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Cleopatra
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Beiträge: 5494

Re: Frauen in der Gemeinde

von Cleopatra am 10.04.2017 07:56

Grins danke liebe Burgen für deine Gedanken dazu.

Wie ich das Wort "predigen" interpretiere, habe ich ja schon geschrieben.

Deine Begründung kann ich auch nachvollziehen und ganz bestimmt benutzt Gott Frauen ja eben auch.
Nur wiederspricht er nicht seiner eigenen Ordnung heißt- wenn er anordnet, in der Gemeinde sollen nur Männer predigen, bedeutet das nicht, dass die Frau ansonsten nirgendwo etwas sagen darf.

Das versuche ich ja, zu erklären.

Es gibt sehr viele Bücher, die auch von Frauen geschrieben sind zum Beispiel.
In unserer Gemeinde ist eine Frau, die regelmäßig Themenabende für Frauen vorbereitet.
Es gibt sicher auch viele Artikel in Zeitschriften, die von Frauen geschrieben wurden.

Gott benutzt Frauen genauso oft wie Männer.

Aber der einnzige Ausnahmepunkt ist eben die Gemeinde und ich finde das garnicht schlimm.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus verstehen

von nennmichdu am 10.04.2017 07:56

Hallo Geli,

Der erste (alte)Adam (in Eden) zeichnete sich dadurch aus, das er die Gebote Gottes nicht erlüllen/halten konnte. Weil das "Fleisch " nicht in der Lage ist Gottes Willen zu tun/ zu vollbringen. Von daher hatten Adam und Eva in Eden nicht die Möglichkeit/Freiheit, der Versuchung vom Baum der Erkenntnis zu essen, zu widerstehen.
Dies ist erst im neuen Adam, in Christus, möglich. So wie Christus als Mensch ( Jesus - von einer Frau geboren) ins Fleisch gekommen ist - im "Gewand " des alten Adams, jedoch Dank seiner göttlichen Christus Natur ohne Sünde/Schuld blieb, wodurch nun wir Christen auch die Möglichkeit und Freiheit erst erhalten, die Werke des Fleisches nicht mehr zu tun, nicht mehr tun zu müssen.

LG,
Thomas

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Cleopatra
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Beiträge: 5494

Re: Mathäus 8,5-10 und Mathäus 15,21,27

von Cleopatra am 10.04.2017 07:51

Hm lieber Palve,

meinst du wirklich, Jesus hätte die Reaktion der anderen interessiert?

Schau dir mal die Bergpredigt an.
Dort schon spricht er sehr sehr deutlich und achtet nicht darauf, dass es bitte möglichst vorsichtig beschrieben wird, damit genügend Zuhörer da bleiben.

Jesus hat sicher niemand zu sagen, wem er helfen "soll". Wenn andere es so sehen, war es ihm doch egal, schließlich ging er auch einfach zu den Zöllnern, um bei ihnen zu essen.

Ich denke, dies waren nicht wirklich die Gründe.

Lg Cleo

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Cleopatra
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Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott

von Cleopatra am 10.04.2017 07:48

Guten Morgen, ihr lieben,

ach, was hatten wir gestern für ein schönes Wetter ;-D

Die Sonne schien, wir hatten 20 Grad, sehr sehr schön.
Wir haben abends gegrillt und mein Hund war überglücklich im Garten ;-D

Nun lühen schon sehr viele Blumen, es wird wieder bunt ;-D

Auch in der Gemeinde wurde uns gestern nochmal Gottes riesige Gedanken klar.
Wie wenig können wir erkennen. Wenn wir schon mit Kleingkeiten überfordert sind- was für ein Wissen und ein riesigen Plan hat doch Gott dabei.
Er hat alles im Blick.

Mich tröstet das sehr, vor allem in unruhigen Zeiten.
Ich muss es nicht immer verstehen, ich kann mich ganz auf Gott verlassen und weiß, dass er alles im Griff hat.

Das ist doch sehr tröstend, oder?

Ich wünsche euch allen einen guten Start in die Woche.

Liebe Grüße, Cleo

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus verstehen

von geli am 09.04.2017 19:09

Wenn ich versuche das Verhältnis zwischen Gott und Jesus wie dasjenige zwischen einem Vater und seinem Sohn zu sehen wie wir es kennen, scheint es für mich
einleuchtender und im Kontext stimmiger.

Hallo Beröer, ich hoffe, ich nerve Dich nicht, wenn ich nochmal auf Deinen Beitrag eingehe?

Ja, Du hast recht - wenn man es so sieht, dann ist es wirklich einleuchtender (zumindest für das Denken von uns Menschen).

Allerdings stimmiger?

Denkst Du, dass Jesus also ein Mensch war (von einer Frau geboren), der wie Adam die Chance hatte, vollkommen sündlos zu leben?
Und es, anders wie Adam, geschafft hat?

Denn vorher hatten wir ja festgestellt, dass Adam es vor dem Sündenfall schaffen hätte können...

Versteh ich Dich richtig: Du denkst, dass Jesus quasi ein "Adam" war, der es nun geschafft hat?
Wenn es so wäre - hätte er uns dann erlösen können?

Allerdings spricht dagegen, dass Jesus von einer Frau geboren wurde - er also die "Adams-Natur" mitbekommen hat. Hätte er wirklich diese Natur als "Mensch/zweiter Adam) überwinden können?

Aber vielleicht sind das auch Dinge, die für unser Denken zu hoch sind... 


Aber, da gehen unsere Sichtweisen auseinander.

Das macht ja nix - unsere Rettung kommt zum Glück nicht davon, dass wir alles vollkommen "richtig" verstehen können   und wir uns in allen Dingen komplett einig sind...

Lg, geli



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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Schöpfung- von der wörtlichen Auslegung zur sinnbildlichen Auslegung

von nennmichdu am 09.04.2017 12:30

Du meinst Also, immer dann wenn du im wortwörtlichen verständis der Genesis nicht mehr weiter weißt empfiehlt sich eine allegorische Auslegung? Wie entscheide ich denn darüber wie ich einen Text auszulegen habe? Und muss ich nicht auch andere Auslegungen auf ihre nachvollziehbarkeit überprüfen um sie dann ausschließen oder nicht ausschlieSsen zu können?

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Pavle

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Beiträge: 392

Re: Evolutionstheorie und 1. Buch Mose - Ein Widerspruch?

von Pavle am 09.04.2017 12:13

Hallo Pavle, ...

Hallo @nennmichdu,

ich glaube du meinst @MarcusO und nicht mich. Ich habe mich längst aus dieser Diskussion ausgeklinkt.

Josua 24,15:
Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.04.2017 12:14.

Hyperion

51, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 228

Re: Evolutionstheorie und 1. Buch Mose - Ein Widerspruch?

von Hyperion am 09.04.2017 10:44

Schönen guten Morgen,

zunächst möchte ich gerne meine Dankbarkeit darüber zum Ausdruck bringen, dass sich nun mehr User an der Diskussion beteiligen! Burgen hat da nämlich einen sehr interessanten und beachtenswerten Aspekt in die Diskussion eingebracht, wie ich finde.

Burgen schrieb: "Manchmal denke ich, dass es so sehr leicht passieren kann unterschiedliche augenscheinliche Sachverhalte innerhalb bestimmter Ebenen zu vermischen. Und das kann leicht passieren, wenn plötzlich Emotionen mit hineinspielen.

Z.B. Ein Stuhl ist Gegenstand des Gesprächs. Jeder der beteiligten Menschen verbindet mit dem Wort Stuhl etwas anderes. Niemand ist sogleich in der Lage, sein eigenes Verständnis bezüglich Stuhl zu überprüfen oder hinterfragen. Also bauscht sich die ganze Situation auf und niemand weiß schlussendlich, warum das nun eskalieren musste und um was es letztlich ging. Denn jeder der Gruppe hatte vor seinem inneren oder äusseren Auge ein Stuhlbild."

Mit diesen leicht verständlichen Worten und dem sehr guten Beispiel darin, bringt Burgen nämlich ziemlich exakt das zum Ausdruck, was ich, in nur leider viel zu komplizierter und offensichtlich trotzdem nicht wirklich verständlicher Form, zum Ausdruck zu bringen versucht hatte. Dafür bin ich Burgen sehr dankbar und möchte gerne ihr oben zitiertes Beispiel aufnehmen und ein klein wenig aus meiner Perspektive heraus vertiefen.

Wenn wir Menschen uns über einen Stuhl unterhalten, dann weiß im Grunde genommen jeder Gesprächsteilnehmer sofort, was mit dem Begriff Stuhl gemeint ist (vorrausgesetzt natürlich, dass er der deutschen Sprache mächtig ist). Und auch wenn eventuell nicht jeder an dem Gespräch Beteiligte exakt dasselbe Vorstellungsbild von einem Stuhl im Kopf hat und der eine deshalb an einen Stuhl mit geschwungenen Beinen denkt, während die andere einen Stuhl mit geraden Beinen vor sich sieht, weiß doch schlussendlich jeder, was von der grundsätzlichen Definition her, ein Stuhl ist - nämlich ein Sitzmöbel mit vier Beinen, darauf angebrachter Sitzfläche und einer Lehne zum anlehnen.

Wie Burgen dann auch ganz richtig meinte, ist es tatsächlich sehr müßig darüber streiten zu wollen, ob ein Stuhl nun z.B. geschwungene oder gerade Beine haben muss, weil selbstverständlich beides möglich ist und die Form der Beine deshalb auch nichts an der grundsätzlichen Definition eines Stuhles ändert. Wenn nun aber jemand behaupten würde, ein Stuhl sei ein Gegenstand dessen Sitzfläche auf dem Boden aufliegt, während seine Beine schräg nach oben ragen und seitlich davon die Lehne angebracht sei, würde er die Wahrheit flugs auf den Kopf stellen und deshalb könnte er fortan auch nicht länger wahrheitsgemäß behaupten, dass er tatsächlich von einem Stuhl spräche. Wichtig und ganz wesentlich bei der Betrachtung eines Stuhles ist also zunächst einmal, dass man unbedingt seine grundsätzliche Definition (also z.B. seine äußere Form, den sinnvollen Aufbau, generell seine Zusammensetzung) beachtet.

Aber über diese grundsätzliche Definition hinaus, ist es außerdem noch wichtig und notwendig, dass man sich bei dem Gespräch über den Stuhl auch über den Kontext bewusst ist, innerhalb dessen man nur sinnvoll über den Stuhl sprechen kann. Denn die Gesprächsteilnehmer müssen sich ja nicht nur hinsichtlich der äußeren Form, die einen Stuhl zum Stuhl macht, bewusst sein, sondern darüber hinaus auch die Kategorie beachten, innerhalb derer ein Stuhl ein Stuhl ist. Und die dem Stuhl angemessene Kategorie, ist die Kategorie der Sitzmöbel und nicht z.B. die Kategorie der Pflanzen oder Lebewesen, obwohl Stühle ja sehr häufig aus Pflanzen (Holz) hergestellt werden und auch Lebewesen (Tiere) vier Beine haben.

Die Bedeutung der Einordnung innerhalb einer bestimmten Kategorie, kann vielleicht durch folgendes Beispiel ein bisschen verdeutlicht werden: Man stelle sich eine Ameise auf Nahrungssuche vor, die an einem Stuhlbein vorbei kommt. Da die Ameise aber viel zu klein ist, um das eine Stuhlbein, den weit entfernt stehenden anderen dreien, zuordnen zu können und sie deshalb auch nicht erkennt, dass sie vor einem Stuhl steht, fragt sie sich natürlich, was ihr da den Weg versperrt. Und da sie eine besonders schlaue Ameise ist, raspelt sie ein kleines Stück von dem Stuhlbein ab und nimmt die so gewonnene Probe gleich mit zum Ameisenlabor, damit sie dort untersucht werden kann. Schon kurze Zeit darauf hält sie den Zettel mit dem Laborergebnis in ihren Händen und ist ganz verblüfft, als sie das Ergebnis liest: Denn der seltsame Gegenstand, der ihr den Weg versperrt hatte, besteht aus Holz. Komisch, denkt sich da die Ameise, so einen seltsamen Baum habe ich ja noch nie gesehen....

Ich hoffe man versteht was ich sagen will. Wenn man sich über die korrekte Kategorie irgendeines Phänomens täuscht, kann man es noch so gründlich untersuchen und seine Zusammensetzung studieren, schlussendlich wird man es doch nicht richtig verstehen. Interessanter Weise verhalten wir Menschen uns aber sehr häufig ganz genauso wie die kleine Ameise in meinem Beispiel. Wir nehmen Proben, nutzen Mikroskope und noch weit kompliziertere Verfahren, um dem Wesen der Dinge auf die Spur zu kommen und doch schließen wir letzlich nicht korrekt, weil es uns hinsichtlich mancher Phänomene einfach nicht möglich ist, sie aus dem korrekten Blickwinkel heraus zu betrachten und ich persönlich finde ja, dass das Universum solch ein Phänomen ist.

Zusammengefasst kann man also sagen, und damit komme ich wieder auf Burgens Beispiel zu sprechen, dass die Gesprächsteilnehmer nur dann sinnvoll über Stühle sprechen können, wenn alle die gleiche Vorstellung hinsichtlich der grundsätzlichen Definition eines Stuhles haben und sich darüber hinaus auch einig sind, diese Vorstellung im Rahmen der korrekten Kategorie zu diskutieren. Wird nur eine dieser Voraussetzungen nicht beachtet, muss es im Laufe des Gesprächs über den Stuhl fast schon zwangsläufig zu Missverständnissen kommen, ja, man kann sich dann eigentlich gar nicht mehr sinnvoll über den Stuhl austauschen. 

Diese grundsätzlichen Überlegungen im Hinterkopf behaltend, stellt sich nun die Frage, wie man sinnvoll über den Schöpfungsbericht in der Genesis reden kann (bzw. reden könnte/sollte)? Und diesbezüglich hatte ich ja bereits mehrfach gesagt, dass man das meiner Meinung nach nur innerhalb des Rahmens geisteswissenschaftlicher, also z.B. theologischer und/oder philosophischer Kategorien tun kann. Denn die dem Schöpfungsbericht zugrunde liegenden Kategorien, sind ganz einfach völlig andere, als die Kategorien, die innerhalb der Naturwissenschaften ihre Berechtigung haben.

So ist z.B. "ein Tag", naturwissenschaftlich so definiert, dass damit der Zeitraum beschrieben wird, innerhalb dessen sich die Erde einmal komplett um ihre Achse gedreht hat, sprich 24 Stunden. "Der Tag" in der Genesis ist dagegen auf zweierlei Weise definiert, nämlich zum einen ist mit "Tag" einfach nur das Licht gemeint und zum anderen, wenn der Begriff einen Zeitablauf beschreiben soll, heißt es: es wurde Abend und es wurde Morgen - 1 Tag (vgl. 1.Mose 1,5).

Nun kann man natürlich versuchen, diese unterschiedlichen Verständnisweisen miteinander zu harmonisieren und das Bedürfnis nach solch einer Harmonisierung kann ich auch sehr gut verstehen, aber dabei verstrickt man sich meiner Meinung und Erfahrung nach eigentlich immer in Widersprüche, so dass das Verständnis des Textes schlussendlich nicht klarer, sondern vielmehr trüb und unnötig verkompliziert wird.

Denn spätestens wenn die Genesis erst an Tag 4 die Erschaffung der Sonne, des Mondes und der Sterne beschreibt (also erst nach der Erschaffung der Erde, der Kontinente und der Meere) kann man das unmöglich mit den Erkenntnissen der Naturwissenschaft, hinsichtlich der Entstehung der Gestirne und Planeten, in Einklang bringen. So oder so wird man dann entweder die Ergebnisse der naturwissenschaftlichen Forschung, oder die Wahrheit des biblischen Textes in Zweifel ziehen müssen.

Wenn man jedoch den biblischen Text unabhängig von der "Kategorie Naturwissenschaft" versteht, ihn also z.B. theologisch/philosophisch untersucht und dabei allegorisch auslegt, entstehen die Widersprüche erst gar nicht. Und da man dann die Sprachbilder der Schöpfungsgeschichte auch nicht mehr eingeengt innerhalb naturwissenschftlicher Kategorien betrachten muss, kann die Interpretation des Textes fortan im Rahmen der der Bibel angemessenen Kategorie erfolgen - und das ist letztlich die Bibel selbst (gemäß des reformatorischen Grundsatzes, dass sich die Bibel selbst auslegt)!

Deshalb machte ich ja auch schon gleich in meinem ersten Post dieses Threads darauf aufmerksam, dass für mich persönlich der Schöpfungsbericht aus der Genesis, untrennbar mit dem Schöpfungsbericht aus dem Johannesprolog und auch Kolosser 1,15-17 verbunden ist. In allen drei Textabschnitten erfährt man nämlich etwas über die Entstehung der Welt, so dass man umfangreiche Informationen darüber gewinnen kann, was es biblisch betrachtet hinsichtlich der Entstehung der Welt zu beachten gilt und für uns Gläubige von Bedeutung ist.

Ich bin mir natürlich darüber bewusst, dass die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse hinsichtlich der Entstehung der Welt und auch der Evolutionstheorie, von einem gläubigen Menschen nicht einfach so ignoriert werden dürfen. Aber ich lasse mich von diesen Erkenntnissen nicht beunruhigen und schon gar nicht in meinem Glauben beeinträchtigen und dazu verführen, das naturwissenschaftliche Welterklärungsmodell als realer anzusehen, als "meinen Gott". Ich nehme sie vielmehr mit Interesse wahr und versuche sie, soweit es mir möglich ist, nachzuvollziehen. Dabei verliere ich aber niemals aus dem Blick, was für mein Leben zentral ist (und das ist alleine Gott) und welche Schlüsse sich denn nun wirklich aus den gewonnenen Informationen ziehen lassen und welche nicht. Und mit ein bisschen Glück, ergeht es mir dann vielleicht sogar noch ein bisschen besser, als der schlauen Ameise....

LG
Daniel

Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige; immer ist der wichtigste Mensch der, der dir gerade gegenübersteht; immer ist die wichtigste Tat die Liebe.

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chestnut
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Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 09.04.2017 09:33

Denn das Reich Gottes besteht nicht durch die Worte, mit denen man davon erzählt, es lebt durch die Kraft Gottes.
1. Kor. 4.20 (Neues Leben - Übersetzung)


In Korinth schien einiges nicht so zu gehen wie es gut war, deshalb hat Paulus Timoteus dorthin geschickt und schreibt jetzt selbst noch an die Gemeinde.
Wenn man den obgenannten Vers im Zusammenhang liest, geht es darum, dass es in Korinth zwar einige Bibellehrer gab (er nennt sie "Zuchtmeister" oder Erzieher), aber keine Glaubensväter.

Da wurden Worte geredet, sicher auch Worte Gottes, Ermahnungen gegeben, aber sie zeigten keine Wirkung. Sie trafen nicht ins Herz.
Paulus spricht hier vom Unterschied von bestimmt ehrlichen aber vielleicht lieblos dahergeredeteten Ermahnungen, die eben fruchtlos waren - und vom Unterschied der Kraft des Wortes Gottes, das ins Herz eindringt.

Wir möchten heute Abend über diese Kraft des Wortes Gottes nachdenken.
Warum hat das Wort Gottes Wirkung? Was sind die Bedingungen, dass es Wirkung zeigt?


Heute Sonntag Abend, 9. April 2017, 20.30 im Raum Hauskreis-Miteinander

Die Hauskreisteilnehmer sind herzlich dazu eingeladen.

Liebe GRüsse
Cosima und Chestnut

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott

von Burgen am 09.04.2017 09:22

Guten Tag, zwar etwas kühl, aber wunderbar sonnig...

Heute ist PALMSONNTAG. Wir gehen hinauf, nach Jerusalem.

Der Menschensohn muss erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben / Johannes 3, 14-15 

Losung

Ich will Wasser gießen auf das Durstige und Ströme auf das Dürre: Ich will meinen Geist auf deine Kinder gießen und meinen Segen auf deine Nachkommen. / Jesaja 44,3

Als die Hohenprieser und Schriftgelehrten die Wunder sahen, die Jesus tat, und die Kinder, die im Tempel schrien und sagten: Hosianna dem Sohn Davids!,
entrüsteten sie sich und sprachen zu ihm:
Hörst du auch, was diese sagen? Jesus antwortete ihnen:
Ja! Habt ihr nie gelesen:
"Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet"? / Matthäus 21, 15-17
 

Evangelium   Johannes 12, 12-19
Epistel             Philipper    2,   5-11
Predigt            Markus    14,   3-9            Psalmgebet 22, 23-32


Nun jauchzet, all ihr Frommen, zu dieser Gnadenzeit,
weil unser Heil ist kommen, der Herr der Herrlichkeit,
zwar ohne stolze Pracht, doch mächtig, zu verheeren
und gänzlich zu zerstören des Teufels Reich und Macht.
(Michael Schirmer)




 

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