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Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von solana am 14.06.2017 10:20Wie ungeheuer schrecklich verlief diese Volksgeschichte!
Hallo Pal
Ich habe den Eindruck, wir sprechen hier von 2 verschiedenen "Leben".
Das Leben, das uns Jesus verheisst:
Joh 10,10 Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und volle Genüge.
Bedeutet doch nicht: keine Probleme mehr, keine Krankheit, Wohlstand usw (wie es in einer bestimmten Gruppierung propagiert wird
, ich weiss, dass du mit dieser Lehre nicht übereinstimmst).Vom irdischen Leben heisst es do an anderer Stelle:
Joh 12,25 Wer sein Leben lieb hat, der verliert es; und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird's bewahren zum ewigen Leben.
Dieses "Leben und volle Genüge" ist uns doch verheissen gerade inmitten von all dem, was um uns herum kaputt geht durch "den Dieb, der nur kommt , um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen."
2Kor 4,7 Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, auf dass die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.
8 Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht.
9 Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um.
10 Wir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leibe, auf dass auch das Leben Jesu an unserm Leibe offenbar werde.
11 Denn wir, die wir leben, werden immerdar in den Tod gegeben um Jesu willen, auf dass auch das Leben Jesu offenbar werde an unserm sterblichen Fleisch.
Und worauf hat Paulus seinen Blick gerichtet, wodurch liess er sich bestimmen in seinen Gefühlen und Gedanken?
Hat er auf seine Entbehrungen geschaut und immer davon geschrieben, wie schecht es ihm doch geht?
Oder war "Freude" sein bestimmender Grundton - gerade besonders in Briefen aus der Gefangenschaft mit dem nahen Todesurteil vor Augen?
Und wenn er von Leiden und Schwachheit spricht - rückt er dann diese in den Mittelpunkt oder sind sie ihm ein Anlass, noch um so stärker die Kraft Gottes hervor zu heben, die besonders in den Schwachen mächtig ist?
Geht es darum, auf das Leid zu sehen oder auf den, durch den wir dieses "weit überwinden", von dem uns nichts trennen kann?
Röm 8, 37 Aber in dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. 38 Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, 39 weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.
Diese Zuversicht ist Ausdruck des Vertrauens auf Gott, der alles in seiner Hand hat.
Vertrauen, dass er nichts zulassen wird, das er uns nicht zum allerbesten dienen lassen wird - auch wenn wir im tiefen Leid das noch nicht erkennen können, wozu das gut sein soll.
Es ist ein Ausdruck des Vertrauens und der Liebe, weil wir uns seiner Liebe gewiss sind.
Und in diesem Vertrauen geht unser Blick auf seine ausgestreckte Hand und bleibt nicht an all dem Schrecklichen kleben, das uns mutlos machen und runterziehen will.
Und wir erfahren gerade in "der Wüste", wo nichts mehr zu sein scheint, das uns "Leben" geben kann, seine sprudelnde Quelle, die eine eine blühende Oase im dürren Tal entstehen lässt. (Ps 84, 7 Wenn sie durchs dürre Tal ziehen, / wird es ihnen zum Quellgrund, und Frühregen hüllt es in Segen. 8 Sie gehen von einer Kraft zur andern und schauen den wahren Gott in Zion. 9 HERR, Gott Zebaoth, höre mein Gebet; vernimm es, Gott Jakobs! Sela.)
Und Gott läd uns ein, zu "sehen und schmecken, wie freundlich er ist" und sich am Tisch zu laben, den "er im Angesicht unserer Feinde" bereitet und zu geniessen, was er uns "voll einschenkt" (Ps 23).
Wir können natürlich stattdessen auch uns an den ässersten Rand der Oase stellen und unseren Blick auf die "Wüste da draussen" fokussiert halten und uns weiter arm und elend vorkommen, weil uns das Leid bedeutender erscheint als die Fülle des Lebens, die uns angeboten ist ......
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
der Zauberer Simon aus Samaria - Apg 8, 4-26
von Burgen am 14.06.2017 09:36
Hallo ihr Lieben
wie beurteilt ihr unser Zeitgeschehen, ausgehend von obigem Bericht u.a. über den Zauberer und die Reaktion des Petrus und Johannes?
In den Medien erfahren wir durch Filme usw. ähnliche Dinge.
Konkret sah ich Sonntag im TV einen Mann und eine Frau, die durch die Lande ziehen (usa) und auch den höchsten Preis, sowas wie den goldenen Bären oder goldene Kamera, bekommen haben für ihre medialen Künste.
Der Frau wurden die Augen verbunden und der Mann liess sich objekte in die Hand geben, die die Frau erraten musste. Sogar die Zahlen auf einer 5 Euro Note erriet sie. Sie konnte sagen, was diese Personen z.B. in der Hosentasche hatten.
Es gibt Bücher, die das Visualisieren soweit lehren, dass sie Gedanken lesen können oder um die Ecke schauen können usw.
In dem einen Buch las ich, dass der Schreiber es soweit bringen will, dass er durch Wände gehen kann.
.......
Ich finde das erschreckend. Und Sonntag wurde ich an die Frau mit dem Wahrsagegeist erinnert. Die brachte ihren Herren ein Vermögen an Geld ein. Genau wie bei dem Paar im TV.
Das gehört doch zum Spiritismus. Und wenn wir nicht sorgsam mit uns und den Medien umgehen, wird auch über uns die spiritistische Decke ausgebreitet.
Oder wie seht ihr das?
Prallen da nicht der damalige Pharao, seine Zauberer und Mose mit seinem Gottesstab aufeinander?
Aber jetzt geht es um Jesus.
Und der Zauberer glaubte an Jesus, war aber nicht mit dem Heiligen Geist getauft.
Und war verstrickt in Angst, Bitterkeit und Stolz, geldgierig - Habsucht - Machtgelüste ...
Was kann uns helfen?
Die Waffenrüstung Gottes, das durchtränktsein mit Gottes Liebe, seinem Frieden und das Leben aus Gnade Gottes leben...
Gruß
Burgen
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Merciful am 14.06.2017 09:23Zum Nachdenken.
Jesus aber sprach zu ihm: Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.
(Evangelium nach Lukas 9, 62; Lutherbibel 2017)
Meine Brüder und Schwestern, ich schätze mich selbst nicht so ein, dass ich's ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.
(Brief des Paulus an die Philipper 3, 13.14; Lutherbibel 2017)
Merciful
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Cleopatra am 14.06.2017 09:15Lieber Pal,
machst du in deiner Begründung einen Unterschied, ob jemand bekehrt ist und ob eben nicht?
Natürlich müssen die, die verloren gehen, auch sehr viel gewarnt werden.
Aber was ist mit denen, die sich freuen können, ein Kind Gottes zu sein...?
Das fiel mir gerade bei deinem letzten Beitrag auf.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9
von Burgen am 14.06.2017 08:49
Losung
Der HERR spricht:
Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören. / Psalm 91,15
Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf.
Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt;
sondern der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichem Seufzen. / Römer 8,26
Apostelgeschichte 17, (16) 22-34
Apostelgeschichte 8, 4-25
Du bist ein Geist, der lehret, wie man recht beten soll;
dein Beten wird erhöret, dein Singen klinget wohl, es steigt zum Himmel an,
es lässt nicht ab und dringet, bis der die Hilfe bringet, der allen helfen kann. (Paul Gerhardt)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Römer 8,
26 Der Heilige Geist hilft uns in unserer Schwäche. Denn wir wissen ja nicht einmal, worum oder wie wir beten sollen.
Doch der Heilige Geist betet für uns mit einem Seufzen, das sich nicht in Worte fassen lässt.
27 Und der Vater, der alle Herzen kennt, weiß, was der Geist sagt, denn der Geist bittet für die, die zu Gott gehören,
wie es dem Willen Gottes entspricht.
28 Und wir wissen, dass für die, die Gott lieben und nach seinem Willen ihm gehören, alles zum Guten führt.
(Neues Leben Bibel)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Burgen am 14.06.2017 08:27
Die Menschen des Alten Testaments lebten noch nicht durch und im Geist Gottes.
Mose war der Mittler - steht für das Gesetz, das zwischen Mose und Gott für die Menschen seinen Platz hatte.
Elia und die anderen Propheten stehen für die Erwartung auf den Erlöser Jesus Christus.
::::
Mose durfte das verheißene Land nicht betreten, er war ungehorsam, wütend. Obwohl er treu fürbittend für die Menschen einstand.
Elia litt unter Angst und Depression, nachdem er die fremden Priester der Isebel vernichtete.
:::::
Jesus Christus fiel nie aus Gottes Hand, er will auch nicht, dass wir aus Gottes Hand fallen.
Über alles aber zieht die Liebe an, aus 1. Korintherbrief u.a.
Die Menschen hungern nach der Liebe Gottes.
Sie hungern nicht danach, bei jeder Situation das Böse vor Augen, und der Seele, gestellt zu bekommen.
Die Schrift "behandelt" die Themen sehr punktuell und ausgewogen.
Gruß
Burgen
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Pal am 14.06.2017 07:07An chestnut:
Deine Aussage hört sich gut an. Es wundert mich nur, warum die Bibel selbst sich dermaßen "ständig" und viel mit diesem Thema des Bösen, der Sünde etc. abgibt. Indirekt geht es somit immer um die Überwindung des Übels bzw. das Sterben des Alten...
Das ist doch bemerkenswert! Warum macht die Bibel das so?
Nimm zB das ausderwählte Volk: Sollte man zu dem Volk Israel auch sagen:
Wie ungeheuer schrecklich verlief diese Volksgeschichte! Und wie genau wird sei uns in der Bibel geschildert. So viele Details, all ihrer Sünde und des bösen "nicht in Gott leben wollens" ---- etc.
Und dann die Menge böser Könige... Nähme man die Beschreibungen alles Negativen aus der Bibel, dann würde sie sehr, sehr dünn werden.
Warum ist das so?
Warum wird die Bibel nicht nur mit positiven, schmackhaften Geschichten erfüllt? - Warum ständig auch die grauenhaften Sachen?
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 14.06.2017 06:58Ehe ich gedemütigt wurde, irrte ich; nun aber halte ich dein Wort.
(Psalm 119, 67; Lutherbibel 2017)
Merciful
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Wie "wandelt" man im Geist?
von Henoch am 13.06.2017 21:31Hallo Ihr Lieben,
ich habe da eine sehr gute Predigt zum Thema gefunden. Wer Lust hat: https://www.youtube.com/watch?v=6m-cgKPrRcE
Henoch
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von solana am 13.06.2017 20:07das Leben soooo schmackhaft zu machen, dass alles andere daneben verblasst.
Hallo Chestnut
Ja, das funktioniert besonders gut in der Kindererziehung: Willst du, dass ein kleines Kind einen Gegenstand loslässt, der gefährlich oder schlecht für es ist, dann halte ihm einfach etwas Interessantes hin - und es lässt los und greift danach
.Funktioniert viel besseer als der Versuch, es ihm gewaltsam zu entreissen.....
Unser "Fleisch" ist auch ein bisschen so wie ein kleines Kind.
Sehnsucht und Verlangen lassen sich sehr leicht manipulieren.
Das sieht man schon an den Erfolgen von Werbespots, die es schaffen, ihre Produkte mit der Illusion von Glück, Freude usw zu verknüpfen oder mit Entspannug, "Week-end-feeling", Erfolg beim anderen Geschlecht, Anerkennung bei anderen Menschen usw.
Das funktioniert, weil der "Lebensdurst" und die Sehnsucht nach dauerhaftem Glück und innerem Frieden immer ungestillt bleibt.
Wer aber den tiefen Frieden und die Freude bei Gott erfährt, merkt, dass das eine ganz andere "Qualität" hat und dass es hier "lebendigers Wasser" gibt, das den Durst wirklich stillt und man bei Gott "zu Hause ankommt", die Sehnsucht zur Ruhe kommt.
Dann öffnen sich die Hände von ganz allein, um die leeren Strohhalme loszulassen, an die man sich vorher geklammert hatte. Um Raum zu schaffen und die Fülle zu empfangen.
.Deshalb finde ich es auch besser, den Blick auf diese Fülle zu richten, nicht auf den "Mangel" der menschlichen Natur.
Oder - entsprechend dem anderen Thread über den Wandel im Geist: Gal 5,16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr das Begehren des Fleisches nicht erfüllen.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver


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