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Re: Evangelistischer YouTube-Kanal endlich in überarbeiteter Version :-)
von BibleDictionary am 01.08.2016 08:48Freunde, der angegebene Link funktioniert aus irgendwelchen Gründen nicht, drum hier noch mal ein anderer zum selben Kanal:
https://www.youtube.com/channel/UCADWMQpIkRQQIReyRM6Itgw
Ganz liebe Grüße,
Christian :)
Re: und siehe, es war sehr gut.
von Pal am 01.08.2016 06:25Ich habe leider keine Zeit, aber hier ein kurzer Beitrag, der zu diesem Thema weiterhelfend sein kann =>
https://www.youtube.com/watch?v=5XCepRyvOr8
grüßle
Evangelistischer YouTube-Kanal endlich in überarbeiteter Version :-)
von BibleDictionary am 01.08.2016 00:59Hallo, ihr Lieben!
Vor einigen Monaten habe ich mal einen Link zu einem neuen evangelistischen YouTube-Kanal gepostet (ihr erinnert euch). Ich bat euch, mal so lieb zu sein und an guter, konstruktiver Kritik nicht zu sparen, damit dieses Projekt auch schon mal von einigen gesehen und ggf. verbessert werden kann, bevor es damit an die breite Öffentlichkeit gehen sollte. Ich danke euch allen an dieser Stelle ganz herzlich für eure Unterstützung, wir haben Videos verbessert, großteils komplett neu gedreht und versucht, möglichst viele Verbesserungsvorschläge zu übernehmen. Das Ergebnis findet ihr unter folgendem Link:
https://m.youtube.com/channel/UCADWMQpIkRQQIReyRM6Itgw
Ihr könnt auch bei YouTube einfach "nachgefragt" eingeben, der Kanal müsste in der Rankingliste an zweiter Stelle auftauchen.
Weitere Themen sind in Arbeit. Für weitere Hinweise bin ich jederzeit dankbar, damit die Videos nach Möglichkeit immer besser ihre Zielgruppe (Nichtchristen) erreichen.
Herzliche Grüße
Christian
Re: und siehe, es war sehr gut.
von solana am 31.07.2016 22:30Danke für die anschauliche Beschreibung, Geli!
Ja, so meinte ich das.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: und siehe, es war sehr gut.
von Rapp am 31.07.2016 18:29Kann es nun doch nicht verkneifen: Ich lebe ganz praktisch und kein bisschen in der Theorie...
Ich erinnere mich sehr gut an meinen Fahrschulleiter. Nachdem ich die theoretische Prüfung mit null Fehlern bestanden hatte, meinte er ohne sich ein Grinsen anmerken zu lassen: "Gratuliere, theoretisch sind sie nun ein perfekter Autofahrer..." Ich musste sehr viel lernen um diese Theorie in der Praxis anwenden zu können.
Auf der Bibelschule ging es uns auch mal um praktische Folgen einiger Lektionen, die in die Theorie abrutschten... Nach einer Pause standen folgende Worte an der Tafel im Klassenzimmer:
Mein Freund, was ist denn Theorie? Man weiß etwas doch klappt es nie!
Und wie ists mit der Praxis? Da klappt wohl alles, doch keiner weiß wie...
Willy
geli
Gelöschter Benutzer
Re: auf dem Felsen gegründet sein
von geli am 31.07.2016 16:45Wenn ich merke, dass in bestimmten Situationen mein Glaube schwach wird, dann tröstet mich oft der Vers auch Hebr. 12,1-2:
Lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt, und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen auf Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens.
Er ist der Anfänger und der Vollender meines Glaubens - er wird mich auch ans Ziel bringen.
Trotz meiner Schwäche, trotz meines Versagens, trotz allem.
Aber dabei ist wichtig, wie auch Tagwandler schreibt, dass wir fest gegründet in der Bibel sind, damit wir Lüge von Wahrheit unterscheiden können.
Denn wie sollten wir erkennen können, wenn uns jemand etwas Falsches über den Glauben und über Gott erzählt, wenn wir die Bibel nicht kennen und daher gar nicht wissen, was Gott zu dem jeweiligen Thema gesagt hat?
geli
Gelöschter Benutzer
Re: und siehe, es war sehr gut.
von geli am 31.07.2016 16:35Ich denke, das ist das Entscheidende - selbst zu entscheiden, was Gut und Böse ist.
Wir entscheiden dabei nach unserem "Augenschein", nach unserer (begrenzten) Sicht der Dinge.
Dabei schauen viele Dinge (in unseren Augen) "gut" aus - so wie der Apfel. Der sah ja auch gut aus und war eine Augenweide. Also "gut"? Obwohl Gott ihn als "nicht gut" eingestuft hatte?
Sollte Gott sich also über der Frage "Gut" oder "Böse" geirrt haben?
Auch die Schmerzen von Dir, Willy - die schauen wahrlich nicht "gut" aus.
Dabei könnte ich nun auch eine ganze Reihe von Dingen in meinem Leben aufzählen, die gar nicht "gut" ausschauen.
Die hätten wir natürlich erst mal lieber weg - und beten dann auch entsprechend.
Wir haben entschieden: "Das und das - nicht gut." Wir beten, dass Gott es ändert.
Wir entscheiden: "Das und das - Gut." Will ich also haben. Und beten darum.
Wenn Gott aber anders handelt, dann verstehen wir das erst mal nicht.
Im schlimmsten Falle bekommen wir dann von anderen Christen zu hören: "Du hast nicht genug Glauben"...
Aber das wäre ein anderes Thema.Gottes Sicht über "Gut" und "Böse" ist oft eine andere, als die unsrige.
Hier fängt dann das "Vertrauen" an - der Apfel sah gut aus, also hat Eva Gottes Beurteilung in Frage gestellt und ihrem eigenen Empfinden mehr vertraut als dem, was Gott darüber sagte.
Als ich einmal vor längerer Zeit in einer Situation steckte, die mir gar nicht gefiel, und meine Gebete anscheinend völlig unbeantwortet bleiben,
kam mir sehr deutlich der Satz in den Sinn: "Angela, was glaubst du - was du siehst (bzw. fühlst), oder was ich sage?"
Mit anderen Worten: "Vertraust du meinem Urteil darüber, was für dich gut und was für dich nicht gut ist?"
Und bist du bereit, mein Urteil und meine Entscheidung über diese Frage anzunehmen?
Im Einzelfall ist das dann oft gar nicht so leicht und es dauert eine Weile, bis wir Gottes Entscheidung für uns bejahen können! (Zumindest in meinem Leben dauert es oft eine ganze Weile...
)Lg, geli
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Psalm 27
von geli am 31.07.2016 16:09In der Schlachter Übersetzung heißt es: "Der Herr ist für mein Leben wie eine schützende Burg - vor wem sollte ich erschrecken?"
Das spricht mich sehr an - weil ich dabei daran denke, dass es in 1. Kor. 1,30 heißt: "Durch ihn (also Gott) aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung."
Christus selbst ist also unsere "Burg", die uns schützt. Er ist auch die "Waffenrüstung" aus Eph. 6,10 ff.
Auch Vers 5 aus Psalm 27 spricht mich sehr an: "Er wird mich am Tag des Unglücks in seinem Zelt bergen, mir dort in der Verborgenheit seinen Schutz gewähren und mich auf einen hohen Felsen in Sicherheit bringen".
...auf einem hohen Felsen... Unser "Fels" ist Christus, dort sind wir in Sicherheit.
Diesen "Felsen" hatten wir vor einigen Tagen in einem anderen Thread: Psalm 61,3: "Aus weiter Ferne, wie vom Ende der Erde, rufe ich zu dir, denn mein Herz ist mutlos geworden. Ach führe mich doch auf jenen Felsen, der für mich zu hoch ist!" (Andere Übersetzung: "Bring mich hinauf auf den sicheren Felsen, ich schaffe es nicht, er ist mir zu hoch!")
Dank sei Gott - er hat uns diesen "hohen Felsen" gegeben und führt uns selbst hinauf! Denn in 1. Kor. heißt es ja: "Durch IHN sind wir in Christus Jesus". Dort oben haben wir alles, was wir brauchen!
Lg, geli
Re: und siehe, es war sehr gut.
von solana am 31.07.2016 14:34Lieber Willy, da haben wir wohl aneinander vorbei geredet.
Schmerzen kann man natürlich nicht einfach loslassen und dann sind sie weg. Und ich masse mir auch nicht an, dassich nachvollziehen kann, wie du dich fühlst und dass ich dir sagen würde, wie du damit umgehen sollst.
Ich schrieb davon, wie ich das in meiner Situation erlebe und dass ich das "theoretisch" sehr wohl weiss, es aber praktisch umzusetzen mir auch sehr schwer fällt:
Mit "Loslassen" meinte ich auch nicht, Schmerzen oder Begrenzungen loszulassen. Sondern die eigenen Vorstellungen, Werturteile und Ansprüche, dass, was man sich als "Gutes" wünscht und das Urteil über die eigene Situation, die an angesichts dessen als "schlecht" einstuft. Und sich gar nicht vorstellen kann, dass Gott uns das wirklich zum Vesten dienen lassen kann.
Und da dachte ich, wenn wir darüber ein wenig unsere Erfahrungen austauschen, könnten wir uns gegenseitig helfen. Denn leicht fällt das bestimmt niemandem. Auch denen nicht, die es lange nicht so schwer haben wie du.
Und ich finde es ganz toll, wie du trotzdem immer Mut und Hoffnung ausstrahlst in deinen Beiträgen.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Tagwandler
Gelöschter Benutzer
Re: auf dem Felsen gegründet sein
von Tagwandler am 31.07.2016 14:25Fels und Burg
Standhaftigkeit und Schutz.
Ein Hort der Geborgenheit.
Ein Schild vor dem, was zu zerstören droht oder sucht.
Der Berg des Heils, der einen emporhebt über allen Nichtigkeiten und Widrigkeiten.
Doch vor wem oder was gilt denn nun diese felsige Standhaftigkeit dieser Schutz?
Sie gilt vor dem Widersacher und vor dieser Welt. Diese Welt, die ablenken will und zu verführen droht und dabei doch nichts ewiges, felsiges zu bieten hat. Sondern gewissermassen nur leere glücksferne Versprechungen macht und unruhig und veränderlich ist.
Mit dieser Erkenntnis als bewussten Prozess und diesem täglich erneuerten Wissen um die Welt, sollte es leicht fallen,
im Glauben fest seine Kraft aus dem Ewigen zu ziehen und ganz auf IHN zu bauen und zu trauen (zu dürfen).


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