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Re: Oase (18) " um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind."
von Poola am 01.05.2015 11:40DIE SPRÜCHE SALOMOS (SPRICHWÖRTER) (Spr 4,20-27)
20Mein Sohn, merke auf meine Rede und neige dein Ohr zu meinen Worten.
21Lass sie dir nicht aus den Augen kommen; behalte sie in deinem Herzen,
22denn sie sind das Leben denen, die sie finden, und heilsam ihrem ganzen Leibe.
23Behüte dein Herz mit allem Fleiß, denn daraus quillt das Leben.
24Tu von dir die Falschheit des Mundes und sei kein Lästermaul.
25Lass deine Augen stracks vor sich sehen und deinen Blick geradeaus gerichtet sein.
26Lass deinen Fuß auf ebener Bahn gehen, und alle deine Wege seien gewiss.
27Weiche weder zur Rechten noch zur Linken; wende deinen Fuß vom Bösen.
Re: Warum ausgerechnet wir?
von Pal am 01.05.2015 11:23Ja, liebe Solana, selbstverständlich sind wir um der LIEBE willen geschaffen.
Die Liebe Gottes sucht einen Resonanzkörper, mit dem sie sich selbst vervielfältigen kann. Um noch mehr LIEBE/Freude,Friede,Jesugleichheit zu verbreiten.
Gottes absoluter Wunsch wäre gewesen:
Hes 18:23 Meinest du, daß ich Gefallen habe am Tode des Gottlosen, spricht der HERR, und nicht vielmehr, daß er sich bekehre von seinem Wesen und lebe?
Das ist nicht sein absoluer Wille, wohl aber SEINE eigentliche Absicht.
Denn sein absoulter Wille wird das sein, was schlußendlich geschieht und sehr tragisch aussieht:
Re: Warum ausgerechnet wir?
von solana am 01.05.2015 10:16Ja, die Frage nach dem "warum" ist eine sehr schwierige Frage und ich denke eigentlich nicht, dass wir sie wirklich beantworten können.
Und ich weiss auch nicht, ob es einfacher wird, wenn man aus dem "warum" ein "wozu" macht, also Grund in einem bestimmten Zweck sucht, den wir erfüllen sollten.
Das kommt mir ziemlich menschlich gedacht vor.
Wenn man so nach einer Antwort sucht, ist die Frage, die noch vorher kommt: "Warum hat Gott überhaupt die Menschen geschaffen, ja warum hat er überhaupt irgendetwas geschaffen?"
In der Schöpfungsgeschichte steht:
1. Mose 1, 26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. 27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. 28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht. 29 Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.
...
2, 15 Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.
Aber ist das wirklich die Antwort auf die Frage nach dem "warum" - weil Gott einen Gärtner brauchte und jemanden, der die Tiere der Schöpfung beherrscht?
Ich denke, das "warum" liegt in Gott selbst.
Er hat den Menschen als ein "Gegenüber" geschaffen, um von ihm erkannt und geliebt zu werden.
Und die Aufgabe, die Gott dem Menschen zuweist, ist nicht etwas, das Gott allein nicht bewerkstelligen könnte.
Er "ehrt" vielmehr den Menschen damit, zeichnet ihn aus dadurch, dass er mit Gott "zusammenarbeiten" darf in seiner Schöpfung.
Und so verstehe ich auch die Erwählung:
Gott weiss ja schon vorher, ob wir dazu bereit sein werden, uns in diese "Liebesgemeinschaft" mit ihm hinein nehmen zu lassen, in die er uns ruft.
Und das "Mitarbeiten-dürfen" ist eine Auszeichnung für uns, keine "lästige Pflichterfüllung", die wir nun mal tun müssen, weil es ohne uns nicht geht.
Wenn wir "in diesen guten Werken wandeln, die Gott für uns vorbereitet hat" (Eph 2, 10), dann verwirklichen wir diese Gemeinschaft mit ihm in unserem Leben, lassen uns von ihm mit allem ausstatten, was dazu nötig ist und lassen uns vertrauensvoll darauf ein, dass das das Richtige für uns ist. Und erfahren im Tun Gottes Mitwirken und seinen Segen.
Was für eine wunderbare Auszeichnung!
Und auch im Scheitern erfahren wir seine Liebe und Hilfe.
Vor allem dann, wenn wir uns selbst nicht so wichtig nehmen und auf ihn sehen
.
So weit mal meine Gedanken dazu.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
sylvaki
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (18) " um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind."
von sylvaki am 01.05.2015 09:39
Losung und Lehrtext für Freitag, den 1. Mai 2015
„Mir hast du Arbeit gemacht mit deinen Sünden
und hast mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten.
Ich, ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen
und gedenke deiner Sünden nicht."
(Jesaja 43,24-25)
„Auch euch, die ihr einst fremd
und feindlich gesinnt wart in bösen Werken,
hat Christus versöhnt
durch den Tod seines sterblichen Leibes.
(Kolosser 1,21-22)
© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de
Re: Warum ausgerechnet wir?
von Pal am 01.05.2015 08:35Ja guten Morgen, liebe Cleo!
Aber deine Ausführung, von dem, das wir hier auf Erden sind um im Idealfall folgendes zu tun:
aber es dennoch, hier und da, mächtig verpatzen können:
Nur gehört dies nicht wirklich zu meiner Frage. Oder?
Re: Warum ausgerechnet wir?
von Beroeer am 01.05.2015 08:23Lieber Pal,
aus meiner Sicht würde ich die ersten zwei Fragen schon auch mit einem vorsichtigen ja beantworten.
Es hängt alles zusammen, mit unterschiedlicher Gewichtung.
Eindeutig davor steht dies - und ohne diese Tatsache wäre das was von uns kommt überhaupt nicht möglich:
19 Wir lieben5, weil er uns zuerst geliebt hat.
Elberfelder 1.johannes 4:19
Johannes nennt auch vielleicht den „Vorzug", den man nennen könnte – manche reagieren auf Gottes Liebe, manche (noch) nicht.
Dieses reagieren geschieht dann so, wie Jesus sich das wünschte:
37 Er aber sprach zu ihm: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand."
Elberfelder Matth22:37
Da ist unser ganzes sein beteiligt, der Mensch regiert auf Gottes Liebe – nicht nur die Gedanken und Gefühle. Das schlägt sich nieder auch auf das was wir tun, unsere Werke, wie bei Abraham, auf den sich Jakobus hier bezieht:
22 Du siehst, dass der Glaube mit seinen Werken zusammenwirkte und der Glaube aus den Werken vollendet wurde.
Jakobus 2:22 Elberfelder
Wenn man so will ist dann auch ein kleines Stück Verdienst unsererseits dabei.
Dann kommt wieder Gottes Liebe ins Spiel:
16 Denn so10 hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen11 Sohn gab, damit jeder,
der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Johannes 3:16 Elberfelder
Nochmall:
Es spieltl da alles eine gewisse Rolle, mit unterschiedlicher Gewichtung und eines steht ganz groß „darüber":
Er hat uns zuerst geliebt. Sonst ginge gar nichts.
Lg
Beroeer
Re: Warum ausgerechnet wir?
von Cleopatra am 01.05.2015 08:14Guten morgen,
so in etwa beschäftige ich mich auch gerade mit dem Thema.
Gestern noch habe ich gelesen, dass ich nicht einfach so geboren und errettet worden bin.
Wir sind ja "auserwählt".
Und ginge es nur darum, dass wir errettet sind, dann würden wir ja nach der Errettung sterben, weil "Ziel erfüllt" oder..?
Aber irgendwie bin ich zB immernoch hier 
Es ging beim Lesen und später nachdenken auf jeden Fall um mehr. Um das Werkzeug, um den Dienst (nicht negativ gemeint).
Wir sind nicht nur erschaffen, wir sin außerdem mit Fähigkeiten und Co ausgestattet. Das hat ja einen Grund.
Es soll schließlich noch mehr Menschen geben, die errettet werden und denen auch geholfen wird.
Ein Christ lebt nicht für sich, sondern für andere. Er nimmt nicht nur, er gibt sehr viel.
Das habe ich gelernt gestern- ich lebe, um zu dienen. Vor allem Gott mit dem, was er mir gibt und aufträgt (gestern im Chat war es auch Thema, es muss nicht immer was großes sein wie Mission, Pastor und Co), und anderen Menschen.
Wenn Gott eines Tages zu mich fragt: "Cleo, wieso hast du dem und dem nicht geholfen, ich habe alles vorbereitet" oder "Cleo, wieso hast du nicht gedient?" dann gilt bei ihm denke ich nicht das "modische" "ich musste einfach mal an mich denken" oder "ich brauchte mal ne Pause", denn das kann Gott ja am Besten einschätzen. Er trägt uns schließlich auch nichts auf, was uns zu viel oder zu schwer wäre, sondern nur abgepasstes.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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