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Sonnentau
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (28) Was Gott verheißt, das kann er auch tun. (Luth84)
von Sonnentau am 23.02.2016 11:46Hallo Burgen,
Vielen Dank für Deine Tipps. Die sind gut, wir haben das alles zum Jahreswechsel checken lassen, als es ihm sehr schlecht ging. Herzultraschall, Entwässern, AB. Sein Herz ist aber tiptop, auch sonst die Gelenke und anderen Organe, Blut etc. Leider stellte man eine Lungenfibrose fest. Das bedeutet, dass sich die feinen Verästelungen und das Gewebe in der Lunge immer mehr verhärten, weil sie vernarben. Jetzt muss man ihn gut beobachten, nicht überanstrengen und hoffen, dass er nicht allzubald schlimme(re) Atemnot bekommt. Sonst muss man ihn erlösen. Aber im Moment geht es ihm den Umständen entsprechend gut.
So junge Hunde sind wieder ein ganz anderes "Kaliber", bis sie das alles gelernt haben, was sie "sollten" 
Heute morgen auf dem Spaziergang sind mir auch die vielen hellgrünen Spitzen an den Büschen aufgefallen. Vielleicht besorge ich mir später in der Stadt eine Primel, die ja schon überall angeboten werden.
Liebe Grüsse und einen gesegneten Tag.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Unterschied zwischen Geboten und Gesetzen
von Henoch am 23.02.2016 11:46Hallo Rapp,
ja, genau. Allerdings ist es so, dass nur der, der sich auf die Gnade stützt, durch die Erlösung in der Gnade leben darf. Deshalb heißt es, dass Jesus Christus das Ende des Gesetzes ist. Jetzt kann ich durch ihn und in seiner Liebe vieles so machen, wie es ihm gefällt, aus einem liebenden, aber vor allem geliebten Herzen heraus. Und seine Gnade ist immer größer, als mein Versagen.
Wenn ich aber meinen würde, ich müsse die Gebote halten, um den Himmel zu verdienen, dann darf ich das schon, nur dann muss ich das auch, denn dann würde ich zu denen gehören, die unter dem Gesetz stehen weil sie nicht erlöst sind. Für die ist es wichtig, das Ausmaß der Aufgabe vor Gott genau zu kennen. Denn er sagt schlicht: "Seid heilig, denn ich bin helig und seid vollkommen, denn ich bin vollkommen. Deshalb tätigt die Schrift auch so viele Aussagen im SOLL, die uns klar machen sollen, dass wir es nicht können.
Die 10 Gebote und auch alle anderen sind also ein SOLL, ja ein MUSS für jeden, der die Vergebung nicht in Anspruch nimmt. Daran wird er gemessen und eine einzige Sünde verdammt ihn. Der, der die Gnade in Anspruch genommen hat, ist frei von der Verdammnis, geborgen und gerettet in der Liebe des Retters und für den ist es ein WIRST, denn der Herr selbst bewirkt in uns ein neues Wesen, das anders wollen und vollbringen kann.
Sollten wir aber, wie die Galater, in die Gesetzlichkeit zurückfallen, gilt auch für uns, dass wir gerichtet werden nach dem Maß, mit dem wir den Anderen gerichtet haben. Es wird Konsequenzen haben, wenn auch nur für unser irdisches Leben. Denn den Himmel hat uns unser lieber Heiland schon versprochen. Deswegen sagt Paulus im Brief an die Galater, "ihr seid aus der Gnade gefallen". (Nicht aus der Rettung).
Aber, lieber Bruder im Herrn, DU weißt das ja schon.
Henoch
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Die Sündendiskusion
von marjo am 23.02.2016 11:29Das es keine Sünden gäbe habe ich hier im Forum schon lange nicht mehr gelesen. Was vor kurzem behauptet wurde ist, dass man die Sünde hier auf Erden als Christ vollends überwinden und ohne sie leben könne.
Das unter allen Schriften allein die Bibel Gottes Wort ist, würde ich glatt so unterschreiben wollen.
gruß, marjo
Re: Matth. 5,27-30: Tut alles, um der Sünde zu entgehen
von solana am 23.02.2016 11:25Vielleicht bringt es mehr, wenn wir uns auf das konzentrieren, was klar zu verstehen ist an dieser Aussage - statt an dem herum zu rätseln, was wol mit dem gemeint sein könnte, was wir nicht ganz verstehen
.
Und klar gesagt ist hier ja, dass wir uns auf kein Zusammenwirken einlassen dürfen mit dem, was uns zur Sünde verführt.
Und sei es uns noch so nahe und noch so lieb und erscheint es uns auch noch so unentbehrlich wie unser Auge oder unsere rechte Hand.
Auch von den nächste Verwandten, ja sogar Vater und Mutter, sagt Jesus ja, dass wir sie "hassen" sollen, wenn es um die Entscheidung geht: Nachfolge oder geliebte Menschen.
Für mich drückt die Aussage eine Aufforderung zur "Kompromisslosigkeit" aus.
Wörtlich genommen hat sie wohl niemand, denke ich; jedenfalls habe ich noch nie gehört, dass sich jemand Augen ausgerissen oder Hände abgehackt hätte.
Durch die Konzentration auf Auge und Hand geraten die "Beispiele" ins Zentrum der Aufmerksamkeit.
Wichtiger ist doch das, wofür sie Beispiel sind: "Wenn dich xy zur Sünde verführt/zu Fall bringt ... dann ..."
Wenn wir erkennen, dass uns etwas zur Sünde verführt und zu Fall bringen will - dann gibt es keine Kompromisse damit. Egal wie sehr wir daran hängen und wie unverzichtbar es uns erscheint.
So wie ein ehemaliger Raucher oder ein trockener Alkoholiker nicht sagen kann: ach die eine Zigarette oder das eine Gläschen ... da steh ich doch drüber, das hab ich alles im Griff ....
Was für "Auge und Hand" eingesetzt werden kann, merkt jeder bei sich selbst sehr schnell, wenn er ehrlich zu sich selbst ist und wenn er wirklich zu kompromissloser Nachfolge bereit ist.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Unterschied zwischen Geboten und Gesetzen
von Rapp am 23.02.2016 10:59Schau Henoch,
bei den 10 Geboten kommt der eigentliche Charakter des Gesetzes ins Licht: es geht um meine Beziehung zu Gott und nicht um ein drohendes "du sollst". Genau übertragen steht z.B. Ich bin der Herr, dein Gott. Nicht wirst du andere Götter neben mir haben. Nicht wirst du stehlen, morden, lügen usw. Nicht wirst du... nein, das tust du nicht, weil ich dein Gott bin und wir uns lieben. So gesehen sind Gottes Gebote auch gar nicht schwierig zu halten. Und wenn mir dann ein Patzer passiert? Da gehe ich damit zu Vater, sag ihm was ich angestellt habe und ich darf erleben, dass seine Gnade größer ist als mein Vergehen.
Ich lebe aus Gnade, ich leb' in der Gnad', ich leb' durch die Gnade des Herrn!!
Willy
Die Sündendiskusion
von Vertrauenslos am 23.02.2016 10:41Ich habe mich ein wenig durchgelesen/eingelesen und habe mich über einige Dinge sehr gewundert.
Es wird wohl gerne behauptet das es keine Sünden gibt.
Hierzu fällt mir folgender Satz aus der Bibel ein:
"Es gibt keinen, auch nicht einen Einzigen, der ohne Sünde ist."
Ebenfals lesen wir in der Bibel auch, das alein das Blut Jesu uns von Sünde vor Gott befreit, wenn wir dieses in Anspruch nehmen und demütig sind. Wie unser Herz aussieht, das alein weiss Gott der Herr.
Das was es nicht gibt ist ganz klar. Die sogenannten 7 Todsünden. Denn Egal wie wo und was man sündigt, die Sünde selbst führt schlussendlich zum Tod. Die Bibel sagt ganz klar das Alein das Blut Jesu uns zu Gott führen kann. Klar wir Menschen unterscheiden da, denn wenn wir alles was Sünde ist bestrafen würden, dann wären wir wohl alle nur mehr im Gefängiss.
Ich finde es wichtig, zu erwähnen, das ich persönlich nur die Bibel als Schrift Gottes respektiere. Alle weiteren Bücher die ihrgendwo im Vatikan verstauben, oder ihrgendwelche Hypokypen die wohl auch schon behaupten das Küssen zu einer Schwangerschaft führen gehören nicht zu Gottes Schrift.
Ja ich weiss die Bibel ist eine Zusammenfassung aus gefundenen Schriften. Die Schriften wurden desswegen ausgewählt weil sich diese mehrfachst wiederholt hatten. Soviel dazu, von einer die die Bibel immer von Anfang bis Ende gelesen hat und nicht ihrgendwie zwischendurch gewisse Dinge nachschlägt.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Unterschied zwischen Geboten und Gesetzen
von Henoch am 23.02.2016 10:32Hallo Ihr Lieben,
wie kommt ihr eigentlich auf 10 Gebote? Im neuen Testanment stehen mehr als Hundert!
Zu allererst in der Bergpredigt (Mt 5-8), dann auch in den Apostelbriefen...
Ich denke, die 10 Gebote sind schon nicht zu halten, wer hat noch nie gelogen? Und liebt man Gott immer über alles?
Und wie ist es mit Hadern, Bitterkeit, Sorgen machen - alles Sünde! Können wir immer alles jedem völlig vergeben, also sofort wieder LIEBEN! Denn es ist damit nicht gemeint, nur nicht mehr darüber zu reden!
Haben wir eine Ahnung, was es bedeutet, niemandem einen Anstoß zu geben oder ein Ärgernis zu sein?
Was ist mit den Gedanken. Sagt uns doch der Herr, dass der Gedanke zählt wie die Tat, wer seinem Nächsten zürnt ist schon ein Totschläger.
Und die Unterlassungssünden? Wer hat schon mal von Not erfahren und nicht gehandelt. Wer hat alles den Armen gegeben? Wer gibt sein Leben für den Nächsten?
Und dann der Stolz, das Eigenlob, das Bedürfnis, sich selbst Ehre zu geben. Das ist Götzendienst. Denn es heißt, dass der Herr niemandem seine Ehre gibt und er alleine würdig ist, Ehre zu nehmen. Was ist mit Menschenfurcht, Suche nach Anerkennung? Alles das ist Sünde.
Nun denn, wer meint er kann, der soll. Fest steht, ich sündige einige tausend mal am Tag und deshalb brauche ich die Vergebung in Christi Blut. Dank sei dem Herrn, dass er mich erlösen wird, von dem Gott-verdammten Leib.
Henoch
Re: Unterschied zwischen Geboten und Gesetzen
von jesus4ever am 23.02.2016 10:13Hallo Rapp
Danke für die interessanten Ausführungen zu sollen und werden bezüglich 10 Gebote. Ja, das eine tönt eher wie ein Befehl und das zweite kommt bei mir eher als Feststellung/Konsequenz rüber.
Gruss jesus4ever
Re: Matth. 5,27-30: Tut alles, um der Sünde zu entgehen
von jesus4ever am 23.02.2016 10:05Hallo Marjo
Ich bin auch überzeugt, dass Jesus Christus damit die immense Wichtigkeit des Ablegens von jeglicher Sünde vor Augen führen wollte.
Gruss jesus4ever
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Vater, du bist unser Töpfer ...
von Burgen am 23.02.2016 09:22Guten Morgen,
liebe Cleo, so wie es Henoch beschreibt, kann ich es sehr gut nachvollziehen.
Andererseits hat jeder Mensch mit Gott seinen ganz eigenen 'Anfang' und Weg.
Viele Lebensgeschichten erzählen von einem Tiefpunkt, bevor sie Jesus ihr Leben anvertrauen. Da ist Schmerz schon inbegriffen, der sich in totaler Hoffnungslosigkeit äussern kann.
Doch ist es wohl so, dass eine Kursänderung/Korrektur mehr oder weniger ungemütlich für den Betroffenen ist.
Je schöner die Beziehung mit Jesus wird, desto weniger ursächlicher Schmerz/Unwohlsein/Peinlichkeiten, denke ich mir.
Das ist ja gerade das Spannende, dass jeder seine ganz eigenen Erfahrungen mit Gott macht.
Und immer ist es zu unserem Besten.
Und die Früchte, die daraus hervorwachsen, sind für den Nächsten da. Das wird oft vergessen, glaube ich.
Gottes Segen
LG Burgen

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