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Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Bekehrung - wie oft wird sich bekehrt? Was ist Bekehrung?
von Henoch am 01.06.2017 20:11Zitat:
Henoch: Der fleischliche Mensch will alles richtig machen, der geistliche Mensch am Weinstock bleiben.
Solana: Diese Unterscheidung bspw finde ich ein bisschen spitzfindig.
Ich sehe darin kein "entweder - oder".
Denn, wir wollen doch alle das Richtige tun und sind traurig darüber, wenn wir versagen, sind traurig darüber, wenn wir durch falsches Tun den Heiligen Geist betrüben .... du doch sicher auch, Henoch.
Und gerade diese Traurigkeit bringt uns doch zur Umkehr und ist die Voraussetzung dafür, dass wir auch innerlich "reifen" und Einsicht und Erkenntnis gewinnen.
Hallo Solana,
ich sehe darin auch kein entweder oder. Der geistliche Mensch will am Weinstock bleiben, weil er weiß, ohne den Herrn kann er nichts tun. Und weil er am Weinstock bleibt, macht er vieles richtig, denn der Herr gibt ihm das Wollen und Vollbringen nach seinem Wohlgefallen.
Der fleischliche Mensch will alles richtig machen, um am Weinstock zu bleiben. Und da ist dann das Problem, denn so herum wird das nicht wirklich funktionieren, weil fleischliche Werke so oder so nur schmutzige Lumpen sind, wie die Schrift sagt. Dank sei dem Herrn, dass er uns in der Gnade wachsen lässt, so dass wir immer mehr geistlich und immer weniger fleischlich an die Herrausforderungen herangehen zur Ehre des Herrn.
Hallo Burgen,
ja, da muss man hinwachsen und keiner schafft das "Ideal. Denn wer meint dass er steht, der sehe zu, dass er nicht fallle.
Henoch
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Pal am 01.06.2017 20:06Hi, Greg, und wenn es regnet, wirst du dann zum unerlösten Gutmensch? 
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Greg am 01.06.2017 15:16Die Sonne scheint, und ich bin ein erlöster Bösmensch.
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Bekehrung - wie oft wird sich bekehrt? Was ist Bekehrung?
von Burgen am 01.06.2017 14:50Es werden hier ja riesengroße Sprünge bedacht ...
Nach der Bekehrung , vergleichbar der Vorschulbesuch, folgt das Lernen.
Und als junger Christ gibt es wahrlich viel zu lernen ...
Nicht nur z.B. dass es unangebracht ist eine Bierflasche oder so mit zu einem Treffen oder in die Kirche mitzunehmen.
Nach der Bekehrung ist es wichtig gute Lehre zu hören.
Treffen anderer Christen zu besuchen, in der eigenen Bibel zu lesen,
mit ihr zu arbeiten, Fragen stellen, Antworten zu erwarten und zu suchen.
Werkgläubigkeit und Geistlichkeit nicht gegeneinander auszuspielen.
Z,B. die Gleichnisse, sie im eigenen Leben umzusetzen, anwenden, bedarf guter Gottesdienste, Predigten.
Das alles geschieht in der Regel über Jahre hinweg.
Und wenn man einen Meilenstein "geschafft" hat, endlich verstanden und evtl. verwunden oder überwunden,
darf man auch stolz sein. Denn von sich aus, allein auf sich gestellt, hat man es nicht "geschafft".
Hier ist Stolz vergleichbar mit Freude und Dankbarkeit.
Ich glaube, ein aufbrausender, leicht entflammbarer Mensch wird es sehr zu schätzen wissen, in allen Dingen
von Jesus getragen, gehalten zu sein. Wenn er endlich erkannt hat, dass es Jesus allein ist, der sein aufbrausendes
Wesen verändern kann.
Und das ist leichter, wenn Worte der Schrift permanent durch sein Denken laufen.
Allezeit zu jeder Zeit beten. Dann wird man vielleicht irgendwann ein geistlicher Mensch werden.
Watchman Nee hatte früher in seinem kurzen Leben über den geistlichen Menschen nachgedacht und geschrieben.
Ich denke, Worte und Taten, Einsichten, Verändern was zu verändern ist, alles gehört zusammen.
Den perfekten, geistlichen Menschen gibt es nicht, oder nur solange kein anderer Mensch in der Nähe ist.
Aber - von Herzen dürfen wir Gott dankbar sein, weil er barmherzig ist und uns liebt.
Jeden einzelnen. Ich bin gemeint, du bist gemeint, wir alle sind gemeint.
Das Gleichnis vom Weinstock hörte ich z.B. erst in einer Bibelarbeit auf einer Mallorcafreizeit des EC.
Da war ich schon lange Zeit jede Woche in der Gemeinde als Christ.
Und das Besondere damals war, dass sogar eine ältere Familie von uns ebenfalls im Urlaub dort verbrachte.
Wir hatten uns nicht abgesprochen
Gruß
Burgen
Re: Bekehrung - wie oft wird sich bekehrt? Was ist Bekehrung?
von Merciful am 01.06.2017 12:01Paulus nannte die Korinther 'fleischlich'.
Ich denke nicht, dass das die Korinther kennzeichnende Merkmal darin bestand, dass sie 'alles richtig machen' wollten.
Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten.
Alles ist mir erlaubt, aber nichts soll Macht haben über mich.
Die Erkenntnis bläht auf; aber die Liebe baut auf.
Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten.
Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf.
(1. Brief des Paulus an die Korinther 6, 12 und 8, 1 und 10, 23; Lutherbibel 2017)
Einer solchen Meinung, alles sei erlaubt, es komme nur auf Erkenntnis an, nicht aber auf das Handeln, hat Paulus also entschieden widersprochen.
Geistliche Menschen leben aus der Gnade Jesu in und nach den Geboten Jesu.
Beides ist wichtig und sollte nicht auseinander gerissen werden.
Merciful
Re: Bekehrung - wie oft wird sich bekehrt? Was ist Bekehrung?
von solana am 01.06.2017 11:36Ich denke auch, dass wir ein bisschen aufpassen müssen, nicht aus "der ganz genau richtigen Einstellung" eine Art Ersatz für die "Werkgerechtigkeit zu machen.
Nach dem Motto: Nur, wenn jemand zu dem und dem genau die richtige Einstellung hat und genau das Richtige denkt - dann ist er wirklich gerettet, weil nur dann seine Busse wirklich "echt" war.
Diese Unterscheidung bspw finde ich ein bisschen spitzfindig.
Ich sehe darin kein "entweder - oder".
Denn, wir wollen doch alle das Richtige tun und sind traurig darüber, wenn wir versagen, sind traurig darüber, wenn wir durch falsches Tun den Heiligen Geist betrüben .... du doch sicher auch, Henoch.
Und gerade diese Traurigkeit bringt uns doch zur Umkehr und ist die Voraussetzung dafür, dass wir auch innerlich "reifen" und Einsicht und Erkenntnis gewinnen.
Wichtig ist, dass wir Gott vertrauen, dass er sein gutes Werk in uns auch vollenden kann und wird - und das auch "innerlich".
Und das ist auch wichtig im Blick auf Geschwistern die vielleicht noch nicht so weit sind in der Erkenntnis und vielleicht noch nicht in allem die "richtige" Einstellung haben.
Es gibt da unter Christen sehr viel Unduldsamkeit und manche sind sehr schnell dabei, anderen den Glauben abzusprechen, wenn sie noch Unzulänglichkeiten in ihrem Verständnis und ihrer Einstellung finden.
Anstatt auch da auf Gott zu vertrauen - denn es ist sein Werk in uns. Ein Wachstumsprozess, der nicht bei allen Menschen gleich verläuft.
Meiner Ansicht nach ist dieses Vertrauen wichtiger als das ängstliche in sich Hineinhorchen und auch das kritisch-richtende Analysieren der Einstellungen der Geschwister (prüfend, ob man sie wirklich als "echte" Geschwister anerkennen kann).
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9
von Burgen am 01.06.2017 09:29
Juni
Monatsspruch
Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen (Apg. 5,29)
Losung
David sprach zum HERRN:
Ich habe schwer gesündigt, dass ich das getan habe. Und nun, HERR, nimm weg die Schuld deines Knechts. / 2. Samuel 24,10
Jesus spricht:
Es ist Freude vor den Engeln Gottes über e i n e n Sünder, der Buße tut. / Lukas 15,10
Apostelgeschichte 1, 12-26
Apostelgeschichte 5, 12-16
Und suchst du meine Sünde, flieh ich von dir zu dir, Ursprung, in den ich münde, du fern und nah bei mir.
Von dir zu dir mein Schreiten, mein Weg und meine Ruh, Gericht und Gnad, die beiden bist du - und immer du. / Schalom Ben-Chorin
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Bekehrung - wie oft wird sich bekehrt? Was ist Bekehrung?
von Burgen am 01.06.2017 09:13Hallo ihr Lieben,
so wie ich die Schriftstellen verstehe, sind es einfach Menschen, die sich zu Jesus bekehren.
Meist aufgrund dessen, dass ein anderer Mensch von Jesus erzählt hat, sodass er den noch nicht bekehrten M einlädt,
in die Gemeinde zu kommen, um von Jesus zu hören. Aber auch dort zu erleben, wie es ist, wenn etliche Christen beieinander sind und Gott feiern.
In der heutigen Zeit der verfolgten Christen, im sogenannten Ausland, besucht Jesus selbst oft die Menschen,(wie bei Kornelius) in Träumen und Visionen. Jesus selbst macht sich bekannt, sodass die Menschen Gelegenheit bekommen, sich auf die Suche nach ihm machen. Dabei geht es sprichwörtlich um's Leben und Tod.
fleischlich, geistlich -,diese Unterscheidung spielt meiner Auffassung nach in der Phase keine Rolle.
Es geht um die Rettung und um die Nachfolge : folge mir, hab keine Angst, Gott liebt dich ...
In dem Maße, wie eng sich die Beziehung in Zukunft entwickeln wird, der Heilige Geist Chance bekommt, den Menschen wiederherzustellen, verändert sich das Denken, Handeln usw.
Der Mensch hingegen bleibt Mensch, Jesus Christus wurde Mensch und wir haben die g a n z e Schrift, die uns in die Wahrheit führt, Kraft schenkt immer wieder aufzustehen und neu ausrichtenmit Hilfe des Geistes Gottes, der die Herzen lenkt ...
Gruss
Burgen
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Bekehrung - wie oft wird sich bekehrt? Was ist Bekehrung?
von Henoch am 01.06.2017 08:55Hallo Angel,
ja, Busse ist biblisch und sie verändert sich entsprechend der geistlichen Reife.
Bei Merciful steht so schön: 1 Thess 1, 9.10 Denn sie selbst verkünden über uns, welchen Eingang wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch bekehrt habt zu Gott, weg von den Abgöttern, zu dienen dem lebendigen und wahren Gott und zu warten auf seinen Sohn vom Himmel, den er auferweckt hat von den Toten, Jesus, der uns errettet von dem zukünftigen Zorn.
Manchmal ist man selbst der Abgott, den man loben und preisen will...
Wir dürfen uns freilich freuen. über unseren Heilkand und sein Werk, nicht über unsere Werke....
Henoch
Re: Bekehrung - wie oft wird sich bekehrt? Was ist Bekehrung?
von angel121 am 01.06.2017 08:37@ merciful, sehr gute Worte, Ausführung mit passendem Bibelzitat dazu.
Damals war es unabdinglich, sich von etwaigen Bosheiten, gottlosen Taten zu bekehren um dem Evangelium Jesus vom Nahen Reiches Gottes dienen zu können.
Solchen, die das taten ward Gottes Gnade und Tilgung der Sünden gewiss, verstehe ich Petrus Worte.
Schon im Alten Testament wurde zur Bekehrung von gottlosem Handeln aufgefordert. (was immer auch mit billig leben gemeint ist
)Wo sich aber der Gottlose bekehrt von allen seine Sünden, die er getan hat, und hält alle meine Rechte und tut recht und wohl, so soll er leben und nicht sterben. Hesekiel 18.21
Bekehrungswillen ist absolut biblisch und verhilft den Einsichtigen zu wahrem Leben in Gott.
gby angel121

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