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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,

von pausenclown am 12.07.2017 10:27

Hallo und off, 

Natürlich alles nicht so schlimm. .. freilich die Schrift ein kleiner Götze.  

 Mal einpaar infos dazu und ich kopier mal ein altes posting hier rein.

 

Viele Dogmen sind aus dieser Tradition entstanden und beruhen nicht auf die Bibel.
Das Dogma Ineffabilis Deus, die unbefleckte Empfängnis Marias wurde durch den Papst Pius 1854 verkündigt. Dieses Dogma, war in der Kirche sehr umstritten und Pius beendete diese Diskussion mit dem Satz: Die Tradition bin ich.
Ein weiteres Beispiel was aus dieser Tradition kommt ist, dass Dogma Munificentissimus Deus, Marias leibliche Himmelfahrt, durch Papst Pius XII 1950 verkündigt. Er selber gibt zu das dieses Dogma, aus der Tradition stamme.
Keiner dieser Dogmen entsprechen der Bibel, sonder aus der Tradition. Nach der Lehre der Kath-Kirche muss sie es auch nicht, da man die Bibel aus der Tradition verstehen muss.
Jetzt ein Beispiel aus Vermischung von Bibel und Tradition die Lehre: Thesaurus Ekklesiae, damit ist ein großer Schatz der Gnade im Himmel gemeint. Dieser Schatz in wie ein Tank, der durch Jesus, die Heiligen und eigene gute Werke aufgefüllt.
Die Frage aller Fragen wie hat man Anteil an diesem Tank (Gnade)?
Die Kath-Kirche ist der Vermittler zwischen dem Tank und dem Menschen, durch Priester und die Sakramente.
Ich denke das muss man nicht weiter kommentieren.....
Oder auch das Dogma Messopfer usw
Im Konzil von Trient  wurde das beschlossen: Wer sich sein heil gewiss sei, der sei verflucht. 

Aber kein Problem was soll es auch. Jesus wird das auch egal sein .

Pauswenclown 

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?

von Henoch am 12.07.2017 09:43

Hallo Greg,

Offb 8,3 Und ein anderer Engel kam und stellte sich an den Altar, der hatte ein goldenes Räucherfass; und ihm wurde viel Räucherwerk gegeben, damit er es (das Rauchwerk) zusammen mit den Gebeten aller Heiligen auf dem goldenen Altar darbringe, der vor dem Thron ist.

Diese Szene spricht nicht davon, dass die Heiligen im Himmel beten für die Menschen auf der Erde beten, sondern dass der Engel die Gebete der Heiligen mit Rauchwerk vor Gott bringt. Warum? Weil wir nicht so beten können, dass es Gott gefällt, deshalb muss das Gebet erst wohlgefällig gemacht werden.

Röm 8,26 Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich"s gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern.

Diese Stelle sagt also nicht, dass wir unsere Gebete verstorbenen Heiligen statt dem Herrn vortragen sollen. Vielmehr bringt es ein Engel auf dem Altar dar, ein Bild dafür, dass Gebete wie Opfer an Gott betrachtet werden. Und wir wissen, dass wir nur Gott und keinem anderen opfern dürfen. Die Stelle bestätigt also die Tatsache, dass nur Gott angebetet werden darf.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.07.2017 09:44.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,

von Henoch am 12.07.2017 09:28

Hallo Cleo,

man bedenke, wer ein Evangelium verkündigt, das den Suchenden in die Irre führt, so dass er das wahre Evangelium nicht erfährt oder wegen der Irreleitung anzweifelt und daher verloren gehen kann, der tut schlimmeres als ein Mörder. Warum so ein hartes Urteil? Nun, ein Mörder tötet den Leib. Der, der ein falsches Evangelium verkündigt, verhindert unter Umständen, dass der Suchende ewiges Leben bekommt und das kann dazu führen, dass er stattdessen in Ewigkeit verloren geht.

Der Herr war darüber überaus zornig, denn das taten ja auch die Pharisäer: Mt 23,15 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr Meer und Land durchzieht, um einen einzigen Proselyten zu machen, und wenn er es geworden ist, macht ihr einen Sohn der Hölle aus ihm, zweimal mehr, als ihr es seid!

Sie verließen sich auf die Gebote und zugleich verwarfen sie den einzigen, der sie retten hätte können, den Messias Jesus Christus. Hier geschah also genau das. Sie verkündigten eine Gesetze-und Werkeevangelium und kein Evangelium vom Retter Jesus Christus, obwohl sie es hätten wissen können, denn Jesaja hat es verkündigt:  https://www.bibleserver.com/text/SLT/Jesaja53

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.07.2017 09:52.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Keiner hier, der die katholische oder orthodoxe Lehre vertritt, hat je behauptet das es erlaubt sei Tote zu befragen, Totengeister zu beschwö

von Henoch am 12.07.2017 09:14

Hallo Cleo,

ganz Deiner Meinung. Sage mir, wo ich von dieser Grundlage abwich, dass ich den Einzelnen nicht sah. Die katholische Kirche ist eine Institution, die den Anspruch erhebt, die einzig wahre Kirche mit der einzig gültigen Lehre zu haben. Wenn ich also von katholischer Kirche rede, meine ich die Institution und deren Lehre und ich finde, das wurde schon klar.

Was ist der Unterschied zwischen Wahrsagerei, Weissagung und Prophetie.

Weissagung ist vom heiligen Geist geleitet, sie kann also der Schrift nicht widersprechen. Sie dient der Auferbauung der Gemeinde und dem Lob und Preis Gottes. Das beeinhaltet in erster Linie eine geistgewirkte Auslegung der Schrift oder eine geistgewirkte Aussage über die Situation, wie sie dem Wort Gottes entsprechend einzuordnen wäre und was was schriftgemäöß zu tun wäre. Weissagung ist auch ein geistgewirktes Zeugnis, wie Stephanus das vorbrachte vor seiner Steinigung. (hier nachlesbar: https://www.bibleserver.com/text/LUT/Apostelgeschichte7 )

Prophetie ist Weissagung die Zukunft betreffend. Sie ist irrtumslos, weil sie vom heiligen Geist geleitet ist. Daher erkennt man einen falschen Propheten (lt Schrift) daran, dass er sich (nur einmal oder mehrfach) irrt. Echte Prophetie aus dem Geist Gottes verherrlicht Gott und nicht den Menschen. Meistens verkündigt der Prophet Not und Gericht, aber eben darin auch die Herrlichkeit Gottes.

Wahrsagen ist, dass etwas durch eigene Gedanken oder dämonische Beeinflussung als Wort Gottes ausgesagt wird. Das kann sogar inhaltlich stimmen. Man erkennt es z.B. daran, dass es der Schrift widerspicht oder deren Prinzipien, z.B., dass der Mensch erhoben wird statt Gott. Sie dient meist der Eitelkeit des Menschen oder dem Geldbeutel (aber nicht unbedingt). Ein Beispiel findet sich in 

Apg.16, 16 Es geschah aber, als wir zum Gebet gingen, da begegnete uns eine Magd, die hatte einen Wahrsagegeist und brachte ihren Herren viel Gewinn ein mit ihrem Wahrsagen. 17 Die folgte Paulus und uns überall hin und schrie: Diese Menschen sind Knechte des höchsten Gottes, die euch den Weg des Heils verkündigen. 18 Das tat sie viele Tage lang. Paulus war darüber so aufgebracht, dass er sich umwandte und zu dem Geist sprach: Ich gebiete dir im Namen Jesu Christi, dass du von ihr ausfährst. Und er fuhr aus zu derselben Stunde.

Sie sagte das richtige über die Apostel. Woran erkannte Paulus, dass das Wahrsagung ist? Nun, an Ihrem Verhalten. Sie reagierte hysterisch und schrie, Paulus verfolgend, ständig die Eigenschaften der Apostel hervorhebend, dass sie Knechte des höchsten Gottes wären. Sie auferbaute damit niemanden, weil diese Aussage nicht auferbaut. Gottgewirkte Erkenntnis führt in das Loben und Preisen und in die Anbetung Gottes. Das fand hier nicht statt, stattdessen Aufregung. All das sind eindeutige Hinweise auf Wahrsagerei und eben nicht Weissagung, auch wenn die Aussage wahr ist.

Hier sieht man auch, dass Gott Zeugnisse von Dämonen hasst, auch dann, wenn sie inhaltlich stimmen.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.07.2017 09:48.

Cleopatra
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Re: Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,

von Cleopatra am 12.07.2017 08:14

Wenn ich die Verse mal so betrachte, dann ist mein erstes Empfinden: "Wow, wie heftig ausgedrückt".

Gleich verflucht zu sein, huihuihui

Aber das zweite Empfinden kommt kurz danach "na klar, schließlich geht es um die Seelen der Menschen,die eben nicht vom wahren Evangelium abgelenkt oder weggeführt werden dürfen, damit sie nicht verloren gehen."

Ja, und das ist ein wirklich sehr ernstes Thema.

Deshalb finde ich es auch sehr wichtig, dass wir-auch wenn wir etwas hören, lesen, in der Predigt gesagt wird und so weiter- es anhand der Bibel eben überprüfen.

Wir haben ein so großes Geschenk, die Bibel

So können wir eben alles wunderbar überprüfen, um eben nicht vom Weg anzukommen.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Cleopatra
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Re: Keiner hier, der die katholische oder orthodoxe Lehre vertritt, hat je behauptet das es erlaubt sei Tote zu befragen, Totengeister zu beschwö

von Cleopatra am 12.07.2017 08:06

Ich sehe immer ein großes Problem, wenn eine ganze Konfession über einen Kamm geschoren wird.

Ich finde, dass wir grundsätzlich den einzelnen Menschen ansehen sollten und das beurteilen, was der Gegenüber uns sagt anhand der Schrift.

Ich selbst kenne mich mit mancen Hintergründen einzelner Konnfessionen garnicht aus und ich habe vor, es dabei auch zu belassen.

Wir können gerne und jederzeit hier Themen besprechen, wie wir es ja auch schon tun.
Und dann begegnen wir einander in Augenhöhe, hören dem anderen zu und können (ja sollen teilweise) auch berichtigen, wenn wir der Meinung sind, in der Bibel eben etwas gegenteiliges verstanden zu haben.

Ich weiß dass du liebe Henoch immer sehr bemüht und besorgt bist um die Seelen der anderen Menschen, und deshalb ebn Dinge ansprichst, in denen du die Gefahr einer Seele siehst.

Das erkenne ich auch hier und im Nachbarthread.

Aber bitte versuche auch du, einzelne MEnschen so zu sehen, ja?

Allgemeindern führt meißtens zu Streit, weil auch teilweise Menschen angesprochen sind, die eben nicht so sind.

Zum Thema Wahrsagerei fällt mir gerade ein: Wo ist da eigentlich der Unterschied zu Prophetie.....?

Lg Cleo

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Cleopatra
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Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?

von Cleopatra am 12.07.2017 07:53

Ach Mensch, wie sschön, danke Greg, mit den Versen kann ic doch mal was anfangen ;-D

Das hilft doch wieder mehr, Verständnis zu haben.

Grundsätzlich möchte ich nochmal betonen, dass wir hier kein "katholisch gegen evangelisch" haben.
Wir alle wollen gemeinsam in der Bibel nach der Wahrheit schauen.
Wie ich unten als Signatur stehen habe, finde ich sehr wichtig, die Bibel sprechen zu lassen und so zu nehmen, wie sie ist.

Deshalb bin ich auch dir lieber Greg dankbar für die Bibelverse.

Ich habe sie sorgsam gelesen.

Dass die Engel Gott loben, war mir schon bekannt.
Ja, aber dass wir Engel loben sollen, das ist eben der Unterschied- den sehe ich in den Versen auch nicht.
Nein, die Engel selbst, die sollen (unter anderem auch) Gott loben.

Auch die Heiliigen- jetzt habe ich nochmal neu verstanden, wieso vielleicht einige die Heiligen im Himmel anders betrachten.
Sie sind natürlich schon im Himmel.
Mal ganz spitz gesagt- meine Oma zB auch. Sie war bekennende Christin.
So wie ich es verstehe, wird sie genau dort auch gerade Gott anbeten.
Ja, das ist mir nochmal neu geworden- sie wird vielleicht tatsächlich auch gerade für ihre Kinder, Enkel und Nachbarn vor Gott bitten.

So verstehe ich die Verse aus Offenbarung.
Irgendwo in Offenbarung werden ja die Märtyrer auch nochmal "zu Wort" kommen.

Trotz allem aber sehe ich trotzdem, dass Engel und Heilige (wir haben ja schon unterschiedlich definiert) Gott anbeten und mit ihm kommunizieren.
Ja, aber das bedeutet ja nicht, dass wir eben mit denen kommunizieren sollen, das ist doch ein riesiger Unterschied, oder nicht?

Lg Cleo

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Keiner hier, der die katholische oder orthodoxe Lehre vertritt, hat je behauptet das es erlaubt sei Tote zu befragen, Totengeister zu beschwö

von Henoch am 11.07.2017 18:36

Hallo Greg,

Ja, du hast einen Mißstand aufgedeckt. Und nun?


Nun nichts weiter, mehr ist nicht meine Aufgabe.

 

 

So ist es. Wir sind nicht in der Lage, unterschiede zu ertrage, Fragen ungelöst Gott zu überlassen.


Doch, wenn sie ungelöst sind, kein Problem. Wenn es dazu aber klare Aussagen in der Schrift gibt, gilt es, alle Ungerechtigkeit, ja sogar alle Irrtümer aufzudecken. Aber das führt jetzt zu weit.

 

Stattdessen ein rumgenöhle, wie Falsch die anderen doch glauben und pochen dabei auf die Schrift, die zu einem kleinen Götzen geworden ist.


Ich gebe zu, dass es manchmal so ist, dass ich vor lauter Schrift zu untersuchen, überhöre, wenn der Herr mit mir über etwas aktuelles reden will...Meistens aber redet er durch die Schrift und je mehr ich mich damit beschäftige, desto besser kenne ich ihn. Da er das Wort ist, macht es nichts, wenn mir die Schrift so wichtig ist. Insofern würde mich interessieren, wie es gehen könnte, dass die Schrift zum Götzen wird.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.07.2017 19:55.

Greg

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Re: Keiner hier, der die katholische oder orthodoxe Lehre vertritt, hat je behauptet das es erlaubt sei Tote zu befragen, Totengeister zu beschwö

von Greg am 11.07.2017 16:59

Aber auch in unserem Land sind wir schnell dabei, einzelne Glaubensversammlungen mieszumachen, überall das Haar in der Suppe zu suchen und zu finden. Ich denke da an die Fleißarbeit eines Predigers, der eine Liste aller möglichen Konfessionen erstellt hat, die hier in einem Thread als Link vorgestellt wurde.

So ist es. Wir sind nicht in der Lage, unterschiede zu ertrage, Fragen ungelöst Gott zu überlassen.

Stattdessen ein rumgenöhle, wie Falsch die anderen doch glauben und pochen dabei auf die Schrift, die zu einem kleinen Götzen geworden ist. 

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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Greg

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Re: Keiner hier, der die katholische oder orthodoxe Lehre vertritt, hat je behauptet das es erlaubt sei Tote zu befragen, Totengeister zu beschwö

von Greg am 11.07.2017 16:53

ich will die katholische Kirche nicht "mies machen". Allerdings macht ja nicht der etwas mies, der einen Mißstand aufdeckt, sondern der, der ihn tut.

Ja, du hast einen Mißstand aufgedeckt. Und nun? 

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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