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NorderMole
Gelöschter Benutzer

Re: Morgengruß, Kurzandacht, Beten, Bibelzitate die uns bewegen

von NorderMole am 29.09.2016 10:26

Der Vater vergibt Sünden,
Gott vergißt sie und
der Mensch überwindet diese.

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Gesetz versu Gnade

von solana am 29.09.2016 10:23

Ich dachte eigentlich, dass wir alle von der Voraussetzung ausgehen, dass Die Gnade nicht das Gesetz aufhebt oder ausser Kraft setzt.
Das sollte doch auch gar nicht das Theme des Threads sein ....

Es ging doch eigentlich um die Freiheit.
Anknüpfend an Burgens Frage in einem anderen Thread:

Burgen:
Hallo ihr Lieben, gerade frage ich mich, inwieweit Fleisch einerseits Sünde ist? Wir sind ja aus Fleisch, Haut, Organe usw. Manchmal denke ich, dass wir zu schnell darüber hinweggehen, weil wir wissen, dass wir in der Freiheit Christi frei sind. Aber dabei kam mir gerade der Gedanke, ob die Freiheit, aus der wir leben, nicht eigentlich an die Gesetze Gottes und seine Gebote gekoppelt sind. Das würde bedeuten, wir sind frei, ja. Aber die Freiheit ist die Rückseite der Münze, die Gesetze, Gebote, Propheten usw. Was ich meine, ist ein anderer Blick auf den Gehorsam, der ja, trotz Freiheit, geboten ist. Versteht ihr?

 Die Gesetze aufzuheben oder für ungültig zu erklären hatte niemand vor, soviel ich sehe ...
Gruss
Solana

Aber vielleicht wäre es eine gute Idee, diese "Freiheit" wieder stärker ins Zentrum der Betrachtung zu rücken, damit keine Missverständnisse entstehen .... 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Gesetz versu Gnade

von Pal am 29.09.2016 10:14

Hier die wichtigsten Bibelstellen (ich hätte da noch mehr ) die ich in diesem Thread "auf den Leuchter" gestellt habe =>

Joh 7:19 Hat euch nicht Mose das Gesetz gegeben? und niemand unter euch tut das Gesetz!
Mat 23:2 und (Jesus) sprach: Auf Mose's Stuhl sitzen die Schriftgelehrten und Pharisäer. Mat 23:3 Alles nun, was sie euch sagen, daß ihr halten sollt, das haltet und tut's; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht tun: sie sagen's wohl, und tun's nicht.
Gal 2:16 da wir aber erkannt haben, daß der Mensch nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, so sind auch wir an Christus Jesus gläubig geworden, damit wir aus dem Glauben an Christus gerechtfertigt würden, und nicht aus Gesetzeswerken, weil aus Gesetzeswerken kein Fleisch gerechtfertigt wird.
Röm 8:1 Also ist jetzt keine Verdammnis für die, welche in Christo Jesu sind. Röm 8:2 Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christo Jesu hat mich freigemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Röm 8:3 Denn das dem Gesetz Unmögliche, weil es durch das Fleisch kraftlos war, tat Gott...
1Ti 1:8 Wir wissen aber, daß das Gesetz gut ist, wenn jemand es gesetzmäßig / richtig / recht gebraucht, 1Ti 1:9 indem er dies weiß, daß für einen Gerechten das Gesetz nicht bestimmt ist, sondern für Gesetzlose und Zügellose, für Gottlose und Sünder...
Röm 3:9 Wie nun? Haben wir etwas voraus? Ganz und gar nichts! Denn wir haben ja vorhin sowohl Juden als Griechen beschuldigt, daß sie alle unter der Sünde sind, Röm 3:10 wie geschrieben steht: «Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; Röm 3:11 es ist keiner verständig, keiner fragt nach Gott; Röm 3:12 alle sind abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; es ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer! ... Röm 3:19 Wir wissen aber, daß das Gesetz alles, was es spricht, denen sagt, die unter dem Gesetze sind, auf daß jeder Mund verstopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei,Röm 3:20 weil aus Gesetzeswerken kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann;
2Ko 3:6 welcher auch uns tüchtig gemacht hat, das Amt zu führen des Neuen Testaments, nicht des Buchstaben, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig. 2Ko 3:7 Wenn aber der Dienst des Todes durch in Stein gegrabene Buchstaben von solcher Herrlichkeit war, daß die Kinder Israel nicht in das Angesicht Moses zu schauen vermochten wegen der Herrlichkeit seines Antlitzes, die doch vergänglich war, 2Ko 3:8 wie sollte denn nicht der Dienst des Geistes von weit größerer Herrlichkeit sein?

Wie versteht ihr diese wunderbar, eindeutigen Bibelstellen?
Was sagen sie euch persönlich?
Oder sagt ihr zu solchen Aussagen nur:

Willy:
dass ich Aussagen wiederhole bis zum Gehtnichmehr werden diese keinen Deut besser. So lange Wahrheitsgehalt fehlt bleiben sie nach hundert Wiederholungen Lügen, auch wenn man sie rosa verpackt und auschmückt.
Was für eine Wahrheit vermitteln diese Stellen? Ist das für Dich nur rosa Geschenk-Papier?

NEIN; das ist für mich das Wunder der Liebe Jesu! Das ich mir gerne bis zum "Gehtnichtmehr" wiederhole und wiederhole!
Gott sei Dank!


Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.09.2016 10:17.

Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2486

Re: Gesetz versu Gnade

von Merciful am 29.09.2016 10:13

Pal schrieb: Doch ohne dieses Gnadenverständnis (unverdient!), nur mit dem Gesetzesverständnis (du mußt aus Zwang!), wird nie eine Person selig.

Hm, aber, dies ist doch bekannt. Braucht es denn eine Diskussion darüber?

In der heutigen Zeit finde ich es wichtiger zu betonen, dass Gnade Gottes und Gebote Gottes von Gott kommen.

Nachfolge heißt: leben aus der Gnade. Und Nachfolge heißt: leben nach den Geboten.

Gnade und Gebote bilden eine Einheit.

Durch den Glauben kommen wir zu dem, der uns gnädig ist und der uns sein Gebot gibt.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.

(Evangelium nach Johannes 13, 34; Luther '84)

Merciful

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Gesetz versu Gnade

von Pal am 29.09.2016 09:53

Willy
... Mein lieber Pal, dadurch, dass ich Aussagen wiederhole bis zum Gehtnichmehr werden diese keinen Deut besser. So lange Wahrheitsgehalt fehlt bleiben sie nach hundert Wiederholungen Lügen, auch wenn man sie rosa verpackt und auschmückt. Also bitte!!!

Also wenn ich dich richtig verstehe, bist du bei allem "mein-lieber-Pal"-Gezwitscher, der Meinung das ich Lügen wiederhole!
Zitiere mich einmal, wo ich das Gesetz Mose nicht als von Gott bezeichnet hätte!

Aber verstehst du eigentlich, was die von mir zitierten Bibelstellen rüberbringen?
Gehe doch bitte nicht auf den "mein lieber Pal - also Bitte!!! - ein, sondern bemühe mal deine Bibel!

Saget mir doch einmal, was euch an meinen Bibelzitaten so aufzustoßen scheint? -

Lest ihr diese Bibelstellen überhaupt? Dann nimm du, Willy, diese Stellen und erkläre, wo und wie du sie verstehst.
Komm doch mit der Bibel und nicht mit deinem "Blabla" von:
Willy:
Vielmehr will ich, dass Gottes Wort hier unverfälscht rüber kommt.


Dann bring doch deine unverfälschte Erklärung für die von mir erwähnten Zitate. Darauf bin ich schon gespannt!
Wenn ich, in deiner Beurteilung nur "Lüge und Verfälschung" bringe, dann bringe DU zumindest die ganze Wahrheit!
Danke!


Merciful: Der Buchstabe tötet dann und nur dann, wenn Gesetz Gottes und Gnade Gottes auseinandergerissen werden.

Lieber Merciful, das ist ein sehr guter Satz! Und der stimmt sowohl im AT als auch im NT.
Gnade war auch im AT nötig, ohne die ein König David nie aus seiner Sündenschuld hätte entkommen können. So gilt es für alle Seligen im AT!
Doch ohne dieses Gnadenverständnis (unverdient!), nur mit dem Gesetzesverständnis (du mußt aus Zwang!), wird nie eine Person selig. NICHT EINE!!!!

Im Gegenteil findet sich dann nur der Sauerteig der pharisäischen, religiösen Werksgerechtigkeit!
Und da hatte Paulus wohl schon so seine Mühe, um das den Galatern klar zu machen...

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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2486

Re: Gesetz versu Gnade

von Merciful am 29.09.2016 09:09

Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.

(2. Brief des Paulus an die Korinther 3, 6; Luther '84)

Der Buchstabe tötet dann und nur dann, wenn Gesetz Gottes und Gnade Gottes auseinandergerissen werden.

Für einen Menschen, der aus der Gnade lebt, gilt:

Wenn ich schaue allein auf deine Gebote, so werde ich nicht zuschanden.

(Psalm 119, 6; Luther '84)

Ich habe Freude an deinen Geboten, sie sind mir sehr lieb.

(Psalm 119, 47; Luther '84)

Merciful

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Gesetz versu Gnade

von Rapp am 29.09.2016 09:09

Israel hatte sich schwer versündigt und ein Gottesbild angefertigt. Nun stieg Moses wieder hinauf vor Gott. Der Gott, der Israel sein Gesetz gab spricht hier (3.Mose 34,6) von seiner Güte, Gnade und Barmherzigkeit und unverbrüchlichen Treue. Wie wir im Römerbrief lesen gab Gott sein Gesetz nicht um Menschen zu vernichten sondern, damit wir erkennen können, wie schrecklich Sünde ist und wie groß Gottes Gnade ist!

Dann dürfen wir auch niemals vergessen, dass Gott seinen Bund mit Israel nie und nimmer für ungültig erklärte. Vielmehr darf ich sehr dankbar sein: Gott hat mich in den edlen Weinstock eingepfropft. Vorsicht, wenn ich mich gegen Israel stelle kann ich sehr woohl ausgebrochen werden!

Pal, hast du wohl auch mal diese Worte bedacht, oder gelten sie nur für andere??? Joh. 12,47-50 Hier geht es darum Jesu Worte nicht nur zu hören sondern danach zu tun. Mein lieber Pal, dadurch, dass ich Aussagen wiederhole bis zum Gehtnichmehr werden diese keinen Deut besser. So lange Wahrheitsgehalt fehlt bleiben sie nach hundert Wiederholungen Lügen, auch wenn man sie rosa verpackt und auschmückt. Also bitte!!!

Zu Jesu Worten gehört auch, dass kein Tüttel von Gottes Gesetzen je aufgehoben wird. Oder steht in deiner Bibel was anderes? Wie oft sehen wir gerade den "gestrengen" Moses für sein Volk um Gnade flehen?

Wenn ich  hier schließe heißt das nicht, dass ich nix mehr zu sagen hätte. Vielmehr will ich, dass Gottes Wort hier unverfälscht rüber kommt.

Willy, dem die Finger mal wieder nicht gehorchen wollen...

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Gesetz versu Gnade

von Pal am 29.09.2016 07:58

Lila:
...das Gesetz und die Gnade werden wunderbar vereint...

Nun ja, liebe Lila, wenn du diese Einheit so bewundernswert findest, dann möchte ich doch gerne das WUNDER des UNTERSCHIEDS bemerken =>

2Ko 3:6 welcher auch uns tüchtig gemacht hat, das Amt zu führen des Neuen Testaments, nicht des Buchstaben, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig. 2Ko 3:7 Wenn aber der Dienst des Todes durch in Stein gegrabene Buchstaben von solcher Herrlichkeit war, daß die Kinder Israel nicht in das Angesicht Moses zu schauen vermochten wegen der Herrlichkeit seines Antlitzes, die doch vergänglich war, 2Ko 3:8 wie sollte denn nicht der Dienst des Geistes von weit größerer Herrlichkeit sein?

Wie ist es möglich, das man Tod und Leben, lebendigmachenden Geist und tötenden Buchstaben nicht als Unterschied, sondern als Einheit betont?
Das nur möchte ich gerne von dir, liebe Lila, erfahren!

Der Unterschied ist so wie zwischen Fluchbringend und Segenbringend, friedvoll und zornerfüllt, ewig und aufhörend... etc...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.09.2016 07:59.

Bithya85

40, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 171

Re: Gerettet - wovor / wovon ?

von Bithya85 am 28.09.2016 23:47

Ich glaube, es hat auch was mit innerer Isolation zu tun. Ich muss zugeben, ich weiß nicht mehr genau, wie es mir ohne Jesus ging, auch nicht, ob diese Wahrnehmung "gilt", ich war zu jung. Grade mal in der Vorpubertät. Aber ich weiß noch, dass ich mich immer sehr einsam und falsch gefühlt habe. (So krass, dass ich in meinen Spielen es so verarbeitet habe, dass meine Puppen sich im Spiel umgebracht haben, weil sie sich so wertlos und alleine fühlten.) Es war einfach eine ganz tiefe Unsicherheit und soziale Probleme, auch, weil ich aus einer Missbrauchs-Familie komme.
Indem ich Jesus kennen gelernt habe, bin ich einmal in eine Gemeinschaft gekommen, in der ich im geschützten Rahmen das nachholen konnte, was ich in meiner Familie nicht lernen konnte: Soziale Kontakte knüpfen und pflegen, auf andere eingehen und auch meine Meinung vertreten. Zum anderen (das klingt jetzt sehr metaphysisch oder nach Einbildung, aber für mich ist es sehr real) habe ich Gott ganz real an meiner Seite. Das heißt, dass ich nicht mehr alleine bin und er immer ansprechbar ist. Oft habe ich wirklich das Gefühl, er sitzt neben mir und sieht sich mit mir zusammen den Film an und wir reden darüber, wie sich Chihiro im Badehaus fühlen muss oder wie ich auf Propaganda reagiere, wenn sie läuft oder er meine Hand hält, wenn Flashbacks aus der Kindheit kommen oder er mich in den Arm nimmt, wenn ich Angst habe, alles wegen meiner Trauma nicht mehr zu schaffen.
Naja, ich weiß nicht, ob das für manche etwas abgehoben klingt, ich bin keine klassische Charismatikerin oder so, es ist einfach etwas, das ich wahrnehme. Auf jeden Fall bin ich nicht mehr isoliert, weil ich immer mit Jesus zusammen bin. Ich glaube, davor hat er mich gerettet. Ich weiß nicht, ob ich es nicht früher oder später sonst meinen Puppen gleich getan hätte. (Bin froh, dass es nicht passiert ist :-D )

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Die Schriftgelehrten

von Wintergruen am 28.09.2016 21:39

Lieber Rapp

Nein Wigrü, deine Argumentation hinkt. Verführen geht weit leichter durch mein Tun als durch meine Worte!! "Lehren" bedeutet ja auch vorleben.

 Was soll ich dazu sagen ... Nehmen wir doch ein biblisches Beispiel dazu  . Fangen wir ganz von vorne an .. Hat die Schlange nicht  Eva durch Worte verführt? Das würden wir doch alle  mit einem klar JA  beantworten ..Ich denke sogar das ´´Worte´´ viel schlimmer sein können als ein ´´Tun´´Das zeigt uns die Geschichte von Adam und Eva . Worte sind schlimmer um jemanden zu verführen . 

was das Lehren angeht: Es dürfte also niemand  etwas lehren , da niemand vorbildlich lebt..???.

LG

 







Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.09.2016 22:16.
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