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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9

von Burgen am 09.05.2017 09:46

(Gott spricht:)
Losung
Wenn ich auch noch so viele meiner Gebote aufschreibe,
.......................so werden sie doch geachtet wie eine fremde Lehre. (Hosea 8,12).....................

Paulus schreibt:
Mich wundert, dass ihr euch so bald abwenden lasst von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem anderen Evangelium. / Galater 1,6

Lass mich doch sein und bleiben, du treuer Gott und Herr, von dir lass mich nichts treiben,
halt mich bei deiner Lehr.

Herr, lass mich nur nicht wanken, gib mir Beständigkeit; dafür will ich dir danken in alle Ewigkeit. 
(Nikolaus Selnecker)

1. Mose 1, 9-13
Joel 2, 1-11 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von geli am 09.05.2017 08:31

Ja, ich verstehe das mit den Fellen auch so.
Gott sagte ja: "Wenn ihr von diesem Baum esst, müsst ihr sterben".

Da Gott aber nicht den Tod des Menschen will, hat er gnädigerweise das Tier als Stellvertreter genommen - Tiere waren die Stellvertreter des Menschen und wurden geopfert, bis der wahre Stellvertreter, Jesus, kam und die Sünde durch sein eigenes Opfer beseitigt hat.

Die Tiere konnten uns durch ihren Tod nicht erlösen - sie waren nur eine "Notlösung", eine "Vorschattung" auf die echte Erlösung, die Jesus uns gebracht hat.

Hebr. 9,12 drückt das sehr gut aus, finde ich:

"Er (Jesus) ist nicht durch das BLut von Böcken oder Kälbern, sondern durch sein eigenes Blut ein für allemal in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erworben.

Wer mag, kann ja Hebräer 9 und 10 lesen - dort sind die Zusammenhänge beschrieben.

Lg, geli

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von Henoch am 09.05.2017 08:26

Hallo Ihr Lieben,

wer hat zuerst getötet? Nun, der Mensch sich selbst und dabei rissen sie die ganzen Schöpfung mit in die "Todeszone". Adam und Eva starben den ersten Tod, also die Trennung von Gott durch Sünde unmittelbar nachdem sie Gottes Gebot übertreten hatten. Da Gott dem Adam die Verantwortung über die genze Schöpfung gab und er diese Gabe nicht zurücknahm, damit der Mensch eine Grundlage für ein körperliches Überleben hat und so eine zweite Chance sich zu bekehren und damit aus Glauben neu geistliches Leben zu empfangen.

Gott gab dem Menschen also eine zweite Chance und dazu eine Zeitspanne zwischen dem ersten Tod, der Trennung von Gott, und dem zweiten Tod, dem körperlichen Tod und die ewige Trennung von Gott. Nun macht diese Gnade nur dann Sinn, wenn der Mensch versteht, dass er durch seine Sünde mit dem Tod konfrontiert ist und daher ein Sühneopfer braucht, das seioe Schuld auf sich nimmt und wegträgt und so Versöhnung schafft zwischen Gott und den Menschen. Gott erklärt daher Adam und Eva, dass der Same der Frau der Schlange den Kopf zertreten würde...und das ist die erste Prophetie auf den Herrn hin, denn die Schlange würde ihm die Ferse durchstechen.

Nun denke ich, dass Adam eine Information hatte, warum der Herr die Tiere schlachtete um ihm Felle zu machen und sein Blöße zu bedecken. Die alttestamentlichen Opfer konnten Sünde nur bedecken, nicht wegtragen, so wie es dann der Herr tat. Sie waren ein Vorschatten auf Christus hin.

Es war so, dass Gott die Tiere tötete, aber, sie waren ja durch den Sündenfall dem Tod unterworfen, und der Sündenfall wurde durch den Menschen ausgelöst. So starb das Tier, wie jede Kreatur, auch wir, durch die Hand Gottes zu seiner von Gott bestimmten Zeit, aber dass es stirbt verantwortet die Menschheit.

Röm 5,12 Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.05.2017 08:27.

Cleopatra
Administrator

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Beiträge: 5516

Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von Cleopatra am 09.05.2017 07:47

Ich habe gerade nochmal nachgeschaut.
In der Elberfelder steht dass Gott Röcke aus Fell machte.
Dies kann durch das Töten eines Tieres geschehen sein, aber natürlich kann Gott auch ein Stoff Fell so erschaffen haben.

Schließlich hat Gott auch Manna und Wachteln aus dem Nichts vom Himmel her regnen lassen.

Aber wie dem auch sei, ich finde die Tragweite wichtiger.
Denn uns ist klar- Fell bedeutet eben, dass das Tier darunter nicht mehr lebt.
Und das sind die Folgen der Sünde dieser Menschen.
Und das mussten Adam und Eva selbst erfahren, nicht nur hören.
Sie mussten sich das Fell überziehen.
Ein Tier musste sterben.
Auch später bei den Opfergaben.
Es zeigt, wie schlimm eben für Gott die Sünde ist.

Lg Cleo

 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von Burgen am 08.05.2017 23:42

Hallo Daniel,

dein obiger Beitrag erschließt  mir jetzt total die Geschichte von Kain und Abel.

Kain opferte Pflanzen. Abels Opfer dagegen war ein Blutopfer.

Dies war das 2. Blutopfer in der Beziehung Gottes zum Menschen.

Wir können sicher sein, dass dieses erste  stellvertretende Tieropfer im Garten Eden Gott sehr weh getan hat.

Es war die erste dunkle Stunde in der Beziehung und folgerichtig nahm die Zukunft ihren Lauf bis hin zum Opfertod Jesu am Kreuz. 

Es ist der Rote Faden durch die ganze Schrift bis heute und bis zur Wiederkunft Jesu.

Eigentlich unglaublich, dass Gott uns so sehr liebt, dass er sogar seinen einzigen Sohn opferte und wir sein Blut schützend in Anspruch nehmen dürfen.

Gruß
Burgen


 

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Joh832
Gelöschter Benutzer

Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von Joh832 am 08.05.2017 22:32

Hallo liebe hier lesende Brüder und Schwestern!

Letzthin kam ich mit einem Bruder ins Gespräch nach seiner Predigt, wo er lehren konnte, Gott selber habe als erstes getötet und das erst noch im Paradies-Garten Eden. Er verstand die Passage aus 1.Mose 3,21 (Darauf machte Gott der HERR dem Manne und seinem Weibe Röcke von Fellen und bekleidete sie damit.) Er meinte, dass Gott hier nun ein Tier töten musste, um an dieses Felle zu kommen - diese "Lehre" entspricht übrigends auch dem theologischen Verständnis der Wupperthaler Studienbibel.

Ich versuchte noch dagegen zu argumentieren, dass ein Gott, der die ganze Erde mit all den Pflanzen, Tieren und uns Menschen aus dem NICHTS erschaffen hatte, doch nun nicht ein Tier töten muss, um an dessen Fell zu kommen - denn genau diese Aussage steht nämlich NICHT in der Bibel.

Interessant ist aber, dass nicht einmal ein Kapitel später bei 1.Mose 4,4 steht: "und auch Abel opferte von den Erstgeburten seiner Herde, und zwar von ihren Fettstücken." Wenn ich mir das betrachte, dann war es wohl Abel, der hier ein Tier getötet hatte.

Somit steht nun die Frage im Raum, WER hat zuerst getötet - Gott selber oder der Mensch? Glauben wir der Lehre der Theologen, oder spricht die Bibel etwas anderes?

Grüsse von eurem Bruder......DANIEL
 

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Gott ist (auch) Böse

von Henoch am 08.05.2017 21:39

Also ehrlich, Gott kann nicht böse sein, denn in der Schrift finde ich:

1Joh 1,5 Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.

 

Aber ja, er hat auch das Böse erschaffen, denn alles was ward, ward durch sein Wort und ohne sein Wort ward nichts, was geworden ist.

Wie nun? Martin Luther formulierte das so:  Martin Luther: „Der Teufel ist der Kettenhund Gottes!

 

Also, auch das Böse ist vollkommen unter der Kontrolle Gottes und wir werden staunen, wie gezielt Gott Böses zulies um die gefallene Menschheit zu sich zurückzubringen.

Das schlimmste Leid auf Erden ist Kuschelfaktor im Vergleich zur Hölle. Ohne Leid würde der Mensch nicht erkennen, dass etwas nicht stimmt und auch niemals Gott suchen, denn eher geht ein Kamel durch das Nadelör, als ein Reicher ins Himmelreich.

So ist der Mensch. Gott lässt nie mehr Leid zu als unberdingt nötig und ich denke, oft darüber nach, wie sehr er mitempfindet und mitleidet, weil er Leid zulassen muss, damit er uns erreichen kann.

Das spricht gegen uns, nicht gegen ihn.

Henoch

 

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.05.2017 21:39.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Ich sündige munter weiter, und will mich nicht Gott völlig hingeben.

von Burgen am 08.05.2017 12:51

Hallo Nordermole,

Neuwiedmarkus hat das Forum nicht verlassen.
Dominikarthur hat das Forum verlassen.

Gerade las ich die Seiten 1-4 durch. Die Beiträge halte ich nicht für gespamte Blog's.
Im Gegenteil, können die Beiträge für einen Menschen richtig hilfreich sein.
Können, denn wer sie nur überfliegt haben vielleicht keinen Nutzen von Beiträgen.

Gruss
Burgen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.05.2017 15:50.

NorderMole
Gelöschter Benutzer

Re: Ich sündige munter weiter, und will mich nicht Gott völlig hingeben.

von NorderMole am 08.05.2017 12:05

@Burgen: Neuwiedmarkus (sorry).
@Markuso: Vllt. ist Neuwiedmarkus "abgehauen" weil man Ihn sonst evtl. hier mit Blogs hu spamt, weil wer
                 viel redet meist' wenig zu sagen hat ?!

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gott ist (auch) Böse

von geli am 08.05.2017 11:52

Kowalski: Gut, das ist für mich, die Abwesenheit von Leid.
Für jemand anderen ist es wieder etwas ganz anderes..

Ich bringe das mit dem "Baum der Erkenntnis von Gut und Böse" in Verbindung.

Die Prinzipien und Massstäbe dafür, was gut und böse ist, die hat Gott souverän festgelegt,  die sind "unantastbar" und die werden sich auch in alle Ewigkeit nicht ändern.

Ich denke, durch das Essen der Frucht dieses Baumes konnten die Menschen zwar erkennen, dass es gut und böse gibt.
Um aber erkennen zu können, was in einer Situation gut oder böse ist - dazu benötigt man die Weisheit Gottes, bzw. dazu müßte man selbst sein wie Gott.

Selbst wenn wir es erkennen wollen - für uns Menschen ist es nicht möglich, immer alles zu unterscheiden und die Hintergründe zu erkennen.

Aber oft ist es ja auch so, dass die Menschen es gar nicht erst erkennen wollen, sondern dass sie ihre eigenen Massstäbe darüber aufstellen, was gut bzw. böse ist - wie Kowalski ja schreibt: "Für jemand anderen ist es wieder etwas ganz anderes".
Das sieht man ja sehr gut an unserer heutigen Einstellung: Jeder lebt, wie er will, und gestaltet sein Leben ganz nach seinen eigenen Vorstellungen.

Für uns Christen dagegen ist es wichtig, Gottes Absichten und seinen Willen zu erkennen, denn wir leben nicht nach unseren eigenen Massstäben, sondern wir wollen uns an Gottes Massstäben (die "Wahrheit") orientieren und unser Leben danach ausrichten.

Dazu müssen wir uns ganz nah an Gott halten und ggf. auch, wie Hiob, mit ihm "kämpfen", ihm ehrlich alle Zweifel und Nöte und auch unseren Unglauben und was alles so in unseren Herzen hochkommt, vorhalten. Ich denke, das ist nicht Sünde, sondern das zeigt den Kampf, der nötig ist, damit die Wahrheit sich in unseren Herzen und in unserem Denken ausbreiten kann.

Dazu gehört unbedingt, dass wir absolut ehrlich vor Gott treten und nichts verbergen. Und dann haben wir die Verheißung, die Jesus uns gegeben hat:
"Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen".

Das hat schon ein Hiob erfahren, und das werden auch wir erfahren!

Lg, geli

 

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