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Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von nobse am 05.07.2017 18:23Liebe Mit-Schreiber und Mit-Leser,
einer von Euch meinte, dass Mitleser hier von einer großen Unsicherheit erfasst werden müssten, weil es so Leute wie mich gibt, die darauf hinweisen, dass wir eine eigene Verantwortung dafür haben, um unsere Heiligung zu erreichen.
Auf der anderen Seite hatten wir doch aber schon festgestellt, dass dieses Thema bereits seit 500 Jahren disktutiert wird. Für mich ist die Auseinandersetzung mit diesem Thema aber heilsentscheidend.
Mir wurde auch vorgeworfen, diverse Bibelstellen nicht zu beachten, oder sie nach meinem Gut-Dünken auszulegen. Aber das ist doch genau das, was jeder tut: Die Schrift auslegen. Der eine klebt mehr am Buchstaben, andere lassen auch weitgefasstere Auslegungen zu und dann gibt es aber auch Menschen, die einen mystischen Zugang zu Gott haben und die Worte der Schrift dem Christus im Inneren vorlegen.
Ausserdem werde ich teilweise auch missverstanden: Durch Jesu Kreuzestod haben wir die Erlösung nicht halb und die andere Hälfte müssen wir nun tun. Jesu Kreuzestod war die Voraussetzung dafür, dass wir erlöst werden können. Ohne Christus und ohne seine Liebe, ohne sein Licht, ohne seine Kraft kann die Heiligung, von der ich so oft gesprochen habe, nicht stattfinden. Ich bezeuge ganz klar und bekenne mich 100%ig zu dem Wort Jesu: Ohne mich könnt ihr nichts tun!
Aber in diesem Wort kommt schon das Wort "TUN" vor. Wir sollen etwas tun, wir sollen lieben, ganz konkret, wir sollen unser Licht leuchten lassen, wir sollen Werkzeuge des Herrn werden und sein lebendiges Wasser durch unsere Seelen strömen lassen.
Könnt ihr denn nicht erkennen, dass es hierbei die Menschen ganz unterschiedlich intensiv praktizieren werden? Jesus empfiehlt uns zu lieben, aber er zwingt uns nicht dazu. Wir dienen Jesus freiwillig. Wenn wir ihm aber dienen, dann verschaffen wir uns damit die Möglichkeit, mehr Frucht zu bringen, als andere, die zwar Jesus als Herrn bekennen, aber ihm nicht aktiv dienen.
Jetzt noch ein paar Worte zu dem, was nennmichdu schrieb:
Wenn Christus selbst die Wahrheit ist, dann kann es somit auch keine persönliche Wahrheit mehr geben, die sich von der Wahrheit und dem Verständnis eines anderen grundlegend unterscheidet.
Völlig richtig. Wir werden spätestens, wenn wir ins Jenseits gehen, erkennen, dass es Abstufungen im Himmelreich gibt. Die, die Jesus viel gedient haben, werden ihm näher sein, als die, die ihm nur wenig oder gar nicht gedient haben. In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen sagte Jesus.
Es waren weiterhin keine guten Taten nötig, die ihn hätten "heiliger" machen müssen.
Nun ja, es ist eine Tatsache, dass das Himmelreich von Gottes Thron bis hinab zur Erde reicht. Mit dem vorstehenden Absatz beantwortet das auch die Frage, ob es Abstufungen in der Heiligkeit gibt.
Einzig allein als Sünder mit leeren Händen zu ihm zu kommen und sein Vertrauen auf ihn zu setzen, reicht aus, um mit Gott Frieden zu haben und am Ende im Himmel zu sein.
Das ist auch mein Verständnis, aber dann beginnt erst der Prozess der Heiligung.
Herzlichen Gruß und Gottes Segen,
Nobse
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tod - wohin geht der Mensch nachdem er gestorben ist?
von Burgen am 05.07.2017 16:23Hallo ihr Lieben
es ist wirklich ein komplexes Thema .
In einer Predigt war zu hören, dass es ursprünglich so war wie im Lukasevangelium beschrieben.
Lukas 16, 19 - 31 der reiche Mann und Lazarus im Paradies auf dem Schoß des Abraham.
Beide konnten einander sehen und hören, hatten eine Zunge und Finger, wie dort zu lesen.
Und bei der Auferstehung Jesus gab es nach ihm, weil er der Erstling war, Auferstandene des Alten Bundes,
die in der Stadt gesehen wurden.
Sie alle, die Wolke der Zeugen, verschwanden, wurden emporgehoben mit Jesus als Wolke der Zeugen,
von denen wir im Hebräerbrief lesen, dass sie im Himmel bei Jesus sind, ebenso der Schächer vom Kreuz.
Und in der Zeit des Noah lebten die, die die Menschen verderbten, Engelsöhne, die zu den vom Himmel verstoßenen
Engeldämonen gehörten. Sie vermischten sich über Jahrhunderte solange mit dem Menschen, bis nur noch
Noah und die Seinen als Menschen übrig blieben. Noah galt als gerechter Mann und baute die Arche.
Und dieser Kampf dauert bis heute an.
Doch jetzt haben diejenigen, die Jesus lieben, mit ihm leben, den neuen Geist im alten Körper.
Durch Gebet haben wir jederzeit Zugang zu unserer Quelle Jesus.
Wir sprachen ja schon öfter über die neue Identität.
Soweit, Gruß
Burgen
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von Henoch am 05.07.2017 16:13Hallo Solana,
ich denke, es ist wichtig, dass die Verantwortung klar ist. Mehr wollte ich nicht.
Henoch
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von Burgen am 05.07.2017 15:34Liebe Solana,
von Herzen möchte ich dir mal danken.
Und ja die "Geschichte" des Bettlers oben hat ein echtes Gegenstück.
Es gab eine Frau, die solches Erbe als Testament per Briefzettel erhielt.
Sie dankte und rahmte das Schriftstück ein und freute sich.
Nur,
sie konnte nicht lesen und somit verstand sie ihren großen Reichtum nicht umzusetzen.
Gruß
Burgen
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von solana am 05.07.2017 14:16Hallo Henoch
Was schlägst du stattdessen vor?
In Diskussionen gibt es immer unterschiedliche Meinungen und ein Forum wie dieses lebt doch aus der Diskussion darüber.
Die andere Alternative wäre eine "Missions- und Lehrplattform", wo niemand etwas gegen eine bestimmte, hier vorgestellte Lehrmeinung einwenden darf.
Aber wenn man Diskussionen will, dann muss man auch andere Meinungen zulassen und ernst nehmen.
Sicher kann das auch verunsichern, hilft aber auch zu einem "mündigen" Christsein, bei dem man wirklich versteht und zu dem wir doch alle aufgerufen sind.
1Kor 14,20 Liebe Brüder und Schwestern, seid nicht Kinder, wenn es ums Verstehen geht; sondern seid Kinder, wenn es um Bosheit geht; im Verstehen aber seid erwachsen.
Gal 4, 1 Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, ist zwischen ihm und einem Knecht kein Unterschied, obwohl er Herr ist über alle Güter;
2 sondern er untersteht Vormündern und Verwaltern bis zu der Zeit, die der Vater bestimmt hat.
3 So auch wir: Als wir unmündig waren, waren wir geknechtet unter die Mächte der Welt.
4 Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan,
5 auf dass er die, die unter dem Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Kindschaft empfingen.
6 Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater!
7 So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind; wenn aber Kind, dann auch Erbe durch Gott.
Damit der "Erbe" auch als mündiger Erbe leben kann.
Oder im Bild von dem beschenkten Bettler vom letzten Beitrag:
Damit der Bettler versteht, was ihm alles geschenkt wurde und dass er nun wirklich frei und reich ist ..... und nicht vor lauter Unverständnis in seinen Lumpen auf der Strasse sitzen bleibt und sich erst einmal "abrackert", um sich den Reichtum doch erst noch zu verdienen, sich erst dann "gerecht" und "heilig" zu fühlen, wenn er durch seine Leistung auch noch die andere Hälfte zu seiner Erlösung dazu getan hat.
Und bis dahin muss er um sein Heil zittern und (wie Luther) fragen: "Wie bekomme ich einen gnädigen Gott?" Ohne zu verstehen, dass er schon längst Gnade empfangen hat .....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von Henoch am 05.07.2017 13:51Zitat Solana schreibt: Das ist eine gute Gelegenheit, sich über dieses Thema eigene Gedanken zu machen und selbst zu verstehen, was man darüber "gelernt" hat
Ja klar Solana,
für einen Gläubigen schon. Aber weißt Du noch wie es war, bevor Du wiedergeboren warst?
Henoch
Re: die Bibel - Hebräisch - Deutsch
von Lila am 05.07.2017 12:38Ja, liebe Solana, das ist auch sehr gut, dennoch nicht jeder ist so gut in Englisch.
In Deutsch kann auch die Studienbibel der Bibelkommentare hilfreich sein:
https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=studybible&
LG, Lila
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Re: die Bibel - Hebräisch - Deutsch
von solana am 05.07.2017 12:19Wer englisch kann, für den ist diese online-interlinear-Übersetzung auch ein sehr gutes Werkzeug: http://biblehub.com/interlinear/genesis/1-1.htm
Man kann jeden gewünschten Bibelvers eingeben.
Ist es ein Vers aus dem NT, dann kommt es auf griechisch interlinear.
Dazu kann man jedes einzelne Wort anklicken und bekommt Zusatzinformation über weitere Vorkommen dieses Wortes und wie es von verschiedenen Übersetzern wiedergegeben wird.
So bekommt man einen guten Eindruck über das Bedeutungsspektrum, also das, was mit diesem Wort alles ausgesagt werden kann.
Finde ich sehr hilfreich.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: die Bibel - Hebräisch - Deutsch
von Lila am 05.07.2017 12:12Liebe Burgen!
Vielen Dank für den Hinweis! Ja, es ist ein Segen, wenn man den hebräischen Hintergrund betrachtet.
Zum Beispiel: „Heil" – „Errettung" heißt hebräisch: Jeschua! Jeschua ist der originale Name von Jesus. Gott gab Ihn diesem wunderbaren Name, der über alle Namen erhoben und heilig ist. Also, wenn wir lesen in den „AT":
Singet dem HERRN und lobet seinen Namen; verkündiget von Tag zu Tage sein Heil – Jeschua/Jesus!
Psalm 96,2
Sicher, wenn jemand es nicht interessiert, muss es auch nicht kaufen.
Liebe Grüße 
Lila
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 05.07.2017 11:46Deine Gnade soll mein Trost sein, wie du deinem Knecht zugesagt hast.
(Psalm 119, 76; Lutherbibel 2017)
Merciful

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