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Oden

59, Männlich

  Neuling

Beiträge: 1

Hallo, bin neu hier.

von Oden am 17.07.2016 17:38

Hallo!
Mein Name ist Otto, bin 50 Jahre alt und habe 2 erwachsene Kinder.

Ich habe viele Fragen an christliche Menschen bzw. Glauben, die mir hoffentlich beantwortet werden können, ohne Biebeltexte zu zitieren und nicht mit gegenfragen, sondern menschlich.

Hier ein paar Fragen, die ich hoffentlich beantwortet bekomme.

1. Warum haben die christlichen Kirchen die heidnischen Feiertage  Ostara - Ostern, Julfest - Weihnachten übernommen?
 
2. Warum haben die christlichen Kirchen die heidnische Kindstaufe bzw. Namenstaufe übernommen?

3. Warum haben die Bibelschreiber Odins Kreuzigung in Jesu Kreuzigung verwandelt?

4. Warum haben die Bibelschreiber Ragnarök in die Offenbarung verwandelt?

Vielen Dank schonmal, für die Antworten.

Euer Otto! 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Sensible Menschen

von geli am 17.07.2016 14:26

Ich denke auch, dass man "Empfindsamkeit" und "Empfindlichkeit" sehr genau auseinanderhalten muss.

Allerdings neigt man auch leichter zur "Empfindlichkeit", wenn man Dinge stärker spürt als andere.

Zwei Beispiele will ich mal nennen:

Ich spüre z.B. sehr schnell einen "Unterton", wenn jemand mit mir spricht. Jemand anderes, der dabei war, spürt es vielleicht gar nicht und meint schnell, ich sei nur "empfindlich" und würde mir "was einbilden".

Allerdings erlebe ich es ganz oft - wenn ich dann bei der betreffenden Person nachfrage (und die dann auch ehrlich ist  ), dass diese dann bestätigt, dass sie vielleicht gerade nicht "gut drauf war", das aber gar nichts mit mir zu tun hat.
Oder aber jemand bestätigt es und kommt darauf zu sprechen, was die Ursache für den von mir empfundenen Misston war.

Umgedreht geht es mir aber auch so, dass ich im Gespräch mit jemandem etwas gesagt habe, und ich im Nachhinein ein ganz ungutes und schlechtes Gefühl habe, was mich dann tagelang belasten kann, weil ich mir dann ausmale, wie derjenige das und das aufgefasst haben könnte - ob ich die betreffende Person z.B. verletzt haben könnte oder was auch immer.

Meist ist es aber dann, wenn ich bei der betreffenden Person nachfrage, so, dass diese gar nichts bemerkt hat und mich beruhigen kann, dass alles ok war.

Aber beim Hochsensiblen ist es nicht nur die Seele, die "hochsensibel" reagiert und vieles wahrnimmt, was andere gar nicht bemerken.

Ich z.B. kann viele Dinge nicht anziehen, weil ich wirklich jede Naht und jede Unebenheit bemerke - so, als hätte man einen Stein im Schuh, der drückt.

Wie oft hab ich schon Menschen beneidet, die sich alles, was ihnen gefällt, kaufen können, ohne sich Gedanken darüber zu machen, ob da nicht auch irgendeine versteckte Naht oder sonstwas ist!

Zum Glück kann ich etwas nähen und kann mir vieles, was ich kaufe, ändern.
Es ist aber dennoch immer schwer, das Richtige zu finden - denn was mir bequem ist, gefällt mir oft nicht, und was mir gefällt, darin fühle ich mich dann nicht wohl, weil irgendwas drückt.

Das beginnt schon bei den Strümpfen - da gibts nämlich Nähte an den Zehen... zum Glück gibts auch welche ohne Nähte, die sind aber recht teuer.

Aber bisher hat mich Gott immer wieder getragen und mich auch "gekleidet" - und ich kann diese Sensibilität mehr und mehr annehmen und als Gabe sehen, die Gott mir gegeben hat.

Denn ich bin nicht "verrückt", oder "spinne", sondern ich habe etwas, was viele andere einfach nicht haben und es deshalb auch nicht verstehen können.
Ich versuche auch nicht mehr, anderen etwas zu "erklären" - denn das führt meistens nur zum Frust.
Und den muss ich ja dann auch wieder verarbeiten....  - und das muss nicht sein.

Lg, geli

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Oase (33) Lebt als Kinder des Lichts; ... Epheser 5, 8-9 (10)

von Burgen am 17.07.2016 13:38

Aus dem Wochenspruch grüßen wir die folgenden Tage ...

Ihr wart einst Finsternis; nun aber seid ihr Licht im Herrn.
Lebt als Kinder des Lichts,

denn die Frucht des Geistes ist lauter Güte
und Gerechtigkeit 
und Wahrheit,

und prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Johannes 12, 35-36
Da sagte Jesus zu ihnen:
"Das Licht ist noch eine kurze Zeit bei euch. Geht, solange ihr das Licht habt, 
damit euch die Finsternis nicht überfällt.
Wer in der Finsternis geht, der weiß nicht, wo er hingeht.

Solange ihr das Licht habt, glaubt an das Licht, damit ihr Kinder des Lichtes werdet."
Das sagte Jesus, 
ging weg
und verbarg sich vor ihnen.
 
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Heute ist der Tag, den der HERR gemacht,
freut euch an IHM und lasst uns fröhlich sein!

LG
Burgen 



Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.07.2016 13:42.

Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Re: Sensible Menschen

von Lila am 17.07.2016 11:35

Liebe Solana, unsere Denkweise ist sehr ähnlich.

 

Genau diese 2 Komponenten wollte ich auseinanderhalten.

Aber ich denke schon, dass sensible Menschen auch sehr viel mit sich selbst beschäftigt sind. Weil sie alles eben sehr tief an sich heranlassen und damit irgendwie fertig werden müssen. Das kann so viel Aufmerksamkeit und Energie beanspruchen, dass der Blick für alles andere verstellt ist.

Diese Gefahr sehe ich nicht, auf jeden Fall nicht langfristig. Als mein Kind schwere Zeit hatte, waren natürlich für mich in diese Zeit manche Dinge unwichtig, damit ich auf Ihr konzentrieren konnte. Aber nur für diesen begrenzten Zeit. Sicher das mitleiden ist verbunden mit schmerzen, denn es wäre unsre Mitleid geheuchelt, wenn wir nicht Mitgefühl haben, und das kann u.U. schon mit-leiden bedeuten.
Dennoch das ist kein Grund um der Blick für andere verstellen.

Indem man nicht die Verleztheit, Sorgen, Nöte, Ängste usw in sich "nährt" und sich damit einigelt wie mit einem Panzer in einer Sicherheit, die zugleich Gefängnis ist.

Ja, genau so denke ich auch. Diese übersteigerte Empfindlichkeit, kann ein Gefängnis werden. Aber Jesus kam, und befreit von diesen Gefängnis. Wenn ich meine „Sicherheit" nicht selbst in den Hand nehme, sondern Jesus überlasse, lösen sich die innere Spannungen, und Seine Liebe kann uns wirklich frei machen.

Ich kenne ein Mann, der im Elternhaus sehr schwere Kindheit durchgelebt hat. Heute ist er ein liebender Ehemann und Vater, genau das Gegenteil von dem eigenen Vater.

Beim Gott ist nichts unmöglich.

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Sensible Menschen

von solana am 17.07.2016 10:46

Liebe Lila, ich denke, das sind 2 verschiedene Komponenten, einmal Empfindsamkeit, dh dass man alles tiefer an sich heran lässt als die meisten anderen Menschen - egal, ob es einen selbst oder andere betrifft. Sensibilität beinhaltet auch ein tiefes Mitempfinden-Können mit anderen.
Und der andere Punkt ist der Punkt der Ichbezogenheit, wie stark die im Vordergrund steht.

Ichbezogenheit hat nicht unbedingt etwas mit "Sensibilität" allein verknüpft ist, auch sehr unsensible Menschen können sehr ichbezogen sein, können quasi "über Leichen gehen", ohne dass das Schicksal ihrer Opfer sie im geringsten berührt.

Aber ich denke schon, dass sensible Menschen auch sehr viel mit sich selbst beschäftigt sind. Weil sie alles eben sehr tief an sich heranlassen und damit irgendwie fertig werden müssen. Das kann so viel Aufmerksamkeit und Energie beanspruchen, dass der Blick für alles andere verstellt ist.
Wenn  bspw Verletzungen und Sorgen verarbeitet werden, nimmt das einen sensiblen Menschen oft so sehr in Anspruch, dass nichts anderes mehr zu ihm durchdringt - weder Schönes und Gutes um ihn herum, noch seine Mitmenschen mit ihren Sorgen und Nöten .....

Ob unser Herz frei ist, hängt nicht von Sensibilität oder Unsensibilität ab.
Das geht nur durch die Öffnung auf die Liebe Gottes hin - eben wie die Blume .....

Indem man nicht die Verleztheit, Sorgen, Nöte, Ängste usw in sich "nährt" und sich damit einigelt wie mit einem Panzer in einer Sicherheit, die zugleich Gefängnis ist. Sondern sich selbst mitsamt all diesen unbewältigten Lasten, die einen überfordern, vertrauensvoll auf Gottes Liebe hin öffnet. Von ihm Sicherheit, Geborgenheit und Heilung erwartet - nicht von den äusseren Umständen und den anderen Menschen. 
 
So befreit ist man dann offen für all das Schöne und Gute, das Gott schenkt; kann es dankbar annehmen und sich daran freuen, auch wenn es noch vieles gibt, über das man sich Sorgen machen könnte oder das einen verletzen könnten, wenn man es nicht an Gott abgibt.
Und man ist auch frei und offen für seine Mitmenschen.
Und kann die Sensibilität als "Gabe Gottes" gebrauchen, um sich in sie einzufühlen.

Ich denke, Sensibilität ist eine Gabe und eine Last zugleich.
Aber wer weiss, wo er die Last ablegen kann, für den ist es ein wunderbares Geschenk.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase 32 ; Meine Stärke und mein Lied ist der HERR, er ist für mich zum Retter geworden. 2.Mose 15,2

von Burgen am 17.07.2016 10:36

Losung: Psalm 111,9  ;  Matthäus 15,31

Er sendet eine Erlösung seinem Volk;
er verheißt, dass sein Bund ewig bleiben soll.

Das Volk verwunderte sich, als sie sahen, dass die Stummen redeten,
die Verkrüppelten gesund waren, die Gelähmten gingen, die Blinden sahen;
und sie priesen den Gott Israels.

*******
Evangelium
Matthäus 5, 13 - 16

Predigt
Epheser 5, 8b - 14

Psalm 124

*******
Lebt als Kinder des Lichts:
die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.
Eph 5, 8-9

Gott sei Dank durch alle Welt, der sein Wort beständig hält und der Sünder Trost und Rat zu uns hergesendet hat.
Heinrich Held



 

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Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Re: Lieder, die mir am Herzen liegen…

von Lila am 17.07.2016 09:16

Gesegnet sei, der da kommt im Namen des HERRN!
Psalm 118,26

Baruch Haba B'Schem Adonai!

ADONAI

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

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Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Re: Sensible Menschen

von Lila am 17.07.2016 08:46

Für mich stellt sich die Frage, was wir unter „Sensibilität" verstehen. Es ist ein großer Unterschied ob jemand empfindlich oder empfindsam ist. Ich verstehe unter Sensibilität Empfindsamkeit. Ein empfindsamer Mensch fokussiert nicht auf sich selbst, sondern empfindsam gegenüber seine Mitmenschen. Er kann mitfühlen, wenn die andere leiden, kann mitfreuen, wenn die andere freuen. Und das hat mit Liebe zu tun. Jesus war empfindsam, könnte Mitleid haben, könnte sich freuen, Er war gegenüber den Sündern nie unsensibel. Denken wir u.A. nur an die Gleichnis „Verlorene Sohn"...

 

Gottes empfindsame Liebe sehen wir, als Er seine Liebe zu seinem Volk mit der Verhältnis eine Mutter zu seinem Kind vergleicht.

Zion sprach: «Der HERR hat mich verlassen, und der Herr hat meiner vergessen.» 15 Kann auch ein Weib ihres Kindleins vergessen, daß sie sich nicht erbarme über ihren leiblichen Sohn? Und wenn sie desselben vergäße, so will ich doch deiner nicht vergessen; 16 siehe, in meine beiden Hände habe ich dich eingezeichnet; deine Mauern sind immerdar vor mir!
Jes 49,14-16

Empfindlichkeit dagegen beschäftigt sich oft mit der eigene Gefühlsleben, überbetont es und daher ist für mich eher Sentimental. Jesus war nie sentimental, oder empfindlich. Ihm war Vaters Wille wichtig. Obwohl Jesus oft grobe Provokationen gegenüber stand, reagierte nie beleidigt. Auch in diesem Falle antwortete stets mit Geduld und Sachlich oder schwieg ganz einfach. Aber wir lesen nirgendswo, dass Er beleidigt gewesen wäre.

Paulus ermahnt:

Die Liebe sei ungeheuchelt! Hasset das Böse, hanget dem Guten an! 10 In der Bruderliebe seid gegeneinander herzlich, in der Ehrerbietung komme einer dem andern zuvor!
Römer 12,9-10

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

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Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Re: Oase 32 ; Meine Stärke und mein Lied ist der HERR, er ist für mich zum Retter geworden. 2.Mose 15,2

von Lila am 17.07.2016 08:43

Gestern Abend waren wir auf der Schwäbische Alb und dürften einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben. Die Luft war mild, und einen herrlichen Blick könnten wir genießen von oben. Wie wunderbar hat unser Vater alles erschaffen!

 

Kommt, laßt uns dem HERRN lobsingen und jauchzen dem Felsen unsres Heils! 2 Laßt uns ihm mit Lobgesang begegnen und mit Psalmen jauchzen! 3 Denn der HERR ist ein großer Gott und ein großer König über alle Götter; 4 in seiner Hand sind die Tiefen der Erde, und die Spitzen der Berge gehören ihm; 5 sein ist das Meer, denn er hat es gemacht, und seine Hände haben das Trockene bereitet. 6 Geht ein, lasset uns anbeten und niederknieen, lasset uns lobpreisen vor dem HERRN, unserm Schöpfer! 7 Denn er ist unser Gott, und wir sind das Volk seiner Weide und die Schafe seiner Hand.
Psalm 95,1-7

Ein gesegneter Sonntag wünsch ich Euch!

Lila

 

Sonnenuntergang_1.jpg

 

 

Sonnenuntergang_2.jpg

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Sensible Menschen

von Burgen am 17.07.2016 01:16

Es ist ein schönes "Rosenbeispiel". 
Ich denke, je dichter unsere Verbindung mit und zu Jesus ist, desto sensibler wird der Mensch auch.

Also ein Grund zu danken und anzubeten.
Gott vertrauen und weitergehen.
Alles dient zum Besten, dem der glaubt.

Es kann dann auch in die Fürbitte führen.
Der Heilige Geist gibt uns Weisheit dafür und Kraft,
dieselbe, die Jesus den damaligen Aposteln, Jüngern versprochen hat.
Er schenkt uns den Tröster und rüstet mit Kraft aus, den Blick auf jesus
anstatt auf uns selbst zu richten. 

Gruß
Burgen 

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