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Cosima
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Beiträge: 951

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von Cosima am 08.07.2017 22:49

In einer alten Kirche   Johanniskirche.jpg wurde mir das Wort zuerst verkündigt. 

Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und
kommt nicht 
in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.  Johannes 5,24

Ist das so einfach? Das Wort hören, daran glauben....und man kommt nicht in das Gericht?
Ich habe das Wort Gottes schon als kleines Kind gehört und dadurch Jesus Christus kennen
gelernt, 
doch dann habe ich Umwege gemacht, als ich erwachsen wurde. Es hat eine Entscheidung 
gebraucht, um Jesus Christus nachzufolgen.
Darüber möchten wir morgen Abend im Hauskreis mit euch austauschen und ich bin gespannt
auf eure Gedanken dazu. 

Wir treffen uns wie immer 

am Sonntag, den 9. Juli 2017 um 20:30 Uhr im Chatraum "Hauskreis-Miteinander".

Herzliche Einladung an alle Hauskreis-Teilnehmer, 
Chestnut und Cosima freuen sich auf euch. 


Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Bibelklar

von Pal am 08.07.2017 21:45

Genau, liebe @Geli, und die Sicherheiten möchten wir nur zu gerne aus unserem SELBST, ICH-Ego erhalten.
Ich kann, ich werde, ich bin.... wo genau dieser Fokus der göttlichen Unverdienbarkeit im Wege steht!

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?

von geli am 08.07.2017 20:14

Sicher richtig, doch was meint die Bibel denn mit den "Toten"? Sind es verstorbene Menschen? Oder meint die Bibel damit nicht vielmehr die Widersacher Gottes, die Dunkelmächte? Ich rede ja nicht dem geistigen Verkehr mit verstorbenen Menschen das Wort.

Wenn man mit Maria oder Heiligen spricht, hat man wohl "geistigen Verkehr" mit diesen Toten. Anders kann man es nicht nennen.
Und dass die Bibel mit "Toten" nicht irgendwelche Dunkelmächte oder den Widersacher Gottes meint, sieht man an der Begebenheit mit Saul und Samuel.
Samuel war gestorben, und Saul suchte den Kontakt mit ihm, obwohl er wußte, dass Gott das verabscheute und uns das untersagt hat.
Mit "Toten" meint die Bibel hier wohl keine Widersacher oder Dunkelmächte, denke ich. Samuel war ein gottesfürchtiger Prophet.

Heilige oder Maria ansprechen und den Kontakt zu ihnen suchen, das ist genau das Gleiche wie Saul/Samuel.

Aber wenn man den Namen Jesu Christi anruft, dann kommt nicht ein Dunkelwesen, sondern es kommt der Herr in dein Herz.

Nein - man kann sich nicht hinter dem "Namen Jesu Christi" verstecken und dabei Dinge tun, die Gott als Greuel bezeichnet. Das bedeutet, dass wir seinen Namen für Dinge, die er nicht erlaubt mißbrauchen.
Jesus und der Heilige Geist wird sich nicht zu Dingen stellen und sie unterstützen, die gegen sein Gebot gerichtet sind.

Wenn wir bewußt gegen seine Gebote handeln, müssen wir damit rechnen, dass nicht Gott, sondern der Satan in Aktion tritt - eben dann als Engel des Lichts, um uns in die Irre zu führen.

Und er gibt sich zu erkennen, er nimmt Wohnung in dir

Ja, aber das tut er bei der Wiedergeburt. Dazu muss ich nicht erst die Toten anrufen.

Du weisst dann, ob ein Gedanke vom Herrn ist oder von einem Dunkelwesen.

Auch dazu - um das zu wissen - benötige ich keine Anrufung von Heiligen oder dergleichen. Das ist Götzendienst - denn Gott steht an erster Stelle, und nur von ihm dürfen wir alles erbitten und erfahren. Jesus Christus ist der (einzige) Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als nur durch ihn. Und er ist auch der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen.
Alle anderen Versuche, Unterscheidung, Weisung oder was auch immer zu bekommen, sind Götzendienst und Gott ein Greuel.

Und wenn jetzt wieder einer behauptet, das sei nicht aus der Bibel zu entnehmen, dann schaut euch bitte an, was Jesus über den Tröster gesagt hat, der uns Dinge erkennen lassen wird, von denen Jesus gesprochen hat und von denen er noch nicht gesprochen hat.

Ja, der Tröster ist der Heilige Geist, der uns an alles erinnern wird und uns lehren wird. Aber der Heilige Geist nimmt bei der Wiedergeburt Wohnung in uns - und dieser Heilige Geist zieht sich zurück, wenn wir Dinge tun, die Gott nicht gutheißt.
Wenn er sich aber zurückzieht, dann haben wir es mit finstern Mächten zu tun - die kommen gerne und lügen uns an und behaupten dann sogar, sie würden uns nun die Unterscheidung lehren.

Nein - da bin ich mir ganz sicher: Eine Verbindung zu Gott und dem Heiligen Geist kann es nur dann geben, wenn wir uns ihm auf Wegen nähern, die er für gutheißt. Unser Weg ist Jesus Christus - sonst niemand.

Lieber Nobse, ja, da werden wir uns absolut nicht einig. Und wenn ich ehrlich bin - ich mache mir Sorgen, dass Du am Ende zu denen gehören wirst, zu denen Jesus sagen muss: "Ich kenne euch nicht, wer seid ihr?" Das würde mir wirklich leid um Dich tun   - und ich stelle mir vor, wie groß dann bei Dir das Entsetzen ist, wenn Du merkst, dass es der falsche Weg war und es nun zu spät ist 

Lg, geli

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nobse

98, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 174

Re: Raum der Stille und des Gebets

von nobse am 08.07.2017 19:59

Sanctus, sanctus, sanctus, dominus deus Sabaoth.
Pleni sunt coeli et terra gloria tua.
Hosanna in excelsis.
Benedictus qui venit in nomine domini.
Hosanna in excelsis.

Heilig, heilig, heilig ist der Herr Gott Zebaoth.
Himmel und Erde sind voll von deiner Herrlichkeit.
Hosannah in der Höhe.
Gebenedeit sei der da kommt in dem Namen des Herrn.
Hosannah in der Höhe.

(Lobpreis der Engel, z.B. in Jes. 6.1)

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nobse

98, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 174

Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?

von nobse am 08.07.2017 19:47

Liebe Mit-Schreiber, liebe Mit-Leser,

nun haben mir ja doch schon etliche von euch geantwortet und ich kann bei meiner begrenzten Zeit auch nicht auf alles noch einmal eingehen.

Bleiben wir einmal bei der Frage, ob man Heilige nun verehren darf oder nicht.

Der eine oder andere von euch argumentiert: Man soll die Toten nicht anrufen.

Sicher richtig, doch was meint die Bibel denn mit den "Toten"? Sind es verstorbene Menschen? Oder meint die Bibel damit nicht vielmehr die Widersacher Gottes, die Dunkelmächte? Ich rede ja nicht dem geistigen Verkehr mit verstorbenen Menschen das Wort. Aber man kann - und soll - ihnen immer mal wieder ein Fürbitte-Gebet zukommen lassen. Denn wer von uns weiss denn, ob sich ein Verstorbener nicht vielleicht im Fegefeuer befindet und unser Gebet als segensreiche Hilfe empfindet? Auch das ist Nächstenliebe, das bitte ich zu bedenken.

Ein anderes Argument lautete: Auch Satan kann sich als Engel des Lichts verstellen.

Auch das ist richtig. Aber wenn man den Namen Jesu Christi anruft, dann kommt nicht ein Dunkelwesen, sondern es kommt der Herr in dein Herz. Und er gibt sich zu erkennen, er nimmt Wohnung in dir. Und die dunklen Anteile deiner Seele werden nach und nach in Liebe umgewandelt. Und dann schenkt er dir die Gabe der Unterscheidung der Geister. Du weisst dann, ob ein Gedanke vom Herrn ist oder von einem Dunkelwesen.

Und wenn jetzt wieder einer behauptet, das sei nicht aus der Bibel zu entnehmen, dann schaut euch bitte an, was Jesus über den Tröster gesagt hat, der uns Dinge erkennen lassen wird, von denen Jesus gesprochen hat und von denen er noch nicht gesprochen hat.

Und dann setzte doch jemand von euch den Herrn selbst mit dem Schriftwort gleich:

"Gott, Jesus, ich liebe dich , - aber die Worte der Bibel reichen nicht aus - ich brauche mehr. Du reichst mir nicht."

Die darin enthaltene Unterstellung, dass die Bibel Jesus sei, ist allerdings auch nicht bibelkonform:

Joh. 5.39 Ihr erforscht die Schriften, denn ihr meint, in ihnen ewiges Leben zu haben, und sie sind es, die von mir zeugen; 5.40 und ihr wollt nicht zu mir kommen, damit ihr Leben habt.

Hier teilt Jesus der Schrift ihre eigentliche Bedeutung zu: Nicht sie ist das Leben, sondern ER - Jesus Christus - ist das Leben. Die Schrift zeugt nur von Jesus, kann aber kein Ersatz für eine Verbindung zwischen dem Gläubigen und Christus sein. Und diejenigen, die sich am Schriftwort festklammern, gilt das Wort von Paulus als Mahnung: Das Reich Gottes besteht nicht aus dem Wort, sondern aus Kraft.

Dann stellt sich weiter die Frage, was mit "fleischlichem" Wesen des Menschen gemeint ist. Dies nur auf die Bedürfnisse des materiellen Körpers zu beziehen, ist wohl ein bisschen zu kurz gesprungen. Was ist mit dem Bestreben eines Menschen, anderen Angst zu machen, andere zu manipulieren, unter Zwang zu setzen, ihnen Leid zuzufügen, sie zu belügen, sie zu bestehlen usw. usw. Dies kommt doch nicht alles aus dem materiellen Körper, sondern dies sind geistige Eigenschaften, die in der Seele des Menschen ihre Ursache finden.

Thomas hatte einen interessanten Beitrag geschrieben. Darin heisst es unter anderem:

Thomas: In der griechischen Sprache des Neuen Testamentes und in weiteren älteren Sprachen kommt nun eine weitere Form (Medium --- hier nachzulesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Medium_(Grammatik) ) dazu, die meine ich dann hilfreich ist, zu verstehen, was Gottes Part ist und was unser Part in der Heiligung ist.

Unser Handeln hat dann eine unmittelbare Wirkung auf uns selbst, obwohl das Objekt der Handlung nicht wir selbst sind. Großartig, das beschreibt wirklich das Zusammenwirken von Gott und seinen Geschöpfen (das ist nicht auf Menschen einzuschränken).

Aber das muss man erst mal verstehen. Das richtige Verständnis hierzu wünsche ich allen von uns.

In diesem Sinne herzlichen Gruß und Gottes Segen,
Nobse

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Bibelklar

von geli am 08.07.2017 19:29

Ja, finde ich gut erklärt.
Eigentlich geht es um das Motiv, warum wir "gute Werke" tun. Aber irgendwie scheint das doch für Viele sehr schwer verständlich zu sein.

Du hast auch den "reichten Jüngling" erwähnt. Dazu hat Ulrich  Parzany in seinem Buch "Kraft und Mut statt Angst und Wut" etwas sehr Gutes geschrieben.

Wir alle suchen im Leben Halt, Stütze, Sicherheit, wollen vor Gott gut dastehen.
Bei dem Jüngling war die Sicherheit sein Reichtum - darauf verließ er sich. Bei manchen sind es Menschen, auf die sie sich verlassen, es können auch "gute Werke" sein, die ihnen Sicherheit geben - jeder muss sich selbst hinterfragen, worin er sein Sicherheit und seine Stabilität im Leben sucht, worauf er sein Leben aufbaut.

Parzany nennt alle diese Dinge ein "löcheriges Boot", mit dem wir durchs Leben rudern.
Und er vergleicht das, was Gott uns anbietet als "Fels", auf dem wir unser Haus bauen, mit einem Boot ganz ohne Löcher.

Gott bietet uns an, in sein Boot umzusteigen.

Das Schwierige dabei ist, dass man sein "löcheriges Boot" zuvor verlassen muss.

Ich würde, passend zu diesem Video, die Gnade Gottes, mit der er uns Leben und Gerechtigkeit schenkt, mit dem Boot ohne Löcher vergleichen.
Leider bleiben viele Menschen in dem löcherigen Boot ihrer eigenen Gerechtigkeit sitzen, weil ihnen das Sicherheit vermittelt -  und rudern weiter dem Untergang entgegen...

Lg, geli

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Bibelklar

von geli am 08.07.2017 18:25

So - jetzt bin ich grad bei Teil 2 

Lg, geli

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2501

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 08.07.2017 17:08

Lass mir deine Barmherzigkeit widerfahren, dass ich lebe; denn ich habe Freude an deinem Gesetz.

(Psalm 119, 77; Lutherbibel 2017)

Merciful

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Woran erkenne ich, ob ich errettet bin und echten Glauben habe?

von geli am 08.07.2017 14:02

Henoch: Ich muss es nicht verstehen, denn er ist auch dann vollkommen mrin Vater, wenn es außerhalb meines Vorstellungsvermögens ist.

Da hast Du recht , Henoch - verstehen kann ich es auch nicht... 

Lg, geli

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?

von solana am 08.07.2017 13:30

Ja, Geli und Thomas, ich finde in der Bibel auch nicht die Idee eine "substanziell verunreinigten Seele durch das Fleisch".

Im Johannes-Evangelium ist das ein Thema, zB im Gespräch Jesu mit Nikodemus:

Joh 3, 5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht geboren wird aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.
6 Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.

Und so steht es auch im Prolog:

Joh 1, 12 Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben, 13 die nicht aus menschlichem Geblüt noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

Oder auch in der zitierten Stelle aus dem Korintherbrief:

1. Kor 15, 45 Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, »wurde zu einem lebendigen Wesen« (1. Mose 2,7), und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht.

"Fleischlich" bedeutet doch, eine fleischliche Gesinnung zu haben (Röm 8,5 Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt.)

Dh "eine auf das Irdische ausgerichtete Gesinnung haben", darin ihre wahre Identität zu sehen, ihr idrisches Leben lieben und sich darin "selbst verwirklichen". Darin Ziel und Erfüllung ihres Daseins zu sehen und dem alles andere unterordnen.

So eine "fleischliche Gesinnung" kann doch nur solange bestehen, wie "Fleisch" da ist, solange wir einen irdischen Körper haben und auf der Erde leben.

Wenn wir den irdischen Körper nicht mehr haben und nicht mehr auf der Erde leben, dann können wir doch auch gar nicht mehr "fleischlich gesinnt" sein.
Und unsere Seele (wie auch immer man die nun definiert) kann doch dann auch keine fleischlichen Verunreinigungen mit ins Jenseits nehmen .....

Im Johannes-Evangelium heisst es auch:

Joh 8,32 und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

Und wenn wir dereinst die Wahrheit vollständig erkennen werden (1. Kor 13, 12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.) , dann kann uns nichts mehr in falscher Gesinnung gefangenhalten.

Gruss
Solana


angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.07.2017 13:50.
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