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marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Unterschied zwischen Geboten und Gesetzen
von marjo am 23.02.2016 14:20Liebe Henoch,
erneut kann ich nur das sagen, was ich weiter oben schrieb
da diese Aussage mangels Entkräftung weiterhin Bestand hat.
Natürlich achte ich Deinen Standpunkt bezüglich dieses Themas. Ich gebe zu bedenken: Der "Tonfall" den Paulus im Galaterbrief anschlägt ist so ernst, dass es allein aus diesem Grund schon nicht wahrscheinlich ist von einer so begrenzten Konsequenz wie das irdische Leben auszugehen. Dies wird schon dadurch deutlich, dass der Brief an die Galater der einzige Brief des Paulus ist, an dessen Anfang keinerlei Lob an die Adressaten zu finden ist. Es ist nicht nur die "aus der Gnade gefallen" Wendung in diesem Brief. Gala 5,4 ist in seiner Gesamtheit noch viel ernster:
Galater 5,4: "Ihr habt Christus verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, und seid aus der Gnade gefallen."
Diese Aussage abzuschwächen erscheint mir keine gute Idee, da der Ernst der Lage in der sich die Galater befanden, kaum mit anderen Worten zu beschreiben war.
Gruß,
marjo
Re: Die Sündendiskusion
von Annette am 23.02.2016 13:48Jesus fragte die Schriftgelehrten "Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein".Was passierte?Alle gingen weg!!Jeder Mensch und jeder Christ hat noch Sünde in seinem Leben,solange er auf Erden wandelt!Wir Christen nehmen das "Blut Jesu" in Anspruch,das uns rein wäscht von unsereren Übertretungen.
Das größte Gebot ist das wir Gott lieben sollen und den Nächsten wie uns selber!Wir werden Hier auf Erden der "Liebe"immer etwas schuldig bleiben.Wir sind NICHT Gott!!Wenn wir nach unserem Tod in Gemeinschaft mit Gott sind, werden wir ohne Sünden sein!Gott vollbringt das bei uns.Er heiligt uns für sich,daß wir in vollendeter Gemeinschaft mit ihm sein können.
LG Annette
Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen!
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Die Sündendiskusion
von Wintergruen am 23.02.2016 13:34hallo Vertrauensvoll..
warum kannst du Paulus nicht leiden ?
LG
Re: Die Sündendiskusion
von Vertrauenslos am 23.02.2016 12:53Du nimmst also an das du dich aus eigener Kraft mal so aus den Sünden befreien kannst? Du glaubst ehrlich das du deine Gedanken im Griff hast. Interesannt. Ich selbst bin Christ, weil ich es nun mal einfach weiss das es ihn gibt. Ich bringe meinen Kindern das teilen bei und und und. Aber.. ich bin nun seit etwa 10 Jahren Christ, und ich erwische mich nach 10 Jahren immer wieder dabei wie gewisse Gedanken bei mir aufkommen. Wut, Hass Trauer Zorn.
Wenn ich die Bibel lese, lese ich immer wieder Ermahnung. In jedem Brief, sei es Paulus (den ich gar nicht so leiden kann) Johannes,Timotheus, Markus... Es gibt sehr viele Ermahnungen. Klar kannst du Gott immer näher kommen. Das wage ich auf keinen Fall zu bezweifeln. Doch soweit ich mich entsinne sind wir doch erst dann vollkommen wenn Jesus wiederkommt. Und hmm was pasiert vorher noch mal alles.. da steht eine ganze Latte in der Offenbarung. Ich verstehe und Vollkommenheit, keinen Tod mehr, keine Kriege mehr absoluter Frieden und keine Waffen oder Krankheiten. Keinen Hunger.... keinen Durst.. Das verstehe ich unter Vollkommenheit.
Wenn du echt der Meinung bist das du dich von allen Sünden fernhalten kannst, dann hmm ok interesannt. Das heist du empfindest niemals Wut, Neid? Keinerlei Missgunst wenn du so eben schlecht behandelt wurdest.. oder gar Verachtung. Du hast nie Lust dich so richtig mal zu schlemmen und du siehst nie einer/m Frau/Mann hinterher weil er/sie dir gefällt.
Wie war das noch mal wer regiert derzeit die Erde... und wem gehört sie?
Ich wunder mich, ich habe noch keinen Menschen kennengelernt der es schafft allen Versuchungen zu wiederstehen und keine Ermahnung mehr zu brauchen. Das würde ja bedeuten, das der Mensch wenn er auf der Erde lebt so gar aufhört zu lernen, denn dann ist er ja vollkommen.
Du stimmst mir aber zu, das jedliche Sünde zum Tod führt? Denn in der Bibel heist es ja auch, das NIEMAND GERECHT IST; NICHT EINER. Das es daher "NUR" 7 Todsünden geben soll irretiert mich.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Unterschied zwischen Geboten und Gesetzen
von Henoch am 23.02.2016 12:47Hallo Marjo,
wir werden durch die Gnade gerettet und sind berufen, in der Gnade zu wandeln und auch unsere Seelen bezüglich unserer Vollendung in Wachstum und Heiligung dem Herrn und seiner Gnade anzuvertrauen. Deshalb heißt es zu Beginn des Galaterbriefes sinngemäß: "Im Geist habt ihr begonnen und im Fleisch wollt ihr vollenden, ihr unverständigen Galater...?"
Man kann nicht aus der Gnade der Rettung fallen, wenn man sie einmal hat, aber man kann aus der Gnade des Wachstums/der Heiligung fallen, wenn man wieder gesetzlich unterwegs ist. Und weil ein gesetzlich denkender Mensch auch richtet, wird er gerichtet. Das ist übrigens ein Erfahrungswert meinerseits.
Allerdings, und das entnehme ich auch dem Galaterbrief, wer noch gar nicht errettet ist und den Weg des Gesetzes sucht, der fällt aus der Gnade auch in dem Sinne, dass er des Gesetzes schuldig wird und damit auch die Gnade der Errettung gar nicht erst erhält.
Zumindest verstehe ich das so...
Henoch
Re: "Lieber Gott, und was willst du....?"
von jesus4ever am 23.02.2016 12:24Lieber Holff
Ich habe bezüglich Wiedergutmachung schon anfangs verstanden, wie es gemeint ist. Und ich finde es auch schön, wenn man von Gott nicht immer nur profitieren will, von seiner Geduld, Vergebungsbereitschaft etc. sondern auch bewusst IHM Freude machen will, als Wiedergutmachung, wo man sich früher von IHM entfernt hat.
Gottes Willen und Weg mit jedem von uns erkennen und vermehrt danach handeln ist ja, was Gott will.
Und dafür eignet sich doch Cleos Beitrag am Anfang.....für den Anfang ganz besonders.
Gruss jesus4ever
@ Stefan S. Vermehrt nach Gottes Willen (siehe Wegweisungen Christi und seinen Jüngern/Apostel in der Bibel) zu handeln versuchen, seinen Willen im Alltag zu erkennen, gefällt unserem Vater im Himmel -glaube izumindest ich- sicher besser, als jedwelchen Christen immer wieder vergeben zu müssen (er tut es, klar, doch soll man dies zeitlebens ausnutzen?)
Re: Unterschied zwischen Geboten und Gesetzen
von solana am 23.02.2016 12:21Ein wichtiger Satz zur Aufgabe/Funktion der Gesetze und Gebote steht hier:
Röm 3,20 weil kein Mensch durch die Werke des Gesetzes vor ihm gerecht sein kann. Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.
Durch das Gesetz erkennen wir, was Sünde ist.
Und wir sollen uns von der Sünde abwenden.
Aber - noch viel wichtiger - wir erkennen auch, dass wir auf Gnade angewiesen sind.
Das Gesetz ist uns nicht dafür gegeben, dass wir uns anhand des Gesetzes selbst für "gerecht vor Gott" erklären sollen (So wie es der Pharisäer im Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner tat).
Sondern, um zu erkennen - wie der Zöllner - dass wir Gnade und Vergebung brauchen und sie erbitten.
Und uns dann mit Gottes Hilfe von dem abwenden, was wir als Sünde erkennt haben.
Wir leben "aus der Vergebung" und "strecken uns nach der Vollkommenheit":
Phil 3,13 Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich's ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist,
14 und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.
Nicht auf die Sünde "dahinten" - die durchs Gesetz als solche entlarvt wurde - soll unser Blick gerichtet sein, sondern nach vorne, aufs Ziel.
Und wenn wir - aufgrund unserer Unvollkommenheit - wieder einmal ins Straucheln geraten sind, dann dürfen wir auch das vor Gott bringen und "dahinten" lassen. Ganz befreit unseren Weg nach vorne gehen, weil wir "ergriffen" sind und gehalten werden.
Nicht weil wir aufgrund unserer Sündlosigkeit auf unsere eigene Gerechtigkeit vor Gott pochen.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: "Lieber Gott, und was willst du....?"
von jesus4ever am 23.02.2016 12:13Liebe Cleo
Ja, das ist eine sehr schöne, eindrückliche Art, Gott im Alltag zu erleben. Mit offenen Augen und liebendem Herz offen dafür sein, wo die von Gott jedem einzelnen indivduell in die Wiege gelegten
Gaben zum Einsatz bringen will. Ein herzliches Lächeln kann auch andere Augen zum Strahlen bringen. Ein freundliches Hallo...und/oder ein offenes Ohr hilft oft auch sehr. Gott ist sicher erfreut, wenn Menschen sich interessieren was ER von UNS will. Gruss jesus4ever
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Unterschied zwischen Geboten und Gesetzen
von marjo am 23.02.2016 12:02
Gnade und Rettung trennen zu wollen halte ich für schwierig. In der Schrift finde ich kein Beispiel das mir sagt, dass "aus der Gnade fallen" nur Auswirkungen für das Leben auf Erden hat.
gruß, marjo
Re: Die Sündendiskusion
von jesus4ever am 23.02.2016 11:56Liebe Vertrauenslos
Wurde in der Bibel nicht an ganz vielen Stellen gelehrt, dass nach der Bekehrung (Empfang der Sündenvergebung durch Jesu Opferung) Jesus Lehren immer mehr Bestandteil eines glaubwürdigen Christenlebens sein soll, bis zur Vervollkommnung und dann darin bleiben?
Ich fand jedenfalls nirgends eine Bibelstelle, dass man ja verhindern solle, sich von den Sünden allmählich zu trennen, weil es wichtig sei, ab und zu zu sündigen, damit man immer wieder die Vergebung in Anspruch nehmen könne. Dies las ich nur hier im Forum, aber nicht in der Bibel. Vielleicht zeigt mir jemand eine eindeutige Stelle in diesem Sinne? Wodurch zeichnet sich innige Nähe zu Gott, Gottverbundenheit aus?
Das mit den 7 Todsünden ist aus meiner Sicht mit den fleischlichen Früchten recht identisch. Und Maria aus Magdala trieb der Herr Jesus 7 Teufel/böse Geister aus, gemäss Lukas 8.2.
Gruss jesus4ever

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