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jonas.sw

41, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 491

Bibel - Theorie und Praxis

von jonas.sw am 31.12.2014 12:34

Hallo,

kennt ihr das auch? Ihr seit begeisterte Bibelleser. Das Wort baut euch auf und doch merkt ihr, das ihr bei der Umsetzung nicht weiterkommt.
Das Wort ist so klar und deckt alles auf. Irgendwann ist die Scham da. Die Schrift wird weniger gelesen, weil es wird doch zum größten Teil sowieso nur theoretisch gelesen.

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Umgang im Forum

von solana am 31.12.2014 12:25

Ja, Kayla, Vertrauen stärken durch Hinweis auf die Vertrauenswürdigkkeit Gottes, auf seine Liebe, die konkret erfahrbar ist, wenn wir uns ihr öffnen.

Deshalb finde ich es auch so "zestörerisch" mit "Definitionen" Einteilungen zu treffen, Kriterien zu erstellen, ab wann jemand zu den "echt Wiedergeborenen" zählt und durch welche Kriterien er als "nur gläubig" entlarvt wird.
Vor allem, wenn das "Hauptkriterium" der Unterscheidung ist: keinerlei Unsicherheit oder Zweifel.
Denn gerade Unsicherheit und vielleicht sogar Zweifel sind doch ein grosser Teil der Last, mit der ein Mühseliger beladen ist.
Und wenn ihmm nun gesagt wird: "Solange du irgendwelche Ungewissheiten hast, kannst du nicht wiedergeboren sein, denn sonst hättest du den Heiligen Geist in dir und der würde dir ja Gewissheit schenken!" - dann ist das in meinen Augen keine Hilfe, sondern bürdet noch mehr Lasten auf.

Aus meiner Sicht wäre es eine Hilfe, einem Unsicheren und Zweifelnden zu sagen: Gott liebt dich und du kannst ihm vollkommen vertrauen. Auch wenn dein Glaube nicht in allem so "perfekt, stark und reif" ist, es kommt nicht auf das an, was du bringst an starkem Glauben; vertraue Gott, dass er auch aus dem "Unvollkommenen", das du ihm bringen kannst, sein Werk in dir zu einem perfekt vollendeten Ziel führen wird. Nicht weil du so gut und richtig glaubst - sondern weil er dich liebt."

So wäre das für mich eine Hilfe - wenn ich mich mal in diese Situation hinein versetze. Und so möchte ich das auch gerne weiter geben.
Gruss
Solana

Edit:
Zur Veranschaulichung, was ich meine, war eine Aussage, die ich im betreffenden Thread gelesen habe - und die mich schockiert hat, weil ich dabei gerade an solche Menschen denken muss:

(sinngemass aus der Erinnerung zitiert): "Wer sich seines Glaubens sicher ist, der ist sich dessen zu Recht sicher - und wer zweifelt, der zweifelt auch zu Recht!" 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 31.12.2014 12:39.

Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Wie Versuchungen zum Allerbesten dienen

von Pal am 31.12.2014 12:12

Wir alle beten, mehr oder weniger intensiv: Mat 6:13 Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen! Unser HERR und Heiland hat uns dieses Gebet gelehrt.
Dennoch muß ich feststellen, das manigfache Versuchungen meinen Lebensweg entlang kommen.
Ich denke mir, dabei muß ich mir selbst Dinge deutlich vor Augen stellen.
Versuchungen, die mir mein Gott bereitet, gibt es. Diese Versuchungen haben die allerbeste Absicht, nämlich gerade um mich von dem Bösen zu erlösen. Somit sind es oftmals gerade die schweren Prüfungen, die Versuchungen, die in meinem Leben am allerwichtigsten sind.
Obwohl sie mir menschlich völlig unangenehm sind, so sind sie göttlich das Werkzeug in der Hand des Vaters.

Somit denke ich mir, ist mit dem Gebet: Und führe uns nicht in Versuchung! - kein pauschal Wegbeten von allen Schwierigkeiten gemeint, sondern ein Gebet, um vor den Versuchungen, die nicht zur Erlösung, sondern zur Sünde führen, bewahrt zu bleiben.

Was denkt ihr?


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Kayla
Gelöschter Benutzer

Re: Umgang im Forum

von Kayla am 31.12.2014 12:07

Wenn wir ein rein seelsorgerliches Forum sein wollen, müsen wir einiges ändern. Seelsorgerliche Themen würde ich persönlich jedoch immer in einem kleineren Kreis bewegen, was ich auch genau so halte. Ich schreibe einfach mit Leuten, denen ich eine Antwort zutraue. Vielleicht sollten wir soetwas hier auch offizielll anbieten und eine Kontaktmöglichkeit schaffen. Medizinsiche Hilfe können wir natürlich nicht leisten.

Es geht mir gar nicht um Seelsorge. Ich spreche auch nicht von Christen mit schweren, psychischen Krankheiten. Oder davon, dass man keineklaren Worte mehr benutzen soll. Mir geht es speziell um diese Zweifel an der Errettung und der Heilsgewissheit. Eigentlich dachte ich mal, wir wären über diese Fragen hinweg und plötzlich gibt es mehrer Threads in welchen diese Fragen wieder diskutiert werden. Das ist die Basis des Glaubens. Wenn ich nicht glauben kann, dass ich durch Jesu Tod Vergebung meiner Sünden und Errettung habe, was macht der Glaube dann für einen Sinn?

Immer wieder diese Fragen nach der absoluten Basis zu stellen, halte ich für gefährlich, weil das Zweifeln eben auch Zweifel an den Grundlagen des Glaubens bedeutet. Es gibt viele Christen, die noch nicht so gefestigt im Glauben sind, die sich ihrer Fehler teilweise auch sehr genau bewusst sind, die lange gebraucht haben, um überhaupt zu glauben, dass Gott sie wirklich liebt. Dassind Christen, die zwar nicht psychisch krank oder traumatisiert sind, die aber eben ihre Geschichte haben, vielleicht wenig Selbstbewusstsein oder die oft an ihren eigenen,hohen Ansprüchen scheitern. Von denen habe ich viele kennengelernt.

Wenn dann jemand kommt und immer wieder fragt: "Bist du sicher, dass dein Glaube reicht?" "Reicht es, wenn du für deine Sünden um Vergebung bittest?" "Tust du genug Buße?" dann trifft das solche Christen besonders. Und wenn diese Fragen immer wieder kommen und man immer wieder an den Grundlagen zweifelt, kann der Glaube nicht wachsen und wenndie Zweifel stark genug werden, gibt man den Glauben schlimmstenfalls ganz auf. Irgendwann muss man einfach mal glauben und sich daran halten: "Ich habeum Vergebung gebeten, ich glaube, dass Jesus für meine Sünden gestorben ist, ich bin errettet."

Es geht also nicht um Seelsorge, es geht daum,nicht immer wieder am Fundament des Glaubens zu rütteln, denn gerade das vertragen die unsicheren und "beladenen" Christen am wenigsten.

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Umgang im Forum

von marjo am 31.12.2014 11:57

Wenn wir ein rein seelsorgerliches Forum sein wollen, müsen wir einiges ändern. Seelsorgerliche Themen würde ich persönlich jedoch immer in einem kleineren Kreis bewegen, was ich auch genau so halte. Ich schreibe einfach mit Leuten, denen ich eine Antwort zutraue. Vielleicht sollten wir soetwas hier auch offizielll anbieten und eine Kontaktmöglichkeit schaffen. Medizinsiche Hilfe können wir natürlich nicht leisten.

gruß, marjo 

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Umgang im Forum

von solana am 31.12.2014 11:50

Kayla schrieb:

Zugegeben, das betrifft längst nicht alle User hier. Aber leider genug, sodass ich mühselige und beladene Christen keinesfalls in dieses Forum einladen würde.

Ja, Kayla, das  sehe ich auch als ganz grosses Problem.

Mühseligen und Beladenen ist nicht geholfen mit "zusätzlichen Anforderungen": "Du musst dieses oder jenes ganz genau so und keineswegs einen Millimeter anders glauben, sonst kann das alles sowieso nichts werden ...."

Jesus hat sie "eingeladen", um sie zu "erquicken".
Und auch wir dürfen einladen zum "Lasten ablegen" und einfach Vertrauen zu fassen, den Blick auf Gott richten und sich von ihm zeigen lassen, wo etwas im Argen liegt. Und beim "Aufbauen" mithelfen, Vertrauen stärken usw.
Und dabei selbst auch auf Gott vertrauen, dass er in anderen wirken kann - genauso wie auch in uns.
Gruss
Solana
 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Umgang im Forum

von marjo am 31.12.2014 11:36

Kayla, danke für Deinen bedenkenswerten Beitrag.

viele grüße, marjo 

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Kayla
Gelöschter Benutzer

Re: Umgang im Forum

von Kayla am 31.12.2014 11:30

Es ist keine Kunst für ein Video-Schnitt Forum einen ruhigen und stets freundlichen Umgang zu haben (obwohl es selbst da ab und an kriselt). Es gibt noch mehr Foren zu Sachthemen, in denen es ruhiger und freundlicher zugeht als hier. Natürlich gibt es weit mehr Foren, in denen es weit unfreundlicher zugeht als hier, aber wir erheben ja nun mal den Anspruch, uns herauszuheben.

Das sehe ich anders. Ich weiß, du hast schon mal meinen Vergleich mit einem Meerschweinchen-Forum kritisiert, aber es gibt in der Tat Internetforen, in denen es um ernste und vielleicht sogar lebenswichtige Themen geht: für die Eltern von schwer kranken Kindern, die in Eigenregie nach Behandlungsmethoden auf der ganzen Welt suchen, weil die Ärzte ihnen keine Hoffnung mehr machen, deutsche Haustierforen in denen gerne mal mit dem Tierschutz gedroht wird, wenn ein Käfig 5 cm² zu klein ist (in englischsprachigen Haustierforen geht es da zum Glück ein wenig entspannter zu), ein Orthopädiforum, in dem ich nach einer großen OP war und wo einige von uns (ich mit eingeschlossen) angstvolle Beiträge schrieben, wenn der Behandlungsverlauf nicht so gut war und man bleibende Schäden befürchtete... der Unterschied ist aber, dass die meisten Menschen in solchen Foren wissen, dass ihre Erkenntnisse nur Stückwerk sind. Ich habe noch keinen Meerschweinchenbesitzer erlebt, der behauptet hätte: "Ich alleine weiß, wie man Meerschweinchen hält und wer es nicht genauso macht wie ich, bis in die kleinste Einzelheit, der verdient es nicht, ein Meerschweinchen zu haben und bei dem werde ich dafür sorgen, dass er seine Meerschweinchen nicht mehr lange hat." Ich habe auch im Orthopädieforum nicht erlebt, dass einer gesagt hätte: "Wer es nicht genauso macht, wie ich, wird nach seiner OP nie wieder laufen können."

In Foren wie diesem passiert das leider oft. Zugegeben, dieses Forum hier ist nicht das schlimmste, da habe ich auch schon schlimmere erlebt. Aber es gibt immer wieder User, die mehr oder weniger direkt behaupten: "Wer es icht so sieht wie ich, ist kein echter Christ". Das wird dann irgendwie mit der Bibel belegt, notfalls wird viel interpretiert und schon spricht man die absolute Wahrheit.

Und wenn eine solche Behauptung kommt, geht es, wieder einmal, um die elementaren Fragen: "Was ist denn ein echter Christ?" "Wann ist man errettet?" "Wer ist errettet?" und man dreht sich im Kreis. Es geht immer wieder um dieselben Themen, sie werden teilweise fast schon hassvoll diskutiert und man findet nie eine Antwort. Stattdessen werden einzelne User plattgemacht und verlassen mit vielen Zweifeln das Forum.

Das ist übrigens etwas, das mir hier in den letzten zwei Wochen sehr negativ aufgefallen ist. Auf einmal müssen in vielen einzelnen Threads schon wieder diese elementaren Fragen nach der Errettung und der Heilsgewissheit diskutiert werden und bei manchen Usern habe ich den Eindruck, dass die ganz bewusst zum Zweifeln und zur Unsicherheit anregen wollen. Das erschreckt mich, weil ich mich daran erinnere, wie mein Glaube war, als ich immer bei diesen Fragen hängen blieb. Ich wurde dadurch kein besserer Christ, ich war irgendwann kurz davor, meinen Glauben ganz aufzugeben und ich kenne leider einige Christen, denen es ähnlich ging.

Diese Zweifel an der Errettung und der Heilsgewissheit sind meines Erachtens die gefährlichste Irrlehre überhaupt. Sie bringen Menschen nicht näher zu Gott, das Gegenteil ist der Fall. Wir werden nie Beweise haben, deshalb glauben wir. Glauben bedeutet nicht, es absolut sicher zu wissen, glauben bedeute, sich an Zusagen zu halten und zu glauben, dass diese wahr sind. Zweifel zerstören langfristig diesen Glauben. Und keiner von uns hat die absolute Erkenntnis oder versteht die ganze Bibel so, wie sie wirklich gemeint ist und erkennt die absolute Wahrheit. Wir alle verstehen und erkennen nur Teile. Dennoch gibt es immer wieder beleidigte User, die, wenn jemand anderer Meinung ist oder etwas anders versteht, behaupten, sie selbst würden doch nur die Wahrheit sagen, wie Jesus.
Diese Wahrheit darf dann auch gerne mit der Holzhammermethode gesagt werden, Christsein ist schließlich kein Ponyhof, es ist hart, schwer und anstrengend und schmerzvoll. Und wer die Holzhammermethode und das Nachtreten nicht verkraftet, der will anscheinend den Ponyhof. Kein Gedanke mehr daran, dass Jesus gesagt hat, dass alle, die mühselig und beladen sind, zu ihm kommen sollen. Nein, die richtig guten Christen packen den Mühseligen und Beladenen gleich noch was drauf. Und wenn die dann zusammenbrechen, dann waren es keine echten Christen. Dadurch schafft man dann wieder eine Welt der Elite-Christen.

Zugegeben, das betrifft längst nicht alle User hier. Aber leider genug, sodass ich mühselige und beladene Christen keinesfalls in dieses Forum einladen würde.

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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Oase 12 Und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie , ...Lukas 2 ff

von MichaR am 31.12.2014 11:23

"Denn ich, der HERR, ich verändere mich nicht."          Maleachi 3,6


CSV Hückeswagen


Shalom Geschwister zum Jahreswechsel, Alles Gute und liebe im HERRn.
Und wenn ich wem zu nahe getreten bin, verzeiht bitte, Lassen wir uns einfach durch seine Liebe und sein Wort ausrichten, das wünsche ich zum Jahreswechsel!


Denn es liegt mir beides hart an: ich habe Lustabzuscheiden und bei Christo zu sein, was auch viel besser wäre; Philipper 1.23

Antworten Zuletzt bearbeitet am 31.12.2014 11:26.

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Oase 12 Und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie , ...Lukas 2 ff

von solana am 31.12.2014 11:01

Guten Morgen, Ihr Lieben
Gestern hat es niun doch geklappt mit meiner Radrunde.
Es war ganz mild (obwohl die Pfützen am Strassenrand doch noch mit einer Eisschicht bedeckt waren). So mild, dass die Kühe mit ihren Kälbchen raus durften, damit der Stall gesäubert werden konnte:

2013-03-26-529.jpg



Der offene Stall ist durch eine Wand von Heuballen gegen die Witterung ein wenig geschützt:



Es roch herzerfrischend nach "frischer Landluft" ....

Ich kam natürlich auch bei Emiel vorbei.
Erst stand er in seinem Unterstand (Überdachter Anbau, muss man genau hinsehen, dann ist er deutlich zu erkennen, "Suchbild" )




Als er mich anhalten sah, kam er gleich herangetrabt - wohl in froher Erwartung einer Möhre oder zwei ...




Da musste ich ihn dann leider aud nächstes Mal vertrösten, denn ich hatte nicht daran gedacht, Möhren mitzunehmen.

Ich wünsche euch allen einen schönen Jahresausklang im Kreise eurer Freunde und Failie und Gottes reichen Segen für das neue Jahr.

Jetzt ist ja wieder die "traditionelle Zeit der guten Vorsätze"  - von denen dann oft nicht viel übrig geblieben ist, wenn man nach kurzem sich rückblickend darauf besinnt .

Aber ein Vorsatz sollte über allem stehen und der hat sozuzagen eine "Erfolgsgarantie":

Jak 4,8 Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch.  

Das sollte unser aller Ziel sein, immer näher zu IHM. Dann ergibt sich alles andere daraus.
Liebe Grüsse
Solana

 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten
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