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lighty83

43, Weiblich

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Beiträge: 87

Re: Oase (36) Gottes Liebe zu uns beweist sich darin, dass ... / Römer 5, 6 ff.

von lighty83 am 25.12.2016 11:26

Neue Kleider

Heute Morgen lag ich im Bett und musste an eine Begegnung im Gottesdienst gestern denken. Ich bin einer Person begegnet, die mein Fehlverhalten und unmögliches Benehmen in den letzten Jahren mitbekommen hat. Ich verstehe selber nicht mehr, wie ich mich so verhalten konnte ... naja, und da kam heute Morgen eine Welle Scham über mich. Ich hab mich einfach nur geschämt und meinte, ich glaube zu Gott, dass ich mich am liebsten verkriechen würde.

Da kam der Gedanke "Ich gebe dir neue Kleider" und mein Blick suchte gemalte Bilder von Jesus, die neben meinem Bett hängen, Bilder, die Jesus in einem weißen Gewand zeigen.
(https://schirm91.files.wordpress.com/2016/12/d2a7a-jesus_shepherd.jpg)

Und ganz plötzlich nach Gottes Reden war dieses Schamgefühl weg :)

Jesus hat mir neue Kleider angezogen, Seine Kleider: weiße und reine Kleider der Gerechtigkeit!!

Jesaja 61,10: Freuen, ja, freuen will ich mich in dem HERRN! Jubeln soll meine Seele in meinem Gott! Denn er hat mich bekleidet mit Kleidern des Heils, den Mantel der Gerechtigkeit mir umgetan, wie der Bräutigam sich nach Priesterart mit dem Kopfschmuck und wie die Braut sich mit ihrem Geschmeide schmückt.

2. Korinther 5,21: Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.

Neue Kleider bedeuten eine neue Identität:
Durch meinen Glauben an Jesus als meinen Retter und Erlöser bin ich „in Christus" und „in Christus" bin ich die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt!
Jetzt heißt es, daran festzuhalten und in dieser neuen Identität zu wachsen.

(https://www.youtube.com/watch?v=uXFQFIMMhQA)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.12.2016 16:57.

Andreas

75, Männlich

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Re: Adventskalender 2016

von Andreas am 25.12.2016 10:34

Der Friedensstern

Es leuchtete der Weihnachtsstern. Den sahen alle Menschen gern.
Er leuchtete ganz hell und klar, was eine große Freude war.
Doch wollte man sich nur erfreuen und Schuld und Fehler nicht bereuen.
Wollte weiterleben wie bisher. Doch liebe Leut das ist nicht fair.

Ein Weihnachtsfest nur um der Freude willen, kann unsre Sehnsucht niemals stillen.
Wozu ist denn der Herr gekommen und hat die Schuld uns abgenommen?
Doch nur damit wir es bedenken und Ihm unsre Liebe schenken.
Durch die Lieben können wir dann reifen, um Gottes Liebe zu begreifen.

Er liebt uns alle bedingungslos. Ja, das ist wirklich ganz famos.
So soll auch unsere Liebe sein, dann wär niemand mehr allein.
Allein und verlassen in dieser Welt, weil niemand etwas von ihm hält.
Jeder fühlte sich angenommen, keiner wäre zu kurz gekommen.

Ist dies alles nur ein Traum, wenn wir auf diesen Stern heut schaun?
Oder macht er uns neuen Mut, das sich was ändert, das wär gut.
Lasst uns dies alles wohl bedenken, unseren guten Willen woll'n wir Ihm schenken.
Dann kann der Friede bei uns einkehren und sich, in die Welt hinein, vermehren.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.12.2016 10:36.

Andreas

75, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 895

Freude und Frieden

von Andreas am 25.12.2016 10:30

Stille und Freude (Phil 4:4-7)

Phil 4:4 Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch!
Für mich ein Überschwang an Freude.
Unser Leben ist oft geprägt von der Suche nach Freude - nach weltlicher Freude.
In der Stille suchen wir die wahren geistlichen Freuden. Viele werden vielleicht sagen, dass das Leben gar nicht so lustig ist.
Aber diese Aufforderung kommt nicht von jemanden, der immer nur im Luxus gelebt hat, sondern von Paulus, dessen Leben von viel Leid geprägt war.
- Wie geht es uns mit der Freude?
- Wann haben wir uns das letzte Mal so richtig gefreut und worüber? (Wie lange ist das schon her?)
Verspüren wir diese Freude noch einmal, um uns wirklich auf dieses Thema einzustimmen.

Phil 4:5a Eure Güte werde allen Menschen bekannt.
Nur freudige Menschen können gütig sein. Ein Griesgram wird für die Mitmenschen immer nur eine Last sein.
Güte ist ein hohes Gut. Da wo wir Güte erfahren fühlen wir uns wohl und angenommen. Da können wir befreit leben.
Sie ist so wichtig, dass sie allen Menschen bekannt werden soll.
Wie die Freude ist es also etwas, was für jeden sichtbar ist.
- Was ist für uns Güte? Gehen wir gütig mit unseren Mitmenschen um?

Phil 4:5b Der Herr ist nahe.
Wir können gütig sein, weil der Herr ganz nahe bei uns ist. Er schenkt uns die Kraft dazu, dass wir so unsere Mitmenschen erfreuen können.
- Nehmen wir diese Kraft von Gott an?
- Sind wir empfänglich für all Seine Geschenke?

Phil 4:6a Sorgt euch um nichts,
In der Gegenwart Gottes können wir uns ganz der Freude hingeben und brauchen uns keine Sorgen zu machen.
Mit all unseren Sorgen könne wir ja doch nichts ändern.
- Können wir noch sorglos sein wie kleine Kinder?
- Wenigstens ab und zu?

Phil 4:6b sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott!
Wir dürfen immer zu Gott kommen. Egal wie es uns gerade geht. Wir dürfen bitten: Still betend oder auch mit lautem Flehen.
Aber dann sollen wir auch sofort danken, als wenn wir alles schon erhalten hätten, denn das ist der Ausdruck unseres grenzenlosen Vertrauens.
- Kommen wir mit allem zu Gott?
- Vertrauen wir Ihm, dass Er uns immer erhört?
Auch wenn er unsere Bitten manchmal anders erfüllt als wir uns das vorstellen?*

Phil 4:7 Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus Jesus bewahren.
Durch diese Freude, Güte, Nähe Gottes, Sorglosigkeit, Dankbarkeit und Vertrauen finden wir dann zum Frieden - zum wahren tiefen inneren Frieden den nur Gott schenken kann.
Dieser Frieden schenkt uns dann ein liebendes Herz und die rechten Gedanken, die uns immer enger an Jesus Christus binden, ganz leise in aller Stille.
- Ist diese Verbundenheit nicht ein Grund für uns sich zu jeder Zeit zu freuen?
Auch wenn das Leben mal nicht so toll ist wie wir es uns gerade vorstellen.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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Bithya85

40, Weiblich

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Re: Frohes Fest!

von Bithya85 am 25.12.2016 09:47

Ha! Da wollte ich grade ein Thema "Frohe Weihnachten" aufmachen, da seh ich, dass es schon eins gibt. :-D
Dir auch frohe Weihnachten und Gottes Segen. Ist es nicht toll, dass Jesus in unsere Welt gekommen ist und uns Gott vorgestellt hat. Ohne ihn hätten wir wohl nie so eine Möglichkeit gehabt, Gott auf eine so konkrete Weise kennen zu lernen.

Gemig-Blog Schaut gerne mal vorbei

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sisterofjesus

-, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 81

Wäre Jesus 1000 mal in Bethlehem geboren...

von sisterofjesus am 24.12.2016 20:38

Hallöchen, alle Jahre wieder feiert man Jesus Geburt. Und jedesmal erinnere ich mich wieder an die Worte von Angelus Silesius: Und wäre Jesus tausendmal in Bethlehem geboren doch NIE IN DIR so bliebst du doch ewiglich verloren.

Also wünsche ich Allen, bei denen dies noch nicht der Fall ist, dass es so werden wird. In diesem Sinne besinnliche Weihnachten an alle die Jesus schon nachfolgen respektive sich dies von ganzem Herzen wahrhaftig vorgenommen haben.

Herzliche weihnächtliche Segensgrüsse sisterofjesus


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Andreas

75, Männlich

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Beiträge: 895

Warten auf Gottes Sendung

von Andreas am 24.12.2016 14:47

Ich wünsche Euch allen einen tiefen inneren Frieden und die Ankunft Jesu in Euren Herzen.

 

Warten auf die Bescherung
Um die Wartezeit etwas zu verkürzen, lege ich mich noch eine Runde aufs Ohr.

Müde bin ich allezeit, deshalb zum Träumen stets bereit.
Einen Rucksack habe mitgenommen: Heute möcht' ich was bekommen.
Ich sitze, in der Wüste, unter einer Linde. „Ob ich die Wahrheit einmal finde?"
So sinniere ich vor mich hin und auch über des Lebens Sinn.

Plötzlich geht der Himmel auf. Verwundert schau ich hinauf.
Da regnet es plötzlich Himmelsbrot. Wir haben doch keine Hungersnot.
Da schau ich mir die Stücke an, bis ich es erkennen kann:
Auf jedem Brot erkenne ich Gottes Wort, ein ganzer Bibelvers steht dort.

„Die ganze Bibel liegt nun vor Dir. Sammle alles, jetzt und hier."
So spricht eine Stimme, die mir bekannt. Zu der ich großes Vertrauen fand.
„Zu Deinen Brüdern sollst Du sie bringen, dass sie mir Lob und Dank stets singen.
Lass sie meine Worte essen, dass sie mich niemals mehr vergessen.

Sei gescheit und sei nicht dumm: Verkünde das Evangelium.
Auch frohe Botschaft oft genannt. Sie ist bekannt in jedem Land.
So kannst Du ihnen alles geben, was sie brauchen für ihr Leben.
Das ist dann das erste Stück, das sie brauchen, für ihr wahres Glück."

So sammle ich alle Teile ein. Manche sind groß und manche klein.
Für jeden so viel, wie er fassen kann. Hauptsache, die Botschaft kommt überall an.
Wenn sie die Worte recht verstehen, dann können sie auch die Wahrheit sehen.
Nur ein Streben auf Gott zu, schenkt Zufriedenheit und Ruh.

„Höre für heute auf, mit der Träumerei, nur im Leben bist Du frei.
Wenn andre Menschen Dir am Herzen liegen, wirst alle Müdigkeit Du besiegen.
Nun sei all Dein Bestreben und all Dein Sinnen, mit Deiner Aufgabe, recht bald, zu beginnen."

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.12.2016 14:48.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (36) Gottes Liebe zu uns beweist sich darin, dass ... / Römer 5, 6 ff.

von Burgen am 24.12.2016 12:09


Heiligabend, der Tag

Ich glaube, auch wenn ich sage: Ich werde sehr geplagt !

Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.

Psalm 116, 10     Johannes 8, 36

***

Dies ist die nacht, da mir erschienen des großen Gottes Freundlichkeit,
dem alle Engel dienen, bringt Licht in meine Dunkelheit,
und dieses Welt - und Himmelslicht weicht hunderttausend Sonnen nicht.
(Kaspar Friedrich Nachtenhöfer)


Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.12.2016 12:10.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (36) Gottes Liebe zu uns beweist sich darin, dass ... / Römer 5, 6 ff.

von Burgen am 24.12.2016 12:01

Einen wunderschönen, friedsamen und sonnigen Tag, mit viel Freude und Staunen im Herzen und auf dem Gesicht

sei jedem Leser, jedem traurigen Herzen geschenkt.

Wo immer ihr die nächsten Stunden des Tages bis spät in die Nacht verbringt, Gottes Friede sei und bleibe in euch präsent.

Mein Traum ist ein warmherziger Kamin mit kleinen und großen warmen Lichtern.

Dazu rundum schöne Bücherborde an der Wand.

Und ein schwerer Ohrensessel mit Fußschemel. An der Seite eine kleine zarte Stehlampe und kleine und große Menschen,

die gespannt der gut zu hörenden senoren Stimme aufmerksamen Sinnes lauschen.

Vor den Augen mögen manche schöne Bilder erscheinen,

die mit einstimmen in die Geschichte:

Hört hört, ihr lieben Kinder die Geschichte... Ich will euch sagen:

Es weihnachtet sehr ..., ein Kind liegt in der Krippe.

Es ist der Heiland, er wurde ein kleiner Mensch, hat braune Augen und blond gelocktes Haar.

Er lacht und weint, wie dein Geschwisterkind. Doch er hat einen Auftrag !

Gott, dein und mein Vater hat ihn geboren werden lassen. Er soll dir sagen, wie lieb er dich hat.

Gott will nicht ohne dich sein und will, dass du den Weg zu ihm findest,

damit er einziehen kann in dein Herz und du niemals mehr allein sein brauchst.

Seine Liebe reicht soweit der Himmel ist.

Nie hört sie auf, wenn du ihn in deine Herzenskrippe einlässt und ihn darin bewahren wirst.

Gott liebt die ganze Welt. Er will nicht, dass auch nur eines verloren geht.

Jeder, der an den Sohn Gottes, unseren Heiland, glaubt, wird ewiges Leben haben. Joh 3,16

Auch wenn du dir das jetzt noch nicht so recht vorstellen kannst.

Du wirst niemals mehr sterben und immer mit Jesus, Gott, den Engeln und den Menschen zusammen im Frieden,

in Freude und Liebe leben, die ebenfalls Das Kind , den Heiland und Sohn Gottes in der Herzenskrippe tragen

und fortwährend an ihn glauben und mit ihm leben, lernen durch die Heilige Schrift.


 
 

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Frohes Fest!

von Pal am 24.12.2016 09:40

Hallo ihr Lieben!

Ich wünsche Euch eine frohe, besinnliche Weihnachtszeit!

Ich habe hier einen sinnreichen Spruch gefunden:
Zähle all das zusammen, was du hast, aber was sich für Geld nicht kaufen lässt, und du hast eine schöne Bescherung!

Da sind so viele Dinge, die wir in unserem Leben genießen. Auch wenn wir Krankheiten haben, sollten wir nie das Maß unserer Gesundheit vergessen.
Wir haben ein Leben, das man mit Geld nicht kaufen kann. Wir haben Freunde, liebe Bekannte. Wir haben Vergebung all unserer Schuld! -
Wir haben so viel unbezahlbare Dinge, an die wir viel zu wenig denken und wofür wir doch so sehr dankbar sein können! -

In dem Sinne wünsche ich Euch eine glückliche Besinnung auf alles Gute in eurem Leben!

 

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Andreas

75, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 895

Re: Adventskalender 2016

von Andreas am 24.12.2016 09:07

Das Weihnachtsgeheimnis

Frisch gestärkt an Körper und Geist, zog die fröhliche Schar weiter bis es Abend wurde. Da sahen sie ein kleines Gasthaus, öffneten die Tür und traten ein. Hier saß ein muntere Frau, mit einem bandagierten Fuß. „Gut dass ihr da seid." begrüßte sie die Kinder. „Ihr müsst mir helfen: Die Zimmer müssen geputzt werden, die Betten frisch überzogen und das Essen muss auch noch jemand machen." Die Größeren organisierten sofort alles und schon ging es los. Manche stürzten sich mit Begeisterung in die Arbeit, andere waren sehr zögerlich, aber am Schluss waren die Zimmer sauber, die Betten frisch bezogen und ein gutes Essen stand auf dem Tisch.
Als sich die ganze Schar gemütlich, beim Essen von der vielen Arbeit, ausruhte, lobte die Frau sie ganz begeistert.
Zum Dank dafür, dass ihr so fleißig ward und mich nicht im Stich gelassen habt, will ich euch das Geheimnis von Weihnachten verraten. Gespannt lauschte die erschöpfte Schar: „Es gibt viele Menschen, die Weihnachten feiern, obwohl sie keine Christen sind und nicht an Jesus glauben." „Warum?" fragte ein kleines Mädchen ganz verwundert. „Weil Weihnachten die Sehnsucht aller Menschen ist, sich gegenseitig die Hand zu geben, um in Frieden miteinander zu leben.
Verherrlicht ist Gott in der Höhe
 und auf Erden ist Friede bei den Menschen
seiner Gnade. (Lk 2,14)
Das sangen damals die Engel, die den Hirten die Ankunft von Jesus verkündigten.
Manche Kinder zogen den Kopf ein: Bei ihnen zu Haus ging es nicht immer so friedlich zu und oft war eine tüchtige Rauferei, mit einem der Geschwister, ja auch was ganz Tolles. Aber sie hatten schon verstanden, dass das nur Spaß sein sollte und nicht dazu führen, dass man auf den anderen wütend war und sich möglicherweise sogar noch rächen wollte.
Vorsichtig fragte ein kleiner Junge: „Kann man es denn lernen, in Frieden miteinander zu leben?" „Ihr seid doch gerade dabei." lachte die Frau. „Wieso?" meinte der Kleine ganz belämmert. „Ganz einfach. Denkt doch mal daran, was ihr Jesus zu seinem Geburtstag schenken wollt?" „Was hat Friede mit unseren Geschenken zu tun?" mischte sich jetzt ein älteres Mädchen ein. Wieder lächelte die Gastgeberin, ganz tief aus ihrem Herzen heraus: „Wer seine kleine Schwester nicht ärgert, seinen betrübten Bruder tröstet, seiner überarbeiteten Mutter hilft, oder einem traurigen Nachbarn ein aufmunterndes Lächeln schenkt, der kann doch nicht in Streit mit ihnen leben." Die Augen der Fragestellerin strahlten und man sah ihr an, dass ihr ein Licht aufgegangen war: „Das stimmt. Wenn man jemanden liebt, dann will man auch mit ihm in Frieden leben. Dann ist man nicht gleichgültig ihm gegenüber, sondern sehr achtsam, dass man ihn nicht verletzt oder sonst irgendwie weh tut."
Frohen Herzens begaben sich danach alle zur Ruhe.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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