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nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Jesus verstehen
von nennmichdu am 20.04.2017 14:08Hallo Cleopatra,
ich bin gespannt was genau du mir dann zu sagen hast. Wenn du Zeit dazu gefunden hast.
Denn bislang schreibst du mir nur, ich solle mir (gefälligst) etwas sagen lassen (was bitte schön dann?) ohne auch nur den Ansatz zu kennen, welche Gedanken von mir denn nun auf Unverständnis gestossen sind und welche Gedanken (von dir) ich denn bitte schön beherzigen sollte.
Und nein, ich ziele nicht darauf ab, eine Diskussion um der Diskussion willen in Gang zu halten. Und ich bin auch nicht angewiesen darauf, das mir jemand antwortet.
Mir geht es darum, das hier jeder seine Gedanken ausbreiten darf, um dann gemeinsam (wer möchte) zu schauen, ob man gemeinsame Erfahrungen findet, ob man zu Übereinstimmungen gelangen könnte, von denen man dann sagen kann, hierüber habe ich Frieden gefunden. Hierüber finden wir Frieden, finden wir Wahrheit und finden wir Verständnis. Verständnis was unseren Glauben festigen tut und uns eine Basis liefern kann, anderen unseren Glauben mitzuteilen. Sie von der Wahrheit überzeugen können, das ihre Augen geöffnet werden, das Licht des Evangeliums zu sehen.
Das es insgesamt viele Ansichten und auch viele Sekten im christlichen Bereich gibt, die felsenfest davon überzeugt sind, das allein nur die Ansichten ihrer Kirche der Wahrheit entsprechen, davon kann ich mich natürlich auch nicht frei sprechen.
Umso mehr gilt es in den Dialog zu treten. Gerade wenn man Argumente hat, die dem anderen eine Hilfe sein könnten, seine Sicht der Dinge zu überprüfen.
mit freundlichem Gruße,
Thomas
Re: Sehnsucht nach gemeinsamen Leben!?
von solana am 20.04.2017 13:41Hallo Sr Hanna-Desiree und herzlich Willkommen im Forum!
Möchtest du auch am Gespräch hier teilnehmen oder nur für deine Kommunität werben?
Ich fände es schön, wenn du dich auch in den Austausch einbringst mit deinen Gedanken, denn davon lebt ein Forum.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Allversöhnungslehre --- weil ohne Verdienst von Werken Kinder Gottes in den Himmel eingehen?
von nennmichdu am 20.04.2017 13:41Hallo Merciful,
wenn ich dich recht verstehe - und die Vertreter einer Allversöhnungslehre - dann argumentierst du, wie der Eröffner dieses Threads, zum einen mit Gottes Herzenswunsch für die Menschheit, das er keinen gerne verloren gehen sieht und verweist nun darauf, das ja auch unsere Errettung als Menschen, die zu Lebzeiten zum Glauben an Jesus Christus gefunden haben, nicht aufgrund eigener Anstrengung - eigener Werke - geschah, folglich also den Menschen, der errettet wird keine Verantwortung oder Mitbeteiligung an seiner Errettung zugesprochen werden kann, folglich Gott dann ungerecht wäre, würde er manche Menschen nicht erretten.... ---?
Hier übersiehst du aber, das jeder Mensch sehr wohl gefragt ist, "Ja" zu sagen in das Angebot Gottes, der ihn erretten möchte.
Und Ja Sagen kann dann nur derjenige, der Gottes Reden auch hört.
Offb 3,20 Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen und er mit mir.
Hören nun alle das Reden Gottes? Und die Menschen, die Gottes Reden hören. Öffnen alle ihm die Tür, auf das er in ihr Leben einzieht und der Mensch Gemeinschaft und Frieden mit seinem Schöpfer findet?
Und wo bliebe die Gerechtigkeit Gottes, würde er die Menschen begnadigen, die sich Zeit ihres Lebens dem Bösen zugewandt haben, Sünde um Sünde aufgehäuft haben und sich Gottes Werben und Ziehen widersetzt haben?
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von solana am 20.04.2017 13:35"Versöhnung" ist etwas, das zwischen Gott und dem einzelnen Menschen geschieht. Und es ist etwas, das Gott aus Gnade gewährt; auf das wir keinen Anspruch haben.
Die Gefahr bei der Lehre der Allversöhnung besteht - meiner Ansicht nach - darin, dass odas oben Gesagte dadurch relativiert werden kann.
Dh dass davon Ansprüche abgeleitet würden wie zB: Wenn Gott allen aus Gnade vergibt und alle errettet, dann muss er mich auch erretten, egal wie ich zu ihm stehe - denn es steht ja so in der Bibel und Gott muss sein Wort halten; also kann ich leben, wie ich will ....
Wenn es um unsere Gerechtigkeit vor Gott geht, dann sollte sich unser Blick nicht auf unsere Mitmenschen richten, um uns im Vergleich dazu einzuordnen und von daher Ansprüche abzuleiten ( zB nach dem Motto: "So schlecht bin ich doch gar nicht, der und der ist viel schlechter und wenn Gott ihn gerechtfertigt hat, dann muss er das bei mir schon lange ...")
Diese Gefahr der Relativierung durch die falsche Blickrichtung scheint mir bei dieser Lehre sehr präsent.
Natürlich möchten wir alle gerne ganz genau wissen, was mit den anderen Menschen sein wird. Und wir sind von Kind auf damran gewöhnt, uns mit anderen zu vergleichen und unseren Stellenwert aus diesem Vergleich heraus zu bestimmen.
Bei Gott ist das aber anders.
Versöhnung und Nachfolge vollzieht sich nicht im Vergleich mit anderen; wir sollen nicht auf die guten und schlechten Taten anderer schielen und daran unser Verhalten ausrichten und unser Selbstwertgefühl aufbauen.
Unser Blick sollte auf den Willen Gottes für unser Leben ausgerichtet sein - ganz absolut und ohne Relativierung.
So wie Jesus dem Petrus sagte:
Joh 21, 21 Als Petrus diesen sah, spricht er zu Jesus: Herr, was wird aber mit diesem?
22 Jesus spricht zu ihm: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach!
Hier ging es um eine andere Frage in bezug auf die Nachfolge, aber das Prinzip ist gleich.
Wir sollen nicht auf die anderen schielen und uns daran orientieren, sondern auf Jesus sehen und ihm folgen.
Unsere Nachfolge wird nicht davon beeinträchtigt, was mit den anderen sein wird. Wir müssen nicht mehr Angst haben, wenn andere verloren gehen und wir haben nicht dadurch mehr Zuversicht, wenn andere gerettet werden.
Deshalb bringt uns das Wissen um ihr genaues Schicksal auch gar nichts für unsere eigene Nachfolge.
(Es sei denn, wir bauen unseren Glauben auf so eine "Lehre" auf, die aus der Interpretation und weitergehender Spekulation einzelner Bibelstellen entstanden ist - keine besonders tragfähige Grundlage, denke ich).
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Sehnsucht nach gemeinsamen Leben!?
von Greg am 20.04.2017 13:35Cool!
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von Pal am 20.04.2017 13:24@Merciful:
Damit gebe ich dir völlig recht, das keiner von uns aus sich selbst heraus, sondern nur aus unverdienbarer Gnade Gottes gerettet werden wird.
Doch gibt diese Tatsache uns nicht die Genehmigung, diese unverdienbare Gnade auf alle Menschen auszuweiten, dieweil die Bibel da ein ganz anderes Zeugnis gibt.
Sieh doch nur mal den Vers den ich zuvor zitierte! - Was sagen dir solche harten, krassen Bibelworte? Die kann man doch nicht ausblenden, so wie es die Allversöhnungslehre versucht! - Oder was meinst du? -
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von Merciful am 20.04.2017 12:49Dies ist selbstverständlich, lieber Pal,
dass wir letztendlich nicht nur eine Bibelstelle betrachten können, sondern die Botschaft der Bibel insgesamt wahrzunehmen haben.
Dies darf uns aber nicht daran hindern, zunächst einmal die Bibelverse für sich zu uns sprechen zu lassen.
Erst dann, wenn einzelne Bibelverse in ihrer eigenen Aussage erfasst sind, kann man diese nebeneinander stellen und vergleichen.
Was Römer 5, 19 betrifft, so ist dieser Vers für mich tröstlich und lehrreich.
Wenn ich zu den Gerechten gezählt werde und zu jenen gehöre, die in das Himmelreich eingehen werden, so liegt dies vornehmlich an dem Gehorsam Jesu.
Dies schließt jeglichen Selbstruhm aus.
Nicht, weil ich so fromm, so gläubig, so gehorsam bin, werde ich errettet werden.
Sondern, weil Jesus für mich starb.
So ist Jesu Gehorsam Grund und Ursache auch meines Glaubens und meines Gehorsams.
Merciful
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von Pal am 20.04.2017 12:35Ja, lieber Beroeer, und da gibt es noch sehr viele weitere, erschreckende Stellen!
Hier ein Beispiel:
1Ko 10:5 Aber an ihrer vielen hatte Gott kein Wohlgefallen; denn sie wurden niedergeschlagen in der Wüste.
Lieber Merciful, könnte ich denn jetzt hergehen und sagen: die "vielen" bedeutet "alle"?
- das wäre dann genauso verkehrt, wie deine Darstellung.
mlG
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von Pal am 20.04.2017 12:30Daher kann der Begriff 'die Vielen' auch in Hinblick auf die Gerechten nur so verstanden werden, dass Paulus hier alle Menschen meint. Dies wäre für mich hier jedenfalls der logische Schluss. Bemerkenswert ist hier gerade dies, dass es der Gehorsam des einen Menschen Jesus ist, durch den hier die Vielen, also alle Menschen, zu Gerechten werden.
Lieber Merciful, ich denke du mißverstehst hier etwas.

Man kann nicht den Sinn einer Bibelstelle klären, indem man eine andere Bibelstelle betrachtet.
Damit kannst du schon recht haben, dennoch muß man unbedingt das Gesamtdarstellungsbild der Bibel im Augen behalten.
Wenn ich nur ein Puzzelstück betrachte, und nicht das Gesamte sehe, dann kann mich das eine Stückchen ganz gewaltig in Irrtum bringen.
Wenn du also behaupten möchtest, das mit den "vielen durch Gottes Geist Gerechten", alle Menschen gemeint wären, dann widerspricht dies einer riesigen Menge von anderen Schriftstellen, die eindeutig klar machen, das verhältnismäßig wenig Personen in den Himmel kommen werden. -
Sehnsucht nach gemeinsamen Leben!?
von sr.hanna-desiree am 20.04.2017 12:23Wir sind eine kleine Schwesternkommunität im Nürnberger Land. Es liegt uns am
Herzen, Menschen einen Raum zu geben, in dem sie Gott begegnen können.
Wir suchen Frauen, die
- gemeinsames Leben suchen
- mit uns die Zukunft gestalten wollen
- sich mit ihren Gaben Gott zur Verfügung stellen
St. Johannis-Konvent v.g.L. (vom gemeinsamen Leben) www.st-johannis-konvent.de

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