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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9

von Burgen am 14.06.2017 08:49


Losung

Der HERR spricht:
Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören. / Psalm 91,15

Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf.
Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt;
sondern der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichem Seufzen. / Römer 8,26

Apostelgeschichte 17, (16) 22-34
Apostelgeschichte 8, 4-25

Du bist ein Geist, der lehret, wie man recht beten soll;
dein Beten wird erhöret, dein Singen klinget wohl, es steigt zum Himmel an,
es lässt nicht ab und dringet, bis der die Hilfe bringet, der allen helfen kann. (Paul Gerhardt)
 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ 

Römer 8,
26  Der Heilige Geist hilft uns in unserer Schwäche. Denn wir wissen ja nicht einmal, worum oder wie wir beten sollen.
      Doch der Heilige Geist betet für uns mit einem Seufzen, das sich nicht in Worte fassen lässt.

27  Und der Vater, der alle Herzen kennt, weiß, was der Geist sagt, denn der Geist bittet für die, die zu Gott gehören,
      wie es dem Willen Gottes entspricht.

28  Und wir wissen, dass für die, die Gott lieben und nach seinem Willen ihm gehören, alles zum Guten führt.
(Neues Leben Bibel)
 



Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.06.2017 08:51.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von Burgen am 14.06.2017 08:27


Die Menschen des Alten Testaments lebten noch nicht durch und im Geist Gottes.

Mose war der Mittler - steht für das Gesetz, das zwischen Mose und Gott für die Menschen seinen Platz hatte.

Elia und die anderen Propheten stehen für die Erwartung auf den Erlöser Jesus Christus.

::::

Mose durfte das verheißene Land nicht betreten, er war ungehorsam, wütend. Obwohl er treu fürbittend für die Menschen einstand.

Elia litt unter Angst und Depression, nachdem er die fremden Priester der Isebel vernichtete.

:::::

Jesus Christus fiel nie aus Gottes Hand, er will auch nicht, dass wir aus Gottes Hand fallen.

Über alles aber zieht die Liebe an, aus 1. Korintherbrief u.a. 

Die Menschen hungern nach der Liebe Gottes.
Sie hungern nicht danach, bei jeder Situation das Böse vor Augen, und der Seele, gestellt zu bekommen.

Die Schrift "behandelt" die Themen sehr punktuell und ausgewogen.
Gruß
Burgen 

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von Pal am 14.06.2017 07:07

An chestnut:

Chestnut: Dann ist der ständige Hinweis auf dieses "Sterben" gar nicht mehr nötig,...

Deine Aussage hört sich gut an. Es wundert mich nur, warum die Bibel selbst sich dermaßen "ständig" und viel mit diesem Thema des Bösen, der Sünde etc. abgibt. Indirekt geht es somit immer um die Überwindung des Übels bzw. das Sterben des Alten...

Das ist doch bemerkenswert! Warum macht die Bibel das so?

Nimm zB das ausderwählte Volk: Sollte man zu dem Volk Israel auch sagen:

das Leben soooo schmackhaft zu machen, dass alles andere daneben verblasst.

Wie ungeheuer schrecklich verlief diese Volksgeschichte! Und wie genau wird sei uns in der Bibel geschildert. So viele Details, all ihrer Sünde und des bösen "nicht in Gott leben wollens" ---- etc.
Und dann die Menge böser Könige... Nähme man die Beschreibungen alles Negativen aus der Bibel, dann würde sie sehr, sehr dünn werden.
Warum ist das so?
Warum wird die Bibel nicht nur mit positiven, schmackhaften Geschichten erfüllt? - Warum ständig auch die grauenhaften Sachen?

 

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2512

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 14.06.2017 06:58

Ehe ich gedemütigt wurde, irrte ich; nun aber halte ich dein Wort.

(Psalm 119, 67; Lutherbibel 2017)

Merciful

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von Henoch am 13.06.2017 21:31

Hallo Ihr Lieben,

ich habe da eine sehr gute Predigt zum Thema gefunden. Wer Lust hat: https://www.youtube.com/watch?v=6m-cgKPrRcE

Henoch

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von solana am 13.06.2017 20:07

Chestnut schrieb:

das Leben soooo schmackhaft zu machen, dass alles andere daneben verblasst.

Hallo Chestnut
Ja, das funktioniert besonders gut in der Kindererziehung: Willst du, dass ein kleines Kind einen Gegenstand loslässt, der gefährlich oder schlecht für es ist, dann halte ihm einfach etwas Interessantes hin  - und es lässt los und greift danach .
Funktioniert viel besseer als der Versuch, es ihm gewaltsam zu entreissen.....

Unser "Fleisch" ist auch ein bisschen so wie ein kleines Kind.
Sehnsucht und Verlangen lassen sich sehr leicht manipulieren.
Das sieht man schon an den Erfolgen von Werbespots, die es schaffen, ihre Produkte mit der Illusion von Glück, Freude usw zu verknüpfen oder mit Entspannug, "Week-end-feeling", Erfolg beim anderen Geschlecht, Anerkennung bei anderen Menschen usw. 

Das funktioniert, weil der "Lebensdurst" und die Sehnsucht nach dauerhaftem Glück und innerem Frieden immer ungestillt bleibt.

Wer aber den tiefen Frieden und die Freude bei Gott erfährt, merkt, dass das eine ganz andere "Qualität" hat und dass es hier "lebendigers Wasser" gibt, das den Durst wirklich stillt und man bei Gott "zu Hause ankommt", die Sehnsucht zur Ruhe kommt.
Dann öffnen sich die Hände von ganz allein, um die leeren Strohhalme loszulassen, an die man sich vorher geklammert hatte. Um Raum zu schaffen und die Fülle zu empfangen. .

Deshalb finde ich es auch besser, den Blick auf diese Fülle zu richten, nicht auf den "Mangel" der menschlichen Natur.
Oder - entsprechend dem anderen Thread über den Wandel im Geist: Gal 5,16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr das Begehren des Fleisches nicht erfüllen.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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chestnut
Administrator

63, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatleitung

Beiträge: 724

Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von chestnut am 13.06.2017 19:15

An Pal:

Die andere Möglichkeit ist, das Leben soooo schmackhaft zu machen, dass alles andere daneben verblasst. Dann ist der ständige Hinweis auf dieses "Sterben" gar nicht mehr nötig, denn das andere hat soviel Anziehungskraft, dass das "Sterben" eigentlich gar nicht mehr erwähnt werden muss, weil das Erstrebenswerte, das Leben, sooo viel mehr Wert hat, dass alles andere daneben "inklusiv" ist, und keine so starke separate Erwähnung mehr bracht.

Liebe Grüsse
Chestnut

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von solana am 13.06.2017 10:11

Bugen schrieb:

Daher liegt es an uns mit der Liebe zu Gott, den Tag bewusst zu durchleben.

Ja darum geht es mir, liebe Burgen, um dieses bewusste Leben aus dem Geist, in dieser Liebe, die der Geist "in unser Herz ausgiesst".

Dass es diese Liebe ist, von der wir uns in unserem Handeln motivieren lassen.

Und dass wir auch in dem, was wir erleben, die Hand des liebenden Vatergottes wahrnehmen können - uns nicht als  sehen und fühlen als: "den Umständen und dem Mutwllen unserer Mitmenschen ausgeliefert".

Das ist eine ganz andere Perspektive als die Sicht "der Welt". 
Und diese Perspektive bringt es mit sich, dass sich Denken, Handeln und Fühlen total verändern, dass Prioritäten ganz neu und bewusst gesetzt werden - auch und gerade in den ganz kleinen Dingen des Alltags. Denn gerade hier - im ganz Kleinen - fängt das "Wandeln im Geist" an; nicht in den grossen Taten, die wir für Gott tun können. Je mehr wir im Kleinen treu sind, um so mehr wird uns dann auch Grosses anvertraut werden. ....

Um diese Perspektive zu haben, ist es wichtig, dass wir uns der Fülle dessen bewusst sind, die uns durch den Geist geschenkt ist. Um dann aus dieser Fülle schöpfen zu können - gegen alle Widerstände und alle "Dürre" um uns herum.

Das ganze Kapitel Röm 8 zielt darauf ab, unseren Blick auf diese Fülle zu lenken und uns bewusst zu machen, dass uns alles schon geschenkt ist und dass wir es nur ergreifen und daraus leben müssen:

zB: Röm 8, 1 So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. 2 Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.
...
9 Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, da ja Gottes Geist in euch wohnt.
...
14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. 15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater! 16 Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind.
...
28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.

29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. 30 Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.

Und dann noch die wunderbare Schlusspassage .....

Von daher verstehe ich auch die - auf den ersten Blick etwas widersprüchlich klingende Formulierung in V 9, die sagt: Es ist euch bereits alles geschenkt, was zum geistlichen Leben nötig ist, ihr seid nicht mehr "fleischlich", ihr seid dem Fleisch "abgestorben" und habt ein neues geistliches Leben in seiner ganzen Fülle.

Je mehr wir den Blick auf diese Fülle gerichtet haben und daraus schöpfen, um so mehr weicht der "Mangel" von ganz allein.
Je mehr wir uns vom Heiligen Geist leiten, bestimme und beherrschen lassen, um so weniger Chance hat das Fleisch und die Sünde, in uns etwas zu bewirken.
Wenn wir bewusst aus der Fülle leben und immer mehr die Frucht des Heiligen Geistes, insbesondere Liebe, Freude und Friede, in uns haben, um so weniger reizen uns die "leeren Versprechen der Welt" zur Sünde, weil unser "Mangel" ausgefüllt und unsere Sehnsucht gestillt wird.

Und versuchbar sind vor allem diejenigen, die unzufrieden sind und die in ihrem Erleben einen "Mangel" verspüren, der sie in die Spirale "immer weiter, immer höher, immer mehr" treibt, auf der Suche nach dem Glück und dem ultimativen Kick, der ein bisschen länger zufrieden macht ....

Von dieser Fülle her ist auch die "Freiheit vom Gesetz" zu verstehen.
Getrieben von der Liebe des Heiligen Geistes das zu tun, was der liebende Vater sagt, weil man ihm vertraut und weiss, dass es nichts Besseres für unser Leben gibt als seinen Willen - das ist eine ganz andere Art des Umgangs mit dem Gesetz als das Kleben an den Buchstaben, um ja keinen Fehler zu machen, der einem vorgeworfen werden könnte und einen Makel auf die eigene weisse Weste legen könnte.

Die Galater, die so sehr um die Befolgung der Gesetze bemüht waren, hatten in diesem Punkt Grundlegendes nicht verstanden und der ganze Brief zeugt davon.
Auch und besonders die Aufforderung: Gal 5,25 Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln.
Auch der Gehorsam und die Gesetzesbefolgung stehen in einer neuen, befreienden Perspektive, wenn wir im Geist wandeln.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von Burgen am 13.06.2017 08:00

Das "Problem" scheint mir zu sein,
dass wir schon morgens hin und wieder *vergessen* den bewussten Kontakt mit Jesus herzustellen.

Die Gründe sind vielfältig.
Z.B. hat der Mensch (noch) nicht die Grundlagen des Glaubens verinnerlicht.

Auch das kann unterschiedliche Gründe haben, die nicht unbedingt mit falsch oder richtig zu bewerten sind. 

Jedenfalls wird schon in den Morgenstunden oder eben dann, beim Schichtdienst, wenn wir zur Arbeit gehen,
der Kompass für den Tag eingestellt.

Natürlich kann auch nach einer innigen Gemeinschaft am Morgen anschließend,
vermeintlich die 'Welt' über uns hereinbrechen und wir meinen zu ertrinken ob all dem Stress, der Angst usw.

Jedoch, wer sich über Tag fortwährend Hilfe bei Jesus holt, wird den Geist Christi, Gottes in ihm, nicht mutwillig betrüben.
Gottes Gnade mit der er uns unverbrüchlich liebt, wird uns nicht im Stich lassen.
Denn er hat Liebe 'für drei' für jeden von uns.
Daher liegt es an uns mit der Liebe zu Gott, den Tag bewusst zu durchleben.

Das denke ich kann uns dabei helfen im Geist Gottes, Christi, zu bleiben.

"Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen von wo mir Hilfe kommt" 
"Es ist Gottes Liebe, die ich nicht betrüben möchte", daher behüten wir vor allem unser Herz, samt Augen.
So stelle ich mir den Anfang des geistlichen Lebens vor.

Gruß
Burgen 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.06.2017 08:52.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9

von Burgen am 13.06.2017 07:38


Losung

Elifas sprach:
Ich würde mich zu Gott wenden
und meine Sache vor ihn bringen, der große Dinge tut,
die nicht zu erforschen sind, und Wunder, die nicht zu zählen sind. / Hiob 5, 8-9

Der Kranke antwortete Jesus:
Herr, ich habe keinen Menschen, der mich in den Teich bringt, wenn das Wasser sich bewegt;
wenn ich aber hinkomme, so steigt ein anderer vor mir hinein.

Jesus spricht zu ihm:
Steh auf,
nimm dein Bett und geh hin! / Johannes 5, 7-8

Jesaja 43, 8-13
Apostelgeschichte 7, 54 - 8,3

O heilger Gottesgeist, wir trauen deiner Kraft, die uns den Weg zum Leben führt und Neues in uns schafft.
Wenn Liebe uns erfüllt, verliert sich sich Sorg und Leid, von unermessnem Trost umhüllt bestehen wir die Zeit.
 
(BG: Charles Wesley/Annegret Klaiber)



 

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