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Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Ehefrau "standhaft" ungläubig
von Henoch am 01.08.2017 10:43Hallo Toasti,
ich denke, dass Deine Frage eher war, ob wir das erlebt haben. Also ja, ich habe es erlebt, weil ich vor meinem Mann zum Glauben kam.
Es ist nicht einfach und deshalb empfielt der Herr ja auch, "in ihm zu heiraten". Es ist z.B. nicht angenehm, im Falle von Schicksalschlägen, wenn der eine zu Gott fleht und der andere Gott flucht.
Zum Thema Homosexualität.
Also, es ist so, dass wir die, die drinnen sind richten sollen, die die draußen sind nicht: 1Kor 5,12 Denn was gehen mich die draußen an, dass ich sie sollte richten? Habt ihr nicht die zu richten, die drinnen sind?
Hier dürfen wir so handeln, wie Jesus tat, der mit Sündern aß und trank um ihnen die gute Nachricht weiterzusagen. Was wir nicht dürfen, ist Böses gut und Gutes böse zu nennen. Kommt also die Frage auf, was die Schrift zur Homosexualität sagt, dann müssen wir ehrlich antworten. Liebt den Sünder, aber nennt die Sünde das, was sie ist.
Jes 5,20 Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse; die Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis; die Bitteres zu Süßem machen und Süßes zu Bitterem!
Henoch
Burgen
Gelöschter Benutzer
Losung
von Burgen am 01.08.2017 10:22Monatsspruch
Gottes Hilfe habe ich erfahren bis zum heutigen Tag und stehe nun hier und bin sein Zeuge bei Groß und Klein. / Apg 26,22
Losung
Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen. / Psalm 18,30
Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. / 1. Johannes 5,4
Matthäus 22,1-14
Apostelgeschichte 18, 23-19,7
Herr, unser Gott, uns beeindruckt der Mut von Menschen, die mit deiner Hilfe Hindernisse überwunden haben.
Doch immer wieder zögern wir. Manche Menschen, die vor uns stehen, erscheinen uns zu hoch, manche Gräben, die uns trennen, zu tief.
Wie sollen sie überwunden werden, wer kann sie überbrücken?
Wir bitten dich, führe uns aus der Verzagtheit und lass uns deiner Kraft neu trauen.
(Gebet aus der Redaktion)
Re: Die Bibel - Wort Gottes in Beziehung zu Jesus - Wort Gottes?
von solana am 01.08.2017 09:58Ist doch so, dass nicht ALLES, was in der Bibel steht zur Erziehung in Gerechtigkeit und Besserung führt. Wäre dem schon immer so gewesen, hätte Gott seinen Sohn ja nicht als Licht in die damals vorherrschende Finsternis senden müssen um die Israeliten von ihren Sünden zu erlösen, denke ich.
Hallo Angel
Diese Argumentation verstehe ich nicht.
Wie oben schon gezeigt, steht im Urtext eindeutig, dass "alle" Schrift von Gott eingegeben ist.
Und der Rest des Satzes ist eindeutig auch auf "alle" Schrift bezogen.
Egal, wie man jemand das in irgendeine Sprache übersetzt.
Und warum, meinst du, musste Gott seinen Sohn zu unsere Erlösung schicken?
Weil nicht genau genug in der Bibel stand, woran sich die Menschen halten sollen?
Oder, weil sie es eigentlich doch genau wussten, aber nicht danach handelten?
Gruss Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Die Bibel - Wort Gottes in Beziehung zu Jesus - Wort Gottes?
von Rapp am 01.08.2017 09:16Ich lese und staune. Wenn ich Teile meiner Bibel als unnötig betrachte, kann ich sie ja gleich wegwerfen! Soll ich mit meinem bisschen menschlichem Verstand herauslesen, was Gott sagte und was nicht?
Etwas müssen wir mal sicher bedenken: Paulus und die anderen Autoren des NT hatten nur die Schriften des AT und schrieben somit Fortsetzungsgeschichte. Habe ich aber eine Fortsetzungsgeschichte vor mir, muss ich wohl oder übel Teil eins lesen, wenn ich Teil zwei begreifen will! Gerade Paulus freute sich, dass die Leute in Beröa seine Lehre anhand der Schriften des AT prüften...
denn es gibt kein Ansehen der Person bei Gott: (Apostelgeschichte 10.34) (Kolosser 3.25) (1. Petrus 1.17) 12 Welche ohne Gesetz gesündigt haben, die werden auch ohne Gesetz verloren gehen; und welche unter dem Gesetz gesündigt haben, die werden durch das Gesetz verurteilt werden. 13 Denn vor Gott sind nicht die gerecht, welche das Gesetz hören; sondern die, welche das Gesetz befolgen, sollen gerechtfertigt werden. (Matthäus 7.21) (Jakobus 1.22) 14 Denn wenn die Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur tun, was das Gesetz verlangt, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst ein Gesetz; (Apostelgeschichte 10.35) 15 da sie ja beweisen, daß des Gesetzes Werk in ihre Herzen geschrieben ist, was auch ihr Gewissen bezeugt, dazu ihre Überlegungen, welche sich untereinander verklagen oder entschuldigen. (Römer 1.32) 16 Das wird an dem Tage offenbar werden, da Gott das Verborgene der Menschen richten wird, laut meinem Evangelium, durch Jesus Christus. (Lukas 8.17) Röm.2, 11-16
Dieses Wort des Paulus gründet wohl auf dem folgenden Zitat aus dem AT:
26 Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euch legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben; (Hesekiel 11.19) 27 ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Satzungen wandeln und meine Rechte beobachten und tun. Hesekiel 36, 26-27
Re: Ehefrau "standhaft" ungläubig
von Greg am 01.08.2017 09:06Gelassenheit ist wichtig, da wir nicht vergessen sollten, das wir es mit mitmenschen zu tun haben, die ihre eigene Geschichte an schmerz, schuld und bedürfnisse haben.
Bei dieser ganzen erzählung....also ich weis nicht. Es klingt wie "heiliger, gläubiger, lieber mann" und "ungläubige, zur wahren liebe unfähigen frau". Wir lesen aber nicht die seite der ehefrau.
Ich bezeifele, ob eine Frau, die Christus nicht kennt, nicht in der Lage ist Ihren Mann aus ganzem Herzen zu lieben. Ich denke auch der Gedankengang "Hätte ich eine Christliche Frau geheiratet, so wäre alles besser" ist ein Trugschluß. Die gleichen Probleme, die hier beschrieben werden, findest Du auch bei einer christlichen Frau, Agape Liebe hin oder her. Auch der selbstverständliche ansatz, das der Christliche Partner einsichtig ist und liebevoller agiert als pertner, die christen nicht kennen, kann zu bösen überraschungen führen.
Paulus rät davor ab, einen Partner zu heiraten, der Christus nicht kennt. Ich denke Toasti war dies bewusst, hat sich aber aus verschiedenen Gründen gegen Biblische Anweisungen entschieden.
Nun befindet sich Toasti in eine Situation, wo er seine entscheidung bereut, weil er nicht das kriegt, was er erwartet.
Paulus gibt hierzu folgenden rat:
1 Korinther:
Ich finde, es ist ein guter Rat. Und aus Toasti's erzählung wirkt es so, als würde sie ihn nicht verlassen wollen und sogar wirklich lieben.
Was nicht zu vernachlässigen ist, steht in Vers 14: "Denn der ungläubige Mann steht durch seine gläubige Frau unter dem Einfluss Gottes, ebenso die ungläubige Frau durch ihren gläubigen Mann."
Wenn Toasti beständig in Christus bleibt, dann WIRD es sich auf seine Frau auswirken. Irgend wann wird sie Standhaft gläubig werden.
Und dazu muss sich Toasti von Gott verändern lassen...
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Re: Die Bibel - Wort Gottes in Beziehung zu Jesus - Wort Gottes?
von Cleopatra am 01.08.2017 07:54Liebe angel, das denke ich sehr wohl. Doch.
Und ich verstehe den Vers trotzdem immer gleich.
Ich habe letzte Woche das Buch Richter gelesen.
Eigentlich eine Erzählung, oder?
Aber mir hat dieses Buch sehr wohl geholfen, nochmal über mich und meinen "Zustand" nachzudenken.
Es diente mir zur Besserung.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
SMart
Gelöschter Benutzer
Re: Ehefrau "standhaft" ungläubig
von SMart am 01.08.2017 04:07@angel121
Ich sprach von ihm, nicht von ihr. Bitte genauer lesen! Was sie tut, muss sie verantworten.
Also einfach nur das lesen, was hier steht, und verstehen.
@Toasti
"Trennung gar keine Option!"
Da scheiden sich die Geister wohl. Das musst du auch ganz allein für dich prüfen. Wir sind einfache Menschen, unterliegen nicht dem Gesetz, sondern der Gnade. Wenn deine Kraft reicht, das auszuhalten, ist doch alles wunderbar. Für mich klang das leider gar nicht so.
Ich hab ja auch keine Ahnung, wie es sich in der Spannung liebevoll leben lässt, so frei nach 1. Kor. 13,7. Wenn du das kannst, dann ist das bewunderswert.
Dann gibt's auch nix zu meckern.
Bei mir würde die Liebe langsam sterben, wenn sie nicht auch irgendwie irgendwann erwidert würde.
Aber ich brauch ja auch die Gnade umso mehr!
Re: Die Bibel - Wort Gottes in Beziehung zu Jesus - Wort Gottes?
von Lila am 31.07.2017 23:10Es wäre noch hilfreich für uns weitere Stellen aus der Bibel:
Was aber zuvor geschrieben worden ist, das wurde zu unserer Belehrung geschrieben, damit wir durch die Geduld und durch den Trost der Schrift Hoffnung fassen.
Römer 15,4
Das alles, was jenen widerfuhr, ist ein Vorbild und wurde zur Warnung geschrieben für uns, auf welche das Ende der Zeitalter gekommen ist. 12 Darum, wer sich dünkt, er stehe, der sehe wohl zu, daß er nicht falle!
1Kor 10,11-12
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Re: Die Bibel - Wort Gottes in Beziehung zu Jesus - Wort Gottes?
von Lila am 31.07.2017 22:35Liebe Angel!
Ich denke, hier handelt sich um eine reine deutsch-grammatische Frage.
In meinem Muttersprache braucht man das „ist" überhaupt nicht, trotzdem ist es eindeutig, dass die Schriften von Gott eigegeben sind.
Vielleicht hilft uns weiter, was Apostel Petrus sagte:
Und wir halten nun desto fester an dem prophetischen Wort, und ihr tut wohl, darauf zu achten als auf ein Licht, das an einem dunklen Orte scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen; 20 wobei ihr das zuerst wissen müßt, daß keine Weissagung der Schrift ein Werk eigener Deutung ist. 21 Denn niemals wurde durch menschlichen Willen eine Weissagung hervorgebracht, sondern vom heiligen Geist getrieben redeten heilige Menschen, von Gott gesandt .
2Petr 1,19-21
Und natürlich kann man Gott von Jesus und von dem Heiligen Geist niemals trennen.
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Re: Die Bibel - Wort Gottes in Beziehung zu Jesus - Wort Gottes?
von angel121 am 31.07.2017 22:28@Hyperion
Also ich finde es schon wichtig, dass der einstige Sinn unverändert wiedergeben wird. Wenn man im Bibelstellenvergleich schon erkennt, welcher Glaubensrichtung z.B. der Übersetzer der Hoffnung für alle angehört,
Gerade bei Hoffnung für alle, kann man dagegen halten:
Tja, der Buchstabe tötet, der Geist belebt, bekommt dadurch wohl eine klare Bedeutung. Paulus würde sich vermutlich im Grabe umdrehen, sähe er, wie klare Aussagen von ihm entstellt wiedergegeben wurden.
gby angel121

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