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Re: Leben ohne Sünde unmöglich
von solana am 20.02.2016 11:01Liebe Jesus4ever
Genau! und davon spricht die Bibel eben auch sehr viel - und diese Stelle ignorierst du einfach, lässt sie einfach weg.
Nich nur. Hier hast du den Sündenbegriff, den Jesus kritisiert hat.
Er sagt bspw:
Mt 5,21 Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist (2.Mose 20,13; 21,12): »Du sollst nicht töten«; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein.
22 Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig;wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig.
Er sagt, dass es genau so eine Sünde ist, dem Bruder nur zu zürnen oder ihn zu beschimpfen.
Nicht nur "in kniffligen Situationen sich für das richtige entscheiden".
Aber dazu habe ich dir ja schon ausführlich geschrieben - ohne dass du darauf eigegangen wärst.
Die Pharisäer und Schriftgelehrten machten es genau so: sie "definierten" Sünde so, dass sie vorbildlich und sündlos warenund damit einen "Anspruch" auf Gottes Segen und Ansehen bei den Menschen hatten. Und verachteten alle, die es nicht schafften, es ihnen gleich zu tun.
Genau das wird im Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner kritisiert.
Und die Sünde, deren sich der Pharisäer im Gleichnis gar nicht bewusst war - wiegt schwerer als all die bereuten Sünden, die der Zöllner getan hatte .....
Gerade solche "subtilen" Sünden werden durch Jesus aufgedeckt. Und das tut der Heilige Geist in uns - wenn wir es zulassen und nicht unser Herz davor verschliessen, weil wir uns schon für "vollkommen sündenfrei" halten und nicht zugeben können, dass auch wir noch noch Fleischliches in uns haben.
Auch hier zeigst du die bemerkenswerte Fähigkeit, alles auszublenden, was dir nicht ins Konzept psst.
Ich habe dir ausdrücklich die Stellen fettgedruckt und farblich markiert, die in dem Text eindeutig sagen, dass Paulus sich hier an Menschen wendet, die den alten Menschen bereits ausgezogen haben und den neuen bereits angezogen. Und sie nun auffordert, das Alte abzulegen und das Neue anzuziehen .... weil dies ihrem eigentlichen Leben, ihrer neuen Identität entspricht.
Und nun sagst du wieder: da steht, wer einmal ausgezogen hat, ist fertig damit.
Da hat es wohl keinen Sinn, weiter zu diskutieren, wenn bei dir doch nichts ankommt .... aber auch das hab ich ja schon festgestellt.

Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Leben ohne Sünde unmöglich
von Merciful am 20.02.2016 10:58Ich benötige nun eine Pause, da ich viel zu tun habe.
Werde frühestens Montag wieder hier sein.
Möge der Herr Jesus Christus Frieden geben.
Frieden des Herzens und Frieden untereinander.
Merciful
Poola
Gelöschter Benutzer
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Gedanken zur Religion
von Burgen am 20.02.2016 10:44Ja, saschaw,
in der heutigen Zeit ist es wohl eher so, dass Religion eine Denominationszugehörigkeit bedeutet.
Zumindest in der christlichen Welt.
Deshalb, wohl wegen der Steuerabgabe, wird auf der Lohnsteuerkarte die Glaubensrichtung eingetragen.
Wir unterscheiden bei einem Christen daher zwischen Religion und Religiosität.
Das äussert sich dann z.B. darin, dass jemand sagt, ich bin der größte Pharisäer. Und von aussen betrachtet,
sieht es so aus, dass er was ganz anderes lebt, als wie er angibt zu leben und zu sagen.
Evtl. kann es sein, dass dieser Mensch noch nicht wiedergeboren ist und die Liebe Gottes noch nicht erfahren hat und
somit auch nicht leben kann an andere Menschen.
Dann würde es heißen, dass er christliche religiöse Phrasen drischt.
Gerade hörte ich:
Josua war im Glauben Gottes
Johannes war in der Liebe Gottes.
Über andere Religionen mag ich mich nicht äussern. Auch nicht zum Mittelalter, Kolonialzeit und heutigen Megaindustrien.
Meiner Auffassung nach, leben alle an Jesu Gebot der Liebe vorbei.
Gruß
Burgen
Re: Leben ohne Sünde unmöglich
von jesus4ever am 20.02.2016 10:41Liebe Cleo
Der Vater liess seinen Sohn ziehen. Auch als dieser immer mehr in die Sünde verfiel, das Erbe verprasste, da war er noch immer der vom Vater geliebte Sohn.
Wie es mit der Liebe vom Sohn gegenüber dem Vater stand, weiss ich nicht...dessen Hausregeln waren dem Sohn einfach zu einengend.
Mir schien bei diesem Gleichnis, dass der Vater Ausschau hielt...wie wenn er insgeheim hoffte,annahm, dass der Sohn zurückfindet. Dies geschah dann ja auch. Der Vater freute sich so sehr, dass er ein grosses Fest arrangierte. Den Sohn reute der Weggang er bat um Vergebung, erhielt sie und er lebte fortan einsichtig und bewusst nach Vaters Regeln. Sein Bruder wohl eher einfach so, also unbewusst.
Im überlieferten Sinn heisst das für mich also Gott liebt Sünder wie auch Gerechte. Gottes Liebe ist uneingeschränkt,ob jemand sündigt oder nicht. (Der Himmel freut sich aber auch über einen jeden Menschen der mit Sündigen aufhört)
Ist damit die Frage beantwortet? Lieben Gruss jesus4ever
Re: Leben ohne Sünde unmöglich
von Merciful am 20.02.2016 10:33Entweder: der Baum ist gut - dann sind auch seine Früchte gut.
Oder: der Baum ist schlecht - dann sind auch seine Früchte schlecht.
An den Früchten also erkennt man den Baum.
Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil er Gutes in sich hat,
und ein böser Mensch bringt Böses hervor, weil er Böses in sich hat.
(Evangelium nach Matthäus 12, 33+35; Einheitsübersetzung)
Wenn ich ein solches Wort Jesu zitiere, so möchte ich damit nicht eine bestimmte Theologie transportieren. Ich finde es nicht so schön, wenn dann Aussagen getroffen werden, wie:
Da hat sie Theologie in die Aussage Jesu bzw. in das Zitat der Aussage Jesu hineingelesen. Mir ging es schlicht darum, Jesus zur Thematik des Threads zu Wort kommen zu lassen. Was hat er zur Thematik des Threads zu sagen?
Dann lese ich, dass Jesus von guten Menschen spricht, die Gutes hervorbringen. Und von bösen Menschen spricht, die Böses hervorbringen. Die Frage, ob Jesus hier daran dachte, dass es Menschen gibt, die immer nur Gutes tun und nie Böses, stellt sich zwar auch mir. Ich möchte diese Frage aber nicht in der einen oder anderen Richtung beantworten.
Merciful
Re: Leben ohne Sünde unmöglich
von jesus4ever am 20.02.2016 10:17Lieber Pal
Du schreibst von einem (meinem) fleischlichen Leib.....fleischlich oder geistlich denken,reden,handeln spielt sich im Kopf ab also in den Gedanken. Dies hat mit dem Körper nichts zu tun. Ein Mensch der auf Erden nurmehr im Geist wandelt ist ja noch immer aus Fleisch und Blut. Wenn wir vor einer sagen wir kniffligen Situation stehen entscheidet es sich, ob wir auf die Stimme Gottes Geist hören oder die seines Widersachers. Wer dann fleischlich reagiert, handelt wider Gott. Darum sollen wir auf Erden aufhören fleischlich zu reagieren.So empfehlen es Jesus Jünger und Apostel schon in der Bibel.So hielten es darauf auch sie und etliche, die nicht nur Hörer sondern auch Umsetzer dieser gottgewollten Wandlung waren.Warum wohl?
Weil es Gott leichter hat, Menschen zu nurmehr Guten Werken führen, begleiten zu können, die seinem Widersacher keinen Raum mehr in sich geben.
Gruss jesus4ever
Zum Titel wäre noch zu bemerken....die Bibel sagt an vielen Stellen es ist möglich, man soll daran arbeiten. Und insbesondere Jesus, Paulus und Johannes weisen darauf hin, dass man erst dann nicht mehr in der Finsternis sondern im Licht ist, nicht mehr fleischlich sondern geistlich ist, den alten sündig handelnden Menschen ausgezogen...respektive den geheiligten Menschen angezogen hat..somit neu aus Gott geboren ist..... Die Bibel zeigt den Weg, Gott hilft sehr sehr gerne, wenn er darum gebeten wird und bewahrt vor Rückfällen. Somit ist erwiesen, dass die These......Leben -nach dem JA zu Jesus- unmöglich sei. Das können auch all jene bezeugen, die es an sich und Mitmenschen erkannt haben, mich einbezogen.
Re: Leben ohne Sünde unmöglich
von Cleopatra am 20.02.2016 10:09Lieber Jesus4ever,
hast du meinen Bibelvers gesehen...?
Und kennst du auch das Gleichnis vom verlorenen Sohn...?
Was meinst du, in dem Moment, als er vom Vater wegging- war er nicht mehr der Sohn...?
Als der Vater ihn wieder empfing, sah es für mich doch so aus.
Lg Cleo
PS: Bitte gehe auf das Gespräch ein und wiederhole nicht einfach nur Bibelverse, denn dann kommen wir nicht weiter.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder


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