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Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9
von Cleopatra am 06.06.2017 07:57Guten Morgen, ihr lieben,
ich hoffe, ihr hattet ein gutes langes Wochenende?
Habt ihr gestern an Pfingsten etwas Besonderes gemacht?
Ich habe seit Samstag endlich wieder richtig Internet, jetzt gibt es erstmal viele Dinge nachzuholen ;-D
Aber ich bin dankbar.
Gestern Nachmittag war ich zweieinhalb Stunden laufen mit dem Hund, das hat sehr gut getan.
Ich wünsche euch allen eine gute WOche.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Wie "wandelt" man im Geist?
von Cleopatra am 06.06.2017 07:55Wie wandelt man im Geist?
Ich denke, das geht automatisch, wenn wir den Blick nach oben halten.
Wie Henoch schrieb, wenn wir am Weinstock bleiben.
Praktisch bedeutet das für mich zB die Bibellese, das Beten, eben, die Kontaktaufnahme mit Gott.
Wenn Gott mein Begleiter ist, ich eben ganz bewusst, mit ihm lebe, dann wird es automatisch kommen.
Mir kommt da das Beispiel aus Psalm 1 in den Sinn.
Der Baum, der gepflanzt ist am Wasser.
Die Wurzel immer am lebendig machenden Wasser, der Nahrung.
Und dann kommen ganz automatisch ohne eigenes Dazutun die Früchte heraus.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: ich glaube; hilf meinem Unglauben! (Mk 9, 24)
von Henoch am 06.06.2017 07:17Hallo Burgen,
ich versichere Dir, dass ich niemals der unsichtbaren WELT entgegentreten werde. Ich wende mich da lieber an den König aller Könige.
In dem Gleichnis ist der Schwerpunkt der Glaube. Der Vater sagte "WENN DU KANNST" zu Jesus. War also ungläubig. Er hatte Jesus nicht erkannt. Er dachte er sein ein Prophet oder Wanderprediger. Hätte er erkannt, dass er der Sohn Gottes ist, hätte er nicht "WENN" gesagt.
Als er Jesus glaubte und ihn um Hilfe bat, bekam er Hilfe. Er kam zum Glauben.
Ja, Hilf meinem Unglauben, das ist ein gutes Gebet für den, der nicht glauben kann. Alles ist Gnade.
Henoch
Re: Wie "wandelt" man im Geist?
von Merciful am 06.06.2017 06:03Hier stimme ich dir zu.
Gottes vorlaufende Gnade befreit den Menschen, die Botschaft, das Evangelium hören und annehmen zu können.
Jesus steht vor unserer Herzenstür und klopft an.
Es ist Gnade, wenn wir ihm zu öffnen vermögen.
Bleiben wir an seinem Wort, nimmt Gott Wohnung in uns.
Seine Liebe ist die Frucht seines Wirkens in uns.
Es ist aber keine Sünde, Fleiß und Konzentration auf die Perfektion der Worte zu verwenden.
Wenn ein Bruder Wert legt auf die Perfektion der Worte, so ist dies kein Grund, das Herz vor ihm zu verschließen.
Auch ist es kein Grund, sich an ihm zu ärgern.
Merciful
Re: Wie "wandelt" man im Geist?
von Merciful am 05.06.2017 21:15Die Wahrheit dieser Aussage erlebte ich heute erneut, als ich am frühen Nachmittag den Psalm 90 nahm und las.
Ein Gebet des Mose, des Mannes Gottes.
Es ist immer wieder erstaunlich, welch eine Kraft die Worte der Bibel entfalten und bewirken.
Darum fahren alle unsre Tage dahin durch deinen Zorn,
wir bringen unsre Jahre zu wie ein Geschwätz.
Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre,
und was daran köstlich scheint, ist doch nur vergebliche Mühe;
denn es fähret schnell dahin, als flögen wir davon.
Wer glaubt's aber, dass du so sehr zürnest,
und wer fürchtet sich vor dir in deinem Grimm?
Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen,
auf dass wir klug werden.
(Psalm 90, 9-12; Lutherbibel 2017)
Diese Zeilen fand ich sehr tröstlich und der Friede Gottes kehrte wieder ein in mein Herz.
Merciful
Re: Wie "wandelt" man im Geist?
von solana am 05.06.2017 17:21Hallo Burgen
Ja, sicher, nach ihrer religiösen Tradition und Überzeugung war die damalige religiöse Elite vollkommen im Recht.
Sie haben so gehandelt, wie es ihrer Überzeugung entsprach.
Sie waren so davon überzeugt, dass sie sich durch nichts in Frage stellen liessen .....
In dieser Gefahr sind wir heutzutage genauso.
Je überzeugter wir von der Richtigkeit unserer Meinung und unserer Erkenntnisse sind, um so mehr stehen wir in der Gefahr, die Demut und die Liebe zu verlieren und um so mehr verhärtet sich unser Herz ...., um so mehr sehen wir auf andere herab, die in unseren Augen "weniger perfekt" sind.
Und gleichen dadurch mehr dem Parisäer als dem Zöllner in der Geschichte, die Jesus erzähmlt hat (Lk 18, 9 ff); um so weniger "wandeln wir im Geist", denn es ist dann nicht mehr die Liebe Gottes, die durch den Heiligen Geist in unser Herz ausgegossen ist, die uns leitet und regiert, wenn wir mit anderen umgehen, die weniger "perfekt" sind als wir selbst (vermeintlich
).
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Wie "wandelt" man im Geist?
von Burgen am 05.06.2017 16:46Zum Zeitpunkt der damaligen Gelehrten und jüdischen Priesterschaft möchte ich zu bedenken geben,
dass die Masse der Menschen längst nicht erlöste, von Sünden befreite Menschen waren.
Sie hatten natürlich einerseits die Aufgabe, den Tempel am Laufen zu halten und später die eingesetzten
Rituale ďurchzuführen, die Menschen anzuleiten nach den Vorschriften zu handeln.
Über fast 3T Jahren schlich sich da natürlich ein, was tot war. Sie ritten auf einem toten Pferd, sagt man heute.
Das führt den Blick auf die heutige allgemeine Priesterschaft, egal welcher Coleur. Sie sind gefährdet.
In Epheser 2, 4-9 lesen wir, dass der Glaube an Jesus als Herrn und Heiland ein Geschenk ist.
Ein Geschenk, das lebendig ist, kann man sich nicht aneignen.
Gott liebt uns so sehr, er hatte Erbarmen mit uns.
Durch seine Gnade nahm er unsere Sünde am Kreuz und schenkte, dass wir ohne Sünde weiterleben können.
Stellvertretend für uns wurde er hingerichtet, gefoltert, damit wir Gnadenreiches Leben haben sollen.
Die Heilungen im NT geben Zeugnis darüber wie Gott mit Jesus im Einklang ist, erbarmt, liebt und handelt.
Wenn wir dies im Glauben annehmen und behalten, sind wir geistlich ohne Verdienst, einfach geschenkt,
weil er uns liebt, wir in ihm sind und er in uns.
Ist das nun Theorie? Erleben wir diese Gnade? Leben wir in ihr?
Das, denke ich, zu bedenken, könnte täglich neu in eine innige Gemeinschaft mit dem Vater durch Jesus führen.
Gruss
Burgen
Re: Wie "wandelt" man im Geist?
von solana am 05.06.2017 14:24Hallo Pal
Ja, das "innerlich bewegt werden" war auch das, was mir bei der eingangs zitierten Rede des Petrus besonders aufgefallen ist, als ich die Pfingstpredigt hörte.
Petrus wurde vom Heiligen Geist getrieben, das ist offensichtlich.
Aber auf Seiten der Zuhörer gab es 2 Gruppen - solche, die "offen" waren und die das Pfingstwunder mit erlebten, indem sie sie in ihrer jeweligen Muttersprache hörten und das Gehörte ihnen "durchs Herz ging".
Die andere Gruppe hatte kein offenes Herz dafür und sie machten sich nur über Äusserlichkeiten lustig, verhöhnten die Jünger und sprachen: Apg 2,13 Sie sind voll süßen Weins.
Gott kann durch sehr vieles zu uns sprechen. Durch den Mund anderer Geschwister, durch Bibel-Lektüre, durch das, was wir erleben, durch die Natur um uns herum (vgl die Gleichnisse Jesu) usw. - wenn wir offenen Herzens dafür sind und sein Reden in unser Herz dringen lassen.
Auf diese Offenheit kommt es viel mehr an als auf die Perfektion des Gesagten. Wer nur auf "Äusserlichkeiten" schaut, der wird immer Haare in der Suppe finden ....
Wer sich daran festbeisst und sich darüber ärgert, der "verschliesst" sein Herz.
Jesus sagte auf die Frage des Johannes:
Lk 7,22 Und er antwortete und sprach zu ihnen: Geht und verkündet Johannes, was ihr gesehen und gehört habt: Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf, Armen wird das Evangelium gepredigt;23 und selig ist, wer sich nicht ärgert an mir.
Die religiöse Elite seiner Zeit hat sich an vielem gestossen, was Jesus tat (das in ihren Augen "unfromm" war) und sie ärgerten sich darüber so sehr, dass all das Gute und die Wunder, die er tat und selbst seine Predigten mit Vollmacht nicht bis in ihr Herz vordringen konnten.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Wie "wandelt" man im Geist?
von Merciful am 05.06.2017 13:21In meiner Wahrnehmung erhält der Begriff 'Prioritäten setzen' in deiner Aussage eine zu einseitige Bewertung.
Denn du platzierst deine Aussage inmitten solcher Begriffe wie 'das Herz verschließen', 'Weltgeist' und 'Otterngezücht'.
Pal brachte das Beispiel vom barmherzigen Samariter.
Auch dieser musste Prioritäten setzen.
Er tat es, indem er sich für die Liebe entschied und in dieser handelte.
Prioritäten zu setzen ist auch für Christen unumgänglich.
Merciful
Re: Wie "wandelt" man im Geist?
von Pal am 05.06.2017 12:38Sehr gut beschrieben @Solana!
In der vergleichbaren Weise sehe ich auch die Geschichte vom barmherzigen Samariter.
Der Barmherzige handelte im Geist der Nächstenliebe - und das war der "wandel im Geist".
Der Levit und Priester hatten andere, fleischliche Prioritäten, die ihnen dazu verhalfen an der Chance vorbeizueilen!
Sie retteten gleichsam ihre Haut (ihre Zeit, Energie, Ego) und verloren Gottes Liebe.
Das Zünglein an der Waage, ist für mich:
Das war die Inspiration und der Zugriff des Hl.Geistes, welches den Samaritaner zum Wandel im Geist verhalf...


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