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Re: Was, wenn Gott sagt, dass Christus Jesus in 3 Tagen wiederkommt ?
von Friede am 26.10.2016 17:40Greg, du hast mir gegenüber Off. 6,15 + 16 zitiert, um zu belegen, dass ich falsch liege mit meiner persönlichen Empfindung, dass die Wiederkunft Jesu nichts Bedrohliches für mich habe.
Nach meiner Erkenntnis sind die Zornschalen schon ausgeleert. Dass sich das Licht der Wahrheit Bahn bricht auf Erden, das können wir daran erkennen, dass so manches ans Licht kommt, das noch vor ein paar Jahrzehnten ungeschoren im Dunkeln fortgrassierte und gedieh. Die Zornschalen enthalten das Licht der Wahrheit aus den Himmeln, das alles noch so Verborgene ins Bewusstsein holt, und das mag für uns, soweit wir Sünder sind, peinlich sein, aber es ist heilsam, weil dann aus- und aufgeräumt wird / werden muss.
Die Wiederkunft Jesu ist in der Bibel nirgends als etwas Bedrohliches geschildert. Es heisst, wir sollen besonnen, gerecht und fromm in der Welt leben, "...während wir auf die selige Erfüllung unserer Hoffnung warten: auf das Erscheinen der Herrlichkeit unseres grossen Gottes und Retters Christus Jesus." (z.B. Tit. 2,13)
Das Ziel des Glaubens (1 Petr 1,5 ff): "Gottes macht behütet euch durch den Glauben, damit ihr das Heil erlangt, das am Ende der Zeit offenbart werden soll. Deshalb seid voll Freude, obwohl ihr jetzt vielleicht kurze Zeit unter mancherlei Prüfung leiden müsst...".
Die Zornschalen liegen nach meiner Einschätzung und Empfindung weitgehend hinter uns, denn seit 2000 Jahren herrscht Endzeit. Am Ende der Zeit aber offenbart sich Jesus selbst in Herrlichkeit, Jesus, unser Heiland und RETTER!!! Und das HEIL wird sich am Ende der Zeit offenbaren, und nicht der Zorn.
Lg Friede
Re: Am Unangenehmen trennen sich die Geister
von solana am 26.10.2016 15:41Die Hölle ist nach meiner Erkenntnis in uns Menschen, sofern und soweit es sie gibt.
Hallo Friede
Mit der Erkenntnis ist das so eine Sache
.... 1Kor 13,12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin.Unsere Erkenntnis ist Stückwerk. Selbst von den irdischen Dingen erkennen wir längst nicht alles - eher im Gegenteil: je weiter wir fortschreiten in unserer Erkenntnis, um so mehr erkennen wir, dass der weitaus grössere Teil sich unserem Erkennen entzieht.
Und wenn es erst um "Jenseitiges" geht, dann ist unsere Erkenntnis noch viel bruchstückhafter. Wir können allenfalls erahnen, was uns in Bildern darüber gesagt ist.
Von daher ist es für mich undenkbar, nur das zu glauben, was ich "erkenne" (abgesehen davon muss ich das ja dann auchh gar nicht mehr glauben
).Was nun "die Hölle" betrifft, so male ich sie mir auch nicht konkret in Bildern aus mit Feuer und Schwefel usw.
Aber ich bin mir bewusst, dass ein Leben in der absoluten Trennung von Gott "die Hölle" sein muss - eine Hölle, die das abgrundtief Schlimmste meiner Vorstellungskraft noch übertrifft.
Und ich weiss, dass Gott niemanden dazu zwingt, von seinem Weg ohne Gott - auf diese absolute Gottferne hin - umzukehren. Jetzt nicht und auch nicht nach dem Tod.
Du schreibst an anderer Stelle:
Das ist eine sehr optimistische Vorstellung. Zumindest, wenn du damit sagen willst, dass alle Menschen irgendwann freiwillig sich Gott unterwerfen werden, weil sie erkennen, dass das das Beste für sie ist.
Woher hast du diese Erkenntnis, auf der dein Glaube beruht?
Auf logischen Schlussfolgerungen deines Verstands? Meinst du, das ist eine zuverlässige Quelle, wenn es um jenseitige Dinge geht?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Am Unangenehmen trennen sich die Geister
von Burgen am 26.10.2016 15:29Hallöchen,
ist es nicht so:
Im besten Fall überführt mich der Geist Gottes in einer Sache, im Denken, im Tun, in dem Gefühl einer Sünde.
Die Antwort darauf ist die Bitte an Gott, mir die Sünde, das Fehlverhalten zu vergeben.
Nachdem ich die damit verbundene Sorge bekannt und abgegeben habe, lasse ich sie bei Gott.
Wenn sie wieder hervorkommt wie eine Made, rufe ich Jesus zu Hilfe.
Dann kommt mir bestenfalls über die Lippen:
"Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und freudig seist, ich bin dein Gott."
So kann ich getrost weitergehen. Bis etwas anderes vor Gott ausgebreitet und bekannt werden sollte.
Gott hilft. Gott liebt. Und ich darf auch lieben.
Dies schreibe ich in der ich-form, weil niemand dieses auf sich beziehen braucht, es aber durchaus hilfreich sein kann und aufräumende, helfende Wirkung hat.
Gruß
Burgen
Re: Am Unangenehmen trennen sich die Geister
von Pal am 26.10.2016 15:08Die Hölle ist nach meiner Erkenntnis in uns Menschen
Wer so etwas sagt, hat wirklich keine Ahnung, was der Ort bedeutet, wo es um unbeschreibliche Qual und Elend geht. Dinge, die man gar nicht mit Worten richtige beschreiben kann, weshalb er mit einem unauslöschlichen Feuer, einem Wurmfraß und Zähneklappern umschrieben wird.
Alles was wir hier und jetzt auf dieser Erde möglicherweise erleiden, ob seelisch oder körperlich, ist gegenüber der wirklichen Hölle ein "Klaks"! Ein mini, mini Vorgeschmack von dem, was dann wirklich Sache ist.
Schrecklicher als es der Verstand sich vorzustellen vermag!
Aber das sage ich keinesfalls um hier "Angst zu schüren", sondern Dankarkeit zu haben, für unseren einzigartigen Retter und Erlöser, der uns, die wir IHM angehören, mit unausprechlicher Herrlichkeit begnadigt. Anstatt der verdienten Hölle bekommen wir den unverdienten Himmel!
Meine Unmengen von Sünden hätten mir die Hölle wirklich verdient!
Aber Gottes Gnade hat mich davon befreit! Ich bin frei und glücklich!
Und das wünsche ich allen... aber leider nur die Wenigsten werden es erlangen.
So lese ich es in der Bibel und daran kann ich nichts ändern!
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Was, wenn Gott sagt, dass Christus Jesus in 3 Tagen wiederkommt ?
von Burgen am 26.10.2016 15:05Hallo ihr Lieben,
habt ihr noch nicht eine Phase gehabt, wo ihr den Eindruck hattet, nicht mehr durch- u. aushalten zu können?
Ich finde, dass die Erwartungshaltung auf die Wiederkunft Jesu dem Einzelnen, sowie ganzen Generationen ganz schön viel Kraft abverlangt. In diesem Fall "Kraft" gleich "Durchhaltekraft" des Lebens.
Vielfach lernt der Mensch, seine Aufgaben oder Probleme in kleinen Schritten anzugehen. Das heißt dann neudeutsch, herunterzubrechen und jede Stufe einzeln zu bearbeiten.
Als Christ jedoch sind wir da vor einer ganz anderen Herausforderung gestellt. Nämlich - fortwährend damit zu rechnen, sich immer darüber klar zu sein, dass Jesus jeden Moment entweder wiederkommt oder wir aus dem Leben scheiden können.
Also - immerdar bereit zu sein.
2. Petrus 5,8 spricht folgende Warnung aus:
Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.
und Offenbarung 16, 8 ist ein eingeschobener Satz, der ebenfalls zum Nachdenken anregen könnte ...
Siehe, ich komme wie ein Dieb.
Selig ist, der da wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht nackt gehe und man seine Blöße sehe.
Diese Seligpreisung steht eingebetet zwischen dem Text der Engel mit den ausgießenden Zornesschalen. Genauer, zwischen der 6. und 7. Schale.
Aus dem Garten Gethsemane, als Jesus Blut schwitzte aus lauter Angst und Angespanntheit, als er seinen eigenen Willen Gott übergab - nicht mein, sondern dein Wille geschehe, sprach er zu seinen 3 Jüngern:
"Betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Und, könnt ihr nicht 1 Std mit mir wachen?"
Sie schliefen ein. Obwohl Jesus leibhaftig anwesend war.
Und wir?
Jesus ist als der Auferstandene anwesend. Das wissen wir. Aber - sind wir uns des Ernstes unentwegt bewusst?
Unser Leben wird von so vielen Dingen, Pflichten und schönen Dingen, teilweise vereinnahmt und bestimmt.
Vielleicht ist es ja auch nur bei mir so.
Daher habe ich überhaupt kein Problem mit diesem Satz aus einer Predigt von letzter Woche.
LG
Burgen
Tagwandler
Gelöschter Benutzer
Re: Am Unangenehmen trennen sich die Geister
von Tagwandler am 26.10.2016 14:52Friede schrieb: "(...) Hebräer 11,1 ff ist mir bewusst geworden: "Glaube ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht!" Aber was ist mit einem feststehenden Glauben, der auf Arges, Schlimmes, Bedrohliches gerichtet ist, und darum nur die Angst im Menschen nährt?
Es gibt auch das unsichtbare Böse. Die Wahrheit ist kein Mantel, den man teilen sollte.
Fragen:
Welche Angst im Menschen? Handelt es sich nicht vielmehr um (konkret) Deine Angst (weswegen Du diese Themen pauschal ausklammern möchtest)?
(Anmerkung: Wiederum ist man nicht gezwungen sich an bestimmten Themen zu beteiligen (die man ablehnt))
Zur Hölle eine mögliche (erleichternde) Differnzierung:
1. Die Hölle des eigenen Lebens im (oft unfreien) Willen des wahlweise Egos, aufgrund böser Geister und unter dem Leid der eigenen Sünde.
2. Die Hölle, als der feurige Pfuhl aus der Offenbarung nach der Auferstehung "der verlorenen Seelen" zum Gericht.
Re: Am Unangenehmen trennen sich die Geister
von Pal am 26.10.2016 14:47Die Hölle ist nach meiner Erkenntnis in uns Menschen...
Nach meiner Erkenntnis und Überzeugung gibt es keinen spezifischen Ort "Hölle"; sie kann überall dort sein, wo Menschen ihren freien Willen Bösem zuwenden,
Wo kommt deine Erkenntnis her? Hast du die von anderen Menschen? Hattest du darüber eine eigene Offenbarung?
Wo ist der Brunnen deiner Kenntnis?
Sprichst du aus eigener Erfahrung? Was macht dich deiner Ansichten dermaßen sicher? Wer oder was steht hinter deiner Kenntnis? -
Warum glaubst du nicht einfach dem, was in der Bibel geschrieben steht? -
Re: Am Unangenehmen trennen sich die Geister
von Pal am 26.10.2016 14:39Ich bin dir und anderen keine Rechenschaft schuldig, was meinen Glauben an Jesus Christus betrifft.
Nein, da hast du recht! Das verlange ich ja auch gar nicht!
Aber wenn du hier mE bibelkonträre Sachen behauptest, (alle Menschen werden gerettet etc) dann sei es doch erlaubt bei dir nachzufragen, wo und wie du Dir die Sachen zusammenreimst? -
Kannst du das biblisch belegen? Oder ist es nur dein Wunschdenken?
Kannst du darauf nicht antworten, ohne meine Person anzugreifen? -
Hat es die Hölle einmal gegeben und jetzt nicht mehr?
Wo nimmst du das her?
Was für eine Gemeinde vertrittst du?
Steht das irgendwo in der Bibel, daß sich die Geister am Unangenehmen scheiden?
Antworte doch lieber auf die aktuellen Fragen an Dich:
Steht das irgendwo in der Bibel, das es keine Hölle mehr gibt?
Steht das irgendwo in der Bibel, das alle Menschen selig werden?
Steht das irgendwo in der Bibel, das Gott nicht straft?
Steht das irgendwo in der Bibel, das der Mensch glauben kann, was ihm selbst gefällt und dann nur noch "Basta" sagt?
Wenn du wirklich ein Bibelinteresse hättest, dann würdest du Punkt für Punkt die Schriftstellen durchgehen und ich könnte dir zu jedem deiner Aussagen das Gegenteil beweisen.
Aber nun möchtest du lieber den Staub von deinen Füßen abschütteln, bzw. das Forum wieder verlassen, weil du dich hier bedrängt fühlst.
Was willst du so noch mit deinen Fragen?
Ich sage es dir ganz und gar ehrlich:
Liebe @Friede, ich möchte dich von deinem Irrtum retten! Und zwar aus Liebe zu Dir, obwohl ich dich ja faktisch gar nicht kenne. Aber ich bin der Hoffnung, das du deine Irrtümer aus einem ganz, ganz guten Herzen zusammen reimst. Denn ich unterstelle dir gar nichts Böses, sondern die allerbesten Absichten.
Nur ist die Frage, ob du mir das glaubst oder ob du meinst, ich sei der "böse Pal", der dir aus Lieblosigkeit widerspricht?
Re: Am Unangenehmen trennen sich die Geister
von Friede am 26.10.2016 14:29Wie ich gerade lese, gibts hier eine Menge Richter.
Re: Am Unangenehmen trennen sich die Geister
von Friede am 26.10.2016 14:27solana, zu deiner letzten Frage: Ich habe nichts unter den Teppich gekehrt. Die Hölle ist nach meiner Erkenntnis in uns Menschen, sofern und soweit es sie gibt. Es ist ein Bewusstseinszustand und hat sehr viel mit Zuchtlosigkeit, Unordnung und Lieblosigkeit zu tun. Nach meiner Erkenntnis und Überzeugung gibt es keinen spezifischen Ort "Hölle"; sie kann überall dort sein, wo Menschen ihren freien Willen Bösem zuwenden, und nirgends, wo Menschen ihren freien Willen in der Ordnung der Liebe (siehe die 10 Gebote) halten.
Lg Friede


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