verstanden, 

wie man ja auch bei Jesus engsten Jüngerkreis sehen konnte .  

Vers 8 steht, dass es Gott gereute. 

::: 

Ein Pastor erklärte es so, dass die Menschen , ihre Gene, nicht mehr völlig menschlich waren. Bis eben auf die 8 Personen der Familie Noah. 

Alle anderen waren durch Satan und die Engeln seiner Herrschaft auf Erden vermischt, daher die Riesen. 

Satan wollte verhindern, dass durch den Samen einer Frau der Erlöser geboren werden würde. 

Daher der Mord und Totschlag und die Angriffe auf die Frauen. So könnte es gewesen sein, wenn wir die Schrift mit dem Herzen und der geistlichen Wahrheit lesen. Da ist kein Raum für Psychologie oder ähnliches. 

Gott kommt zum Ziel und dann gibt es die neue Erde und den neuen Himmel. 
Gelobt sei Gott. 


Gruß 
Burgen 





Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.08.2017 14:44.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von geli am 04.08.2017 14:41

Cleopatra schrieb: Der letzte Satz lautet "Jeder tat, was recht war in seinen Augen."

So empfinde ich auch die Zeit, in der wir heute leben.
Jeder tut, was ihm gefällt, was Spass macht, was sich gut anfühlt. Gottes gute Gebote werden mit Füßen getreten, diejenigen, die sich daran halten, werden (bis jetzt "nur") verspottet. 
Das, was eigentlich gut ist, wird für schlecht erklärt, und was nicht gut ist, wird für "gut" ("cool") erklärt.

Ich denke, auf für uns Christen wird es in Zukunft nicht einfacher werden, sich ganz eng an Gott zu halten.

Was mich aber immer wieder besonders beeindruckt (nicht nur im Richterbuch), das ist Gottes Geduld - wie langer er dieses "Spiel" mitmacht: 

So ging es die ganze Zeit.
Richter lebte- Israel war brav.
Richter starb- Israel nahm sich wieder Götzen und tat, was Gott nicht wollte.I
m Laufe des Buches merken wir, wie diese Gottlosigkeit mit der Zeit zunimmt, je später wir lesen.


Und nicht nur, wie lange er das mit angesehen hat - sondern auch, dass er dann trotzdem alles gegeben hat, um uns Menschen zu erlösen!

LG, geli

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.08.2017 14:42.

lindakeln

47, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 1

Re: Die Jahreslosung zum Ausmalen

von lindakeln am 04.08.2017 13:46

Vielen Dank. Es ist sehr schön, selbst Jahreslosung zu malen. Allerdings möchte ich noch vorschlag, schöne Artikeln wie Karten oder Kerzen bei den Zuverlässigen zu kaufen.

jahreslosung-2017.png
Bildquelle: logo-buch.de

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Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Wer oder was ist Gott?

von Jonas am 04.08.2017 13:15

Gruß an Cleo, Solana und alle!

 

Hallo Jonas,

ich muss gestehen, ich tue mich etwas schwer mit deinem Text.
Das liegt aber eher an mir, weil diese "Sein" und "Geist" und so mir was hoch sind, bzw ich nicht so ganz verstehe.

Sein beschreibt eine Art Qualität, etwas mit bestimmten Inhalten, dass Gegenteil von Nichts.
Der Physiker würde es möglicherweise Energie nennen.

 

Gott an Raum und Zeit oder menschlichen Gefühlen zu binden, ist mMn der beste Weg, um aus Gott einen Götzen zu machen.

Diesen Satz finde ich jedoch sehr gewagt.
Du schreibst selbst, im Nachbarthread würde sowas geschrieben. Bedeutet das nicht dann im Umkehrschluss, dass derjenige in deinen Augen Götzendienst betreibt?

Es passiert hierbei mehr oder weniger unbewußt.
Sobald von Gefühlen die Rede ist, haben wir automatisch menschliche Wesen vor Augen.
Gott, wie er an sich ist, ist aber unendlich mehr als ein Mensch.
Sich Gott aber als eine Art Übermensch vorzustellen, ist die Vergötzung Gottes,
denn dann werden in aller Regel Eigenschaften auf Gott projiziert die vereinzelten menschlichen Ideen und Eigenschaften entspringen.

Raum: Er kann sich räumlich irgendwo aufhalten, wenn er möchte (siehe zB bei Mose die Feuersäule oder der Dornbusch), er ist aber nicht drauf angewiesen.
Zeit: Er kann sich in der Zeit völlig frei bewegen, das denke ich auch.

Das Ewige,Gott,  das was unendlich ist, ist auch unbegrenzt.
Er ist somit allgegenwärtig, immer und über-all.
Er ist somit nicht irgendwo, sondern er ist dass, was allgegenwärtig Raum und Zeit durchdringt.

Gott an sich bewegt sich demnach auch nicht, er ist.

Kol 1,16-17
Denn durch ihn ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Obrigkeiten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.

Psalm 137
Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich.
Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir. Von fern erkennst du meine Gedanken.
Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt; du bist vertraut mit all meinen Wegen.
Noch liegt mir das Wort nicht auf der Zunge - du, Herr, kennst es bereits.
Du umschließt mich von allen Seiten und legst deine Hand auf mich.
Zu wunderbar ist für mich dieses Wissen, zu hoch, ich kann es nicht begreifen.
Wohin könnte ich fliehen vor deinem Geist, wohin mich vor deinem Angesicht flüchten?
Steige ich hinauf in den Himmel, so bist du dort; bette ich mich in der Unterwelt, bist du zugegen.
Nehme ich die Flügel des Morgenrots und lasse mich nieder am äußersten Meer,
auch dort wird deine Hand mich ergreifen und deine Rechte mich fassen.
Würde ich sagen: «Finsternis soll mich bedecken, statt Licht soll Nacht mich umgeben»,
auch die Finsternis wäre für dich nicht finster, die Nacht würde leuchten wie der Tag, die Finsternis wäre wie Licht.


Aber Gefühle- da denke ich, dass du dich täuschst.

Denn ich finde in der Bibel viele Gefühle, das größte ist sogar die Liebe.

Liebe ist kein Gefühl, es ist die höchste Form geistiger Tätigkeit.
Liebe setzt das Erkennen und das Verständnis der geliebten Person voraus.

 

1Mo 6,6 Und es reute den HERRN, dass er den Menschen auf der Erde gemacht hatte, und es bekümmerte ihn in sein Herz hinein.

Dieser Vers ist kurz vor der Geschichte mit Noah.

Dieses "reute" würde ich auch nicht umdefinieren, es steht so da, also glaube ich es so.

Das brauchst du auch nicht, das ist ja schon passiert.
Der Autor dieses Textes hat mit Sicherheit nicht das Wort „Reue" verwendet.
Das umdefinieren von Wörtern war seit jeher ein Verbrechen am Wort.

Nichtsdestotrotz haben wir diese Übersetzungen der Bibel vor uns und ich plädiere auch dafür, die Bibel beim Wort zu nehmen.
Nur, wenn es unlogisch wird, dann stimmt eben die Definition des Wortes mit der ursprünglichen Aussage nicht mehr überein, die eben der Logos uns vorgibt

Reue kann man treffender auch mit trauern > betrübnis übersetzen,
die ursprüngliche Bedeutung von Reue ist gram, kummer, betrübnis, schmerz.
Gott ist auch synonym mit „Gut".

In diesem Sinne kann man auch sagen, das Gute wird nun einmal betrübt > getrübt durch das Böse.
Und das Böse brach dann in weiterer Folge in der Form der Sintflut > Sündenflut über die Menschen herein.

Unlogisch wäre es zu sagen, Gott hätte die Schöpfung am liebsten wieder Rückgängig gemacht.

Hier im Dasein wird das Gute getrübt durch das Böse, aber Gott hat es so gesetzt, dass das Gute, die Wahrheit siegen wird,
denn das Böse, die Lüge vernichtet sich letztendlich selbst, bzw hat keinen Bestand, führt sich selbst ad absurdum.

 

Auch sieht man Gottes Zorn, vor allem zB in Offenbarung, aber auch im alten Testament.

Gott ist auch barmherzig, und vor allem zeigt er sehr viel (ja er ist es sogar) Liebe.

Wenn du denn Zorn aber so definierst, das Gott voll Wut auf seine Feinde einschlägt,
dann stehst du im Widerspruch zu der Aussage Jesus, der den vollkommenen Gott als den Guten Gott bezeichnet.
Also wird wohl deine Definition des Wortes „Zorn" nicht stimmig sein.
Gut heißt im Bezug zum Ewigen, unendlich gut, denn das was ewig ist, kann nur eins sein und nicht zwei, nämlich gut und böse.
Nur das Endliche, bzw Menschen sind gut und böse.

Math 5, 43-48
Ihr habt gehört, daß gesagt ist: "Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen." Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, auf daß ihr Kinder seid eures Vater im Himmel; denn er läßt seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte.Denn so ihr liebet, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner?Und so ihr euch nur zu euren Brüdern freundlich tut, was tut ihr Sonderliches? Tun nicht die Zöllner auch also? Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist.

Zorn > zehren > zweien > trennen
Aber mit gewisser Rücksicht kann man auch hier sagen, das Gott, der Schöpfer, die Verantwortung dafür trägt, wenn sich letztendlich die Spreu vom Weizen trennt.
Deswegen wird hier mit „Zorn" Gottes übersetzt.

 

Wahrheit bedeutet nicht, dass wir hier sind und dort die Wahrheit. Wahrheit bedeutet, wir sind durch sie.
Wahr ist das, was es gilt zu bewahren, weil es dem Leben dient.

Diesen Satz verstehe ich nicht im Hinblick auf die Frage, wer Gott ist.

Gott ist die Wahrheit bzw die Liebe ist die Wahrheit.
Die Liebe gilt es zu be-wahren, denn sie dient allem Lebendigen.
Sie bringt das Leben zum blühen.
Die Liebe ist der Möglichkeit nach allgegenwärtig.

 

Gott sorgt und kümmert sich nicht, man kann ihn auch nicht beleidigen, denn von Gott, vom Ewigen her ist auch schon alles abgeschlossen bzw die Zeiten sind vom Ewigen her schon erfüllt und wie wir wissen geht es gut aus, oder anders ausgedrückt, endet alles wieder bei Gott.

Das finde ich so nicht in der Bibel.

Den Rest habe ich ehrlich gesagt auch nicht verstanden bzw finde die Bestätigung nicht in der Bibel.

Lg Cleo

Was man in der Bibel findet ist, dass es bei Gott enden wird und Gott kennt den Ausgang auch schon, bzw hat ihn in den Schriften schon vorhergesagt.
Darin sind sich auch, aller Regel nach Wissenschaftler einig, dass dieses Dasein einmal begonnen hat und auch wieder enden wird.

Ein Erklärungsversuch:
Das Ewige ist Grundsätzlich für uns Menschen nicht vorstellbar.
In der Zeit wie wir sie erleben, geschehen für uns die Dinge kausal, also in zeitlicher Abfolge.
Anders beim Ewigen, hier ist das Geschehen „gleichzeitig" bzw analog.
Vom Ewigen her ist der Anfang der Zeit, gleichzeitig ihr Ende.

Also alles was über die Zeit verteilt geschieht, ist vom Ewigen her im Augenblick geschehen bzw einsehbar.
Auch in der Wissenschaft gibt es das Phänomen der Analogie, wenn sich Teilchen unabhängig voneinander, im selben Augenblick verändern.
Die Zeit ist demnach auch vom Ewigen bzw von Gott durchdrungen, den das was keinen Anfang und kein Ende hat, endet auch nicht bei oder in der Zeit.
Nichts begrenzt die Ewigkeit.

Ich bin bei euch alle Tage eures Lebens, sagt Jesus dazu sinngemäß.

Wenn Gott Leid empfinden würde, wäre er nicht vollkommen.

Leid ist dort, wo Unvollkommenheit ist.

Leid ist ein Ausdruck von gelebter Entwicklung.

 

Gott ist der Schöpfer des ganzen Universums.
Er ist Person, Persönlichkeit er hat Charakter. Er ist aber nicht wie ein Mensch an einen Körper gebunden.
Gott ist heilig und gerecht.
Er ist überaus mächtig und er hat keine Grenzen.
Und er hat mich die kleine Cleo sehr lieb, obwohl sie immerwieder Mist baut.
Er hat sogar dafür gesorgt, dass die kleine Cleo zu ihm darf und sich Kind Gottes nennen darf.
Und das zeigt mir sehr sehr sehr viel Liebe, für die ich sehr dankbar bin.

Lg Cleo

Sicher ist Gott Person, denn er ist etwas Bestimmtes und nicht irgendetwas
und er ist der treue Gott.
Weil er Liebe ist, ist er auch berechenbar.
Auf ihn ist immer Verlaß.
Menschen sind unberechenbar, weil der Mensch heute mal so und morgen wieder anders ist.

Gott kann gar nicht anders als Liebe zu sein,
seine Kinder zu lieben, denn es entspricht seinem Wesen.
Dem verlorenen Schaf geht er noch am allermeisten hinterher und
einen glimmenden Docht löscht er nicht aus.

Er kennt unser aller Mist, unseren Abfall.
Aber in seiner unendlichen Barmherzigkeit lädt er seine Kinder immer wieder von neuem ein, zu ihm zu kommen.
Und am Ende wird im Angesicht der Liebe jedes Knie sich beugen.

2Kor 8, 9-11
Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist,damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, daß Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.


Hallo Jonas

Ich kann gut nachvollziehen, dass die allzu menschliche Beschreibung Gottes dich irritiert.

Diese menschlichen Beschreibungen irritieren mich nur dann, wenn Christen keine Antworten auf die Vorwürfe von einem vermenschlichten Gott haben und dann in der Folge bei so schwachsinnigen Vergleichen, wie Gott mit einem Spagethimonster argumentationslos enden.

 

Denn, wenn wir das lesen: "es reute ihn", dann haben wir ja nur als Anhaltspunkt einen Menschen vor Augen, der etwas bestimmtes erreichen wollte - und dann kam es durch bestimmte Umstände, die er nicht vorhersehen konnte und gegenüber denen er machtlos ist, ein ganz anderes, ungewolltes Ergebnis heraus. Und im Nachhinein bereut er, was er getan hat und sagt: "Hätte ich doch bloss nicht und hätte ich stattdessen lieber ....."

So eine Vorstellung auf Gott zu übertragen, passt natürlich gar nicht.

Denn Gott hat sehr wohl alles vorher gewusst und er kann nicht durch unvorhergesehene Umstände überrascht werden.
Und es gibt auch keine Umstände, die er einfach machtlos hinnehmen muss, die ihm seine Pläne durchkreuzen könnten .... das geht nur bei einem Menschen mit all seinen Begrenzungen, der Zeit unterworfen ....

Also, wenn da steht: "Es reute Gott", dann heisst das nicht, dass man sich darunter Gott vorstellen soll mit menschlichen Gefühlen und menschlicher Ohnmacht, von Umständen überrollt.

Du vermagst es schöner auszudrücken als ich

Aber, so wie du Gott beschreibst, kommt es mir vor wie genau das andere Extrem in die Gegenrichtung: Gott als der ganz andere, der ganz Ferne, der ganz Unbegreifliche ....usw, über den man eigentlich gar nichts wirklich aussagen kann, weil man ihn sonst einengen würde.

Naja, Aussagen über Gott kann man schon durch das Wirken seine geliebten Sohnes machen, wie ich beschrieben habe.
Gott ist die Liebe und damit alles, was in diesen Begriff paßt, sowie Barmherzigkeit, Wahrheit, Treue, Vergebung usw.
Das ist das Neue an der Botschaft Jesu, das dieser Gott eben kein fremder Gott ist, sondern er uns am nächsten ist und wir in ihm aufgehoben sind.
Durch seinen Willen ist jeder Einzelne von uns.

Mit besten Grüßen
Jonas

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.08.2017 13:16.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (40) unsere Liebe werde immer noch reicher an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9

von Burgen am 04.08.2017 10:04

Losung 

David sprach zu Goliath: Du kommst zu mir mit Schwert, Spieß und Sichelschwert,

Ich aber komme zu dir im Namen des HERRN Zebaoth. / 1. Samuel 17, 45

Paulus schreibt:
Ich bitte Gott, dass er euch aus dem Reichtum seiner Herrlichkeit beschenkt
und euch durch seinen Geist innerlich stark macht. / Epheser 3,16

Lukas 22, 14 - 20
Apostelgeschichte 20, 1 - 16

 

Antworten
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