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Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Henoch am 16.05.2017 09:11Hallo Ihr Lieben.
Meine neue Identität in Christus würde ich so erklären wollen. Jesu Leiden am Kreuz hat etwas bewirkt, das nun für mich bereitsteht, ja sogar schon gilt, als wäre ich es schon. Ich bin Kind Gottes, versöhnt mit Gott und heilig. Meine Schuld ist ins tiefe Meer versenkt.
Ich bin also weder Gutmensch noch Bösmensch, sondern heilig und die Sünde wohnt in mir. Das macht mich zu einem Kämpfer Gottes (Israel heißt übersetzt Kämpfer Gottes). Meine Neue Natur in Christus kämpft gegen die Sünde in mir. Man bedenke, im Himmel kämpft Satan und seine Engel gegen die heiligen himmlischen Heerscharen und Gott.
Als neue Kraetur darf ich wissen, so, wie Gott im Himmel über Satan siegen wird, so wird er mich auch als Sieger hervorgehen lassen in meinem inwendigen Kampf. Dershalb stehe ich immer wieder auf, wenn ich falle, deshalb freue ich mich im Leid über meinen Gott. All mein Versagen, mein Leid, meine Niederlagen ziehen mich zu ihm hin. Ich darf ihm alles sagen und ich weiß, er hört es. Er kämpft für mich, wer will mich besiegen, er ist für mich, wer kann mich verklagen. Ich darf auch mit meiner größten Last, der Sünde zu ihm kommen.
So kann ich mich schon jetzt mit meinen himmlischen Freuden beschäftigen, mich an meinem Gott unter allen Umständen zu erfreuen. Ja, in guten und in schlechten Zeiten, im Leid und in der Freude ist er mein Fels, mein Anker, mein Schirm, mein Schutz, mein Retter und Erlöser und mein Vater, ewig und vollkommen.
Meine neue Idendität ist also nicht Gutmensch oder Bösmensch, sondern Kind Gottes, ein Jünger Jesu. Ich bin die von Ihm unendlich und ewig geliebte, einfach weil er das will und nicht, weil ich etwa liebenswert wäre.......das ist wirklich eine neue Kreatur.
Henoch
Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9
von Cleopatra am 16.05.2017 07:52Guten MOrgen, ihr lieben,
wie geht es euch?
So langsam werden die Tage schön warm, toll, oder?
Natürlich war ich gestern dann wieder zweieinhalb Stunden mit dem Hund draußen im Wald.
Es macht großen Spaß, bei dem guten Wetter durch die Natur zu laufen.
Am Wochenende aber hatten wir hier Gewitter. Meine Tiere haben dann immer sehr große Angst.
Wie ist es bei euch?
Genießt ihr auch die warmen Temperaturen?
Es wird Zeit, wieder im Garten zu pflanzen ;-D
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Cleopatra am 16.05.2017 07:49Ich hole das nochmal hervor, weil dies der letzte Text zum eigentlichen Thema ist,
und ich sehe es so wie klacks. Kurz und knapp auch meine Meinung wiedergegeben.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Judas
von Hyperion am 15.05.2017 19:03Vielen lieben Dank, Cleopatra, für das Erstellen des Threads!
Tatsächlich sehe ich die christlichen Kirchen in Europa und ganz besonders in Deutschland auch vor allem deshalb in der Krise, weil den Menschen die Frohe Botschaft nicht mehr erfahrbar vermittelt wird, oder vielleicht auch nicht mehr glaubwürdig zu vermitteln ist. Dabei sehe ich jetzt aber nicht so sehr das Problem darin, dass bei uns auch philosophische, psychologische und Umweltthemen auf der Tagesordnung stehen, sondern ich meine vielmehr einen Mangel an Authentizität, Redlichkeit und persönlicher, nachvollziehbarer Glaubensüberzeugung, sowohl bei den Gläubigen, als auch in der Verkündigung wahrzunehmen. Ähnlich, wie Judas die Frohe Botschaft fremd geblieben ist, obwohl er tagtäglich mit Jesus zu tun hatte.
Der Theologe Karl Rahner meinte einmal: "Der Christ der Zukunft wird ein Mystiker sein, einer, der etwas erlebt hat, oder er wird nicht mehr sein". Das halte ich persönlich für sehr gut ausgedrückt. Denn ich denke wir müssen uns heute darüber bewusst sein, welches Erbe wir tragen. Einerseits waren da zu Beginn des letzten Jahrhunderts zwei schreckliche Weltkriege mit Millionen Toten und damit einhergehend die herausfordernden Fragen danach, wie Gott dies alles zulassen konnte, weshalb es verhätnismäßig wenige Christen gab, die sich bewusst gegen die Verursacher all dieser Gräuel stellten und wieso die Kirche sich nicht klarer positionierte? Viele Menschen fragen sich deshalb heute, was für einen Sinn die Kirche und der Glauben denn noch haben soll, wenn sie in solch schlimmen Zeiten schweigt, oder sich zumindest viel zu bedeckt hält? Ich denke man muss diese Fragen ernst nehmen, eben gerade weil auch diese schlimmen Zeiten Teil unseres christlichen Erbes sind. Man muss sich vor diesen Fragen auch nicht fürchten, weil wir mit der Frohen Botschaft eine wunderbare Antwort auf alle Fragen haben.
Aber die Voraussetzung dafür, dass wir die Frohe Botschaft auch authentisch und glaubwürdig vermitteln können, liegt meiner Meinung darin, dass wir sie auch tatsächlich lebendig in uns tragen und die "neue Identität in Christus", wie es solana in einem anderen Thread einmal nannte, nicht nur eine hohle Phrase, ohne eigenes Erleben, ohne spirituelles Fundament darstellt. Vielleicht besteht nämlich tatsächlich wie bei Judas die Gefahr, dass man zwar jahrelang neben und mit Jesus lebt, aber ihn nie in sich lebendig werden ließ. Und genau daran ist alles gelegen! Das Gott in einem lebendig wird. Genau das ist die Frohe Botschaft, dass Gott in einem lebendig werden will.
Ich fürchte, dass das europäische Christentum vielleicht genau deshalb zunehmend seine Kraft verliert, weil es nicht mehr glaubwürdig und erlebbar vermitteln kann, dass Gott im Menschen geboren werden will und geboren werden kann. Dann ist es leider durchaus möglich, dass man zwar die Institution Kirche am Leben erhält (und ich glaube fast nirgendwo ist die Kirche so reich und auch mit so großer politischer Macht/Einfluss ausgestattet wie in Deutschland), aber die Menschen mit der Botschaft der Kirche nicht mehr erreicht werden können, bzw. mit der Botschaft der Kirche nichts mehr anzufangen wissen, weil sich die Kirche im Laufe ihres rund zweitausendjährigen Bestehens aufgrund ihrer Taten völlig unglaubwürdig gemacht hat.
Mir stellt sich deshalb ganz persönlich die Frage, wie viel Judas auch in mir steckt? Weniger bezogen auf seinen Verrat und seine Sünde, sondern vielmehr bezogen auf seine Unfähigkeit den "Kern der Frohen Botschaft" zu er- und begreifen und deshalb jahrelang neben Christus lebte, anstatt ihn in sich lebendig werden zu lassen.
Ich denke man ist ganz schnell versucht Judas zu verurteilen, oder ihn gering zu schätzen, aber vielleicht sollte man sich zuvorderst wirklich an die eigene Nase fassen und sich die Frage stellen, ob man denn selbst immer so richtig ausgerichtet und orientiert ist? Und ist man darüber hinaus denn auch tatsächlich ein Prediger, ein Verkünder der Frohen Botschaft, oder lässt man sich vielleicht von anderen, wenn auch durchaus frommen Themen leiten?
LG
Daniel
Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige; immer ist der wichtigste Mensch der, der dir gerade gegenübersteht; immer ist die wichtigste Tat die Liebe.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Judas
von Burgen am 15.05.2017 13:22Hallo ihr Lieben
vorhin gab es eine Predigt von 2011 zu sehen.
Hängen geblieben ist folgender Satz: Auf der ganzen Welt gibt es Gemeindewachstum im 3.4.und 5 stelligen Bereich. Nur auf dem europäischen Kontinent nicht. Und besonders bei uns wird philosphisch, politisch, psychologisch, umweltmässig usw. gepredigt.
Im asiatischen Raum wird der Glaube an das Evangelium und der Glaube an Jesus gepredigt, und die Kraft des Heiligen Geistes. Sie erfahren im täglichen Leben das Eingreifen Gottes.
Ich kann das nicht so recht wiedergeben. Hoffe trotzdem, dass es verständlich ist.
Und vorhin dachte ich, wie leicht es uns fällt, die Männer und Frauen der Schrift zu beurteilen, fern ab von einem selbst.
Kann es vielleicht sein, dass sogar Judas ein "Prototyp" sein kann, an dem sich abzuarbeiten ist ?
So ähnlich wie ein Scherenschnitt?
Zur Zeit arbeitet die Ethikkommission u. a. daran, zu einer Beurteilung zwischen Mensch und Roboter, auch Auto, zu kommen,
um die Frage beantworten zu können, wer bei einem Unfall schuldig gesprochen werden kann.
Mensch oder Maschine.
Von der Antwort hängt viel ab, nicht nur viel Geld.
Zurück zu Judas.
Die Konsumbereitschaft ist auch eine Form von Habgier und Kaufsucht.
Leere zu füllen. Zeit totschlagen. Macht auszuüben. Sich darzustellen usw.
Schon im Kinderwagen liegend beginnt dieses.
Gruß
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9
von Burgen am 15.05.2017 10:13Du, HERR, wollest deine Barmherzigkeit nicht von mir wenden;
lass deine Güte und Treue allewege mich behüten. / Psalm 40,12
Der Gott des Friedens heilige euch durch und durch
und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt,
untadelig für das Kommen unseres Herrn Jesus Christus.
Treu ist er, der euch ruft;
er wird's auch tun. / 1. Thessalonicher 5, 23-24
2. Mose 15, (1-11) 19-21
Apostelgeschichte 1, 1-14
Die Tage eines Christenlebens sind wie Diamanten der Gnade,
die auf die goldene Schnur göttlicher Treue gezogen sind.
(Charles H. Spurgeon)
Losung 15. 05. 17
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Merciful am 15.05.2017 09:07Aber Jesus sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als der eine Gott.
(Evangelium nach Markus 10, 18; Lutherbibel 2017)
Wie nun durch die Sünde des Einen die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist, so ist auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung gekommen, die zum Leben führt.
Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern geworden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten.
(Brief des Paulus an die Römer 5, 18.19; Lutherbibel 2017)
Bin ich ein guter Mensch oder bin ich ein böser Mensch?
Mich bewegt eher eine andere Frage.
Bin ich ein Gott gehorsamer Mensch oder bin ich ein Gott ungehorsamer Mensch?
Für mich ist in dieser Hinsicht der Psalm 119 so kostbar und lehrreich geworden.
Er beschreibt das Verlangen eines Menschen, Gott gehorsam zu werden.
Eines Menschen, der durch Irrungen hindurchging.
Der in den Geboten Gottes den Weg zum Leben fand.
Den Weg, auf welchem ihm der Herr in Gnade und Liebe vorangeht.
Merciful
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Cleopatra am 15.05.2017 07:53Guten Morgen, ihr lieben,
da sich hier ein weiteres Thema entwickelt hat (Judas), habe ich einen Thread eröffnet und eure Beiträge dazu dort eingefügt, damit es hier weiter um das eigentliche Thema gehen kann.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Judas
von Cleopatra am 15.05.2017 07:48von Beroeer am 14.05.2017 15:22
Ein eindeutiger Hinweis findet sich in Johannes 17:12.
Dort äußert sich Jesus im Gebet über seine engsten Gefährten.
12 Solange ich bei ihnen war, erhielt ich sie in deinem Namen,
den du mir gegeben hast, und ich habe sie bewahrt,
und keiner von ihnen ist verloren außer dem Sohn des Verderbens,
damit die Schrift erfüllt werde.
Im Falle des Petrus gibt es ja mindestens einen gravierenden Unterschied zur Sünde des
Judas. Petrus "schlitterte" in die Sünde hinein, er wurde von den Ereignissen
förmlich überrollt.
Judas hingegen verbannte die Habgier nicht aus seinem Herzen - im Gegenteil,
er ließ sie bis zu einem Punkt wachsen in dem er sie nicht mehr kontrollieren konnte.
ER wurde dann initiativ. ER ging zu den Priestern um "abzuklopfen" was der Verrat einbringen würde.
Dann verging nochmal Zeit sich die Sache zu überlegen und er Schritt
zur Tat.
Beroeer
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Re: Judas
von Cleopatra am 15.05.2017 07:47von nennmichdu am 14.05.2017 09:48
Über Judas hab ich das gefunden:
Judas bereute sein Tat anscheinend. Doch reicht dies aus? Denn ihm fehlte der Glaube an Jesus. Judas hatte ein schlechtes Gewissen, zeigte Reue und erhängte sich. Kein Vertrauen, kein Glaube an den Herrn Jesus. Hätte er dies gehabt, hätte er den Herrn um Vergebung gebeten.
Ein gutes Beispiel für Glauben an Jesus ist da Petrus. Auch er fehlte, indem er den Herrn verleugnete. Doch er glaubte an Jesus und läuft ihm bei erneuter Begegnung entgegen.
Ich persönlich glaube, das der Herr Judas vergeben hätte, wenn er ihn darum gebeten hätte. Doch er tat es nicht und ist darum verloren.
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