Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 3160 | 3161 | 3162 | 3163 | 3164 ... 6895 | » | Letzte
Die Suche lieferte 68950 Ergebnisse:
Re: zu 1Kor.13,2
von chestnut am 07.03.2017 11:10Ja sicher geht es da um die Liebe, die Gott uns gibt, aber nicht nur in Bezug auf unsere Gottesbeziehung sondern eben auch für unsere Mitmenschen. Im Abschnitt geht es ja um Eigenschaften, die wir in zwischenmenschlichen Situationen brauchen:
1. Kor. 13,4-5 Liebe ist geduldig, Liebe ist freundlich. Sie kennt keinen Neid, sie spielt sich nicht auf, sie ist nicht eingebildet. Sie verhält sich nicht taktlos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil, sie verliert nicht die Beherrschung, sie trägt keinem etwas nach.
Solche Eigentschaften brauchen wir eindeutig im Umgang mit unseren Mitmenschen. Deshalb denke ich nicht, dass es bei der hier beschriebenen Liebe ausschliesslich um die aktive Gemeinschaft mit Jesus geht. Es geht um ausgelebtes Christsein. Vielleicht meinst du Marcus mit "aktiv" ja ausgelebtes Christsein ja das.
Liebe Grüsse
Chestnut
Re: zu 1Kor.13,2
von Cleopatra am 07.03.2017 08:03Also ich finde diesen einen Vers schon enorm. Und dieser eine Vers zeigt Gottes Einstellung total.
Immerwieder wird in der Bibel die Liebe betont.
Ich musste gestern, als ich diesen Beitrag gelesen habe, an Matthäus 5 denken, an die Predigt, die ich am Sonntag noch gehört habe.
Dort ging es auch um das rechte Almosengeben, Beten und Fasten.
Hier wird es eben auch so deutlich: Wenn wir alles nur machen, um vor anderen gut dazustehen und Anerkennung zu bekommen, hat es Null Wert.
Es geht um die Herzenseinstellung.
Wir können uns abrackern und tun und machen, was wir wollen.
Wir können auch als ganz besonders fromme Christen dastehen, weil menschen sehen, wieviel wir doch für Gott tun.
Aber es hat einfach Null Wert.
Und das beruhigt mich sehr, weil es auch sehr viel Druck wegnimmt, oder?
Wenn wir etwas aus Liebe tun, dann fällt es uns auch viel leichter, nicht aufzugeben, in Durststrecken weiterzumachen und einfach immer auf Gott und die Menschen, denen wir dienen, zu sehen.
Und als kleinen Bonus gibt es dann sogar auchnoch Gottes Segen dafür 
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: AT - Eine Frage habe ich noch..
von Cleopatra am 07.03.2017 07:52Also ich finde es ehrlich gesagt sehr beruhigend, zu sehen, wie Gott sein Versprechen hällt und weiter segnet, obwohl die Menschen morden (Mose), lügen (Abraham) und sogar betrügen (Jakob).
Mir zeigt es, dass wir keine Superhelden sein müssen, um geliebt zu sein.
Es zeigt, dass Gottes Liebe zuerst kommt.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 07.03.2017 07:51Ich halte an deinen Zeugnissen fest; HERR, lass mich nicht zuschanden werden!
(Psalm 119, 31; Lutherbibel 2017)
Merciful
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: AT - Eine Frage habe ich noch..- Taufe und Wiedergeburt
von nennmichdu am 07.03.2017 07:06Bei dem Begriff "Wiedergeburt" denken wohl viele zuerst an Reinkarnation, an Karma, an das wiederholte Erscheinen/Geborenwerden einer menschlichen Seele auf dieser Erde, in dann dem Zustand, wie die Seele (der Mensch mit seinen Taten) im vorherigem Erdenleben sich hat entwickeln können.
Im Hinduismus wäre das eine Grundannahme. Wie in vielen anderen Religionen hier auch der Versuch des Menschens durch eigene Bemühungen - oder durch das Abbüßen von Schuld - ein dann "höheres Level" zu erreichen. Letztlich im Versuch die verloren gegangene Beziehung zu Gott - seit dem Sündenfall - dem "Rauswurf" aus Eden - wieder herzustellen.
In der Bibel heißt es nun:
Hebräer 9
27 Und wie es den Menschen bestimmt (gesetzt) ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht,
Der Mensch (Adam - vom Erdboden genommen) - bestehend aus Materie/Erde, mit Gottes Lebensodem (nefesch - Saft des Lebens --- was nicht den Geist Gottes - Ruach - meint) versehen und der Fähigkeit zu denken und zu wählen (zwischen Gut und Böse) - was ihm vom Tier (welches sich nicht für Gut oder Böse entscheiden kann) dann unterscheidet (unter anderem..) --
-- der Mensch in seiner materiellen irdischen Hülle hat also den Tod zu erwarten und muss sich dann für das, was er im Leben getan hat, vor Gott verantworten.
Pred 12,7 Und der Staub kehrt zur Erde zurück, so wie er gewesen, und der Geist kehrt zu Gott zurück, der ihn gegeben hat.
Jesus befahl bei seinem Tod seinen (heiligen) Geist in Gottes Hände. Die Menschen werden dann wie im 1. Korinterbrief 15 beschrieben von den Toten auferstehen:
42 So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Vergänglichkeit, es wird auferweckt in Unvergänglichkeit.
43 Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit; es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft;
44 es wird gesät ein natürlicher Leib, es wird auferweckt ein geistlicher Leib. Wenn es einen natürlichen Leib gibt, so gibt es auch einen geistlichen.
45 So steht auch geschrieben: "Der erste Mensch, Adam, wurde zu einer lebendigen Seele", der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geist.
46 Aber das Geistliche ist nicht zuerst, sondern das Natürliche, danach das Geistliche.
47 Der erste Mensch ist von der Erde, irdisch; der zweite Mensch vom Himmel.
Der "letzte Adam" ist Christus. Und dort wo Christus in uns wohnt, Einzug gehalten hat, wird auch er uns lebendig machen und uns mit einem neuen ewigen Auferstehungsleib versehen.
Zur Taufe.
Im Alten Testament wird (endend mit Johannes dem Täufer dann) von der "Wassertaufe" gesprochen.
Sie steht sinnbildlich dafür, das der Mensch reingewaschen wird von seinen Sünden/Verfehlungen, nachdem er diese erkannt hat und sich Hilfesuchend an Gott gewandt hat. Was die Bibel mit Buße - oder Umkehr - betitelt. Sich abwenden von seinen alten "bösen" Handlungen und sich Hinwenden zu Gott.
Um Sünden zuzudecken waren im alten Bund Tieropfer nötig. Wo ein "Sündenbock" für das sterben musste, was eigentlich der betreffende Mensch mit seiner Sünde/Schuld verdient hätte --- nach dem Grundsatz Gottes Gerechtigkeit (und dem Prinzip von Ursache und Wirkung - nichts bleibt ohne Folgen/ungestraft im Handeln des Menschens).
Ist der Mensch reingewaschen worden von seinen Sünden, stellt er unter dem Gesetz (was durch Mose dann gegeben wurde - aber schon mit Gottes Gebot in Eden begann --- alles ist erlaubt... nur bleibe in meiner Abhängigkeit und identifiziere dich nicht mit dem Bösen - dem Baum der Erkenntnis - der Schlange dem alten Drachen - dem Teufel/Wiedersacher Gottes) dann aber fest, das er nicht dauerhaft in der Lage ist, das Gute, Gott wohlgefällige zu tun und fällt schon bald wieder in seine alten Sünden zurück. Bedurfte dann zur Zeit des Gesetz (Stiftshütte/Tempel) wieder derHilfe der Priester/Gottes, die ein von ihm bereitgestelltes Opfertier Gott darbrachten.
Jesus Christus leistet nun diese (ständige) Fürbitte für seine Kinder vor Gottes Thron und führt seine Kinder dahin, das sie zu Überwinder werden können. Sich der Sünde für gestorben halten und fortan durch den heiligen Geist leben/wandeln um das Gute zu vollbringen.
In Johannes 3 kommt nun ein aus dem Gesetz des Mose gelehrter "frommer" Mann zu Jesus, der Jesus Wunder erlebt hat und überzeugt ist, das Gott mit Jesus sein musste. Er wollte nun selbst Gottes Wirken, Gottes Herrschaft erfahren.
1 Es war aber ein Mensch aus den Pharisäer, mit Namen Nikodemus, ein Oberster der Juden.
2 Dieser kam zu ihm bei Nacht und sprach zu ihm: Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, von Gott gekommen, denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm.
Nun spricht Jesus zu ihm:
3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.
Das Jesus hier nun nicht auf eine Reinkarnationslehre verwies wird durch die Antwort von Nikodemus deutlich, der wußte, das der Mensch nach seinem Tode von Gott gerichtet wird:
4 Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er etwa zum zweiten Mal in den Leib seiner Mutter hineingehen und geboren werden?
5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes hineingehen.
6 Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist.
7 Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden.
Aus Wasser geboren meint das nötige Reingewaschen werden/sein - sinnbildlich in der Wassertaufe dargestellt - aufgrund des Bekenntnisses seiner Schuld, bzw. des Erkennens, das ich Gottes Hilfe bedarf, ohne ihn nichts tun kann, immer wieder meinen natürlichen Begierden erliege und darin schuldig werde - vor Gott und den Menschen.
Aus Geist (Jesus tauft mit dem heiligen Geist) geboren, meint dann als erneuerter reingewaschener Mensch (mit dem nun fleischernen und nicht mehr steinernem Herzen/Naturell) auch einen neuen beständigen (heiligen) Geist zu erhalten (der bei den Jüngern Jesu - dauerhaft - dann zu Pfingsten, Einzug hielt). Der neue Wein - der neue beständige Geist - in neuen Schläuchen - in verwandelten reingewaschenen neuen Herzen.
Es gibt dann, wie Jesus weiter erklärt gegenüber Nikodemus auch Menschen, die "nur" durch einen (dann nicht heiligen) Geist inspiriert/verändert worden sind. Nur wissen diese nicht woher sie kommen und wohin sie gehen. Als Christ weiß man dieses.
Und es gibt Menschen, die zwar durch die Wassertaufe mal Vergebung empfangen haben, aber ohne heiligen Geist dann wiederholt in neue und vielleicht noch schlimmere Sünden fallen.
Lukas 11
24 Wenn der unreine Geist von einem Menschen ausgefahren ist, so durchstreift er dürre Stätten, sucht Ruhe und findet sie nicht; dann spricht er: Ich will wieder zurückkehren in mein Haus, aus dem ich fortgegangen bin.
25 Und wenn er kommt, so findet er's gekehrt und geschmückt.
26 Dann geht er hin und nimmt sieben andre Geister mit sich, die böser sind als er selbst; und wenn sie hineinkommen, wohnen sie darin, und es wird mit diesem Menschen hernach ärger als zuvor.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott
von Burgen am 07.03.2017 01:22Losung
Lobet den HERRN !
Denn unsern Gott loben, das ist ein köstlich Ding. / Psalm 147,1
Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern,
singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen. / Epheser 5,19
Hiob1, 1-22
3. Mose 8, 1-13
**********************************************************************************
Habt alle einen guten, behüteten Tag. Gott segne uns und leite uns durch diesen neuen Tag.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: AT - Eine Frage habe ich noch..
von Burgen am 07.03.2017 01:15Zu 3) ist mir letzte Woche eine alte Elberfelder in überarbeiteter Ausgabe in die Hände gekommen.
Ein Bibelstand in der Stadt, der von ausländischen Christen organisiert wird.
Sie verteilen kleine Fleyer und eben die Bibel Teil2 mit Psalmen. Von 1855 bis 1871 mit leichter Bearbeitung.
Epheser 2, 11-22
Deshalb erinnert euch daran, dass ihr, einst Nationen im Fleisch, die Vorhaut genannt werden von der sogenannten Beschneidung, die im Fleisch mit Händen geschieht,
12 dass ihr zu jener Zeit ohne Christus wart, entfremdet dem Bürgerrecht Israels und Fremdlinge betreffs der Bündnisse der Verheißung, keine Hoffnung habend und ohne Gott in der Welt.
13 Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus nahe geworden.
14 Denn er ist unser Friede, der aus beiden eins gemacht und abgebrochen hat die Zwischenwand der Umzäunung, nachdem er in seinem Fleisch die Feindschaft,
15 das Gesetz der Gebote in Satzungen, weggetan hatte, damit er die zwei, Frieden stiftend, in sich selbst zu einem neuen Menschen schüfe
16 und die beiden in einem Leib mit Gott versöhnte durch das Kreuz, nachdem er durch dieses die Feindschaft getötet hatte.
17 Und er kam und verkündigte Frieden, euch, den Fernen, und Frieden den Nahen.
18 Denn durch ihn haben wir beide den Zugang durch einen Geist zu dem Vater.
19 Also seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge ohne Bürgerrecht, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes,
20 aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, indem Christus Jesus selbst Eckstein ist,
21 in welchem der ganze Bau, wohl zusammengefügt, wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn,
22 in dem auch ihr mitaufgebaut werdet zu einer Behausung Gottes im Geist.
Re: AT - Eine Frage habe ich noch..
von Kowalski am 06.03.2017 23:14@ geli
eine kleine Zwischenfrage. Ich sehe aus deiner Signatur, du glaubst an die Widergeburt..
Ist das nicht ein Widerspruch zum Inhalt der Bibel?
Oder meinst du mit Widergeburt die Taufe?
LG
MarcusO
Gelöschter Benutzer
Re: Gedanken zu 1.Mos. 1,27
von MarcusO am 06.03.2017 20:01@henoch: das finde ich ein guter Gedanke. Einfach auf die Person Jesus bezogen wäre natürlich auch eine Möglichkeit.
geli
Gelöschter Benutzer
Re: AT - Eine Frage habe ich noch..
von geli am 06.03.2017 18:42Bei dieser Frage muss ich an das denken, was ich heute in meiner Stillen Zeit gelesen habe:
Joh. 16,8:
"Und wenn er (der Heilige Geist) kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht;
über die Sünde, dass sie nicht an mich glauben."
Die Sünde, die allen anderen Sünden zugrundeliegt, ist, dass die Menschen nicht an Gott glauben, dass sie nicht nach ihm fragen, dass er ihnen gleichgültig ist und sie einfach das machen, was sie wollen und sich eigene Prioritäten im Leben setzen.
Ich glaube, das war der Unterschied zwischen Jakob und Esau: Esau war Gott relativ gleichgültig, die Segnungen, die er ihm gab, z.B. das Erstgeburtsrecht, achtete er dermassen gering, dass er es für ein gutes Mittagessen einfach so verkaufte.
Dagegen wollte Jakob unbedingt den Segen Gottes - so sehr war er ihm wichtig, dass er dafür log und betrog. Als er am Jabbok mit Gott, bzw. mit Gottes Engel kämpfte, und der Engel am Ende gehen wollte, ließ er nicht locker, sondern sagte: "Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn". 1. Mose 32,27
Gerade denke ich auch an eine Stelle in der Offenbarung, da sagt Gott: "Weil du weder heiß noch kalt bist, sondern lau, werde ich dich aus meinem Mund ausspeien." Off. 3,16
Ich glaube, Gott hat Jakobs Bemühen gesehen, sich Gott zu nahen, und es gefiel ihm - auch wenn er es mit den falschen Mitteln versucht hat. Er versuchte, mit eigener Kraft zu Gott zu kommen, und hatte viele Lektionen zu lernen, bis er verstand, dass die eigene Kraft nichts nütze ist.
Und Gott belohnte dieses Bemühen Jakobs - während Esaus Gleichgültigkeit ihn für Gott unbauchbar machte.
Lg, geli

Antworten

