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geli
Gelöschter Benutzer
Re: Woran erkenne ich, ob ich errettet bin und echten Glauben habe?
von geli am 07.07.2017 20:31Sind wir nicht einfach schon deshalb "Kinder", weil Gott uns dazu gemacht hat?
Natürlich sollen wir "wachsen", aber trotzdem bleiben wir immer seine Kinder.
Und ich glaube, egal, wie wir auch wachsen - wir müssen uns immer bewußt bleiben, dass Gott unendlich viel größer ist als wir es sind, dass wir immer von ihm abhängig bleiben und auf seine Gnade angewiesen bleiben.
Vielleicht ist es gerade so: Je mehr wir im Glauben wachsen, desto mehr begeben wir uns (freiwillig) in seine Abhängigkeit und können, wie Kinder es können, immer mehr loslassen und ihm vertrauen.
Nur so meine Gedanken dazu... ist ja auch eigentlich nicht das Thema 
Lg, geli
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von geli am 07.07.2017 20:22Ja, das glaube ich auch - ich denke, wir haben unsere Standpunkte, die sich nicht verändern lassen.
Für mich ist die Bibel die alleinige Grundlage, und bei Dir kommen noch andere Dinge dazu, die ich nicht akzeptieren kann.
Nur darauf will ich noch kurz antworten:
Ich glaube, dass man zu Jesus eine Beziehung von Herz zu Herz bekommt, wenn man sein Wort ernst nimmt und nichts dazutut und nichts wegnimmt. Mir geht es nicht ums "gediegene Auslegen", sondern mein Anliegen ist es, Gott und seinen Sohn gerade im Wort immer besser zu verstehen und ihm immer näher zu kommen.
Denn Jesus selbst ist das Wort - wenn ich also in meiner Bibel lese, dann bin ich ihm ganz nahe.
Dazu sind keine mystischen Erlebnisse - und schon gar nicht von anderen und noch dazu, wenn ich dabei Kontake mit Verstorbenen aufnehmen muss - nötig.
Mystische Erlebnisse mögen als Erfahrung vielleicht schöne Gefühle auslösen - aber Jesus selbst sagt uns ganz klar, wer an seine Rede bleibt, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.
Ich möchte auf diesem "Fels" des Wortes mein Haus bauen, denn Gefühle mytische Erfahrungen können trügerisch sein - auch der Satan verstellt sich als ein Engel des Lichts und sucht, wen er verführen kann.
Aber natürlich wirst Du Dich nicht überzeugen lassen...

Lg, geli
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Woran erkenne ich, ob ich errettet bin und echten Glauben habe?
von Henoch am 07.07.2017 20:17Hallo Pal,
ehrlich gesagt habe ich aufgegeben, herauszufinden, wie man ein Kind Gottes ist....denn wir sollen ja zugleich wachsen bis zur vollen "Mannes/Frauen-Reife".
Also hat das nichts kindliches, sondern eher etwas, was mich zum Erben macht und, und das ist viel größer, Gott für mich Vater sein lässt, weil er es will und weil er sich danach gesehnt hat, dass Jesus die Mauer der Sünde wegräumt und er seine Liebe über uns ausschütten kann, ohne seine Heiligkeit zu komptromittieren.
Das reicht mir zu wissen.
Henoch
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Woran erkenne ich, ob ich errettet bin und echten Glauben habe?
von Henoch am 07.07.2017 20:13Hallo Merciful,
Du schreibst: Daher fragt ein Glaubender so eher nicht, ob er richtigen, echten Glauben habe
naja, so ganz...Also warum meinst Du, dass es heißt: Jak 2,19 Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt? Du tust wohl daran! Auch die Dämonen glauben es — und zittern!
2Kor 13,5 Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid; stellt euch selbst auf die Probe! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist? Es sei denn, dass ihr unecht wärt!
Henoch
Re: Woran erkenne ich, ob ich errettet bin und echten Glauben habe?
von Pal am 07.07.2017 19:56Liebe Henoch, ich denke mir ein entscheidender Punkt dabei ist, um KIND zu werden und KIND zu bleiben.
Re: Woran erkenne ich, ob ich errettet bin und echten Glauben habe?
von Merciful am 07.07.2017 19:56Ich habe nun nicht die Zeit, die bisherigen Beiträge zu lesen.
Ich werde auch die weiteren Beiträge nicht zur Kenntnis nehmen, da die Frage dieses Threads nicht meine Frage ist.
Mein Gedanke ist, dass die Frage nach dem richtigen, dem echten Glauben eher nicht die Frage des Glaubenden ist.
Die Bibel unterscheidet den Glauben einerseits vom Unglauben andererseits.
Ein Mensch, der an Jesus glaubt, der macht sich an Jesus fest, setzt sein Vertrauen auf ihn, nicht auf sich selbst.
Daher fragt ein Glaubender so eher nicht, ob er richtigen, echten Glauben habe.
Würde er so fragen, richtete er seinen Blick und damit sein Vertrauen auf sich selbst.
Das ist dann aber nicht Glaube, sondern Unglaube.
Merciful
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Woran erkenne ich, ob ich errettet bin und echten Glauben habe?
von Henoch am 07.07.2017 19:30Hallo Pal,
ich denke, dass wir sie nicht unterscheiden müssen, aber es muss uns bewust sein, dass Werke, die Gott gefallen, auch von ihm kommen. Erstens sind es Werke, die Gott zuvor bereitet hat, zweitens sollen wir darin wandeln, drittens schenkt er das rechte Wollen und Vollbringen nach seinem Wohlgefallen und viertens dürfen wir uns nicht rühmen und verdient dafür alle Ehre der Herr.
Wie also nun könnten Werke dazu dienen, sich an der Himmelsleiter empor zu arbeiten?
Richtig ist es, den Herrn dafür zu loben. Die Werke sollen IHN groß machen, nicht uns. Dann sind sie von ihm.
Hallo Angel,
stimmt, die Werke. die Gott gefallen sind nur die, die er bewirkt hat. Nicht umsonst nennt er unsere besten Werke schmutzige Lumpen. Die Werke, die in Gott getan sind, machen nie denjenigen groß, der sie tut. Nein, vielmehr wird der Gläubige dadurch zum Werkzeug Gottes, weil er ans Licht kommt und zugibt, dass er ohne Gott nichts tun kann und ans Licht kommt und zugibt, dass er immer noch seine liebe Not mit seinem sündigen Fleisch hat. Er kommt ans Licht und das bedeutet, dass er sich im Licht des Wortes Gottes ausleuchten lässt, und dass er darin wächst, die Wahrheit über sich zu sehen und anzuerkennen und die Wahrheit über Gott zu sehen und anzuerkennen.
Erkenntnis der Schrift alleine ohne Gottes Geist bläht auf, die Erkenntnis, die uns wachsen lässt, führt immer in ein Wachstum in der Gnade und der Liebe und der Erkenntnis des Wesens Gottes und damit in den Lobpreis und in die Anbetung Gottes. Deswegen heißt es, dass jemand, der meint er habe etwas erkannt noch nicht so erkannt hat, wie er erkennen soll. Bitte, das bedeutet nicht, dass wir nicht die Schrift studieren sollen. Auch das ist ein Werk des Glaubens: Bibellesen, Beten, Loben und Lieben..., das Evangelium weitersagen, sich um Unerrettete kümmern etc., aber das ewige Leben ist, Gott und den, den er gesandt hat zu erkennen!!!!
Joh 17,3 Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.
Henoch
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von nobse am 07.07.2017 18:47Liebe Solana, liebe Geli,
ja, eine weitere Annäherung der Standpunkte ist wohl nicht möglich, als wir sie bis jetzt herausgearbeitet hatten.
Dabei kann ich eure Position gut nachvollziehen. Wenn man nichts anderes gelten läßt als die Schrift, die über die jenseitigen Verhältnisse ja fast keine Auskunft gibt, dann kann man geneigt sein, anzunehmen, dass nach dem irdischen Sterben jeder Gläubige an der gleichen Position steht wie jeder andere auch und dass deshalb die Heiligenverehrung dem Götzendienst gleichzusetzen wäre.
Doch die katholische Kirche ist wesentlich älter, als der Evangelikalismus, so will ich das mal nennen. Die KK verfügt über Mitglieder, die mystischen Zugang zu Gott hatten (oder immer noch haben) und dies und das Alter der Kirche sind Gründe, weshalb in dieser Kirche die Tradition eine genauso große Rolle spielt, wie das Schriftstudium.
Wie kann da seine Seele geläutert sein?
Also reicht dann doch Sündenerkenntnis und Reue schon aus, um die Seele zu läutern?
Ja, genau hier reichte die Reue aus. Jesus hat nicht nur dem Schächer seine Sünden vergeben, sondern darüberhinaus seine Seele geläutert, so dass sie sich im Paradies, einer höheren lichten Ebene, aufhalten kann. Das habe ich als Ausnahme bezeichnet.
Ich denke, hier muss man unterscheiden zwischen dem, was der Mensch "nach dem Fleisch" ist und dem, was der Mensch" nach dem Geist" ist, bzw das, was die irdische Existenz des Menschen betrifft und das, was Paulus das "Unverwesliche" nennt:
Der Mensch besteht aus Geist, Seele und einem materiellen Körper. Der Geist belebt die Seele, die Seele belebt den Körper. Nach dem irdischen Sterben eines Menschen trennen sich Geist und Seele vom Körper und leben im Jenseits weiter. Die Seele ist eine Lichtstruktur, in der sich die Eindrücke, die ein Mensch in seinem gesamten Leben von der Erschaffung durch Gott bis hin zu seiner Wiedervereinigung mit Gott gesammelt hat, einprägen. Warum sollte die seelische Beschaffenheit durch das irdische Sterben auf einmal zu 100% geändert werden?
Ich gehe davon aus, dass die Seele von Gott einst - wenn sie einen sehr hohen Reifegrad besitzt - mit einem unsterblichen Körper vereinigt werden wird. Das ist für mich die Auferstehung des Fleisches.
Mit der Erlösung und "Wiedergeburt" haben wir das ewige Leben "verborgen" in uns (Kol 3, 3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.), leben aber weiterhin in unserem irdischen Körper mit all seiner "fleischlichen" Ausrichtung.
Ich halte es nicht für zutreffend, dass nur unser Körper eine "fleischliche" Ausrichtung hat. Die Ausrichtung unserer Persönlichkeit - ob wir mehr den weltlichen Dingen zugewandt leben oder ob wir uns Gott widmen - wird durch die seelische Reife bestimmt. Ein Mensch, der sich im irdischen Leben mit dunkelsinnigem Treiben beschäftigt, wird dies auch nach seinem iridsichen Sterben weiterhin tun. Genauso wird ein Mensch, der den Kontakt zum Himmelreich im irdischen Leben pflegt, diesen Kontakt auch weiterhin - sogar in stärkerem Maße - haben. Womit wir uns befassen, das umgibt uns in geistiger Form.
Das ist ein "Heiligungs"-Prozess, der lebenslang (irdiches Leben Lang) andauert.
Mit dem Tod aber ein Ende findet, weil ja dann der irdische Leib weggenommen wird und nichts mehr weiter "abzulegen" ist.
Das ist genau der springende Punkt. Meinst du, dass im Jenseits keine Entwicklung im Glauben mehr stattfinden kann?
Wie ich dargelegt habe, ist es nicht der irdische Körper, der unsere "fleischlichen" Absichten beherbergt, sondern es ist die Seele.
Unser neues Leben, das wir von Gott bekommen haben, das "verborgen" in uns ist, ist schon ganz rein und ganz heilig - Gott hat es rein und heilg gemacht.
Da gibt es für uns nichts mehr dran zu "heiligen".
Die geistige Kraft, die uns von Gott und Christus zuströmt, die ist reinster Geist überhaupt. Aber dieser Geist durchströmt unsere Seelen und deren Behausung auf Erden, den Körper. Das Durchströmen reinigt sowohl die Seele als auch den Körper. Aber wenn der heilige Geist unsere Seelen und Körper mit einem Schlag heiligen würde, zu welchem Zeitpunkt sollte das geschehen? Beim irdischen Sterben?
Da muss ich entgegenhalten, dass es etliche Gläubige der KK gibt, die Erlebnisse mit armen Seelen gemacht haben. Daraus kann man erkennen, dass das irdische Sterben des Körpers die Seele nicht sofort in die Glückseligkeit führt.
Nun zu den Einwänden von Geli:
Die Bibel lehrt uns aber, das Gute zu tun - auch und vor allem unseren Glaubensgenossen (2 Kor 6.10). Die Heiligen haben das in ihrem Leben vorbildlich umgesetzt. Sollte man dies nicht anerkennen und ihnen vielleicht auch dafür einen Dank aussprechen? Nicht mehr bedeutet Heiligenverehrung.
Auch hier: Wie es genau im Himmelreich zugeht - davon berichtet die Bibel nichts. Das muss sich jemand so ausgedacht haben und gibt es nun als Tatsache aus.
Die Bibel berichtet nichts davon, ja. Aber dennoch gibt es ein Jenseits. Und es gibt Gläubige, die damit Erfahrungen gesammelt haben, vielleicht mehr als die Verfasser der Bibel. Dass sie sich das ausgedacht hätten, na ja, das ist mal eine Unterstellung, von der ich selbst weiss, dass sie unzutreffend ist.
Das nehme ich nicht persönlich. Damit kann ich leben. Denn ich weiss, dass es sich nicht um eine Irrlehre handelt.
Wie ich schon sagte: Mag jeder das glauben, was er für sich aus der Schrift entnehmen kann. Ich halte die mystischen Erfahrungen von manchen Menschen nicht für Einbidlung und gestehe ihnen eine große Bedeutung zu.
Was meinst du, worauf es ankommt: Darauf, dass man das Schriftwort gediegen auslegen kann oder darauf, dass man eine Beziehung von Herz zu Herz zum Herrn Jesus erlangt?
Herzlichen Gruß und Gottes Segen,
Nobse
Re: Woran erkenne ich, ob ich errettet bin und echten Glauben habe?
von Pal am 07.07.2017 17:28Mich würde intetessieren worin du persönlich zwischen eigenstarken und gottgewirkten Werken unterscheidest?
Genau diese Frage ist zentral wichtig! Hier muß jeder persönlich, in seinem Leben herausfinden, wie echt selbstlos und echt Jesus-liebend die Motive seines Herzens sind? -
Wenn ich nicht wirklich in Gottes Wahrheit bin, dann bleibt faktisch nur mein menschlicher Selbstbetrug übrig. Da gibt es eigentlich keinen Mischmasch. Du kannst Geist und Fleisch nicht mischen. Obwohl das, was man menschlich macht, oft täuschend ähnlich den echten Geist immitiert, so bleibt die Tatsache:
GEIST und FLEISCH sind Feinde!

Glaube/Gnade/Jesu-Liebe sind Feinde zum "normalen-egoistischen-sündhaft-Wesen".

Schlußendlich wird Gott selbst echt von unecht, klug von töricht, gott-lieb von ego-lieb trennen.
Und das sehr bald, bei der Entrückung....
mM
Re: Woran erkenne ich, ob ich errettet bin und echten Glauben habe?
von angel121 am 07.07.2017 16:57@ Pal
Mich würde intetessieren worin du persönlich zwischen eigenstarken und gottgewirkten Werken unterscheidest. In der Bibel werden GUTE WERKE im Zusammenhang mit GOTT erwähnt. Siehe 2.Tim. 3.17 und Eph. 2.10.
In Joh.3.20 + 21 erwähnt Jesus, dass wer Arges tue hasse das Licht, wer aber die Wahrheit tue käme ins Licht, aufdass seine WERKE offenbart würden, denn sie seien IN GOTT getan.
GUTE WERKE, aus uneigennützigem inneren Antrieb heraus, mit Liebe und Freude getan, sind doch immer gottgewirkt, wage ich zu behaupten.
gby angel

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