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Merciful

55, Männlich

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Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 14.07.2017 08:53

Psalm119_Vers80.png

jehij-libij tamijm bechukejcha lema´an lo` `ewosch:

Mein Herz bleibe rechtschaffen in deinen Geboten, damit ich nicht zuschanden werde.


(Psalm 119, 80; Biblia Hebraica Stuttgartensia und Lutherbibel 2017)

Merciful

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Lila

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Re: Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,

von Lila am 14.07.2017 08:49

Lieber Jonas!

 

Wenn man mit dem frühchristliche Kirchengeschichte beschäftigt, stößt man an die damaligen Aussagen. Es gibt nicht nur eine Quelle. Dennoch nenne ich einen zu Bespiel:

Eusebius, De vita Constantini, III 18f., zit. in Jörg Ulrich, Euseb von Caesarea und die Juden, Berlin New York 1999, S. 239)
http://www.segne-israel.de/grundkurs/gesch-nicae.htm

Liebe Henoch!

Danke für Deinen Beitrag! Ja, das ist Die Kernfrage des Evangeliums.

 

Deshalb sagt die Schrift, das Reich Gottes ist inwendig in Euch. Und um es zu sehen muss man neu geboren sein durch den heiligen Geist, der bei der Bekehrung im Menschen Wohnung nimmt: Joh 3,3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.
Nochmals:

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen!
Joh 3,3

Wenn aber jemand schon von Geburt aus Christ ist, warum braucht man dann noch „neugeboren" zu werden? Buße zu tun kann nur jemand tun, des zu eine bewusste Entscheidung fähig ist.

Wenn man schon als Kind als Christ aufgewachsen ist, die Gefahr ist groß, dass man es nicht mehr für nötig hält neugeboren zu werden. Das ist aber die Voraussetzung um Gottes Reich anzugehören.

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.07.2017 08:55.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,

von Henoch am 14.07.2017 08:43

Hallo Jonas,

die Aufgaben des heilgen Geistes sind vielfältig und differenziert.

Ich erkläre es:

Gott erschuf die Schöpfung durch seinen Sohn in der Kraft des heiligen Geistes. Der heilige Geist ist also Schöpfer. Er staht auf einer Stufe mit dem Vater und dem Sohn.

Der heilige Geist überführt die Welt von Sünde, Gerechtigkeit und Gericht (Joh 16,8)

Er lehrt (Joh 14,26, Joh 16, 13-15..); er redet (Gal 4,6); er vertritt uns beim Gebet  (Röm. 8,26); Er leitet , beruft zum Dienst, bewirkt die neue Geburt eines menschen im Geist, er versiegelt die Erretteten zum Eigentum Christi, er tauft den Glaübigen in den Leib Christi hinein, er erfüllt, er befähigt, er gibt Kraft, er gibt Gaben und bewirkt Fruckt, er bleibt in Ewigkeit im Gläubigen, er tröstet, ....

Im alten Bund vom Sinai ruhte er auf den Gläubigen, im neuen Bund wohnt er bleibend in ihnen. Er wurde vom Vater und vom Sohn in den Gläubigen gesandt, er kann betrübt werden,

und vieles vieles mehr...

Sein Wirken ist so offensichtlich und deutlich, dass es einem Erretteten möglich ist zu erkennen, dass er errettet ist:

Röm 8,14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.

Röm 8,16 Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind.

Henoch

 

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Jonas

54, Männlich

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Beiträge: 328

Re: Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,

von Jonas am 14.07.2017 08:26

Jonas schrieb: Ich würde sagen, das Wirken des heiligen Geistes ist immer allgemein, und meine Frage war, durch wenn wirkte der heilige Geist in der Zwischenzeit, wenn erst wieder die reformierten Christen vom heiligen Geist beseelt, das wahre Evangelium verkünden?

 

Lieber Jonas, der heillige Geist ist und war immer in den Christen.
Er ist ein Pfand.
Die Bibel gibt es nicht erst seit 500 Jahren.
Die Übersetzung in alle möglichen Sprachen- ja, die gibt es erst seit kurzem.
Aber Gottes Wort, in dem das Evangelium steht, das besteht schon sehr viel länger.
Und die Briefe im neuen Testament wurden kurz nach der Kreuzigung geschrieben, die Evangelien auch.

Lg Cleo

Grüß dich Cleo!

Entschuldige, es ist etwas ungenau ausgedrückt.

Sollte besser heißen, die Auswirkungen des heiligen Geistes sind immer allgemein, aber durch wenn wirkte der heilige Geist im Besonderen in der Zwischenzeit...

Ich denke, wenn hier die katholische Lehre als falsch, als Götzendienst usw bezeichnet wird, kann hier der heilige Geist nicht zur Erscheinung getreten sein.
Meine Frage war eben, wo war er in der Zwischenzeit?

Beste Grüße

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.07.2017 08:28.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5515

Re: Christenverfolgung in der Türkei

von Cleopatra am 14.07.2017 08:02

Liebe Burgen, das ist ja schrecklich.
Hast du da für mich einen Link für?

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5515

Re: Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,

von Cleopatra am 14.07.2017 08:00

Jonas schrieb: Ich würde sagen, das Wirken des heiligen Geistes ist immer allgemein, und meine Frage war, durch wenn wirkte der heilige Geist in der Zwischenzeit, wenn erst wieder die reformierten Christen vom heiligen Geist beseelt, das wahre Evangelium verkünden?

Lieber Jonas, der heillige Geist ist und war immer in den Christen.
Er ist ein Pfand.
Die Bibel gibt es nicht erst seit 500 Jahren.
Die Übersetzung in alle möglichen Sprachen- ja, die gibt es erst seit kurzem.
Aber Gottes Wort, in dem das Evangelium steht, das besteht schon sehr viel länger.
Und die Briefe im neuen Testament wurden kurz nach der Kreuzigung geschrieben, die Evangelien auch.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,

von Henoch am 14.07.2017 07:56

Hallo angel,

also nochmal, Reich (Basileo) = Herrschaftsbereich Gottes.

Deshalb sagt die Schrift, das Reich Gottes ist inwendig in Euch. Und  um es zu sehen muss man neu geboren sein durch den heiligen Geist, der bei der Bekehrung im Menschen Wohnung nimmt: Joh 3,3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

Hier sieht man, dass Jesus das gemeint hat mit Evangelium: Apg 1: 3 Ihnen zeigte er sich nach seinem Leiden durch viele Beweise als der Lebendige und ließ sich sehen unter ihnen vierzig Tage lang und redete mit ihnen vom Reich Gottes. 4 Und als er mit ihnen zusammen war, befahl er ihnen, Jerusalem nicht zu verlassen, sondern zu warten auf die Verheißung des Vaters, die ihr, so sprach er, von mir gehört habt; 5 denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen.

 

Nun gibt es klare Hinweise, dass Reich Gottes etwas mit der Gegenwart Christis in seiner göttlichen Autorität und Macht zu tun hat:  Mt 12,28 Wenn ich aber die bösen Geister durch den Geist Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen.

Mk 1,15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium! (Man sieht, es ist schon da und nicht zeitlich nahe, sondern nahe in der Person des Christus)

Lk 17, 20 Als er aber von den Pharisäern gefragt wurde: Wann kommt das Reich Gottes?, antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man's beobachten kann; 21 man wird auch nicht sagen: Siehe, hier ist es!, oder: Da ist es! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.

Das ist also Jesu Herrschaftsbereich, der sich durch die Neue Geburt eines Gläubigen ergibt. Die Folge ist: Kol 1, 12 Mit Freuden sagt Dank dem Vater, der euch tüchtig gemacht hat zu dem Erbteil der Heiligen im Licht.

13 Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes,

14 in dem wir die Erlösung haben, nämlich die Vergebung der Sünden.

Und er redet zuerst über das Reich, das in ihm schon mitten unter uns ist und dann von seiner Wiederkunft und über ein kommendes Reich: Lukas 17, 20-37  https://www.bibleserver.com/text/LUT84/Lukas17

und in Lukas 19 ab Vers 11: https://www.bibleserver.com/text/LUT84/Lukas19

Also, zuletzt muss Gott über alles herrschen, über unsere erlösten Herzen und über die Schöpfung. Heute herrscht er über die Herzen der Gläubigen durch den innewohnenden heiligen Geist, der sie führt, überführt, lehrt und ihnen das rechte Wollen und Vollbringen schenkt, sowie ein gottgewirktes Verständnis der Schrift.

Und später tritt der Herr die Herrschaft über die Schöpfung an, die seit dem Sündenfall unter der geistigen Herrschaft Satans steht.

Epheser 2, 1 Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden,

2 in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams.

...........

5 auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht - aus Gnade seid ihr selig geworden -;

6 und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus,

7 damit er in den kommenden Zeiten erzeige den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte gegen uns in Christus Jesus.

 

Das ist das Evangelium vom Heil in Christus und von seiner Wiederkunft in Herrlichkeit. Deshalb verkündigen wir beim Abendmahl seinen Tod bis er kommt in Herrlichkeit. 1 Kor. 11, 26

 

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.07.2017 08:02.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,

von Henoch am 14.07.2017 07:32

Hallo Lila,

also das mit dem Konzil ist mir auch neu. Es stimmt, alleine das ist gültig: Aber trotz dieser Unterschiede waren sie eins in Jesus.

Henoch

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Jonas

54, Männlich

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Beiträge: 328

Re: Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,

von Jonas am 13.07.2017 23:54

Grüße dich Lila!

Mit dem Konzil von Nicäa wurde die jüdische Lebensweise verboten, und die Judenchristen ausgeschlossen. Auch mir wurde von einem Gemeindepastor mal gesagt, wenn ein Jude sich bekehrt, muss er seine jüdische Identität ablegen, und soll ein Christ werden. (Man erinnere an die Zwangskonvertierung der Juden im Mittelalter durch die Kirche...) Das ist aber nicht Gottes Wille und wir finden auch keine Bibelstelle, die das belegen würde.

Ich finde gerade keinen schriftlichen Beleg von dem was du geschrieben hast.
Hättest du da etwas mit Quellenangabe? Danke!

Schöne Grüße
Jonas

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.07.2017 23:54.

Lila

-, Weiblich

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Re: Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,

von Lila am 13.07.2017 22:49

Liebe Henoch, ja so ist es!

Worum es mir ging... Die Urgemeinden in dem NT waren zuerst Juden, dann brachten diese Juden das Evangelium unter die Heiden. Wenn wir die Missionsarbeit von damals betrachten, sehen wir, dass zuerst das Evangelium den Juden verkündet wurde, was Paulus auch bekräftigt. Die gläubigen Juden bildeten den Kern der Gemeinde aus Juden und Heiden.

 

Als Paulus in Jerusalem mit Petrus und Jakobus die Lage der Heidenchristen besprach, wurde beschlossen ihnen Erleichterungen zu gewähren. Selbstverständlich galten aber diese Erleichterungen nicht für die gläubigen Juden. So gab es also keinen Unterschied in Heilsfragen zwischen Juden und gläubigen Christen, dennoch in ihrer Lebensweise waren sie verschieden. Aber trotz dieser Unterschiede waren sie eins in Jesus.

Mit dem Konzil von Nicäa wurde die jüdische Lebensweise verboten, und die Judenchristen ausgeschlossen. Auch mir wurde von einem Gemeindepastor mal gesagt, wenn ein Jude sich bekehrt, muss er seine jüdische Identität ablegen, und soll ein Christ werden. (Man erinnere an die Zwangskonvertierung der Juden im Mittelalter durch die Kirche...) Das ist aber nicht Gottes Wille und wir finden auch keine Bibelstelle, die das belegen würde.

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

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