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Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Vor Gott gilt keine Ansicht der Person, weder Grieche, Jude, Europäer, Amerikaner usw.
von Henoch am 17.05.2017 07:58Hallo Burgen,
nun, irgendwie sind wir alle Seelsorger, denn es ist uns viel gesagt, wie wir mit unseren Geschwistern umgehen sollen. Wir sind füreinander im Kampf gegen die Sünde und in der gegenseitigen Förderung zu wachsen, verantwortlich.
Dass Gott die Person nicht ansieht, bedeutet nicht, dass alle vor ihm gleich sind, sondern verweist auf die Souveränität Gottes. Er handelt nach seinem Wort und nicht danach, wer ihm gegenübersteht. Wenn er Gaben vergibt, vergibt er sie souverän und nicht, weil die Person etwas besonderes wäre. Denn die Eignung für die Aufgabe ist ja auch von Gott.
Wenn wir ohne Ansehen der Person handeln sollen, dann bedeutet das, dass wir nicht auf die Person, sondern auf das Wort Gottes achten sollen, wenn wir handeln. Das selbe bedeutet " in Demut einander dienen ". Demut ist die Unterordnung unter Gott und niemals Unterordnung unter einen Menschen. Und auch wenn es heißt, dass sich z.B. die Gemeinde den Ältesten unterordnen soll, dann erstens niemals gegen das Wort Gottes und zweitens im Vertrauen auf Gott. Unterordnung ist quasi, Gehorsam im Vertrauen auf Gott, der ja der ist, der mich unter die von ihm erwählten Ältesten ordnet. Wenn ich also einem Ältesten gehorche, dann im Vertrauen auf Gott und ohne Ansehen der Person des Ältesten.
Henoch
Re: Judas
von Pal am 17.05.2017 07:51Wegen der zu späten Buße von Judas, kann man die Ereignisse von Achan vergleichen und merkt, das auch so ein vorbildliches Bekenntnis, zu spät, nicht mehr akzeptiert wird. Denn Achan hatte die Möglichkeit 12 Stunden früher sich selbst zu stellen und nicht darauf zu warten, bis das Los ihn traf...
viel Feude am Bibel-Lesen!
Re: Hilfe nur für nette Menschen?
von angel121 am 17.05.2017 07:46Meine Hilfe wird all jenen zu Teil, die sich an mich wenden und mir ihre Notsituation schildern, bei der ich zumindest versuchen kann, ihnen zum Recht oder zur Notlinderung zu verhelfen. Das ohne Ansehen der Person, wie es ja in der Bibel auch gelehrt wird. Deshalb widme ich mich auch öfters sogenannt Sozialschwachen, denen meine Kenntnisse, meine Hilfeversuche erst recht dienen.
Ich erwarte keinen Dank, denn alle meine Talente, allfällig erhaltenen, zweckdiendenden Informationen sind ja GOTTGESCHENKT! und in seinem Sinn gewachsen. und darum zählt für mich stets SOLI DEO GLORIA. Erstaunlicherweise ist niemand, ob Christin oder Andersgläubige erstaunt oder gar brüskiert, wenn ich sage: Danke Gottvater im Himmel, der dich zu mir geschickt hat.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9
von Burgen am 17.05.2017 07:41Losung:
Der HERR lässt es hören bis an die Enden der Erde:
Sagt der Tochter Zion:
Siehe, dein Heil kommt! / Jesaja 62,11
Auf alle Gottesverheißungen ist in Jesus Christus das *Ja*. / 2. Korinther 1,20
Römer 15, 14-21
Apostelgeschichte 2, 1-13
Re: Vor Gott gilt keine Ansicht der Person, weder Grieche, Jude, Europäer, Amerikaner usw.
von Cleopatra am 17.05.2017 07:41Guten MOrgen, liebe Burgen,
ich sehe es so, dass jeder natürlich auch die Verantwortung trägt, wenn einem Gott etwas zeigt, die Person auch in Liebe anzusprechen.
Allerdings sehe ich es nicht so, dass wir alle quasi Bischöfe sind.
Ich sehe es so, dass Gott unterschiedliche Aufgabenbereiche nutzt und einsetzt.
Ich denke da an das Gleichnis, dass die Gemeinde wie ein Körper mit unterschiedlichen Körperteilen hat.
Jeder hat seine eigene Aufgabe und kann nicht jemand anders sein.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Vor Gott gilt keine Ansicht der Person, weder Grieche, Jude, Europäer, Amerikaner usw.
von Burgen am 17.05.2017 07:34Hallo ihr Lieben,
Paulus empfiehlt:
So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in der euch
der Heilige Geist eingesetzt hat zu Bischöfen,
zu weiden die Gemeinde Gottes,
die er durch sein eigenes Blut erworben hat.
Denn das weiß ich,
dass nach meinem Abschied reißende Wölfe zu euch kommen,
die die Herde nicht verschonen werden.
(Apostelgeschichte 20, 28-29)
Bischöfe: (=Aufseher) Der Titel entstammt der Verwaltungssprache (Aufseher über das Münz- oder Bauwesen o.Ä.) und meint zunächst auch im NT (Phil 1,1) "Verwalter", vielleicht der Gemeindefinanzen.
In Apg 20,28 steht der Begriff (in der Mehrzahl) für die "Ältesten" der Gemeinde in Ephesus.
In 1. Tim 3,1 und Titus1,7 für den Leiter der Gemeinde neben den -->Diakonen (Gemeindeleiter)
in 1. Petrus 2,25 wird der Begriff im umfassenden Sinn auf Jesus übertragen.
(Sach- u. Worterklärung Lutherbibel 2017)
************
Ich stelle hier mal zur Diskussion, ob nicht jeder Christ ein Bischöf der 'Seele' eines anderen Menschen ist.
Und zwar u.a. deswegen, weil einerseits jeder einen Nächsten hat für den er in gewisser Weise auch Verantwortung vor Gott Jesus Christus trägt.
Und in der Tiefe des Herzens sind wir zudem alle gleich. Ein anderer Mensch kann durchaus der Spiegel des eigenen Herzens sein.
Und das ist unabhängig von der Volkszugehörigkeit.
Vor Gott gilt kein Ansehen der Person.
Das, dieser Umstand der Erkenntnis kann/sollte in die Demut führen und somit ins aufrichtige Gebet.
Barmherzigkeit, Nächstenliebe und aufräumen des täglichen Lebens mit der Kraft des Heiligen Geistes könnte eine sichtbare Frucht des Lebens vor Gott werden.
Versteht ihr was ich meine?
Gruss
Burgen
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von angel121 am 17.05.2017 03:55@geli: Wenn man Warmherzige/Gutmenschen als Schafe beim Weltgericht und Kaltherzige/Bösmenschen als Böcke daselbst definiert, lehrt die Bibel doch klar wer wohin geschickt wird. So verstehe ich Matth 25. 31-46. Es wird ja zu denen auf seiner Rechten, also den Schafen gesagt: Kommt her ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt.
Paulus lehrte im Zusammenhang mit dem Erben Gottes Reiches, dass denen die gemäss Gal.5.19-21 handeln dies nicht möglich sei. Das betrifft ja wiederum boshaft handelnde Menschen.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Judas
von Henoch am 16.05.2017 22:33Hallo Ihr Lieben,
Jesus hatte einen Grund, nicht mehr für Judas zu beten. Vor diesem Grund warnte das alte Testament und das neue. Gott lässt sich nicht spotten..
Wer wie Judas das Evangelium kennt, er kannte ja sogar den Messias und war von ihm überreichlich gesegnet und vielfach gewarnt worden, und dann Jesus und das Evangelium wohlüberlegt verwirft, der kann nicht zur Buße erneuert werden. Für ihn beginnt dann unmittelbar der Weg in die ewige Verdammnis. Kein Entrinnen ist mehr möglich. Judas hat absichtlich, überlegt und trotz umfassendem Wissen Jesus verraten. Deshalb betete Jesus nicht mehr für ihn.
Ähnliches tat Esau, als er sein Erstgeburtsrecht für ein Linsengericht verscherbelte; und uns ist dazu gesagt: Hebräer 12, 15 und seht darauf, dass nicht jemand Gottes Gnade versäume; dass nicht etwa eine bittere Wurzel aufwachse und Unfrieden anrichte und viele durch sie verunreinigt werden; 16 dass nicht jemand sei ein Hurer oder Gottloser wie Esau, der um der einen Speise willen sein Erstgeburtsrecht verkaufte. 17 Ihr wisst ja, dass er hernach, als er den Segen ererben wollte, verworfen wurde, denn er fand keinen Raum zur Buße, obwohl er sie mit Tränen suchte.
Davor warnt die Bibel bis heute: Hebr. 6,4 Denn es ist unmöglich, die, die einmal erleuchtet worden sind und geschmeckt haben die himmlische Gabe und Anteil bekommen haben am Heiligen Geist 5 und geschmeckt haben das gute Wort Gottes und die Kräfte der zukünftigen Welt 6 und dann abgefallen sind, wieder zu erneuern zur Buße, da sie für sich selbst den Sohn Gottes abermals kreuzigen und zum Spott machen.
Petrus verriet Jesus aus großer Angst und Schwachheit; und deshalb betete Jesus für ihn und stellte ihn wieder her.
Henoch
Re: Judas
von Jeremia786 am 16.05.2017 20:41Das sehe ich ganz genauso und anders kann man es auch nicht deuten

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