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sandtigeress

56, Weiblich

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Beiträge: 468

Re: Wortkette 3 (biblisch)

von sandtigeress am 29.12.2015 21:02

Isaak 

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sandtigeress

56, Weiblich

  Engagiert

Beiträge: 468

Re: Wortkette (1) biblisch _Land, Stadt, Fluss

von sandtigeress am 29.12.2015 21:02

theben

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Pal

68, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Damit ich mich nicht überhebe!

von Pal am 29.12.2015 20:15

Hallo ihr Lieben!
Danke für eure Kommentare zum Thema.
Es wurde J.d.T. angeführt. Ich denke bei all seiner tiefen Erkenntnis, hat gerade er es mächtig mißverstanden, um dann noch weiter zu taufen anstatt damit aufzuhören... schließlich stellt er Jesus vom Gefängnis aus Fragen, die zeigen wie weit er von seiner anfänglichen Christus-Kenntnis wieder abgetrifftet war.


Nun, die Züchtigung von Paulus ist eine Möglichkeit aber sicher keine "Standard-Variante" - die dann so für alle irgendwie gültig wäre.
Normal ist es doch so, das man sich denkt: Ich habe verkehrte Gesinnungen in meinem Leben. Sie kommen zum Vorschein und dann bekehre ich mich davon, wie ein Petrus von seinem Hochmut. Danach erwarten wir dann einen völlig befreiten, neuen Menschen, der nie mehr in diese Kerbe schlägt.

Doch auch Petrus ist in späteren Jahren wieder genau durch diese Menschenfurcht in Sünde gefallen und Paulus mußte ihn deshalb tüchtig tadeln.

Obendrein ist es für mich so beachtenswert, das gerade das Göttliche - eben die enormen Offenbarungen - Paulus altes Naturell dermaßen zu einer Versuchung werden konnten. Das Göttliche war einfach zu fantastisch und beeindruckend. -
Das läßt mich sehr nachdenken.

Stellt euch vor, ihr würdet jetzt vom HERRN so richtig die full-power Gaben bekommen. Kranke heilen, Glauben der Berge versetzt und so weiter und so fort...
Dann könnten diese absolut herrlichen Dinge, wegen meinem Naturell, meiner Neigung, eine "Unverdaulichkeit" hervorrufen, und ich könnte mir einbilden: "Wow, was für ein toller Kerl bin ich!"
Und so geht es wohl auf jedem Gebiet, wo ein Mensch die echt göttlichen Dinge anvertraut bekommt. Da hebt man fast ab...

Und so mußte eine Zusatz-Handbremse bei Paulus ihre Wirkung zeitigen.
Ich frage mich oft: Hätte Erlösung nicht anders wirken müssen?
Sieht so ein Vorbild-Christ aus? -
Und doch ist es, wie es ist.
Es muß nicht bei uns allen derart laufen...
lG

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Wer, was und wie ist GOTT?

von solana am 29.12.2015 19:18

Kahate schrieb:

Gott hat absolut nicht gesagt: "Ich herrsche und du hast deinen Verstand auszuschalten".

Hallo Kahate
Das habe ich auch nicht behauptet, da hast du mich anscheinend falsch verstanden.

Es geht nicht um ein entweder - oder (Gott oder Verstand), sondern darum, das nur eines davon "an der Spitze" stehen kann, wie ich schrieb:

was in unserem Leben das alles Bestimmende sein soll

Diesem "Bestimmenden" wird alles andere untergeordnet.
Das heisst nicht, dass es nicht da sein darf oder "auszuschalten" ist. Nur, dass es eben nicht "die erste Geige" spielt. 

Ich beziehe mich hier bspw auf solche Bibelverse:

Mt 6,24 Niemand kann zwei Herren dienen:

2Kor 10,5 Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes, und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus.

Spr 3,5 Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand,

Phil 4,7 Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.

Es geht darum welches die letzte Instanz ist, von dem aus etwas beurteilt wird.

Entweder es ist Gott - dann "beugt" sich der Verstand, da wo er an seine Grenzen kommt und ordnet sich unter.
Oder die letzte Intanz ist der Verstand - und dann wird dem Verstand und seiner Logik das "Gottesbild" angepasst und untergeordnet .....

Vielleicht wird so klarer, was ich meine.
Gruss
Solana

 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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kahate

83, Männlich

  Neuling

Beiträge: 81

Re: Wer, was und wie ist GOTT?

von kahate am 29.12.2015 18:54

Hallo, liebe Leserinnen und Leser,

ich weiß nicht, ob ich hier in diesem Forum noch weiter schreiben soll, oder ob ich es besser bleiben lasse.
Mit keinem Wort und auch mit keinem Gedanken habe ich hier den christlichen Glauben oder auch die Bibel in ihrer Bedeutung als Glaubensgrundlage angezweifelt. Wer mir solches unterstellen will, der hat mich von Anfang an nicht verstanden.

Solana schrieb z. B.:

"Da muss man sich entscheiden, was in unserem Leben das alles Bestimmende sein soll - will ich Gott alles unterordnen (auch meinen Verstand) und ihn herrschen lassen. Oder will ich alles meiner Logik und meinem Verstand unterordnen und Gott zu "erfassen" versuchen, bin ich derjenige, der die Kontrolle hat und behält und nach meinem Wissen und Verstehen vorgibt, "was sein kann/darf und was nicht."

Dazu kann ich nur sagen:
Gott hat mir das Leben, die Seele und auch ein bisschen Verstand gegeben, damit ich über alles auch nachdenken kann. Gott hat absolut nicht gesagt: "Ich herrsche und du hast deinen Verstand auszuschalten".

Gott übergibt den Menschen Fähigkeiten (auch den Verstand) wie Talente, die der Mensch zu verwalten hat.
Es ist absolut unlogisch zu sagen: Wer über Gott nachdenkt und IHN zu ("erfassen"?) verstehen versucht, der will die Kontrolle behalten und selbst vorgeben, "was sein kann/darf und was nicht." Diese Ansicht ist von Grund auf falsch, denn wer Gott verstehen will, der hat IHN in seiner Allmacht und Größe längst anerkannt.

Ich gehe davon aus, dass von allen Leserinnen und Lesern doch so der/die Eine oder Andere sich gelegentlich mit einem Text der Bibel befasst, über dessen Bedeutung man durchaus verschiedener Meinung sein kann und worüber man sich zu einem besseren Verständnis auch unterhalten kann und mag.
Gedankenaustausch führt zu einem Vergleich von Ansichten und Erkenntnissen mit der Möglichkeit, sich in der Welt und auch im Glauben noch besser zurecht zu finden. Offener und ehrlicher Gedankenaustausch schützt auch vor der "Versteinerung" konservativer Ansichten. So sehe ich das...

Ich bin mir absolut sicher - GOTT IST !
Herzliche Grüße von kahate

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alles.durch...

62, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 967

Re: Oase (27) Tretet nun hin zum Thron der Gnade... Hebräer 4, 16

von alles.durch.ihn am 29.12.2015 17:46

oh, danke, Vater im Himmel.. <3

Danke auch fürs Berichten, liebe Solana!
Vielleicht kann ja parallel dazu nach dem Besitzer geforscht werden..
Würde mich interessieren, ob es der anfangs vermutete von "10km-weiter" ist..

Dir, allen Oasengeschwistern und stillen Lesern einen geruhsamen Abend!

Liebe Segenswünsche,
adi, die - an Cleo gerichtet  - noch das "Gammeln" genießen darf..  :-)  

..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3


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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Oase (27) Tretet nun hin zum Thron der Gnade... Hebräer 4, 16

von solana am 29.12.2015 17:18

Gerade habe ich erfahren, dass der Hund nun doch bei jemandem aus dem Dorf unterkommen konnte und ihm das Tierheim erspart geblieben ist! Schön! Ich freue mich!
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Damit ich mich nicht überhebe!

von Wintergruen am 29.12.2015 16:22

Liebe Cleo 

Hat er nicht die ganze Zeit schon Jesus als den Messias angekündigt? Ich finde keinen Hinweis, dass er erstmal demütig gemacht werden musste.

Johannes war demütig, denn  er kündigte den Messias mit voller Demut an .. siehe dazu Matth. 3,11
Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe auszuziehen

Johannes wusste, dass der nach ihm Kommende stärker war als er. Dabei hatte er den Herrn  noch nie gesehen. Aber er fühlte, über welch eine erhabene Person er hier weissagen durfte. Er wäre nicht einmal wert, dem Christus die Sandalen zu tragen oder auszuziehen.
Kann man sich eine größere Demut vorstellen ? Johannes ist uns hier ein großes Vorbild...Nicht einmal dieser untersten Tat fühlte er sich würdig, wenn es um den Herrn  ging..-

Für Timotheus war die Beschneidung an ihm  eine sehr schmerzhafte und demütigende Erprobung.. Apg 16.3
Paulus wollte ihn als Begleiter mitnehmen und ließ ihn mit Rücksicht auf die Juden, die in jenen Gegenden wohnten, beschneiden

Aus christlicher Sicht war das genau das Gegenteil des ausdrücklichen Befehls des Apostels an die Galater Siehe, ich, Paulus, sage euch, dass , wenn ihr beschnitten werdet, Christus euch nichts nützen wird.. Gal.5,2
Es war ein  Zeichen des Entgegenkommens von Paulus, um so viele wie möglich zu gewinnen.. für Tim. jedoch demütigend..
2.Tim .2,3..Leide mit mir als guter Soldat Christi Jesu.(Einheitsübersetzung
                  Nimm teil an den Leiden  als ein guter Streiter  Christi Jesu! (
Elberfelder)

In der Nachfolge Christi gehört es eben dazu, demütig zu werden sonst wird es keine Gnade geben  und zu Leiden.. Ob jemand davon verschont blieb ist mir momentan nicht bekannt.. aber es dient ja einem guten Zweck und je mehr man in der Nachfolge schreitet, wird man " Leiden"" und Trübsal  nicht schlimm empfinden.... man   verzweifelt nicht , im Gegenteil man gewinnt an Zuversicht und Vertrauen . Der Herr ist immer gegenwärtig ist und hilft.. Nicht geschieht ohne ihn . Wir sind nun mal Sünder und müssen gezüchtigt werden.. Auf welche Art und Weise , das weiß der Herr besser ... 

LG 

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Damit ich mich nicht überhebe!

von solana am 29.12.2015 12:20

Hallo Cleo und Pal
Mir ist gerade diese Bibelstelle durch den Kopf gegangen:

Gal 4, 1 Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, ist zwischen ihm und einem Knecht kein Unterschied, obwohl er Herr ist über alle Güter;
2 sondern er untersteht Vormündern und Pflegern bis zu der Zeit, die der Vater bestimmt hat.
3 So auch wir: Als wir unmündig waren, waren wir in der Knechtschaft der Mächte der Welt.
4 Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan,
5 damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste, damit wir die Kindschaft empfingen.
6 Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater!
7 So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind; wenn aber Kind, dann auch Erbe durch Gott.

Weil es sich für mich gerade ein wenig so anhört, als ob wir statt des "Zuchtmeisters Gesetze" jetzt durch den "Zuchtmeister Pfahl im Fleisch" geführt würden.
Ist das so? Eigentlich sagt dieser Abschnitt ja etwas anderes aus.....
Vielleicht kannst du in Anlehnung daran bzw in Abgrenzung gegen die Rolle des Zuchtmeisters genauer erklären, wie der "Pfahl" wirkt, Pal.
Damit das ein bisschen klarer wird.
Gruss
Solana

Noch dazu:
Gal 3, 24 So ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen auf Christus hin, damit wir durch den Glauben gerecht würden. 25 Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Zuchtmeister. 26 Denn ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus. 27 Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. 28 Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus. 29 Gehört ihr aber Christus an, so seid ihr ja Abrahams Kinder und nach der Verheißung Erben. 

So hat nun doch nicht ein Zuchtmeister den anderen abgelöst?

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.12.2015 12:44.

solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Oase (27) Tretet nun hin zum Thron der Gnade... Hebräer 4, 16

von solana am 29.12.2015 12:05

Jetzt ist er weg......
Mein Mann hat seinen Hals abgetastet und dort keine Verdickung gefunden wie bei unseren Hunden, die gechipt sind.
Der Hund tut mir leid. So ein liebes Tier. Hoffentlich wird sein Besitzer bald gefunden oder ein neues Zu Hause für ihn! 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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