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Pal

67, Männlich

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Re: Ursache des Zurückbleibens

von Pal am 29.12.2016 19:04

Liebe Solana, das "Kaufen" wäre dabei nicht mein Problem. (Wie du es ja ganz richtig mit den Bibelstellen belegst.)

Sondern das es im Grunde überhaupt nicht um den Ölmangel ging. Der Ölmangel ließ sich ja augenscheinlich beheben.
Nicht aber der Mangel an (liebender) Bekanntschaft beim "Held des Kreuzes"!

Jemand schrieb mir einmal:

Wir werden aus Gnade gerettet, nicht durch unsere Werke (Eph 2). Diese Gnade ist völlig umsonst, aber nicht billig. Der Preis für die Gnade ist Jüngerschaft. Jesus finden bedeutet sich selber verlieren. Jesus haben bedeutet sich selber aufgeben. ...

Man macht die Gnade billig, wenn man sie von dem Kaufpreis (der gelebten Jüngerschaft) trennt.

...und dann muß man sich nicht wundern vor verschlossenen Türen zu enden...

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solana

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Re: Ursache des Zurückbleibens

von solana am 29.12.2016 17:31

Pal schrieb: 

Ja, ich kann mir nicht Vorstellen, das das Öl, beim Krämer erhältlich, das Gleiche wäre wie die fehlende Liebesbeziehung, um die es sich ja im Grunde dreht. 

Ich denke nicht, dass das "Kaufen" hier von vor herein so negativ gemeint ist. Sonst wären die klugen Jungfrauen ja richtig gemein, wenn sie den anderen so einen falschen Ratschlag geben würden.

"Kaufen" kann durchaus auch im Zusammenhang mit dem Heil oder dem Himmelreich als Bild gebraucht werden, zB:

Offb 3,18 Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufst, das im Feuer geläutert ist, damit du reich werdest, und weiße Kleider, damit du sie anziehst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde, und Augensalbe, deine Augen zu salben, damit du sehen mögest.

Oder:

Mt 13, 44 Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft den Acker.
45 Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte,
46 und da er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.

Nur gibt es eben auch ein "zu spät" für den Kauf ......

Wer zu lange unentschlossen zwischen den Stühlen sitzen bleibt und aus "Geiz" davor zurückschreckt, sich selbst ganz zu "investieren" (Gott in seinem Leben an die erste Stelle zu setzen und als erstes nach dem Himmelreich zu trachten, dem alles andere unter zu ordnen und - wenn nötig - aufzugeben und den Preis zu bezahlen, der gefordert ist), der wird irgendwann an dem Punkt stehen, wo es zum Investieren zu spät ist.
Dann ist der Zug abgefahren, seine Wahl (Entscheidung, lieber das zu behalten, was er hat und nichts aufzugeben und zu investieren) ist nicht mehr zu ändern .....

Vielleicht könnte man das so verstehen?
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Pal

67, Männlich

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Re: Ursache des Zurückbleibens

von Pal am 29.12.2016 14:44

Solana:
Siehst du da einen Widerspruch (-> "dennoch")?

Ja, ich kann mir nicht Vorstellen, das das Öl, beim Krämer erhältlich, das Gleiche wäre wie die fehlende Liebesbeziehung, um die es sich ja im Grunde dreht.

Aus der gleichen Ursache denke ich mir auch nicht das das Öl, einfach der "Hl.Geist" wäre, wobei ja Öl in der Bibel des öfteren als ein Bild für den "Geist" verwendet wird.
Denn stelle ich mir vor, das die Törichten schlußendlich auch mit dem erworbenen Öl vor der Tür stünden:
Mat 25:10 Und da sie hingingen, zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür ward verschlossen. Mat 25:11 Zuletzt kamen auch die anderen Jungfrauen und sprachen: Herr, Herr, tu uns auf!

Und dann mit dem Öl / Liebe trotzdem ausgeschlossen bleiben. Das geht mE irgendwo nicht.
Denn wenn die Törichten nun ein Herz voller Liebe zum Bräutigam "erkauft" hätten, dann hätte Jesus ihnen doch die Türen sperrangelweit aufgestoßen. Oder denkst du nicht? -

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.12.2016 14:44.

solana

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Re: Ursache des Zurückbleibens

von solana am 29.12.2016 13:36

Pal schrieb:

Dennoch ist der entscheidende Faktor gar nicht der Ölmangel, sondern der "Unbekanntheits-Mangel", sprich die fehlende Liebesbeziehung.

Hallo Pal
Siehst du da einen Widerspruch (-> "dennoch")?

Es ist doch gerade die Liebe, in der wir "eingewurzelt" werden sollen: Eph 3, 17 seid in der Liebe eingewurzelt und gegründet,

Das ist die Voraussetzung für den Zugang zur "Fülle" 18 damit ihr mit allen Heiligen begreifen könnt, welches die Breite und die Länge und die Höhe und die Tiefe ist,
19 auch die Liebe Christi erkennen könnt, die alle Erkenntnis übertrifft, damit ihr erfüllt werdet, bis ihr die ganze Fülle Gottes erlangt habt.

Wer in ihm bleibt wie die Reben am Weinstock, dem wird nie der Saft ausgehen!
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Pal

67, Männlich

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Re: Ursache des Zurückbleibens

von Pal am 29.12.2016 13:17

Solana:
Auf dien "Einwurzelungsprozess sollten wir uns konzentrieren, meine ich. Dann kann der "Saft"/das "Öl" ungehindert fliessen und der Nachschub geht nicht aus. Und dann wird der so Verwurzelte auch nicht zurückbleiben

Ja, liebe Solana, damit hast du wohl recht!
Dennoch ist der entscheidende Faktor gar nicht der Ölmangel, sondern der "Unbekanntheits-Mangel", sprich die fehlende Liebesbeziehung.
Denn später haben die Törichten ja auch das Öl beim Krämer besorgt und kommen an der Eingangspforte an. Das heißt, dies Öl, was immer wie darunter verstehen mögen, ob Glaube, Herzensreinheit, oder sonst etwas, war dann ja vorhanden.
Das finde ich sehr beachtenswert!

Also sahen die Törichten in dem Moment dann wirklich den Klugen zum Verwechseln ähnlich.
Sie waren wach, sie hatten Licht und brennende Lampen.
Aber im Kern stimmte es immer noch nicht!
Und da finde ich den tragischen Verlauf bemerkenswert.

Die Törichten kommen der Seligkeit so nahe, wie sonst wohl kein anderer Mensch.
Dennoch ist ihr Kernproblem ungelöst und bleibt die verschlossene Türe => Ihr seid mir Unbekannte! -
Oder wie es in Lk noch krasser steht:

Luk 13:27 Und er wird sagen: Ich sage euch: Ich kenne euch nicht, wo ihr her seid; weichet alle von mir, ihr Übeltäter. Luk 13:28 Da wird sein Heulen und Zähneklappen, wenn ihr sehen werdet Abraham und Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes, euch aber hinausgestoßen.

oder anders herum gesagt:
Joh 5:42 aber ich kenne euch, daß ihr nicht Gottes Liebe in euch habt.


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Oase (37) Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir und will dich erretten ... Jeremia 1,8

von Burgen am 29.12.2016 12:33


Fürchte dich nicht; denn ich bin bei dir und will dich erretten,
spricht der HERR. / Jeremia 1,8

Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. / Lukas 19,10

*******
Gelobt sei Gott und hochgepriesen, denn mein Gebet verwirft er nicht ...  / Matthias Jorissen

*********************************************************************************************************

Diese Herrnhuter Losungen mögen uns auch durch das neue Jahr und ausklingendem alten Jahr begleiten
und zum Trost, zum Aufrütteln und Zuversicht werden.

Jeder Vers ist Teil des Fundaments und lässt sich bis zum letzten ausgebauten Dachziegel verwenden.
Gott schütze uns
in unserem eigenen Leben, das unserer Kinder, Enkelkinder, Ehepartner, Freunde, Lehrer, Mitarbeiter (Angestellte-Knechte mit Tarifen) , in allen Lebensbereichen, die dazu beitragen, dass die Zahnräder der Welt ineinander greifen können ohne auszubrechen.

Jeder Mensch, jedes Tier, jeder Baum und jede Pflanze ist Teil in Gottes wunderbarer Schöpfung.
Achten und ehren wir ihn in dem, was uns ein Gegenüber ist und sogar irgendwie fremd erscheint.
Gott allein hat die Wahrheit gepachtet, denn er ist die Wahrheit.
Niemand kommt zum Vater, es sei denn, durch Jesus Christus, seinen Sohn.

Möger er uns die Augen öffnen, wie dem Knecht, Freund und Mitarbeiter Elias/Elisas


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Ursache des Zurückbleibens

von Burgen am 29.12.2016 12:14

Oh,ja. Danke schön. Das ist eine gute Zusammenschau und könnte eine dicke fette Überschrift für die kommenden 365 +3 Tage sein.
Es ist ja so wichtig zu wissen, wohin die Reise gehen soll.!
Der Fahrplan Gottes enthält auf diesem Weg etliche Bahnhöfe, die Zeit geben, entweder umzusteigen, zu warten oder oder.

Und dazu dann auch noch die anderen Menschen. 
Die, die mit ins Abteil steigen, die, die auf dem Gang stehen bleiben, diejenigen, die am nächsten Halt wieder aussteigen.
Nicht zu vergessen, die Schaffner, und natürlich den Lokomotivführer.

Jeder in seiner Funktion trägt dazu bei, gesund und munter oder mit einem Verband am Arm, Kopf oder Bein am ZIEL-Bahnhof anzukommen.

Lieben Gruß
Burgen 

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solana

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Re: Ursache des Zurückbleibens

von solana am 29.12.2016 11:44

Ich finde, dieses Gleichnis von den Jungfrauen hat Parallelen zu dem, was im Gleichnis vom 4-fachen Ackerfeld ausgesaht wird:

Mt 13, 5 Anderes fiel auf felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte, und ging bald auf, weil es keine tiefe Erde hatte.
6 Als aber die Sonne aufging, verwelkte es, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es.

Auch hier geht es um die Tatsache, dass "der Saft ausgeht" und die Pflanze keinen Nachschub mehr hat. Weil sie nicht tief genug verwurzelt war, um genug Kraft tanken zu können, damit sie die "Hitze" der Tagesereignisse übersteht.

In diese Richtung verstehe ich auch das fehlende Öl der törrichten Jungfrauen.
Ich würde nicht so sehr meine Überlegungen darauf konzentrieren, was genau mit dem Öl gemeint ist und was man tun kann, um zu vermeiden, dass es einem ausgeht.

Sondern vielmehr Richtung "Verwurzelung" denken - so wie es auch an vielen Stellen immer wieder im Bild ausgesagt wird, zB schon in Ps 1, 3 Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, / der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl.

Ein solcher Baum, dessen Wurzeln bis ins "Quellgebiet" hineinragen, der muss sich keine Sorgen um Nachscchub machen, weil er direkt mit der Quelle verbunden ist.
Das Himmelreich wird in einem Gleichnis ja auch so ähnlich beschrieben wie der Baum in Ps 1:

 Mt 13, 31 Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Himmelreich gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte;
32 das ist das kleinste unter allen Samenkörnern; wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als alle Kräuter und wird ein Baum, dass die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen in seinen Zweigen.

So bittet Paulus für die Gemeinde in Ephesus:

Eph 3, 14 Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater,
15 von dem jedes Geschlecht im Himmel und auf Erden seinen Namen hat,
16 dass er euch Kraft gebe nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, gestärkt zu werden durch seinen Geist an dem inwendigen Menschen,
17 dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne. Und ihr seid in der Liebe eingewurzelt und gegründet,
18 damit ihr mit allen Heiligen begreifen könnt, welches die Breite und die Länge und die Höhe und die Tiefe ist,
19 auch die Liebe Christi erkennen könnt, die alle Erkenntnis übertrifft, damit ihr erfüllt werdet, bis ihr die ganze Fülle Gottes erlangt habt.

Auf dien "Einwurzelungsprozess sollten wir uns konzentrieren, meine ich.
Dann kann der "Saft"/das "Öl" ungehindert fliessen und der Nachschub geht nicht aus. Und dann wird der so Verwurzelte auch nicht zurückbleiben .....
Gruss
Solana 

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Cleopatra
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Re: Ursache des Zurückbleibens

von Cleopatra am 29.12.2016 09:42

Ich versuche mal, mit den Stichpunkten etwas Ordnung reinzubringen:

- alle warteten auf den Bräutigam
- nur einige dachten weiter, die anderen dachten wohl nur kurzzeitig
- alle schliefen ein, weil es noch etwas dauerte
- erst als der Bräutigam kam, wachten alle auf
- erst jetzt macht sich bemerkbar, wer vorrausschauend gehandelt hat
- eine Umkehr jetzt ist zu spät

Es geht ja um eine Endzeitrede. Also quasi am Ende.
Ich habe dieses Gleichnis im Zusammenhang öfter schon zitiert bekommen, als es darum ging, ob ein Kind Gottes seine Kindschaft verlieren könne.
Diesen Gedanken halte ich für gefährlich vor allem für die Menschen, die noch jung im Glauben sind, denn das verwirrt und verunsichert ja.

Diese Jungfrauen hat der Bräutigam nie gekannt, sagte er. Also war es noch nie ein Christ gewesen, denn ein Kind Gottes wird er ja noch kennen

Nein, ich denke, diese törichten Jungfrauen haben quasi aufs falsche Pferd gesetzt.
Sie haben nicht vorrausgeschaut und quasi im hier und jetzt gelebt.
Sie haben keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen.

Aber jetzt und heute haben wir noch die Möglichkeiit, beim Warten auf das Ende uns vorzubereiten.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
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Beiträge: 5491

Re: Ursache des Zurückbleibens

von Cleopatra am 29.12.2016 09:36

Ich zitiere mal den Text, um den es hier geht:

Matthäus 25,1 Dann wird es mit dem Reich der Himmel sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und hinausgingen, dem Bräutigam entgegen.
2 Fünf aber von ihnen waren töricht und fünf klug.
3 Denn die Törichten nahmen ihre Lampen und nahmen kein Öl mit sich;
4 die Klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen samt ihren Lampen.
5 Als aber der Bräutigam auf sich warten ließ, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein.
6 Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam! Geht hinaus, ihm entgegen!
7 Da standen alle jene Jungfrauen auf und schmückten ihre Lampen.
8 Die Törichten aber sprachen zu den Klugen: Gebt uns von eurem Öl! Denn unsere Lampen erlöschen.
9 Die Klugen aber antworteten und sagten: Nein, damit es nicht etwa für uns und euch nicht ausreiche! Geht lieber hin zu den Verkäufern und kauft für euch selbst!
10 Als sie aber hingingen, zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür wurde verschlossen.
11 Später aber kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, öffne uns!
12 Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht.
13 So wacht nun! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.

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