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libertyinjoy
Gelöschter Benutzer
Re: Chat-Anmeldung
von libertyinjoy am 09.04.2026 17:43Bis jetzt noch nicht geklappt.
Wird schon. Kein Problem 🌺💛
libertyinjoy
Gelöschter Benutzer
Re: Impulse
von libertyinjoy am 09.04.2026 16:20Amén💖🌸
Mit Gott sprechen ist etwas heiliges und intimes.
Oftmals der Öffentlichkeit preisgegeben, was nicht immer I.O. ist ...
Halten wir unsere persönliche Beziehung heilig zu IHM.
Alles Liebe 🌸 Euch allen und einen frohen Tag 💖🩷🌸
Re: Impulse
von nusskeks am 09.04.2026 13:58Sollen wir nicht viel und ständig beten?
Prediger 5,1:"Bewahre deinen Fuß, wenn du zum Hause Gottes gehst, und komm, dass du hörst. Das ist besser, als wenn die Toren Opfer bringen; denn sie wissen nichts als Böses zu tun. Sei nicht schnell mit deinem Munde und lass dein Herz nicht eilen, etwas zu reden vor Gott; denn Gott ist im Himmel und du auf Erden; darum lass deiner Worte wenig sein."
Prediger 5 steht nicht gegen ein beständiges Leben vor Gott. Der Abschnitt warnt vor etwas anderem: vor unbedachtem, leichtfertigem, religiös geschwätzigem Reden vor Gott. Der Zusammenhang ist wichtig. In Prediger 5,1–6 geht es um den Weg zum Haus Gottes, um Opfer, um das Hören, um unüberlegte Worte und um vorschnelle Gelübde. Der Punkt ist also nicht: „Rede nur selten mit Gott." Der Punkt ist: „Wenn du vor Gott trittst, vergiss nicht, wer Gott ist und wer du bist."
Das merkt man besonders an der Aussage, man solle mehr bereit sein zu hören als Opfer der Toren darzubringen, und dann: „Sei nicht schnell mit deinem Munde." Das ist keine Verurteilung inniger Zwiesprache, sondern eine Mahnung gegen oberflächliche Frömmigkeit. Menschen können sehr viel von Gott reden und sehr wenig wirklich vor ihm leben. Sie können Worte machen, ohne Ehrfurcht, ohne Wahrheit, ohne inneres Hören. Genau davor warnt Prediger.
Wenn unser Reden mit Gott aus Vertrauen, Dank, Abhängigkeit und echter Gemeinschaft kommt, dann ist das nicht das Gegenteil von Prediger 5, sondern kann gerade in seinem Sinn geschehen. Denn Prediger 5 verbietet nicht Nähe, sondern Gedankenlosigkeit. Es verbietet nicht Gebet, sondern fromme Wortfülle ohne Herz und ohne Ehrfurcht.
Man könnte es so sagen: Die Bibel kritisiert nicht das häufige Reden mit Gott, sondern das leere Reden vor Gott. Das passt auch zu anderen biblischen Aussagen. Die Psalmen sind voller beständiger Anrede Gottes. David redet immer wieder spontan mit dem Herrn. Im Neuen Testament heißt es, man solle „ohne Unterlass beten". Das kann kaum bedeuten, dass man möglichst wenig mit Gott reden soll. Es bedeutet vielmehr: ein Leben in dauernder Ausrichtung auf Gott.
Worauf Prediger 5 aufmerksam machen will, ist: Auch ein reiches Gebetsleben braucht nicht nur Reden, sondern auch Hören. Nicht nur Bitten, sondern auch Stillwerden. Nicht nur spontane Worte, sondern auch ehrfürchtiges Verweilen vor Gott. Nicht nur „Herr, ich sage dir etwas", sondern auch: „Herr, lehre mich. Herr, prüfe mich. Herr, ich will hören."
Wenn du dich fragst, woran man merkt, ob das eigene Gebetsleben gesund ist, dann wären wohl solche Fragen hilfreich: Rede ich mit Gott nur aus Gewohnheit oder wirklich zu ihm? Werden meine Worte achtlos, mechanisch oder fromm-routiniert? Höre ich auch auf sein Wort? Bin ich ehrlich vor ihm? Will ich ihn wirklich suchen oder nur meine Gedanken loswerden? Führt mein Reden mit Gott auch zu Gehorsam?
Wenn das Herz sagt: „Herr, ich will mit dir leben, ich will dir danken, ich will dich in allem suchen", dann ist das kein Missstand, sondern etwas Schönes. Prediger 5 ruft dich dann nicht weg von der Zwiesprache, sondern hinein in eine tiefere Ehrfurcht innerhalb dieser Zwiesprache.
Du darfst viel mit Gott reden. Aber du sollst nie vergessen, dass du mit Gott redest. Gerade beides zusammen macht ein reifes Gebetsleben aus: kindliche Nähe und heilige Ehrfurcht.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Woher kommt wahrer Friede?
von nusskeks am 09.04.2026 12:23Da der Glaube aus der Predigt kommt, alles Sein aus dem Wort Gottes entsteht und Jesus selbst das Wort Gottes ist, würde ich dezent anmerken, dass unser Bekenntnis zu Jesus schon noch wichtig ist. Den Auftrag, den Jesus uns für die Welt gab, völlig ohne Worte ausführen zu wollen, halte ich für wenig praktikabel.
Das fängt schon bei Kolosser 3,12-14 die uns klar machen, dass Paulus nicht ohne Worte in der Stadt gelebt hat und rein durch sein Verhalten das Evangelium hatte predigen wollen.
Auch sonst legt Gott in der Schrift ausgesprochen viel Wert auf das Wort und wie sich Jesusnachfolger danach in ihrem Tun richten. Natürlich sollte unser Bekenntnis zu unserem Tun und zu unseren Worten passen. Weder sollte die Jesusnachfolge nur durch Worte noch nur durch Taten bezeugt werden. Das ist dieses Pferd, von dessen beide Seiten man herunterfallen kann.
gruß
nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
libertyinjoy
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Re: Woher kommt wahrer Friede?
von libertyinjoy am 09.04.2026 11:54Cleo, Nur IHM gehört die Ehre 👑👑👑
Alles Liebe und Freude
libertyinjoy
Gelöschter Benutzer
Re: Woher kommt wahrer Friede?
von libertyinjoy am 09.04.2026 11:49Cleo, Nur IHM gehört die Ehre 👑👑👑
Re: Gott hilft durch Übung?
von pausenclown am 09.04.2026 10:42Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27
von Burgen am 09.04.2026 09:47
Donnerstag
Sei nicht schnell mit deinem Munde und lass dein Herz nicht eilen,
etwas zu reden vor Gott;
denn Gott ist im Himmel und du auf Erden;
darum lass deiner Worte wenig sein. Prediger 5,1
Jesus spricht:
Euer Vater weiß´, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet. Mt 6,8
Gebet Aussage Erinnerung :
Das Gebet ist ein wortloses Atmen der Liebe in der unmittelbaren Gegenwart Gottes.
(c) Jeanne Francoise Fremont de Chantal
TagesL: fortlL: Johannes 21,1-14
Erscheinung des Auferstandenen vor den Jüngern am See Tiberias
zum dritten Mal erschienen im neuen Leib!
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Gott hilft durch Übung?
von Burgen am 09.04.2026 09:31
Vorhin in der Küche habe gedacht, ob zB in den drei ersten Evangelien
zB eigentlich von Jesus uns der Gehorsam zu ihm und Gott Vater in gewisser Weise demonstriert, ausgeführt wird.
Vielleicht anhand der Zehn Gebote ausgeführt?
Es wird ja gesagt, Gott Vater und Jesus sind eins - das Gebet Jesu ist mehr als nur das Aussprechen der Worte. Es heißt ja auch, Gott hört jeden Ton, jedes Seufzen.
Das zu tun - und gleichzeitig bewusst den inneren Blick auf Jesus ausrichten - versuche zB beim draußen spazieren über Tag. Allerdings zum Abend hin 'verblasst' dieses und greife dann zum gut schmeckenden Tüteninhalt, schlecht für die Figur ;)
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Gott hilft durch Übung?
von nusskeks am 09.04.2026 09:24Wann man sich anschaut, wie Gott in der Schrift Gebete erhört und dann die eigene und die Erfahrung anderer Jesusnachfolger hinzunimmt, bekommt man schon eine gute Vorstellung davon, wie Gott handelt. Da ist die Bandbreite sehr weit, eben von der akuten fast spontan wirkenden Reaktion bis hin zur Verweigerung und letzteres nicht nur aus Gründen des Gerichts. Paulus bekam beispielsweise die Rückmeldung, er solle sein Leiden tragen und sich an der Gnade genügen lassen und das völlig ohne weitergehende Kritik an ihn.
Als Grundlage gilt: Gott will das Beste für uns, gerade für seine Kinder, also die Jesusnachfolger. Was das Beste genau ist, müssen und dürfen wir Gott überlassen. Dazu gehört sowohl die Art seiner Reaktion als auch das Timing.
In der von Dir angeführten Pauschalität nicht, nein. Sowohl Geduld, Höhenangst als auch die Versorgung können von Gott auch spontan angegangen werden. Die Versorgung ist zum Beispiel etwas, was er den Jesusnachfolgern explizit und grundsätzlich zugesagt hat. Mir sind einige Fälle bekannt, wo das "tägliche Brot" sehr kurzfristig auf dem Tisch stand, frisch gebacken. Und nicht nur Brot. Auch weitere Gegenstände die notwendig sind, können von Gott sehr kurzfristig besorgt werden. Alles schon erlebt und bestaunen dürfen. Er ist der HERR über alle Schöpfung, über alles Sein.
Daher auch meine Frage weiter oben:
Weshalb bist Du denn stutzig geworden? Denn die Fragestellung ist sehr weit und man kann leicht am eigentlich Anliegen vorbeireden.
gruß
nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel

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