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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von solana am 02.06.2017 13:49

Paulus forderte auch dazu auf:

Röm 12,18 Ist's möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.

Nicht: "Stachelt einander mit sarkastischen Provokationen zum Streit auf!"

Und findet man etwas beim anderen, das einem nicht passt, dann finde ich es auch besser, hier auf Paulus zu hören: 

2Tim 2,25 und mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweist.
Tit 3,2 niemanden verleumden, nicht streiten, freundlich seien und alle Sanftmut beweisen gegen alle Menschen.
Eph 4,2 in aller Demut und Sanftmut, in Geduld. Ertragt einer den andern in Liebe

Und wenn es nicht in "Sanftmut und Demut" funktioniert, den anderen von der eigenen (besseren? ) Meinung zu überzeugen, ist statt Provokation und Streit auch noch dieser (bessere ) Ausweg da - Vertrauen auf Gottes Wirken:

Phil 3,15 Und solltet ihr in einem Stück anders denken, so wird euch Gott auch das offenbaren.

Wenn Gott keine Erkenntnis schenkt, dann nützt auch der menschliche Holzhammer nichts .....
Also greifen wir doch lieber auf die Frucht des Geistes im Umgang miteinander zurück, insbesondere auf die "Geduld", und  die Liebe, von der es heisst: 

1 Kor 13, 4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, 5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; 7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.

In der Hoffnung auf weiteren "friedvollen" Austausch

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von Greg am 02.06.2017 13:22

Boah, eh. was wird hier rumgepoltert.

Ich lade mal Cleo auf 'ne Cuja Mara Split ein.


Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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klacks
Gelöschter Benutzer

Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von klacks am 02.06.2017 13:04

Bedauerlich, dass Du Bilder und Metaphern nicht trennen kannst.
Gewiss nicht, denn Paulus wusste genau, wovon er sprach.
Sicher nicht, @Pal. Paulus macht sehr deutlich, dass der Geist uns mit Energie und Vollmacht ausstattet, um unsere Sünden beständig und im Fortschreiten der Heiligung zu töten. Ein Prozess, der in diesem Leben übrigens nicht beendet wird, uns aber dennoch nicht in Deinen Unfrieden fallen lassen muss. Dazu benutzt der Geist unseren Gehorsam, nicht unsere wild wedelnden Arme.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.06.2017 17:45.

Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von Pal am 02.06.2017 12:07

...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.06.2017 15:28.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9

von Burgen am 02.06.2017 10:14

Losung

In der Zeit meiner Not suche ich den Herrn;
meine Hand ist des Nachts ausgereckt und lässt nicht ab. / Psalm 77,3

Der Herr richte eure Herzen aus auf die Liebe Gottes und auf das Warten auf Christus. / 2. Thessalonicher 3,5

Epheser 1, 15-23
Apostelgeschichte 5, 17-33

Wenn ich des Nachts oft lieg in Not / verschlossen, gleich als wär ich tot,
lässt du mir früh die Gnadensonn / aufgehn: nach Trauern Freud und Wonn.
Halleluja.
(Johann Heermann)



 

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klacks
Gelöschter Benutzer

Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von klacks am 02.06.2017 09:31

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.06.2017 18:30.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5495

Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von Cleopatra am 02.06.2017 07:42

Ihr lieben,

ich denke auch, dass wir uns und Gott keinen Gefallen tun, wenn wir nur auf uns sehen, auch wenn es ein Blick des "oh ich bin so böse" ist.

Wir müssen uns immer bewusst sein, dass es aus Gottes Gnade geschieht, nicht aus uns.
Aber wir dürfen eben auf diese Gnade sehen und uns freuen, dass Gott uns verändert hat.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Bekehrung - wie oft wird sich bekehrt? Was ist Bekehrung?

von Henoch am 02.06.2017 07:21

Hallo Solana,

ja, stimmt, unverständig passt auch. Dass die Begrifflichkeiten Fleischlichkeit und Unverständigkeit auch auf noch unreife Gläubige angewendet werden, sieht man am Glaterbrief. Die Galater waren erlöst aus Gnade und wollten nun durch fleischliche Werke des Gesetzes statt durch geistliche Werke des Glaubens die Heiligung aus eigener Kraft "schaffen".

Gal 3, 1 O ihr unverständigen Galater! Wer hat euch bezaubert, denen doch Jesus Christus vor die Augen gemalt war als der Gekreuzigte? 2 Das allein will ich von euch erfahren: Habt ihr den Geist empfangen durch des Gesetzes Werke oder durch die Predigt vom Glauben? 3 Seid ihr so unverständig? Im Geist habt ihr angefangen, wollt ihr's denn nun im Fleisch vollenden?

Fleischlich ist also biblisch der Versuch, etwas aus eigener Kraft bzw. im Eigenwillen und daher "in Feindschaft mit Gott" zu tun und die eigene Ehre zu suchen. Geistlich ist es, etwas durch Gott zu tun und in seiner Kraft, also zu glauben und zu vertrauen und das ergibt Werke des Glaubens, die Gott ehren und den Menschen demütigen.

In jedem gläubigen Menschen gibt es beides, den Geist und das Fleisch, das gegeneinander kämpft.

Auch Reue, Buße und Bekehrung kann nun fleischlich sein, also aus fleischlichen Motiven heraus wie Scham, Angst vor schlechtem Ruf bei den Menschen etc., in fleischlicher Weise, wie Selbstvorwürfe, Selbstanklage, Verzweiflung und mit fleischlichen Zielen, wie Gott gefallen oder den Menschen.

Sie kann aber auch geistlich sein, also aus der Kraft des Geistes heraus. Dann empfindet man die Sünde als Not mit der man zu Gott kommt und ihn anfleht, er möge helfen. Man hasst die Sünde und weiß. nur der Herr allein kann das Herz wenden. Es macht nichts aus, dem anderen Menschen die Schuld einzugestehen, wenn nur der Herr groß wird...etc... Man freut sich über den Herrn, weil er vergibt und reinigt von Ungerechtigkeit. etc.

Henoch 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.06.2017 07:24.

Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2499

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 01.06.2017 22:56

Der Frevler Stricke umschlingen mich; aber dein Gesetz vergesse ich nicht.

Zur Mitternacht stehe ich auf, dir zu danken für die Ordnungen deiner Gerechtigkeit.

(Psalm 119, 61.62; Lutherbibel 2017)

Merciful

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Bekehrung - wie oft wird sich bekehrt? Was ist Bekehrung?

von solana am 01.06.2017 22:11

Vielleicht sollten wir mal ein gesondertes Thema eröffnen, um die Begriffe "geistlich" und "fleischlich" zu klären.
Denn die beiden sind eigentlich schon als Gegensätz gegenübergestellt im NT - zB: Röm 8,7 Denn fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch sich dem Gesetz Gottes nicht unterwirft; denn es vermag's auch nicht.

So wie du "fleischliche Christen" beschreibst, Henoch, besteht ihre "Fleischlichkeit" aber nicht in "Feindschaft gegen Gott", sondern darin, dass sie sich zwar schon dem Gesetz Gottes unterwerfen. Aber sie versuchen, es aus eigener Kraft zu schaffen, gesetzestreu zu leben.

Das erinnert mich eigentlich  mehr an das, was Paulus über "Unmündige" in "knechtischer Gesinnung" schreibt:

Gal 4,1 Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, ist zwischen ihm und einem Knecht kein Unterschied, obwohl er Herr ist über alle Güter;
2 sondern er untersteht Vormündern und Verwaltern bis zu der Zeit, die der Vater bestimmt hat.
3 So auch wir: Als wir unmündig waren, waren wir geknechtet unter die Mächte der Welt.
4 Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan,
5 auf dass er die, die unter dem Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Kindschaft empfingen.
6 Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater!
7 So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind; wenn aber Kind, dann auch Erbe durch Gott.

Deshalb finde ich dafür die Bezeichnung "unmündig" besser als "fleischlich".
Denn Unmündige haben ein Entwicklungspotenzial, sie können immer "mündiger"  werden, indem sie in der Erkenntnis wachsen und reifen.

Aber "fleischlich <=> geistlich" im NT steht meist in krassem Gegensatz, dh fleischlich zusammen mit Feindschaft gegen Gott, Tod und nicht Christus gehörend:


Röm 8,6 Denn fleischlich gesinnt sein ist der Tod, doch geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede.

Röm 8,9 Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, da ja Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.

Im Korintherbrief wird "fleischlich " auch als Beschreibung für "unmündige Kinder" gebraucht:

1Kor 3,1 Und ich, Brüder und Schwestern, konnte nicht zu euch reden wie zu geistlichen Menschen, sondern wie zu fleischlichen, wie zu unmündigen Kindern in Christus.

Im Sinne von "unmündig" ist es kein krasses  entweder - oder, sondern enthält die Entwicklungsmöglichkeit.
Daher gefällt mir diese Beschreibung (wie auch im Galaterbrief) besser, da es dadurch zu weniger Missverständnissen kommt;

Gruss
Solana


angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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