Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 4718 | 4719 | 4720 | 4721 | 4722 ... 6877 | » | Letzte
Die Suche lieferte 68768 Ergebnisse:
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (18) " um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind."
von Poola am 03.05.2015 09:35DER PSALTER (Ps 108)
Lob Gottes und Zuversicht in Kriegsnot
Psalm,108
1Ein Psalmlied Davids.
2Gott, mein Herz ist bereit,
ich will singen und spielen. Wach auf, meine Seele!
3Wach auf, Psalter und Harfe!
Ich will das Morgenrot wecken.
4Ich will dir danken, HERR, unter den Völkern,
ich will dir lobsingen unter den Leuten.
5Denn deine Gnade reicht, so weit der Himmel ist,
und deine Treue, so weit die Wolken gehen.
6Erhebe dich, Gott, über den Himmel
und deine Herrlichkeit über alle Lande!
7Lass deine Freunde errettet werden,
dazu hilf mit deiner Rechten und erhöre uns!
8Gott hat in seinem Heiligtum geredet:
Ich will frohlocken;
ich will Sichem verteilen
und das Tal Sukkot ausmessen.
9Gilead ist mein, Manasse ist auch mein, /
und Ephraim ist der Schutz meines Haupts,
Juda ist mein Zepter.
10Moab ist mein Waschbecken, /
ich will meinen Schuh auf Edom werfen,
über die Philister will ich jauchzen.
11Wer wird mich führen in die feste Stadt?
Wer wird mich nach Edom leiten?
12Wirst du es nicht tun, Gott, der du uns verstoßen hast,
und ziehst nicht aus, Gott, mit unserm Heer?
13Schaff uns Beistand vor dem Feind;
denn Menschenhilfe ist nichts nütze.
14Mit Gott wollen wir Taten tun.
Er wird unsre Feinde niedertreten.
Re: Warum ausgerechnet wir?
von Beroeer am 03.05.2015 09:18Ich kann das Paradox nicht so richtig erkennen.
Dieser Text unterstreicht wie groß Jesu Bereitschaft war, sich dem Vater unterzuordnen.
Ein Ausdruck seiner Demut
Jesus war nicht willenlos, wie man das an diesem interessanten Beispiel sieht.
Am Abend seiner Verhaftung:
Lukas 22:42 und sprach: Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!
Luther 1984
Hier betont Jesus, dass das, was bald über ihn kommen würde, keine -leider immer mal wieder vorkommende-
sinnlose Hinrichtung eines Unschuldigen sein würde.
Als Sohn Gottes hätte er das verhindern können. Doch das wollte er nicht, das sollte alles seinen Gang gehen,
damit sich die Schriften erfüllen konnten, so wie der Vater das will.
Beide Szenen unterscheiden sich vielleicht doch nicht so stark?
In jedem Fall spielt der freie Wille eine wichtige Rolle dabei, ob wir von dem was Gott bewirken kann etwas haben.
LG
Beroeer
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von chestnut am 02.05.2015 21:55Ich will dich mit meinen Augen leiten.
Psalm 32,8
Liebe Hauskreisteilnehmer
Leiten kann man auf ganz verschiedene Art und Weise, denken wir nur mal an einen Chef.
Gott sagt, er will uns mit seinen Augen leiten.
Was das für uns bedeuten kann, möchten wir morgen im Hauskreis miteinander austauschen.
Sonntag, 3. Mai, im Hauskreis-miteinander Raum, 20.30
Ich bin gespannt auf den Austausch mit euch
Liebe Grüsse
Chestnut
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (18) " um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind."
von Rapp am 02.05.2015 18:13Vertrauen und Geduld sind doch siamesische Zwillinge, untrennbar miteinander verbunden! Beide brauchen Zeit um wachsen und reifen zu können. Es ist da wie mit einem jungen Pflänzchen: das darf ich nicht einfach im Gewächshaus lassen. Es muss raus, Wind und Wetter tun das ihre, damit sich die Wurzeln festigen und die Pflanze erstarken kann. Nur so wird sie auch mal ne Trockenzeit überleben...
Mit Geduld und Vertrauen geht das nicht anders. Habe ich mal einen Sturm überlebt, wird mir der Wind ganz sympatisch sein... Glaubensleben ohne Sturm, das wäre wohl ne ganz fade Sache.
Ich war ein kleiner Bengel, ging noch nicht zur Schule. Da ich vieles, nur nicht pflegeleicht war, brachte Mami mich manchmal für einige Wochen zu ihren Eltern an den Genfer See. Ich hatte zuerst Angst vor den Wellen. Der See konnte anfänglich noch so ruhig sein: da brachte mich keiner rein! Mit der Zeit aber wurden meine kleinen Ausflüge immer gewagter und so saß ich eines Tages auf dem Landungssteg mitten in einem Sturm und vergnügte mich an den Wogen, die bedrohlich nahe kamen. Großvater seilte sich an um mich dort wegzuholen... Ich hatte ein grenzenloses Vertrauen: wenns gefährlich wird holt mich Opa bestimmt heim. Woher das kam? Es war ja nicht das erste mal, dass Opa mir aus der Klemme half. Mit jedem Mal wurde ich sicherer: auf Opa konnte ich mich immer verlassen.
Opa hat mich gelehrt, dass es Menschen gibt auf die ich mich wirklich verlassen kann, ohne, dass ich dann verlassen da stehe.
Das half mir später im Leben auch Gott zu vertrauen... sicher, anfänglich seeeehr zaghaft. Ich musste ja erst mal ausprobieren ob er da mitmacht. Mit der Zeit aber wagte ich schon ganz kühn Gottes Zusagen anzunehmen und zu handeln, auch wenn alle Anzeichen auf Sturm standen. Ich erlebte immer deutlicher, dass ich mich auf ihn stützen darf. Das kommt aber niemals von heute auf morgen: es muss reifen und wachsen und da ist bestimmt Geduld gefragt.
Willy
Re: Praktische Konsequenzen der "Auserwählungsfrage"
von Pal am 02.05.2015 16:12So habe ich es mir vorgestellt! -
FRAUEN- Logik!
Re: Praktische Konsequenzen der "Auserwählungsfrage"
von solana am 02.05.2015 15:52Natürlich kann ich auch ohne die Lösung leben...
Was ich eigentlich damit sagen wollte, ist, dass "Vertrauen, da wo Wissen nicht wirklich möglich zu sein scheint" nicht die "zweitbeste Lösung" ist, mit der man sich notgedrungen zufrieden gibt.
Sondern dass Vertrauen immer das Unübertroffene ist.
Wissen und Erkenntnis sind schön und wertvoll - da wo sie uns geschenkt werden. Aber da, wo sich manches einfach nicht vollends auflösen lässt, freue ich mich auf "später einmal" und halte für jetzt am Vertrauen fest, ohne mich darüber zu grämen, dass ich jetzt vertrauen muss ohne mich auf mein Wissen und Verstehen verlassen zu können.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Warum ausgerechnet wir?
von Pal am 02.05.2015 15:37huhu, Cleo!
Pal schrieb:Warum wurde ausgerechnet ich dermaßen geliebt, das Jesus mich rettete? - und # Kann es grundlos sein? - Das wäre nicht gerecht, denen gegenüber, die verloren gehen!
Nun und wo ist da deine Antwort? -
Ich möchte die paradoxe Problematik anhand von zwei Aussagen Jesu betrachten:
ER sagt über sich selbst:
Dann kommt es kurz vor der Kreuzigung zu der Aussage:
Hier wird Jesus selbstständige, freiwillige "Macht" beschrieben.
Dabei hat er doch ansonsten nichts, was er aus sich selbst heraus täte!
Diese beiden Teilstücke eines Mosaiks. Nämlich des Menschen Eigenverantwortung und Gottes Wirkungsweise fügen sich nahtlos ineinander.
Und doch scheinen sie ein Paradox, weil immer das eine das andere ausschließt...
Re: Praktische Konsequenzen der "Auserwählungsfrage"
von Pal am 02.05.2015 14:40Natürlich kann ich auch ohne die Lösung leben...
Da besteht kein Zweifel, denn das tue ich ja schon einige Jährlein. -
Re: Praktische Konsequenzen der "Auserwählungsfrage"
von solana am 02.05.2015 13:52Ja, und den werden wir bestimmt irgendwann einmal erfahren ....
.
Dass wir es jetzt noch nicht wissen (können?) hat auch eine praktische Konsequenz: Wir müssen Gott vertrauen und nicht unserem Wissen und Verstehen.
Vielleicht ist ja gerade das seine Absicht darin, dass er uns nicht alles offenbart?
Wie ich gerade in der Oase zum "Vertrauen" schrieb:
Ich kann damit leben, nicht alles zu wissen und zu verstehen.
Und lerne darin immer noch dazu .....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten

