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Merciful

55, Männlich

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Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 08.03.2017 07:55

Ich laufe den Weg deiner Gebote; denn du tröstest mein Herz.

(Psalm 119, 32; Lutherbibel 2017)

Merciful

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Cleopatra
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Beiträge: 5494

Re: zu 1Kor.13,2

von Cleopatra am 08.03.2017 07:49

Wie immer schwer, meine Gedanken in Worte zu fassen - ich hoffe, ich konnte rüberbringen, was ich meine?

Also ich habe absolut verstanden, was du gemeint hast

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2490

Re: Vergebung?

von Merciful am 08.03.2017 07:47

Cleopatra schrieb: Wir wissen ja, dass wir einander vergeben sollen. Das ist außer Frage.

Ich bin der Meinung, so einfach ist es nicht.

Vergebung setzt voraus, dass das geschehene Unrecht bereut und bekannt wird.

Wenn ein Mensch einem anderen Menschen Unrecht tut, so kann und soll zwar dieser jenem vergeben.

Solange aber jener sein Unrecht nicht bereut und bekennt, wird die Gemeinschaft zwischen diesen Menschen leiden.

Das Vertrauen ist dahin. Die Versöhnung steht aus.

Jesus erläuterte, wie mit Sünde und Schuld verfahren werden soll.

Wenn ein Bruder an dir sündigt, so stelle ihn zur Rede. Weise ihn auf das Unrecht hin.

Bereut er sein Unrecht, vergib ihm. Bereut er sein Unrecht nicht, so bringe die Sache vor die Ältesten.

Wir kennen diese Worte Jesu.

Was aber, wenn jener sein Unrecht verteidigt? Wenn er es als 'Angriff' wertet, wenn er zur Rede gestellt wird?

Dann geraten die Parteien in eine Sackgasse, die nicht in die Versöhnung führt.

Dann hat zwar der Mensch jenem 'vergeben', die Vergebung aber wirkte sich nicht entsprechend aus.

Am Ende bleiben Menschen zurück, die einander nichts mehr zu sagen haben.

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.03.2017 07:50.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5494

Re: AT - Eine Frage habe ich noch..

von Cleopatra am 08.03.2017 07:46

Hm ihr lieben,

werden das nicht mitlerweile zu viele unterschiedliche Themen in einem Thread?

Ich denke, es wäre hilfsamer, wenn wir pro Thema einen Thread aufmachen.
Denn es kann immer mal sein, dass später noch User, die jetzt noch nicht hier sind, mal auf ein altes Thema antworten wollen.
Außerdem findet man so später die Threads anhand der Titel besser wieder.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: AT - Eine Frage habe ich noch..

von Henoch am 08.03.2017 07:43

Hallo Kowalski,

im Kontext geht es um die Praxis der Dämonenaustreibung, wie sie damals üblich war. Auch heute wir die praktiziert, vor allem in charismatischen christlichen Kreisen und in der Esoterik bzw. dem Okkultismus.

Was Jesus da sagt ist, dass das nicht funktioniert, sondern alles nur schlimmer wird. Verstrickt zu sein mit den Kräften und Wesen der Finsternis ist ein Problem, dass nur Jesus lösen kann, der uns aus dem Herrschaftsgebiet des Fürsten der Welt in sein Reich (= Herrschaftsbereich) versetzen kann.

Die Menschen dachten (und denken auch heute), eine Dämonenaustreibung würde sie von finsteren Einflüssen reinigen. Wenn aber keine Buße und Bekehrung zu Christus hin stattfindet, dann nimmt Gott nicht Wohnung in unseren Herzen. "Unser Haus" ist also leer und geschmückt. Wenn wir aber bei solchen "Dämonenaustreibungen" mitmachen, dann wird es immer schlimmer, denn der Dämon kommt mit Verstärkung wieder. Seelsorge bei dämonischer Verstrickung basiert einfach darauf, den Gebundenen zur Wahrheit hinzuführen. Die Wahrheit macht frei. Der Herr ist die Wahrheit.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.03.2017 07:45.

Kowalski

52, Männlich

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Beiträge: 126

Re: AT - Eine Frage habe ich noch..

von Kowalski am 07.03.2017 20:40

Lukas 11 24 Wenn der unreine Geist von einem Menschen ausgefahren ist, so durchstreift er dürre Stätten, sucht Ruhe und findet sie nicht; dann spricht er: Ich will wieder zurückkehren in mein Haus, aus dem ich fortgegangen bin. 25 Und wenn er kommt, so findet er's gekehrt und geschmückt. 26 Dann geht er hin und nimmt sieben andre Geister mit sich, die böser sind als er selbst; und wenn sie hineinkommen, wohnen sie darin, und es wird mit diesem Menschen hernach ärger als zuvor.

Hallo nennmichdu,
den ganzen Abschnitt 24-26 verstehe ich nicht. Was hat das zu bedeuten? : "Und wenn er kommt, so findet er's gekehrt und geschmückt."
Wo ist es gekehrt und geschmückt?
Wer hat gekehrt und geschmückt?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.03.2017 21:31.

MarcusO
Gelöschter Benutzer

Re: zu 1Kor.13,2

von MarcusO am 07.03.2017 19:46

Gottes Liebe schließt das alles ein - aber auch wenn ich vielleicht von ihm ein "Nein" in irgendeiner Angelegenheit bekomme, oder wenn er mich die Konsequenzen meines Handelns tragen läßt - in alledem hört seine Liebe nicht auf, und er steht mir bei und gibt mir die Kraft für alles, was in meinem Leben auf mich zukommt.

Ja,ganz ohne Zweifel.. so wie wir Väter ja unsere Kinder auch mal mit "Strenge" erziehen, weil wir sie ja lieben, erzieht Gott auch seine Kinder.

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Cosima
Administrator

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  fester Bestandteil

Chatadmin

Beiträge: 951

Re: Bibel im Alltag

von Cosima am 07.03.2017 18:18


Nochmal eine Erinnerung: Heute Aend ist Themen-Abend!
 

  Marjo.jpg Bibel im Alltag! 


Wir laden euch wieder ein, zu einem Themen-Abend.
NorderMole hat sich bereit erklärt, über die verschiedenen Kennzeichen der Liebe, die im 1.Korinther 13 
auifgelistet sind, jeweils einen Themen Abend vorzubereiten. Er will beginnen mit 1. Korinther 13:4a
                              Die Liebe ist langmütig....
Wir sind gespannt auf seine Erkenntnisse und Ausführungen. Dazu treffen wir uns,

morgen Abend, am Mittwoch, den 8. März 2017 um 20:30 Uhr im Themen-Chatraum.

Wir freuen uns auf diesen Abend, 
NorderMole
mit Chestnut und Cosima.
 


Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.03.2017 19:51.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: zu 1Kor.13,2

von geli am 07.03.2017 11:48

Das ist die Liebe die erdultet, erträgt, sie ist langmütig und treibt uns an.

Wenn wir etwas aus Liebe tun, dann fällt es uns auch viel leichter, nicht aufzugeben, in Durststrecken weiterzumachen und einfach immer auf Gott und die Menschen, denen wir dienen, zu sehen.

"Erdulden, ertragen, langmütig sein..." - diese Aussagen erwecken min mir oft die Vorstellung von einer Liebe, die sich alles gefallen läßt, die keine Grenzen setzt - so eine Art von Liebe, die nie wagt, einzuschreiten.

Es erweckt in mir oft so eine Vorstellung  von Gott, der mit einem langen Bart im Himmel sitzt und alles, was auf der Erde passiert, mit einem freundlichen Kopfnicken absegnet.

Oft wird auch die Korinther-Stelle nur isoliert betrachtet - dabei muss man sie, wie auch alle anderen Aussagen der Bibel, im Zusammenhang mit anderen Stellen sehen.
Dann wird schnell klar, dass Gottes Liebe auch sehr wohl ein manchmal hartes "Nein" beinhalten kann, und dass er sehr wohl Grenzen setzt und sie auch einhält. Wir werden durch ihn sehr wohl auch zur Verantwortung gezogen und müssen Konsequenzen unseres Verhaltens tragen.

Gottes Liebe schließt das alles ein - aber auch wenn ich vielleicht von ihm ein "Nein" in irgendeiner Angelegenheit bekomme, oder wenn er mich die Konsequenzen meines Handelns tragen läßt - in alledem hört seine Liebe nicht auf, und er steht mir bei und gibt mir die Kraft für alles, was in meinem Leben auf mich zukommt.

Als Beispiel, wie ich es meine, mal "ertragen".
Das bedeutet meiner Meinung nach nicht, dass er alles  erträgt, was wir Menschen so alles tun und lassen, und freunlich lächelt dabei.
Sondern er "erträgt" gewissen Verhaltensweisen, ist aber bestrebt, uns zu korrigieren, läßt uns evtl. in gewisse Umstände geraten, die uns zum Nachdenken bringen sollen, und wartet geduldig ab, bis wir auf seine Hinweise reagieren.
Wenn er also "erträgt", "geduldig" ist, dient das seinem Ziel: Uns als seine geliebten Kinder ihm immer ähnlicher werden zu lassen.

Dabei kann sich seine Liebe, die niemals aufhört, für uns manchmal ganz schön hart anfühlen...

Wie immer schwer, meine Gedanken in Worte zu fassen - ich hoffe, ich konnte rüberbringen, was ich meine?

Lg, geli


Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.03.2017 19:58.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: AT - Eine Frage habe ich noch..

von geli am 07.03.2017 11:32

Ja, Cleo, da bin ich auch froh - nämlich dass uns unsere Schwachheit oder unser Unvermögen nicht von Gottes Liebe trennt.
Gott hat uns bei unserer Bekehrung/Wiedergeburt fest gemacht in Christus. In einer der letzten Predigten, die ich gehört habe, wurde dieses "in" mit "an" übersetzt - zu mir persönlich hat dieses "an" sehr gesprochen.
Mir wurde klar, dass wir "an" Christus festgemacht wurden - mit einem "Kleber", der nie mehr zu lösen ist.
Niemand kann uns mehr aus seiner Hand reißen...das ist wirklich beruhigend.

eine kleine Zwischenfrage. Ich sehe aus deiner Signatur, du glaubst an die Widergeburt.
Ist das nicht ein Widerspruch zum Inhalt der Bibel?
Oder meinst du mit Widergeburt die Taufe?

@Kowalski: Wieso denkst Du, dass das ein Widerspruch sei - vielleicht kannst Du schreiben, was genau Du als Widerspruch empfindest?

Die Taufe ist meiner Meinung nach nicht die Wiedergeburt - sondern eher das "Öffentlich machen" von dem, was vorher schon zwischen mir und Gott stattgefunden hat.
Bei der Wiedergeburt hat Gott mein altes, fleischernes Herz weggenommen und mir ein neues Herz eingepflanzt. Sein eigenes Herz.
Paulus drückt das so aus: "Ich bin eine neue Kreatur. Nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir."

Wiederbeboren wurde ich an dem Tag, an dem ich vor Gott meine Sünden bekannt habe. An diesem Tag hat er mich von allem, was vorher war, gereinigt und mir dieses neue Herz, von dem auch die Jahreslosung spricht, eingepflanzt.
Dieses neue Herz bedeutet mein neues Leben - sein eigenes Leben, sein Geist, der nun in mir lebt.

Allerdings habe ich erst später erfasst, was an diesem Tag passiert ist - damals hatte ich es leider noch nicht wirklich verstanden.

Lg, geli


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