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Re: Oase (34) Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nich, was er dir Gutes getan hat. Ps 103,2
von lighty83 am 29.09.2016 14:51nach Psalm 23
1 Der Herr ist mein Hirte meine Leere ist ausgefüllt.
2 Er stellt mich auf saftige Wiesen und lässt wieder neue Quellen um mich fließen, mich seine Liebe genießen.
3 In ihm tanke ich auf, geht es mir gut. Ich fasse wieder neuen Mut, weil ich seinen Namen kenn. Deshalb sind meine Wege Gerechtigkeit
4 auch wenn ich wanderte durch das Tal der Dunkelheit. Ich hab keine Angst, du stehst mir bei, bist mein Trost, mein Halt und bleibst mir treu.
5 Im Angesicht meiner Feinde deckst du mir den Tisch. Du sagst "geliebtes Kind, ruh dich aus, stärke dich". Gesalbt mit deinem Heiligen Geist lässt du dein Lebenswasser fließen in mich hinein, aus mir heraus, du fängst an mich mit Segen zu begießen. Du willst mich beschenken, meinen Weg in die richtige Richtung lenken.
6 Gut bist du, die Güte in Person. Deine Gnade steht über allem, deshalb werde ich nicht fallen, sondern immer bleiben in deiner Hand für immer wohne ich in deinem Haus, das auf Fels gebaut ist, nicht auf Sand - für allezeit und du machst mich bereit für ein Leben in Ewigkeit.
(c) by lighty
soli deo gloria!
DerArme
Gelöschter Benutzer
Re: Wen kennt Jesus nicht ?
von DerArme am 29.09.2016 14:40Hallo Cleopatra
Muß ein bißchen ausholen , damit Du ein Bild bekommst .
Die Grundlagen , die ich glaube sind folgende :
1. Wenn wir geboren werden ist unser Geist tot .
Wir kennen nur unseren Körper und Seele ( Wille , Verstand , Gefühl ) . Also unseren
Charakter / Persönlichkeit . Das "natürliche" Leben . Meiner Ansicht nach ist das unser
schwacher Teil - das Fleisch im Gegensatz zum Geist . Sonst ist da nichts mehr .
Unser Körper ist jedenfalls nicht das Fleisch .
2. Wenn wir von neuem geboren werden wird unser Geist durch Gott lebendig .
Den ( eigenen Geist ) kennen wir nicht . Gott stellt sich das so vor , das wir nicht mehr unserer Seele
( das schwache Fleisch ) folgen , sondern das unser Geist ( ist nicht der Verstand ) das Sagen haben soll .
Ein ganz anderes Leben also .
3. Meine Person - wie Gott sie geplant hat - ist also wieder "existent" . Wie unser Körper
und Seele braucht unser Geist , um zu leben , Nahrung . " Der Mensch lebt nicht
vom Brot allein , sondern von jedem Wort was aus dem Munde Gottes kommt ." ( Die Bibel ) .
Das ist die Nahrung meines Geistes , die ich in der Nachfolge erhalte . Was allgemein als
Frucht ( weis nicht , ob es auch in anderen Bereichen Frucht gibt ) bezeichnet wird ist das
Wachstum meines Geistes der sich verändert wie wir uns im Sichtbaren ja auch verändern mit
dem Alter .
4. Gott hat eine Zurüstung für uns , damit wir - je nachdem , was Gott gerne mit uns tuen würde -
dazu in der Lage sind . Das ist die Taufe im hl. Geist . Es ist nicht so leicht zu erklären , wie wir mit
dieser geistlichen Zurüstung Dinge bewegen und verändern können . Man muß es sich so vorstellen .
Verschiedene Handwerker haben verschiedenes Werkzeug .
Die Bibelstelle habe ich auf die Schnelle nicht gefunden mit der Ausgießung des Geistes in den letzten Tagen .
Ich will nur damit ausdrücken , das man nicht durch die Wiedergeburt , die Taufe und die Taufe im Geist in
den Himmel kommt . Es sind Vorraussetzungen zur Nachfolge . Im Prinzip geht es darum , wie Paulus es bezeichnet ,
den " guten Kampf zu kämpfen und den Lauf zu vollenden ". Es ist also keine einmalige Gnadengabe , die mich in
den Himmel bringt , sondern ein Leben im Geist . Ein Laufen !!
Jeder hat die Freiheit seinen Glauben zu haben mit den entsprechenden Werken . Es ist nur die Frage welchen Glauben
Gott einfordert . Dazu fordere ich JEDEN auf . Gott zu fragen was Sache ist , und danach zu handeln .
Gruß
DerArme
Re: Gesetz versu Gnade
von solana am 29.09.2016 14:20Hallo Pal
Ja, da hast du echt, die Spannung und der Kampf bleiben zeitlebens.
Jedoch wird in Röm 7 ein sehr ungleicher Kampf dargestellt; der Ausgang steht schon von vorn herein fest:
Rö 7, 15 Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich.
...
18 Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht. 19 Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.
oder wie an anderer Stelle ausgedrückt:
Gal 5,17 Denn das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; die sind gegeneinander, sodass ihr nicht tut, was ihr wollt.
Das "ich"/"wir", das da etwas "will", ist doch der "inwendige Mensch", der mit dem Gesetz übereinstimmt und "Lust"(Röm 7, 22 Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen.) daran hat.
Der hat aber keine Chance gegen das Fleisch - das nach dem Urteil des Gesetzes dem Tod verfallen ist in der Knechtschaft der Sünde, zu deren Knecht er sich selbst gemacht hat.
Also haben Sünde und Tod den Sieg inne.
Aber schon am Ende von Röm 7 (und dann ganz ausführlich in Röm 8) wird ein anderer Kampfausgang beschrieben: nicht mehr die Sünde/Tod hat den Sieg: 24 Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem todverfallenen Leibe? 25 Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn!
oder so ausgedrückt:
1Kor 15,56 Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz.
57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!
Und zwar nicht nur "am Ende", nach dem Tod, sondern auch schon im Leben hier und jetzt.
Es ist nicht die Sünde, die den Sieg behält und herrscht:
Röm 5,17 Denn wenn wegen der Sünde des Einen der Tod geherrscht hat durch den Einen, um wie viel mehr werden die, welche die Fülle der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, herrschen im Leben durch den Einen, Jesus Christus.
Der "inwendige Mensch" kann stark werden und herrschen mit Christus!
Das heisst nicht, dass er nie wieder strauchelt und nie wieder eine Sünde begehen wird.
Aber der Sieg und die Herrschaft über sein Leben haben nicht Fleisch, Sünde und Tod; der inwendige Mensch ist nicht mehr der chancenlos Unterlegene, sondern darf den Sieg Christi in Anspruch nehmen und mit-herrschen.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Gesetz versu Gnade
von Pal am 29.09.2016 13:47Aber zuerst kommt das Wollen , von uns selbst .. Gott hat uns so ausgestattet das wir entscheiden können was wir wollen .. Ohne IHN...Diese Willensfreiheit kommt vom Menschen
Nun das wäre einen extra Thread wert, denn dabei gilt es auch zu erklären, was die folgenden Stellen meinen könnten?
Phi 2:13 denn Gott ist es, der in euch wirkt (BEIDES!) sowohl das Wollen als auch das Wirken, nach seinem Wohlgefallen.
Röm 9:16 Also liegt es nun nicht an dem Wollenden, noch an dem Laufenden, sondern an dem begnadigenden Gott.
aber das führt hier zu weit-....
Re: Gesetz versu Gnade
von Pal am 29.09.2016 13:36Was heisst das nun? Da können wir ja eh nichts machen, unser Fleisch ist nun mal da und das kann nun mal nichts anderes als sündigen? Aber macht ja nichts, wir stehen ja nicht unter dem Gesetz, sind ja befreit davon? Es zählt allein, was unser "innwendiger Mensch" will, auch wenn er sich dem Fleisch gegenüber nicht durchsetzen kann?
Ich denke mir, wenn ich das geglaubte Gnadengeschenk nur benutze um unbetrübt weiterzusündigen, dann habe ich irgenwas nicht wirklich begriffen.
Der wiedergeborene Mensch leidet unter seinem Unvermögen! Es macht ihm etwas aus. Dem natürlichen Menschen macht seine Bosheit gar nichts aus und er leidet nicht darunter! -
Die Ruhe Christi (Gnade) ist die größte Aktivität um die "Werke der selbstlosen Liebe" zu bewirken und kein Freifahrschein, nach der Schlemme wieder fleißig weiter zu sauigeln!
Wie ist das denn nun mit dem "inwendigen Menschen", wenn er "stark" wird? Inwiefern verändert sich dann die in Röm 7 beschriebene Situation? Oder ändert die sich doch nicht?
Das Grundprinzip bleibt so lange ich hier unten auf Erden lebe. Röm.7 bleibt genauso bestehen, wie Röm6 & 8 !!!
Der Kampf, die Spannung zwischen Geist und Fleisch wird mir einfach nicht weggenommen!
Aber gerade diese "Kampftribüne" gibt mir die Möglichkeit meinen Glauben tatkräftig unter Beweis zu stellen.
Aber das (dazu nötige Lebenswasser) kommt nie aus meinem Potential (habe ich, in mir selbst, doch nur eine rissige Zisterne) sondern nur aus dem einzigen Brunnquell der lebendigen Quelle, Christus!
Re: Gesetz versu Gnade
von solana am 29.09.2016 13:22Hallo ihr Lieben
Ich hätte gerne eure Meinung zu der von mir zitierten Epheser-Stelle gehört.
Wie ist das denn nun mit dem "inwendigen Menschen", wenn er "stark" wird?
Inwiefern verändert sich dann die in Röm 7 beschriebene Situation? Oder ändert die sich doch nicht?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Gesetz versu Gnade
von Wintergruen am 29.09.2016 13:17Lieber Pal
nein.. so meine ich es auch nicht .... Aber zuerst kommt das Wollen , von uns selbst .. Gott hat uns so ausgestattet das wir entscheiden können was wir wollen .. Ohne IHN...Diese Willensfreiheit kommt vom Menschen,, (natürlich hat ER uns diese Gabe gegeben) Aber sobald wir uns für das Gute, für IHN entschieden haben,, tritt er wieder ein und hilft uns , ,sofern wir ihn wiederum darum bitten ...
LG
Re: Gesetz versu Gnade
von Pal am 29.09.2016 13:06Aber wann ist denn all das was du aufgezählt hast vergeben ? Einfach so gewiss nicht , oder ?
Liebe Wigrü, das ist eine gute Frage!

Ich finde die Antwort ua hier =>
Nur die gläubige Begegnung mit Jesus Christus machts. Punkt und Schluß!
Nur das vertrauensvolle Annehmen = Ich nehme diese Liebe für mich an! Nichts mehr und nichts weniger!
...ich denke das hier auf Erden , ICH , gefordert bin .. Ich muss wollen,
Dabei ist es für mich so unsagbar wichtig zu begreifen, das dieses "gefordert sein" niemals ein "mach-mal-selbst-Paragraph" sein kann! Denn alles "mach mal selbst" ist gerade der verderbliche Sauerteig! - Das bringt doch gerade in das Loch der Verzweiflung!
Der Glaube spricht da ganz andere Worte: "In völligster Abhängigkeit, vollbringe DU in mir, was vor dir wohlgefällig ist!"
Ganz nach dem Motto von:
Das drückt so schön das Geheimnis des innewohnenden Christus aus! Nicht ich lebe mehr, sondern Christus lebt und wirkt in mir!
Das muß mein Glaube erfassen und dann hat er das auch!
Ja, AMEN! Da bin ich mir auch sicher!
Ja, ich denke auch der Gehorsam war schon damals aus Jesu Geist und aus der Liebe geboren. Nur hielt sich dieses Grundprinzip der Gnade im AT noch verborgen. Vorhanden war es natülich genauso wie im NT, denn Gott hat sich keinesfalls verändert... wie ich ja schon schrieb.
Danke dir, ich schreibe halt nur was meine Vermutung ist, aber gebe keinerlei Gewähr auf 100%ige Richtigkeit!

Re: Gesetz versu Gnade
von Lila am 29.09.2016 12:44Liebe Solana!
Das Thema heißt: Gesetz versu Gnade
Wenn man meine Beiträge liest, kann man erkennen das zu diese Thema geschrieben habe.
Lg
Lila
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Re: Gesetz versu Gnade
von Pal am 29.09.2016 12:37Können wir bitte zum Thema zurückkehren?
Da hast du völlig recht, liebe Solana! -
Ich denke mir die gewaltige Problematik eines Christen in dessen Herz ja das Verlangen wohnt
# ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen
aber in dessen Fleisch die Sünde wohnt, weshalb nach wie vor
# ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das widerstreitet dem Gesetz in meinem Gemüt und hält mich gefangen im Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist.
Ein Paradox, welches gleichzeitig in uns wirkt und dabei in einem Wachstumsprozeß (Fleisch abnehmen / Geist zunehmen) steckt.
In diesem großen Kampf kam Luther zu folgender Aussage=>
Mir ist es bisher, wegen angeborener Bosheit und Schwachheit, unmöglich gewesen, den Forderungen Gottes (100%) zu genügen.
Wenn ich nicht glauben darf, dass Gott mir um Christi willen dies täglich beweinte Zurückbleiben vergebe, so ist's aus mit mir! Ich muss verzweifeln!
Aber das lass ich bleiben!
Wie Judas an den Baum mich hängen, das tu ich nicht.
Ich hänge mich an den Hals oder Fuß Christi wie die Sünderin. Ob ich auch noch schlechter bin als diese, ich halte meinen Herrn fest.
Dann spricht er zum Vater: Dieses Anhängsel muss auch durch. Es hat zwar nichts gehalten und alle deine Gebote übertreten. Vater, aber er hängt sich an mich. Was will's! Ich starb für ihn. Lass ihn durchschlupfen.
Das soll mein Glaube sein.
Ich denke mir keinesfalls, das Luther hiermit die Gebote Gottes in den Mülleimer treten wollte. (Das hat er in seinen Schriften auch nie gemacht!) Nein, er litt unter seiner Sündhaftigkeit, eben weil er es so aufrichtig, ehrlich meinte! Er war kein Anarchist, aber er deckte die falsche Religiösität der damaligen Welt auf.
Und da blieb ihm, für die Beruhigung seines geplagten Gewissens, nur noch nackter Glaube an Gnade! Nackter, wie es nackter nicht geht!
Kein Funke von eigener Gerechtigkeit. Aber frohes Hinzutreten zum Gnadenthron durch Jesu Blut!
Und dann vollbringt man die Werke Gottes aus übersprudelnder Freude und Liebe und nicht wegen dem "Gesetz-Polizisten"!


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