Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 3262 | 3263 | 3264 | 3265 | 3266 ... 6932 | » | Letzte
Die Suche lieferte 69320 Ergebnisse:
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Welche Gesetze/Gebote für Christen noch zählen
von Henoch am 02.02.2017 07:54Zitat von Sister o. J.:
Die 10 Gebote werden einmal als Gesetze und ein anderes Mal als Gebote in der Bibel erwähnt.
Paulus schrieb ja, dass die Liebe dazu verhilft, die Gesetze zu befolgen. Dabei handelt es sich klar um die Gebote, du sollst nicht.
Hallo Sister,
ich hab das grad entdeckt. Das ist leider überholt durch die neutestamentlichen Gebote.
So heißt es nicht mehr nur, was wir alles nicht sollen (andere Götter haben, den Namen Gottes missbrauchen, sich ein Bildnis machen, nicht falsches Zeugnis geben, nicht begehren, Vater und Mutter ehren, nicht töten... etc, sondern wir sollen nicht nur unterlassen was falsch ist, sondern tun, was Gott will.
Es heißt also stattdessen Gott über alles lieben, ebenso den Nächsten, die Wahrheit reden (also nicht nur nicht falsches Zeugnis wider dem Nächsten geben), statt "begehren" alles den Armen geben...Die Dinge müssen aus dem Herzen kommen, sonst zählen sie nicht, die Gedanken sind der Tat gleich (wer zürnt ist schon ein Totschläger, wer begehrt, hat die Ehe schon gebrochen...etc)die), wir sollen nicht nur "nicht...tja, das ist also der neue Anspruch.
Es gibt einige hundert neutestamentliche Gebote, da heißt es nicht mehr "Du sollst...", denn das würde nicht zählen, weil es aus einer knechtischen Gesinnung wäre und daher ungültig. Da heißt es lasst uns dies uns das tun, wachsen, nachstreben, ausstrecken, der und der Gesinnung sein, mit Freude und Danksagung tun, den Nächsten höher achten als sich selbst, in Gott bleiben, auf Gott schauen, den Lauf vollenden, die Zeit auslaufen, usw....
Also, auf eine neue Herzenshaltung kommt es an: 1Kor 4,5 Darum richtet nicht vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch ans Licht bringen wird, was im Finstern verborgen ist, und das Trachten der Herzen offenbar machen wird. ...
Henoch
Re: Welche Gesetze/Gebote für Christen noch zählen
von Cleopatra am 02.02.2017 07:51Vielen Dank liebe Henoch.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 01.02.2017 21:01Wohl denen, die ohne Tadel leben, die im Gesetz des HERRN wandeln!
(Psalm 119, 1; Lutherbibel 2017)
Merciful
MarcusO
Gelöschter Benutzer
Re: Warum ich Gott liebe
von MarcusO am 01.02.2017 20:10Hallo Palindrome95, ja du hast das sehr schön rübergebracht (finde ich). Wo ich kurz nachhacken wollte, ist der "Strafende Gott wenn ich böse bin". Ich glaube nicht direkt an die klassische Strafe :"Du böser Junge (oder Mädl) jetzt gibts erst mal aufn Hintern"
Gott züchtigt seine Kinder wie ein liebender Vater sein Kind erzieht! Ich denke aber auch, wenn es uns als schlecht geht dann hat das nicht immer unbedingt mit Strafe zu tun, sondern das wir uns selber mit Sünde von Gottes Segensstrom entfernen. Ich denke das Gott dann nicht immer "draufhaut" sondern eher das Gegenteil, das er sich ruhig verhätl. Und diese Ruhe macht uns zu schaffen. Wir müssen in Gottes Nähe bleiben, also in seinem Segensstrom.
LG
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Matthäus 27,52-53
von geli am 01.02.2017 18:52Ja, das denke ich auch.
Wegen Lazarus sagte Jesus: "Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes, damit der Sohn Gottes dadurch verherrlich werde."
Nebenbei gesagt, spricht Jesus damit aus, dass er selbst Gott ist, indem er Gottes Verherrlichung mit seiner eigenen Verherrlichung gleichsetzt!
Durch die Auferweckung des Lazarus zeigte Jesus, dass er die Auferstehung und das Leben ist - als Zeichen, dass er wirklich der verheißene Messias war.
Die Auferstehung der entschlafenen Heiligen bestätigte Gott, dass Jesus kein Phantast war, der Lügen erzählte, sondern dass er wirklich das war, was er von sich behauptete: Nämlich der Sohn Gottes.
Gleich danach zeigte das Geschehen auch seine Wirkung:
"Als aber der Hauptmann und die mit ihm Jesus bewachten das Erdbeben sahen und was da geschah, erschraken sie sehr und sprachen: Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!" (Matth. 27,54)
Der Hauptmann erkannte durch die ganzen Geschehnisse, auch durch die Auferstehung der Heiligen, als Erster, wen er da gekreuzigt hatte!
Lg, geli
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Welche Gesetze/Gebote für Christen noch zählen
von Henoch am 01.02.2017 18:23Hallo Cleo,
bitteschön:
3 Mo 19, 15 Du sollst nicht unrecht handeln im Gericht: Du sollst den Geringen nicht vorziehen, aber auch den Großen nicht begünstigen, sondern du sollst deinen Nächsten recht richten. 16 Du sollst nicht als Verleumder umhergehen unter deinem Volk. Du sollst auch nicht auftreten gegen deines Nächsten Leben; ich bin der HERR.
5 Mo 1, 16 Und ich gebot euren Richtern zu jener Zeit und sprach: Hört eure Brüder an und richtet recht zwischen jedermann und seinem Bruder und dem Fremdling bei ihm. 17 Ihr sollt beim Richten nicht die Person ansehen, sondern sollt den Kleinen hören wie den Großen und vor niemand euch scheuen; denn das Gericht ist Gottes. Wird aber euch eine Sache zu schwer sein, die lasst an mich gelangen, damit ich sie höre.
5 Mo 17,6 Auf zweier oder dreier Zeugen Mund soll sterben, wer des Todes wert ist, aber auf nur eines Zeugen Mund soll er nicht sterben. 7 Die Hand der Zeugen soll zuerst gegen ihn sein, ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen Volkes. Und du sollst das Böse aus deiner Mitte wegschaffen.
5 Mo 17,11 Einsetzung eines Obergerichtes (Daraus ergibt sich, dass es mindesten einen Tag dauern muss, bis ein Todesurteil ausgesprochen werden kann...) 8 Wenn eine Sache vor Gericht dir zu schwer sein wird, es gehe um Blutschuld, um Rechtsstreit, um Gewalttat oder was sonst Streitsachen sind in deinen Toren, so sollst du dich aufmachen und hinaufgehen zu der Stätte, die der HERR, dein Gott, erwählen wird, 9 und zu den levitischen Priestern kommen und zu dem Richter, der zu der Zeit sein wird, und sie befragen. Die sollen dir das Urteil sprechen.
5 Mo 19,5 Es soll kein einzelner Zeuge gegen jemand auftreten wegen irgendeiner Missetat oder Sünde, was für eine Sünde es auch sei, die man tun kann, sondern durch zweier oder dreier Zeugen Mund soll eine Sache gültig sein.
Re: Welche Gesetze/Gebote für Christen noch zählen
von Cleopatra am 01.02.2017 17:24Wenn es dir nicht zu viele Umstände macht, wäre ich dir sehr dankbar.
Nicht, weil ich es korrigieren will, nein, sondern, weil es mich interessiert.
Es muss auch nicht sofort sein, gerne auch per PN, wenn es hier sonst das Thema ändern sollte.
Vielen Dank

Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Welche Gesetze/Gebote für Christen noch zählen
von Henoch am 01.02.2017 16:14Hallo Cleo, hallo Greg,
also klar trägt Jesus die Strafe für jeden, der glaubt. Nur ich sehe hier keinen Hinweis darauf, dass Jesus nicht verurteilt, weil er die Strafe tragen wird und auch keinen darauf, dass diese Frau schon glaubt (kann aber noch gekommen sein...klar).
Jesus verurteilt sie mangels Zeugen nicht, aber er klagt sie wohl an, denn er sagt: "Sündige nicht mehr". Die Aussage macht nur Sinn, wenn er hier die Sünde ansprechen will. Sonst hätte er sagen müssen: "Sündige nicht."
Die Zeit unter der Gnade begann erst nach dem Tod Jesu - Jesus lebte für uns unter dem Gesetz, und musste sich genau daran halten. Er erfüllte es für uns und starb für uns, weshalb die, die glauben, jetzt unter der Gnade leben.
(Danke Greg, ich hatte die Stellen verwechselt, stimmt!)
(Zu Deiner Frage Cleo, diese Dinge findet man an verschiedenen Stellen im AT, soll ichs raussuchen?)
Re: Welche Gesetze/Gebote für Christen noch zählen
von Greg am 01.02.2017 14:51Hurrah Cleo! High five und dicke pfingstlerische Umarmung meinerseits!
Genau darum gehts bei der Story.
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Re: Welche Gesetze/Gebote für Christen noch zählen
von Greg am 01.02.2017 14:49Ja, Danke!
Das sagt aber Jesus woanders. Johannes 5, wo er den von der Lähmung geheilten im Tempel aufsucht und warnt. Ganz andere Geschichte, ganze anderer Zusammenhang.
Hier aber:
Also...
Er richtet die Frau auf.
Es gibt keine Ankläger mehr.
Jesus klagt sie auch nicht an.
Er ermahnt sie, nicht mehr zu sündigen.
Mit dem auch will Jesus sagen, das er sie Steinigen könnte, aber es nicht tut. Er klagt sie nicht an, weil sie die Tat nicht begangen hat oder weil die Beweislast nicht ausreicht und er dann nichts machen kann. Er verklagt sie nicht, weil er sie vergibt, obgleich sie den tod verdient hätte.
Er sagt ihr folgendes:
"In mir ist keine Verdammnis"
Siehe auch Römer 8.
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!

Antworten

