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Re: Hallo, bin neu hier.
von Greg am 19.07.2016 10:32Odin hat sich selbst an einem Baum gehängt um mystisches Wissen zu erlangen (die Runen). Es geht Odin immer wieder darum, "sich selbst zu verbessern", sprich mehr macht und mehr Wissen zu bekommen. Selbstsüchtige motive, würde ich mal so sagen.
Christus wurde am Kreuz geschlagen, um die Sünden der Menschheit zu tragen. Er hatte kein Bedarf an Wissen und Macht. Er hatte den Bedarf die Menschen, die er so liebt, zu retten. Das ist ein selbstloses Motiv.
Hier steht also Selbstsüchtigkeit gegen Selbstlosigkeit.
Die wurzeln des Rúnatal liegen im Shamanismus, die Suche nach geheimen Wissen. Da wird halt aus dem Christentum geklaut und eine absonderliche Story ausgedacht.
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Sensible Menschen
von pausenclown am 19.07.2016 09:11Hallo,
vermutlich oute ich mich jetzt als Spaßbremse. Geli das was du beschreibst ist völlig normal und gesund. Menschen in ihre reagtinonen wahrzunehmen ist gesund. Dahinter stecken die Spiegelneuronen.
Die Frage ist doch eher wie gehe ich am Ende damit um. Das wie hängt von Faktoren wie Selbstbild oder Selbstwertgefühl ab. Sind diese z.b. mangelhaft, wird es zur Überforderung kommen.
Daraus nun eine Begabung zu basteln verstehe ich nicht.
Mein Eindruck ist, dass aus Mangel und Defizite nun künstlich versucht wird eine Gabe Gottes daraus zu machen.
Pausenclown
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Morgengebet
von Rapp am 19.07.2016 09:04Ach ja, heute sah mein Morgäähn ganz anders aus, als ich ihn mir erträumte. Ich erwachte an einem komischen Geräusch kurz nach sieben Uhr. Aisha tigerte ungehalten vor meinem Bett rum. "Raus mit dir, Chef, ich will unbedingt raus!!" sollte das wohl bedeuten. Sie begleitete mich auf Schitt und Tritt. So blieb mir nichts übrig als eben mit ihr raus zu gehen. So kam ich heute auf'm Hundeschwanz zu meiner ersten Plauderrunde mit Vater... Was wir uns da zu sagen hatten bleibt unter uns.
Kaum wieder daheim beginnt Frau Hund ihr Spiel zum zweiten Mal - und das war nötig. Weniger notwendig ist wohl jetzt vor dem PC zu hocken... Oh, doch, da stecken einige Hilferufe in meiner Kiste. Die packe ich aus und bring dann ne geballte Ladung vor Gott. Darüber reden wir miteinander und ich kann (manchmal) gleich wieder einige Antworten ins Netz setzen.
Warum ich das so schreibe? Ganz einfach, weil ich den Eindruck nicht ganz los werde, dass es Leute gibt, die zum beten Formen und Rituale brauchen und kaum merken, wie sie am Sinn der Zwiesprache mit Vater vorbeitrudeln.
"Vater, ich wünsch mir einen freien Tag." "So, gerne, ab morgen... Heute wartet bereits ein volles Programm. Ab morgen also..." "und was sagst du morgen?" "Hab ich doch schon gesagt! Ab morgen..."
Heute schon einen guten Tag...
Willy
Flower55
Gelöschter Benutzer
Leitgedanken--über das Wort Gottes
von Flower55 am 19.07.2016 08:36Lies die Bibel heute - 19.07.2016
Jer 15
Mk 1
Leitgedanken
So spricht der HERR: Wen der Tod trifft, den treffe er; wen das Schwert trifft, den treffe es; wen der Hunger trifft, den treffe er; wen die Gefangenschaft trifft, den treffe sie!
Jer 15,2b
Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste.
Mk 1,3a
Jesus muss in der Mitte bleiben
„So spricht der HERR: Wen der Tod trifft, den treffe er; wen das Schwert trifft, den treffe es; wen der Hunger trifft, den treffe er; wen die Gefangenschaft trifft, den treffe sie!" (Jer 15,2b) Schreckliches Gericht. Das kann geschehen, wenn Gott seine Hand abzieht. Wenn Gott die Menschen dahingibt. Herr, bewahre uns davor.
Die Lügen der Propheten, die Sünden Manasses (Vers 4). Was hat Manasse denn getan? Er hat unter anderem ein Götzenbild in das Allerheiligste gestellt! Warum? Vielleicht als Ausdruck seiner assyrerfreundlichen Politik? Um ein Zeichen der Toleranz zu setzen erkannte er den assyrischen Kult an. Und nun, wo Manasse ein geschnitztes Bild der Aschera in den Tempel gestellt hat, wo bleibt da die Bundeslade? Für die war kein Platz mehr. So ähnlich geht es heute mit Jesus. In dem Toleranzgerede von der Gleichheit und Kompatibilität aller monotheistischen Religionen und dem daraus folgenden „Dialog" mit dem Islam ist für Jesus kein Platz. So wiederholt sich die Sünde Manasses in unserer Zeit. Eine schreckliche Sünde. Gottes Gericht wird hier angekündigt und das trotz des herzerweichenden Gebets des Propheten Jeremia am Ende von Kapitel 14.
Jesus muss in der Mitte bleiben. Daran wollen wir festhalten und dies bekennen, allen anderen Stimmen zum Trotz.
//
„Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste." (Mk 1,3a) Die Stimme der Wahrheit ist eine einsame Stimme, eben die „Stimme eines Predigers in der Wüste". Aber diese Stimme müssen wir hören, koste es, was es wolle. Aber an in unserer Zeit ist die Stimme des Evangeliums Stimme in der Wüste. ABER wir wollen uns dennoch aufmachen um immer und immer wieder dieser Stimme zu lauschen. Und dann wollen wir unsere Berufung annehmen und selber unsere Stimmen erheben, um dieses Evangelium in der geistlichen Wüste, da wo Gott uns hingestellt hat, zu bezeugen.
Konkret
Wir sind berufen anderen von Jesus zu erzählen.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Gott liebt mich
von Burgen am 18.07.2016 20:23Hallo,
manchmal denke ich, es geht nicht (nur) darum, Leistung vor Gott zu bringen oder mit Leistung vor Gott glänzen.
Eher darum, man wird plötzlich aktiv, im Gegensatz zu vorher, weil man denkt, Gott nicht enttäuschen zu wollen.
Man setzt sich letztendlich selbst unter Druck, anstatt zu lernen, in Gott zu ruhen und erstmal das 1x1 des Glaubens
kennenzulernen.
Wir befinden uns nach der Bekehrung ja in einem neuen Lebensprozess. Und das muss halt gelernt werden.
Gut, wer da einen anderen zur Seite gestellt bekommt und in der Gemeinde vielleicht ein Vorbild kennenlernen kann.
LG
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Die heilige Stätte heute
von Burgen am 18.07.2016 20:12Vor einiger Zeit bekam ich eine Uhr geschenkt, mit der meine Schritte angeblich gezählt werden usw.
Und da bemerkte ich, dass diese "Sport-Uhr" mich völlig in den Griff bekam.
Und zwar deswegen, weil es möglichst 10T Schritte täglich sein sollten.
Das sei gut für das Herz und Kondition.
Es hat mir auch Spaß gemacht. Aber ... , ich fühlte mich derart unter Druck gesetzt, dass sie, die Uhr, wieder in der Schublade liegt.
Gruß
Burgen
MarcusOe
Gelöschter Benutzer
Re: Gott liebt mich
von MarcusOe am 18.07.2016 20:10Hallo lighty83,
Über dieses "Gott liebt mich immer" Thema habe ich selber so einiges gelernt in den letzten Monaten. Ich glaube das ist ein allgemeines Problem bei Christen (bewusst oder unbewusst) dass man immer glaubt Leistung vor Gott bringen zu müssen. Man nennt das ein "Jesus und...evangelium" ;) Doch der Glaube, Mann müsste einen Beitrag zum Kreuztot leisten, um errettet zu werden, würde ja das ganze Evangelium entkräftigen!
Der Galaterbrief ist zu dem Thema sehr zu empfehlen!
Also in diesem Sinne: Gott liebt dich :)
LG
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Sensible Menschen
von geli am 18.07.2016 20:03Ja, denn das ist in erster Linie eine Entlastung für mich selbst.
Da hab ich vor einiger Zeit etwas erlebt - meine Hausärztin wollte mir ein Medikament verschreiben, das ich aber nicht wollte. Normalerweise ist das kein Problem, denn sie kennt mich und weiß, dass ich nur ungern Medikamente nehme.
Diesmal kam es mir aber so vor, als sei sie geradezu beleidigt, dass ich ihren Vorschlag nicht angenommen hatte.
Hatte ich mir das nun "eingebildet", oder kam hier wieder meine Empfindsamkeit für Unausgesprochenes zum Zuge?
Als ich einige Tage später wieder dort war, beschloss ich, nachzufragen. Es stellt sich heraus, dass ich mir ihren negativen Unterton nicht eingebildet hatte, sondern dass sie vorher einiges an Ärger wegstecken musste und sie deshalb gereizt war.
Sie erzählte mir dann, ohne Namen zu nennen, so einiges aus ihrem Alltag, worüber sie an diesem Tag gestresst ar, und meinte, dass es ihr leid täte, denn nun hätte es gerade die Falsche erwischt...und sie wollte ja eigentlich gar nicht, dass nun ich das abbekommen hätte.
Ich hatte ihre Gereiztheit also sehr richtig gespürt, aber ich war eigentlich gar nicht der Adressat dafür.
Wahrscheinlich hätte ein weniger sensibler Mensch diese Gereiztheit gar nicht wahrgenommen, denn eigentlich blieb sie ja freundlich.
Aber Hochsensible nehmen es war - machen sich Gedanken und haben dann Belastungen, die andere nicht haben, denn man muss ja auch überlegen, wie man mit dem Wahrgenommenen umgeht.
Ich denke, das kann aber nur jemand verstehen, der das kennt!
Lg, geli
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Die heilige Stätte heute
von Rapp am 18.07.2016 19:55Wie soll ich das verstehen?? Willst du uns das tragen einer Armbanduhr verbieten? Die Uhr die ich trage hat einen Funk eingebaut, mit dem ich einen notwendigen Alarm auslösen und Hilfe herbeirufen kann, wenn mir was zustößt. Das ist leider für mich notwendig geworden. Ohne dieses einfache Hilfsmittel könnte ich nicht mehr allein in meiner Wohnung leben. Somit bleibt mir durch den "angeblichen Tyrannen Armbanduhr" noch ein gutes Stück Freiheit erhalten und der Allgemeinheit werden erhebliche Kosten erspart. Noch was anderes kommt dazu: ohne Uhr und Handy sollte ich das Haus nie verlassen. Damit kann man mich innert nützlicher Zeit finden, wenn ich wieder mal stürzen sollte... Ich hoffe ja sehr, ich hätte dich falsch verstanden... Man kann eben doch nicht alles als teuflisch bezeichnen, was von etlichen Leuten missbraucht wird.
Es gibt vielleicht noch eine Sicht zu berücksichtigen. Ich war Arbeitgeber. Dabei lernte ich Leute kennen die normaler Weise einige Minuten nach dem offiziellen Arbeitsbeginn anrauschten und zum Ausgleich sehr pünktlich, lieber aber etwas früher, Feierabend machten... Die gleiche Spezies hatte Ende der Woche den anstrengendsten Tag: man musste ja den Zaster nach Hause tragen... Unter der Woche musste ich oft sehr genau hingucken um etwas fertiges zu finden!! Solche Leute waren nie lange bei mir.
Eigentlich sollte ein altes Relikt aus dem vorigen Jahrtausend besser schweigen, da es wohl das moderne Leben gar nicht mehr kennt...
Dennoch, macht euch einen gemütlichen Abend, Ohnemichel grüßt.
Willly
Gott liebt mich
von lighty83 am 18.07.2016 19:43Gott aber hat uns seine große Liebe gerade dadurch bewiesen,
dass Christus für uns starb,
als wir noch Sünder waren... Römer 5,8 HFA
.. um diesen Vers ging's gestern im Online-Hauskreis.
Ich habe mich immer sehr durch meine Leistung für Gott definiert
und mich deshalb auch geliebt gefühlt von Ihm,
wenn Er mich gebraucht hat (ich weiß schon, dass das keine Leistung von mir ist oder war)
oder wenn ich etwas für Ihn getan habe.
Jetzt sind so manche Dinge in meinem Leben passiert
und mein "geistlicher Dienst" war plötzlich weg.
Habe gestern richtig verstanden, dass Gott mich liebt,
dachte, ich wäre zu schlecht für Ihn.
Wenn ich mich gestern bekehrt hätte und die Zeit und Jahre davor
hätte ich das schlimmste Leben gelebt, hätte Gott mich in diesem Zustand trotzdem geliebt.
Und deshalb weiß ich, dass Er mich auch jetzt liebt :)
Gruß
Lighty


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