Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 2998 | 2999 | 3000 | 3001 | 3002 ... 6929 | » | Letzte
Die Suche lieferte 69288 Ergebnisse:
Re: Tod - wohin geht der Mensch nachdem er gestorben ist?
von nobse am 02.07.2017 18:02Liebe Burgen,
zunächst: ich bin ein Mann. Das hast du vielleicht übersehen?
Dann verstehe ich nicht ganz, was du meinst, wenn du schreibst du wirst bei der Wiederkunft Christi dabei sein (du nennst es auch 1. Auferstehung?).
Und dann gehst du davon aus, dass das Verbrennen bei einer Bestattung negative Folgen für das ewige Leben haben könnte?
Herzlichen Gruß,
Nobse
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von nobse am 02.07.2017 17:45Liebe Mitleser,
es fällt mir schwer, auf jede gedankliche Anregung auf meinen letzten Post einzugehen.
Ich habe aber den Eindruck, dass hier vorwiegend evangelische Christen schreiben, die die Tradition der Kirche in großen Teilen ablehnen.
Ich kann auch verstehen, dass man auf einen Priester als Mittler zu Gott verzichten möchte, dass man alle Menschen als vor Gott gleichberechtigt und mit gleichen Gaben ausgestattet ansehen möchte, sich also Gleichberechtigung für alle bei allem wünscht.
Doch dem ist nicht so. Es gibt eine Hierarchie im Himmelreich, die in der Bibel nur andeutungsweise dargestellt wird. Es gibt nämlich verschiedene Arten von Engeln, so ist von Seraphim die Rede, von Cherubim, von Herrschaften, von Erzengeln und schliesslich von Engeln. Diese Engel haben unterschiedliche Aufgaben und eine verschiedene Strahlkraft. Bei den Menschen ist es ähnlich, jedenfalls was die Strahlkraft ihrer Seelen angeht und was die Priesterschaft angeht. Denn nicht jeder Mensch ist ein Hohepriester, das werdet ihr auch in der Bibel bestätigt finden,
.
Und da es nun Menschen gibt, deren Seelen eine hohe Leuchtkraft haben und die viele andere Menschenseelen zu Jesus Christus zurückführen (oder zurückgeführt haben), unterscheiden sich diese nun eben auch in ihrem Wirken von den normalen Gläubigen. Und deshalb können sie als Heilige angesprochen und verehrt werden.
Nun wurde als Beispiel für die Unglaubwürdigkeit der kirchlichen Lehre das fragwürdige Leben so mancher Päpste herangezogen. Das ist sicher nicht zu bestreiten, dass es das so gegeben haben mag, aber ich möchte doch etwas Anderes noch zu bedenken geben.
So hatte Solana folgenden Bibelvers zitiert:
1Kor 6,11 Aber ihr seid reingewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes.
Christen sind also gerecht geworden. Da frage ich mich, ob das ohne Unterschied für alle Christen gilt? Ist jeder, der sich Christ nennt deswegen schon geheiligt?
Man muss beachten, dass dieser Vers von Paulus stammt und von der großen Begeisterung des Paulus für seinen Herrn Jesus Chrsitus zeugt.
Aber ist es nicht so, dass jeder, der sich zu Christus bekehrt, im Glauben wachsen muss? Ist es nicht so, dass er Anfechtungen ausgesetzt wird, die er zu bestehen hat? Ist nicht dieses ganze Leben in der Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus Christus darauf ausgerichtet, Jesus ähnlicher zu werden?
Und wer ist denn Jesus Christus tatsächlich ähnlich von den heutigen Christen?
Um es deutlich zu sagen: Von den Päpsten der katholischen Kirche erwartet man, dass sie wahrhaftig Heilig sein sollen und kritisiert dann die ganze Kriche und ihre Überlieferung, wenn es da Ausnahmen gibt. Auf der anderen Seite behauptet man, dass jeder Christ ein Heiliger sei und wenn man sich die aktuellen Verhältnisse ansieht, dann ist doch davon auch nichts zu merken.
Die Folgerung, die man doch daraus ziehen muss geht in die Richtung, die ich oben angedeutet habe: Das Leben in der Gemeinschaft mit Christus zielt auf konintuierliche Besserung, Reinigung und Heiligung der menschlichen Seele. Automatisch sind wir eben nicht rein. Es wurde die Voraussetzung durch Jesu Kreuzestod geschaffen, den Weg zu gehen und heilig zu werden.
Das ist etwas, was dem Ego so manches Christen widerspricht, besonders wenn er sich als wiedergeboren betrachtet und meint, bereits am Ziel des Weges, der Jesus Christus ist, angekommen zu sein. Ich möchte hier niemanden persönlich angreifen, aber das scheint mir der Mechanismus zu sein, weswegen unter anderem die katholische Lehre abgelehnt wird.
Seid alle gesegnet und herzlichen Gruß von
Nobse
PS: Ich bin übrigens ein Mann...
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von Burgen am 02.07.2017 14:15Hallo ihr Lieben,
in den letzten Tagen wird einfach sehr deutlich, gelinde ausgedrückt, dass die Konfessionsunterschiede, und damit die Glaubensunterschiede leider doch gravierend sind. Immer noch. Quer durch die Familien, wie selbst als Kind erlebt. Und da hilft alles "schönreden" auch nicht. Trotzdem sollten wir uns natürlich respektvoll verhalten und hier, da schriftlich, eben dann nicht mehr antworten. Das erlebe ich selber und tue es auch selber. Tut man es nicht, kann es zur Rechthaberei werden und das tut ja nun niemandem gut.
Zu Maria diesbezüglich noch, es hatte in einer Sendung ein Historiker aus dem katholischen Umfeld ein neues Buch zu Maria vorgestellt. In der einen Folge wurde auf die Stammbäume verwiesen und dass beide aus reichen, angesehenen Hause stammten. Ja nicht nur ein fast brotloser Zimmermann, sondern echte wertvolle Häuser gebaut haben würde mit Ingenieurskenntnissen.
Also im Grunde die Schrift auf den Kopf gestellt.
**********
Andererseits, wenn man heutige praktische Archäologie und historische Funde findet und in historische Kontexte einordnet, findet man zumindest in Jerusalem und Umgebung des Tempels immer bessere Beweise dafür, dass die Heilige Schrift als ein wahrheitsgemäßes historisches Geschichtsbuch ist. Sogar Teile aus der Zeit des Königs David wurden gefunden, wie zu hören war von einem Professor.
Das alles gehört zu einem festen Glaubensfundament welches durchtragende Kraft hat.
Gruß
Burgen
Re: Christenverfolgung in der Türkei
von Cleopatra am 02.07.2017 13:38Ja das stimmt
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von Cleopatra am 02.07.2017 13:14Das möchte ich noch unterstreichen liebe solana.
Es ist immer wichtig, alles anhand der Bibel zu durchleuchten und auch dann, wenn etwas der Bibel wiederspricht, anzusprechen und zu berichtigen.
Aber wir sollten demütig bleiben bei alledem.
Diesen Satz zum Beispiel finde ich auch ganz gefährlich.
Liebe Nobse, woher hast du die Aussage, dass noch andere neben Jesus die Sünde der Welt trägt?
Nein, nur Jesus hat dies getan, weil er sich selbst als sündloses Opfer hingab.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von solana am 02.07.2017 12:32Und das magst du jetzt als unhöflich betrachten oder nicht. Letztendlich ist es jedem freigestellt, was er hören will und wo er sich nach ausrichtet. Und da bleibt für mich der Maßstab - erbaut es mich - oder erbaut es mich nicht.
Hallo Thomas
Nein, das empfinde ich gar nicht als unhöflich; es bleibt natürlich jedem selbst überlassen, mit wem er ein Gespräch sucht und mit wem nicht.
Aber - wenn man ein Gespräch sucht, finde ich es nicht zielführend, den Gesprächspartner in einer Art und Weise anzusprechen, dass dieser sich so "abgekanzelt" fühlen muss, dass jeder weitere "konstruktive" Dialog unmöglich gemacht wird und höchstens noch Streit daraus entstehen kann.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von nennmichdu am 02.07.2017 12:05Hallo Solana,
die Fragestellung, inwieweit die uns vorliegende heilige Schrift - die ja für Katholiken wie Protestanten verbindlich ist, Hinweise gibt, die uns zur Heiligenverehrung auffordern, haben wir ja nun zumindest Ansatzweise versucht zu diskutieren.
Wenn dann aber nachvollziehbare schlüssige logische Argumente für eine Heiligenverehrung aus der Bibel nicht mehr abgeleitet werden können und man sich auf Traditionen beruft, dann kann ich zwar hier noch den Menschen in seinen Traditionen wertschätzen, mir aber keine Diskussion über die Bibel mehr erlauben, weil die Gemeinsame Grundlage plötzlich fehlt. Die Schrift nicht mehr allein Inspiration und Quelle unseres Glaubens ist.
Und wenn das so ist, dann kann ich einen Menschen nur noch an dem beurteilen, was er im Leben letztendlich tut und bewirkt. Ob er in seinem Glauben Vorbildfunktion innehat oder nicht. Das können und sollen wir aber in einem Diskussionsforum nicht beurteilen.
Warum jemand an Schutzheilige glaubt, sich bekreuzigt oder sich von Wundmalen und verstorbenen Heiligen ergötzen mag, mag in der Natur des Menschen liegen. Hilft mir aber im Verstehen von dem was Gott in seinem Wort an mich richtet nicht weiter.
Und das magst du jetzt als unhöflich betrachten oder nicht. Letztendlich ist es jedem freigestellt, was er hören will und wo er sich nach ausrichtet. Und da bleibt für mich der Maßstab - erbaut es mich - oder erbaut es mich nicht.
Erbaut es mich nicht, und sehe ich auch nicht, das das was ich sage andere erbaut - oder erreicht - richte ich mein Wort und mein Gehör an jemand anderes.
lg
Thomas
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von solana am 02.07.2017 10:05ich weiß nicht so recht ob ich den letzten Beitrag von "Nobse" überhaupt ernst nehmen will
Hallo Thomas
Das sollte man schon, wenn man mit jemandem ins Gespräch kommen will ......nich nur "über ihn sprechen und ihn verurteilen".
Je verschiedener unser jeweiliger Hintergrund ist, in dem wir aufgewachsen sind, um so befremdlicher wirken eben manche Dinge aus der jeweils anderen Tradition.
Und ich finde gerade das Gute an einem konfessionsübergreifenden Austausch, ist, dass man Dinge durchdenkt, die man bis dahin einfach nur als "selbstverständlich" so übernommen hatte.
Indem man anderen erklärt, warum man etwas so denkt und tut und warum man anderes nicht so machen und nachvollziehen kann, was bei anderen anders gehandhabt wird, kann jeder viel lernen - nutzen wir doch diese Gelegenheit!
Und wenn etwas wirklich gut eklärt wird, dann verschwindet auch der befremdliche Eindruck und man lernt einander besser zu verstehen.
Zum Thema "Heiligung" gibt es auch in der Bibel Verse, die uns dazu auffordern, "etwas zu tun/bzw zu unterlassen", jedenfalls soll der Gläubige auch irgendwie aktiv werden, zB:
2Kor 7,1 Weil wir nun solche Verheißungen haben, ihr Lieben, so lasst uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen und die Heiligung vollenden in der Furcht Gottes.
Ich habe gezögert, ob ich dieses Thema nicht besser ganz abtrennen sollte, weil es doch sehr umfangreich ist.
Auf der anderen Seite betrifft es doch auch unmittelbar die Fragestellung des Thread - inwiefern "Heilige" verehrt und angerufen werden können/sollten und wodurch sie eine Sonderstellung haben und etwas bewirken können.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tod - wohin geht der Mensch nachdem er gestorben ist?
von Burgen am 02.07.2017 09:21Danke Henoch.
ich gehe davon aus, dass die Seele schlafen gelegt wird.
Und was die Organe betrifft, die im Lande verstreut sind, hörte ich verschiedentlich Berichte,
dass die Menschen mit den fremden Organen, die persönlichen Merkmale der inzwischen verstorbenen Besitzer tragen.
Z.B. jemand, der nie schwere Sachen aß, fängt plötzlich ein total fremdes Essverhalten an.
Oder jemand, der nie Diskos besuchte, kann plötzlich nicht genug davon bekommen.
Ein Mensch mit einem fremdem Herzen wurde Marathonläufer, obwohl er vorher nie Ambitionen dafür hatte.
Daher denke ich, dass der Mensch und seine Seele einzigartig sind und nach der Auferstehung neu werden. Es gibt keinen
Abfall. Auch wenn sich manch ein Mensch so fühlen mag.
***
Ein Prediger wurde für ein Kind um Fürbitte gebeten. Ihm fehlte ein lebenswichtiger Gegenstand im etwa 10jährigen Körper.
Und er würde bald sterben. Großes Leid für die Familie.
Der Prediger war ratlos. Er meinte alles getan zu haben. Dann bekam der Junge den Rat, er solle sich gesund sehen!
Und es geschah so. Er sah seinen Körper gesund, reckte und streckte sich.
Der ganze Körper knackte und krachte. Und plötzlich war das fehlende Teil in seinem Körper und er war gesund.
So ist Jesus! Er ist soo gut und schafft Neues, selbst in dem was vorher nie da gewesen.
***
So dürfen wir unsere Zukunft beim Herrn Jesus in der Todesstunde denken.
Es wird oft gesagt, wir gehen heim, nach Hause, wenn wir sterben.
Bis zur Auferstehung haben wir keine Aufgabe zu erfüllen.
Es ist trotzdem weiterhin interessant, denn Elia fuhr mit dem Wagen in den Himmel ein.
Die Astronauten fanden ihn nicht 
Re: Christenverfolgung in der Türkei
von Bithya85 am 02.07.2017 09:19Stimmt, und nicht nur für die Christen, sondern für allgemein die Oppositionellen, dann die Journalisten, die Gülem-Anhänger... haben alle kein leichtes Leben in der Türkei im Moment 
Gemig-Blog Schaut gerne mal vorbei 

Antworten

