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Re: Der selige Tunnelblick
von solana am 13.09.2015 15:02Jetzt wird's mir aber langsam doch zu verwirrend und ich schlage vor, dass wir die Themen ein bisschen "entwirren".
Also hier im Thread sachbezogen über das Thema "Tunnell-Situationen" und den Umgang damit bzw seelsorgerliche Hilfe für Menschen, die gerde so etwas durchmachen.
Wenn Bedarf besteht, über den grundsätzlichen Umgang mit Bibelstellen zu sprechen, dann bitte in einem eigenen Thread.
Was die "persönliche Zuspitzung" angeht, sollte die auch besser aus der sachlichen Diskussion rausgehalten werden.
Und ich frage mich, ob das wirklich nötig ist, das so weit als Gegensatz zu treiben, dass sich quasi die Alternative stellt: entweder wird Pal abgelehnt oder, wenn es User gibt, die ihn schätzen, dann ist Marjo "persona non grata"?
Hier im Forum ist doch Raum für eine Diskussion mit unterschiedlichen Sichtweisen. Und wer nun gar nicht miteinander kann, der muss ja nicht unbedingt auf Dinge eingehen, die ihm nicht gefallen, muss sie noch nicht einmal lesen und schon gar nicht muss er sich "Schuhe" anziehen, die ihm nicht passen ....
Da muss doch nicht die Alternative lauten: "Entweder er oder ich"?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Der selige Tunnelblick
von marjo am 13.09.2015 14:29Mit Ausnahme der Beiträge von mir, die Du ignorierst*. Und natürlich der vielen Beiträge die Abseits der aktuellen Situation im Laufe der Jahre hier verfasst wurden.
Diese Aussage kann man wohl nur als vorsätzliche Falschaussage betrachten. Diese Aussage suggeriert nämnlich, dass bisher niemand geschrieben hätte, was an Pals Verhalten "aufstößt". Bah. Jetzt wird es langsam wirklich unschön.
Ich bin nicht Cleo, aber da ich ignoriert werde, spielt das wohl keine Rolle. In diesem Nebensatz offenbarst Du den Kern des Problems. Es ist Dir klar, dass Deine Aussagen unbiblisch sind, sagst dies aber (bis auf diesen Nebensatz hier) in keinem Wort. Im Gegenteil zählst Du dutzende Bibelverse auf die jedoch überhaupt nichts mit Deinen Aussagen zu tun haben. StefanS hat genau diesen Punkt angesprochen:
Sage doch einfach in jedem Deiner Beiträge in denen Du Gottes Wort zu unrecht zitierst, dass Du gerade einer eigenen Phantasie folgst. Dann wird es niemand kritisieren. Jeder weiß dann genau, dass Du gar keine Bibelarbeit oder keine biblische Warhehit von Dir gibst.
Gruß,
M.
*Einwurf fürs Publikum, falls sich überhaupt noch jemand diesen Thread hier durchliest. Außerdem geht es gar nicht nur um dieses letzte Thema, was Pal leider auf ignoriert. Es geht um ein Verhalten, welches bereits seit Jahren andauert.
Re: Der selige Tunnelblick
von Pal am 13.09.2015 14:05Nun habe ich mir all meine Beiträge vom letzten Monat durchgelesen. Dabei habe ich mir direkt @Stefans und @Cleos "Brille" aufgesetzt. - Zumindest habe ich es versucht. - 
Was mir dabei auffiel ist, das niemand die von mir erwähnten Bibelstellen aufgreift. Es scheint so, diese Texte werden von euch gar nicht so wirklich "angefaßt" - oder wie geht ihr damit um?
Ohne euch nun mit der Bibel "ertränken" zu wollen, erwähne ich nur noch einmal die von mir zitierten Stellen:
1Ko 15:30-31/ 2Ko 4:8 -10 / 2Ko 4:11 / 1Ko 4:9-13/ Off.12:11 / Lk 14:33&26 / Joh.12:24 / Phil.1:21
Diese Bibelverse sind doch unser "täglich Brot", unser Nahrung.
Aber was macht ihr damit? Wie "kaut" ihr sie in eurem heutigen Leben? -
Oder darf man das nicht machen?
Könnt ihr sie auf euer heutiges Leben beziehen oder sind das irgenwie "osteuropäische Stellen"? Die gar nicht wirklich in unser moderens Luxusleben passen? -
Dann dachte ich über den Vorwurf nach, das ich Bibelstellen "zerpfücke/mißbrauche" etc. Ich las meine eigenen Texte noch einmal aufmerksam um diesen meinen Fehler zu realisieren.
Hier ein krasses Beispiel:
1Jo 2:15-17 habe ich wie folgt "verunstaltet":
Habt nicht lieb euer SELBST, noch was in dem Ego ist! Wenn jemand das Selbst/Eigene lieb hat, so ist die Liebe zum Vater nicht in ihm. Denn alles, was in dm Ego ist, die Fleischeslust, die Augenlust und das hoffärtige Leben, kommt nicht vom Vater her, sondern von dem Selbst, und das Ego vergeht mit seiner Lust!
Speziell an die liebe Cleo:
Selbstverständlich gibt die Bibel dies nicht so her, wie ich es "verdrehte"! Aber könnte es womöglich trotzdem sehr passend sein? -
Oder umgekehrt:
Sagt mir, was hier so böse, falsch, negativ schlecht, verlogen ist, das es euch dermaßen aufstößt, das ihr meine Person deshalb unbedingt angreifen müßt? Darf ich meinen Gedanken diesbezüglich nicht äußern?
Bin ich nicht empfindsam genug, um die armen Neubekehrten mit dem "Gott des Kreuzes" abzuschrecken?
Ist der "das gekreuzigt sein mit Christus, der Tod und die Vernichtung des alten Wesens" nicht biblisch?
Hätte ein "kreuzloses Evangelium" (damit meine ich nicht nur das Kreuz von Golgatha, sondern auch das "Kreuz" der Christen.) dann überhaupt etwas mit Jesus Christus zu tun? -
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Der selige Tunnelblick
von marjo am 13.09.2015 14:02Hallo Pal,
Exakt erkannt. Die biblischen Themen sind nämlich formal völlig unstrittig und zwar immer. Das Problem liegt nicht in der Bibel und in den Themen die dort behandelt werden. Biblische Themen sind immer von Relevanz für unser Leben und... sie sind dort niemals einseitig dargestellt. Das Problem ist die Einseitigkeit. Das schreibe ich nicht für Dich, da Du mich ja ignorierst, sondern ich schreibe es für die, die mich noch nicht ignorieren. Du solltest Dir allerdings den Gefallen tun und meine Beiträge genau durchlesen. Sie sind es wert.
Du hattest bereits einen Befund der das Ende Deines Lebens bedeutet? Ich hatte es. Daher kann ich sowohl aus der Perspektive des Gotteskinds und aus der eines potentiellen Todeskandidaten schöpfen. Das Gotteskind sitzt nicht zwangsläufig in einem schrecklichen Tunnel. Dort sitzt es nur, wenn das Vertrauen auf Gott schwach ist. Wer also in seinem Vertrauen schach ist, sieht das Tal des Todes sehr klar vor Augen. Niemand muss diesem Gotteskind von einem solchen Tal berichten... es ist ja mitten drin. Solche Gotteskindes brauchen den Ausweg.. den Einseitigkeit nicht liefert.
Nein. Eine einseitige Sicht auf die Bibel und damit das lebendige Wort Gottes wird niemals hilfreich sein. Im Gegenteil. Je schlimmer es wird, und es wird für uns Christen noch sehr schlimm, je wichtiger ist es den Überblick und das Vertrauen zu behalten.
Bei dieser Aussage könnte man sich allgemein auf dem Arm genomen fühlen. Im Gegensatz zu Dir wurden Dir von allen sich daran beteiligten Usern unzählige Auswege anhand biblischer Beispiele aufgezeigt. Nicht erst in den letzten Tagen und Wochen. In den letzten Jahren. Alle Versuche Dich von Deiner Einseitigkeit und Deiner Sinnentfremdung biblischer Inhalte abzubringen scheiterten nicht daran, dass es sie nicht gegeben hätte.
Und ja, Deine persönliche Perspektive ist so schlimm das sie verworfen werden musste, zum Deinem Wohle und zum Wohle aller, die hier mitlesen.
Verkrieche Dich nicht in Deine Opferrolle. Du bist nicht das Opfer. Du bist der Auslöser.
Gruß, M.
persona non grata
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Heute
von Rapp am 13.09.2015 13:53Hallo Hans,
deinen Beitrag habe ich überhaupt nicht fehl am Platz empfunden, nein. Wir erleben doch alle das Auf und Ab im Alltag. Übrigens ist dein Beitrag nicht entschwunden. Es ist nur so, dass hier eine neue Seite aufgeschlagen wurde... also, zurückblättern und dein Beitrag ist immer noch da. Hätte ihn jemand gelöscht, hätte ich rebelliert!!
Also, ich freue mich auf den Austausch mit dir.
Willy
unten rechts am Rand kannst du die Seiten auswählen, wenn du zurückblättern willst.
Re: Der selige Tunnelblick
von Pal am 13.09.2015 13:22Ja, liebe Solana, ich denke ich verstehe dich!
Bei Dir liegt dann die Betonung auf der Übergabe aller eigenen Beurteilungsmaßstäbe, das man auch dann, wenn man nichts mehr für sinnvoll hält, alles in die Hand eines liebenden Vaters übergeben kann, der gewiß keinen Fehler "zuläßt".Das ist eine wunderbare Perspektive!
Für mich ist die Sichtweise so, das ich den eigentlichen "Sinn" meiner Leiden (speziell als Christ) darin sehe, um von etwas erlöst zu werden, was ohne diese "Hitze" einfach nicht aus meinem Leben ausgeschieden wird. (Im Bild wie das Gold im Ofen von den Schlacken getrennt/befreit wird...)
Mein Paradebeispiel ist dann immer wieder der vollkommene Hiob, der nach dem Glutofen des Elends sich selbst in einem ganz anderen Licht sah und tiefe Buße empfand. - Darum geht es mir. Da erkenne ich den Sinn.
In anderen Worten hege ich die Vermutung, das im "Ofen der Leiden" aus einem "fleischlichen Christ" ein "Mann nach dem Herzen Gottes" wird. Ein Abbild Jesu Christi! - Und das ist doch mE wohl das höchste Ziel. Oder nicht? -
Röm 8:29 Denn welche er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbilde seines Sohnes gleichgestaltet zu werden
Weshalb das folgende unbedingt hinzukommt:
1Pe 1:6 worin ihr frohlocket, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es nötig ist, betrübt seid durch mancherlei Versuchungen; 1Pe 1:7 auf daß die Bewährung eures Glaubens, viel köstlicher als die des Goldes, das vergeht, aber durch Feuer erprobt wird, erfunden werde...
Re: Heute
von HansHolz am 13.09.2015 13:22Ich danke Dir , Willy, für die prompte Antwort. So kann man natürlich auch
die eigene Lebensformel zusammen (David usw).
Es war fürwahr nicht mein Anliegen, subjektiven Mehltau auszubreiten !
Hab halt ohne Schere im Kopf aufgeschrieben, was mir Herz & Seele
eingaben, sozusagen.
Passte der Tenor nicht in den grossen Rahmen der Community ? Und
hängt es damit zusammen, dass mein Beitrag im Forum inzwischen
nicht mehr auftaucht ?
Mit allseits guten Wünschen.
Hans
Re: Der selige Tunnelblick
von solana am 13.09.2015 12:37Ich versuche das Gute zu betonen, welches auch der finsterste Tunnel enthält. Doch wo und was ist dann "das Gute"? - Es ist Gott selbst, der für seine Geliebten das Aller-aller-beste manchmal mit den härtesten, schrecklichsten Mitteln erreicht.
Danke für die Erklärung, Pal - jetzt verstehe ich besser, was du mit "selig" meinst.
Das ist ein wichtiges Thema, mit dem wir alle irgendwann mehr oder weniger stark konfrontiert werden. Besonders wichtig auch, wenn jemand seelsorgerlich tätig ist und damit konfrontiert wird, dass Menschen an den Punkt kommen, wo sie meinen, an der Schwere des Unerträglichen zu erbrechen und an Gott zu zweifeln beginnen.
Da ist es gut, wenn man das nachempfinden kann ....
Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich nur sagen, dass am "Tiefpunkt des Tunnels" die Frage nach dem "Guten" schon eher erschwerend als hilfreich war (für mich wenigstens).
Denn etwas "Gutes" konnte ich da einfach nicht sehen, nicht auf dem Tiefpunkt. Wenigstens nichts Gutes, das nicht auch mit weniger "drastischen" Massnahmen hätte erreicht werden können (meiner Einschätzung nach).
Und so blieb bei allen Versuchen einer "positiven Sichtweise" doch immer die Frage nach dem "Sinn" - warum ausgerechnet so und warum ausgerechnet ich .....
Das, was ich dadurch am meisten gelernt habe, ist, die "Frage nach dem Sinn" abzugeben.
Nicht darauf zu beharren, unbedingt etwas "Positives" darin erkennen zu müssen, um es als "sinnvoll" akzeptieren zu können und "ja" dazu sagen zu können. Sondern im Vertrauen auf Gott weiter zu gehen als meine "Einschätzung" der Situation es mit trägt.
Erst so - ohne den Anspruch, eine "befriedigende" sinnvolle Erklärung zu bekommen, warum ausgerechnet so (schwer) und nicht anders - finde ich wirklich Frieden in so einer Situation.
Ich wess nicht, ob du das nachvollziehen kannst.
Dabei musste ich dann schon öfter an den Sündenfall denken. Daran, dass "der Mensch" ja quasi sich von Gott erzwungen hat, die Fähigkeit zu beurteilen, was gut und was böse/schlecht ist.
Und dass es gerade diese Beurteilung ist, die einen in einer Notsituation erst richtig leiden lässt (ausser körperlichem Schmerz natürlich). Der Vergleich der tatsächlichen Situation mit unseren Wünschen und Erwartungen. Wenn dieser Vergleich so ausfällt, dass wir nichts "Gutes" mehr darin erkennen können, dann rebelliert in uns alles dagegen. So lange, bis wir dieses "geraubte Beurteilen-Können" wieder Gott unterstellen in einem Vertrauen, das darauf verzichtet, alles "unter Kontrolle" zu haben.
Verstehst du, was ich meine?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Heute
von Rapp am 13.09.2015 12:13Zuerst mal herzlich wilkommen, Hans, und danke für deine Zeilen.
Ja, heute früh erwachte ich mit dem Gedanken an David. Allen Unkenrufen zum Trotz tanzte der König vor der Bundeslade, dem höchsten Heiligtum Israels, her. Er legte seine Gewänder ab, zeigte sich als einer der Niedrigen im Volk und freute sich schlicht an seinem Gott.
Klar, das gefiel nicht jedem. Trotzdem blieb David dabei seinem Gott die Ehre zu geben. Mit diesen Gedanken schrieb ich diesen Text, der einfach zum Ausdruck bringt, wie es heute in mir aussieht: überfließende Freude die nicht von Umständen abhängt. Jesus hat sie uns verheißen und ich nehme dieses Geschenk dankbar an.
Willy


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