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Plueschmors
Gelöschter Benutzer
Re: Warum lassen einen grad Christen immer nur allein?
von Plueschmors am 25.11.2023 11:54Hallo Weateyd,
kritisieren ist einfach. "Wir sollten, hätten, können..." Aber was wären denn Deine konkreten Antworten auf Chrissies Beiträge gewesen als künftiges Beispiel für uns?
Eine Reaktion auf meine Antwort gab es keine, darum kann ich davon ausgehen, daß Chrissie auch nicht ernsthaft an Lösungen interessiert war, sondern tatsächlich nur rührend bemitleidet werden wollte. Als ihr die Entgegnungen nicht paßten, wurde sie ausfallend und nutzte die Gelegenheit für einen pauschalen Rundumschlag gegen die Christen, der sich ja auch schon angedeutet hatte in ihren Worten.
Wer krank ist, muß Heilung wollen und nicht Anlässe suchen, sie weiter zu kultivieren. Meinem Eindruck nach hätte sie aber selbst in der besten aller Antworten noch Anlaß zum Ausrasten gesucht und gefunden. Ich wünsche ihr natürlich alles Gute. Aber hier paßt es nicht.
Sie hat es uns Christen einmal "richtig gezeigt" und sich danach wieder abgemeldet. Mehr wollte sie gar nicht aus meiner Sicht.
Liebe Grüße,
Plueschmors.
Re: Warum lassen einen grad Christen immer nur allein?
von Cleopatra am 25.11.2023 10:38Hallo Weated,
ja, du urteilst sehr schnell in diesem Moment, ich denke viel zu schnell.
Denn:
Erstens schrieb Burgen schon wurde nichts editiert. Wie kommst du denn dazu?
Zweites: Wenn man etwas schreibt, dann darf man keine bestimmte Reaktion nur erlauben, es gibt unterschiedliche Meinungen. Nur ein "oh du bist wirklich arm dran und die anderen sind ja wirklich total gemein und das stimmt, was du schreibst" hilft einfach nicht weiter, außer das noch weiter reinziehen nach unten in Traurigkeit, Frust, Wut und Anschludigungen gegen Andere.
Drittens: Du übernimmst also ohne Nachfrage, dass mehrere, unabhängig voneinander, eine Person, die Anschluss in einer Gemeinde sucht, fallen lassen und "nur nicht abholen"? Während du also denkst, dass du damit einer Person hilfst, machst du mit beim Schiießen auf mindestens fünf andere Personen, die du weder kennst noch nach ihrer Sichtweise gefragt hast? Findest du das richtig?
Ich habe gelernt, wenn im Open allgemein "Anschludigungen als Opfer" genannt werden, diese nur anhand des Gefühls anzusehen, um zu sehen, wie man da selbst etwas verbessern kann.
Die Sachlage können und dürfen wir nicht beurteilen, weil wir eine Sichtweise einer enttäuschten Person genannt bekommen. Das ist einfach unfair.
Mein Vater hat früher beim Streit immer gesagt: "Was hast du falsch gemacht?" Ich war dann sauer, weil ich der Meinung war, "nur reagiert" zu haben und habe dann versucht, ihm klarzumachen, dass ja der Andere.... Mein Vater hat mich dann wieder unterbrochen: "Was hast du falsch gemacht?"
Das ist zuerst nicht angenehm, ohne Frage. Aber was kann man bitte an der eigenen Situation ändern, wenn ausschließlich andere Schuld sind?
Das war der Grund meines Vaters.
Ich habe daraus gelernt: Jeder ist selbst verantwortlich für das, was man selbst tut. Nicht, was Andere tun.
Gott wird uns nicht zur Verantwortung ziehen über Dinge, die wir nicht getan haben, sondern andere.
Ich schrieb bereits, dass ich Viele mit diesem Krankheitsbild kenne. Und ich kenne auch einige, die unter den "Vorurteilen" und "Aussagen" Betroffener als Mittelpunkt leiden, weil man dann davon ausgeht, dass alle Betroffenen so sind.
Ich kenne Betroffene (beide Krankheitsbilder, sogar noch mehr dazu), die völlig anders damit umgehen.
Grundsätzlich kenne ich das auch mit meinen Kopfschmerzen zum Beispiel: Da wollen mir ganz viele gut gemeint Tips und Ratschläge geben, dabei bin ich da selbst "Profi", weil ich seit 16 Jahren damit lebe und denke, alles dagegen getan zu haben.
Aber wenn jemand dann zu mir kommt mit einem Ratschlag, und sei er auch in meinen Augen falsch, dann schließe ich nicht auf diese Person und unterstelle ihr, mir und allen Kopfschmerzpatienten das Leben zur Hölle zu machen und so weiter.
Das klingt hart, aber sorry.
Eine Krankheit ist nie ein Freiheitsschein, um andere Menschen zu verletzen oder sich selbst nicht angemessen zu verhalten.
Ich habe das in Rehas und Kliniken auch selbst erlebt, wie sich permanent um sich als "mir geht es am allerschlimmsten" dreht, in vielen Therapien ist dies ja auch mit Ansatz (ich= Mittelpunkt).
So- und hier haben wir den Fall von zwei eröffneten Threads, die voller Beschuldigungen sind. Wie soll darauf reagiert werden?
Eine Verstärkung durch Zustimmung, obwohl ich die genauen Umstände nicht kenne und mir unbekannte Geschwister verurteilt werden kann ich da einfach nicht geben, sorry.
Wir haben versucht, ins Gespräch zu kommen- nicht nur über die Kraknheit, die als Opfer-Grund genannt wird, sondern vor allem über die Frage "wie kann es dir evtl besser gehen"?
hier hatte es ja angefangen, dieser Thread hier ist danach entstanden, eine Antwort auf unsere Hilfsversuche gab es nicht.
Im Übrigen: Dies ist der dritte Thread. Thread zwei ist gerade verlinkt worden, und hier ist der erste Thread. Lies mal die drei in der richtigen Reihenfolge. Sieht so eine Ablehnung aus?
Wir maßen uns nicht an, uns bestens auszukennen. Ich selbst schreibe extra immer, dass ich jemanden kenne, was ich gelernt habe und so weiter, aber nie "Ich weiß voll Bescheid".
Ich finde es schlimm, wenn gleich alle in einen Topf geworfen werden und Nächstenliebe falsch verstanden wird.
Nächstenliebe beinhaltet nicht ein permanentes Vertiefen von Selbstmitleid, indem man nur bestätigt, wie arm ein Anderer ist, aufKosten einer anderen Person, die dann nämlich als ein Täter dargestellt wird.
Nächstenliebe bedeutet auch nicht, sofort ungefiltert zu glauben, dass Andere wirklich so doof sind.
Nächstenliebe bedeutet zuhören, mitleiden, aber auch Hilfestellung da raus zu geben. Nicht als Therapeut, denn die eigenen Grenzen sollte man da kennen.
Nächstenliebe bedeutet unter Anderem, die Wahrheit als Maßstab zu haben. Auf Gott hinzuweisen (das hat Burgen sogar mit ermutigenden Beispielen getan).
Nächstenliebe hat als Ziel, konstruktiv zu helfen, natürlich mit aller Liebe, Erbarmen, Mitleid und so weiter. Aber nicht falsch verstandener "alles-zustimm-Mentalität", weil das nunmal verstärkt, anstatt zu helfen.
Ich habe gelernt: Wenn ich unter etwas leide, dann darf ich das auch benennen. Dann ist es auch klar, dass man die Gefühle beschreibt. Aber dabei darf es nicht bleiben. Ich finde keine Bibelstelle, die das besagt.
Wenn ich unter etwas leide und der Druck erstmal raus ist durch "rauslassen", dann muss es konstruktiv weitergehen. Nicht durch Erwartungshaltung, was Andere ändern oder tun sollen, denn das hat zwangsläufig nunmal Frust und Enttäuschung als Antwort.
Nein, es geht nur durch ein "was kann ich verändern?" Nicht, weil ich unbedingt die Ursache bin, sondern, weil nunmal nur ich selbst mich da ändern kann.
Das ist garnicht so kompliziert.
Es gibt so viele liebenswerte Menschen um mich herum, auch Menschen, die sehr großes Leid haben, körperlich und psychisch. Ich habe sie so mega lieb. Und sie sind mir oft ein sehr großes Zeugnis im Umgang mit Dingen, die man nicht ändern kann.
Da gibt es verstärkte Gefühle, auch Gefühlsausbrüche, da gibt es Verzweiflung, Traurigkeit, auch völlig leere Gefühlsmomente. Das ist mega unangenehm und schlimm für betroffene Personen.
Ich kenne aber keine Krankheit (die man teilweise nicht ändern kann, nur lernen, damit umzugehen), die ein solches Verhalten nunmal rechtfertigt.
Das ist kein Symptom einer Erkrankung, sondern eine Einstellung und Sichtweise der eigenen Person und die Erwartung auf andere Personen.
Und ja- ich kenne das aaaauuuch, das habe ich eben in Rehas und Kliniken so kennengelernt. Trotzdem ist es etwas, was man im Umgang mit anderen Personen ändern kann.
Und ja- ich kenne auch die Gespräche von Beteiligten, die sich darüber unterhalten, wie missverstanden sie werden von den Anderen und so weiter. Und sicher ist das auch in einem gewissen Maße so, das schrieb ich ja schonmal (wer etwas nicht durchgemacht hat, kann das Gefühl nicht kennen).
So, das waren nochmal direkte Worte, aber ich fand es jetzt wichtig, da genauer drauf zu reagieren und auch die Erklärung abzugeben, wieso ich so geschrieben habe und es wichtig finde, nicht Unbeteiligte einfach mitanzuschimpfen und über sie negativ zu schreiben, obwohl ich überhaupt keine genauen Infos habe.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Tageslese (22) wir rühmen uns allein damit, dass wir zu Jesus Christus gehören Phil 3,3
von Burgen am 25.11.2023 10:02
Samstag Sabbat
Alles, was der HERR gesagt hat, wollen wir tun und darauf hören. 2.Mose 24,7 *
[*und dann erfolgte das 'goldene Kalb']
Seid Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst. Jakobus,1,22
Gebet: Liedvers 1:
Öffn uns die Ohren und das Herz, dass wir das Wort recht fassen,
in Lieb und Leid,
in Freud und Schmerz
es aus der Acht nicht lassen;
dass wir nicht Hörer nur allein des Wortes,
sondern Täter sein, Frucht hundertfältig bringen. (David Denicke)
TagesL: 2.Petrus 3,(13) 14-18
fortlL: Matthäus 24,32-44
Psalm 139
HERR, du hast mich erforscht und kennst mich!
Ich sitze oder stehe, so weißt du es; du merkst meine Gedanken von ferne.
Du beobachtest mich, ob ich gehe oder liege, und bist vertraut mit allen meinen Wegen;
ja es ist kein Wort auf meiner Zunge, dass du, HERR, nicht völlig wüsstest!
Von hinten und von vorn hast du mich eingeschlossen und deine Hand auf mich gelegt.
Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar, zu hoch, als dass ich sie fassen könnte!
Wo soll ich hingehen vor deinem Geist, wo soll ich hinfliehen vor deinem Angesicht?
Führe ich zum Himmel, so bist du da; bettete ich mir im Totenreich, siehe, so bist du auch da!
Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äussersten Meer,
sowürde auch daselbst deine Rechte mich halten!
1-10; 11-17; 23-24
Spräche ich:"Finsternis möge mich überfallen und das Licht zur Nacht werden, um mich her!",
so ist auch Finsternis nicht finster für dich, und die Nacht leuchtet wie der Tag; Finsternis ist wie das Licht. ___
Denn du hast meine Nieren geschaffen, du wobest mich in meiner Mutter Schoß.
Ich danke dir, dass du mich wunderbar gemacht hast; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl!
Mein Gebein war dir nicht verhohlen, da ich im Verborgenen gemacht ward, gewirkt tief unten auf Erden.
Deine Augen sahen mich, als ich noch unentwickelt war, und es waren alle Tage in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, als derselben noch keiner war.
Und wie teuer sind mir, o Gott, deine Gedanken! Wie groß ist ihre Summe!
Wollte ich sie zählen, so würde ihrer mehr sein als der Sand. Wenn icherwache, so bin ich noch bei dir!
1-10; 11-18; 23-24
Erforsche mich, o Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich es meine;
und siehe, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege!
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Warum lassen einen grad Christen immer nur allein?
von Burgen am 25.11.2023 09:14
Hallo Weateyd,
der erste Beitrag der Threaderstellerin wurde von ihr nicht editiert,
sondern ihr "s.o." bezieht sich auf das Thread-Thema.
Du gehst ganz schön hart mit uns ins Gericht.
Und äusserst deine Meinung, die ich nicht weiter kommentieren will.
Sei du gesegnet und habe Frieden im Herzen.
Gruß
Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Warum lassen einen grad Christen immer nur allein?
von Weateyd am 25.11.2023 06:26Der Ursprungsbeitrag vom Threadersteller wurde leider editiert.
Die Frage steht noch im Titel: "Warum lassen einen grad Christen immer nur allein?". Sie hat in verschiedenen Kirchen Anschluss gesucht und wurde abgelehnt. Nun hat sie hier Anschluss gesucht und wurde wieder abgelehnt. Wir können davon ausgehen, sie wird mit Christen nichts mehr zu tun haben wollen - Schade. Das wirft kein gutes Bild auf uns Christen. Vielleicht sollten wir das Reflektieren. Den Christen sagt man ja Nächstenliebe nach und hat gewisse Hoffnungen.
Ich kann Chrissie ein Stück weit verstehen. Viele Kirchen kann man besuchen ohne wahrgenommen zu werden. Und sie ist ja auch noch aktiv auf die Kirchen zugegangen und hatte kein Erfolgserlebnis. Warum das so passiert ist oder was anders hätte laufen können, weiß ich nicht, deshalb hatte ich nichts geschrieben.
Vielleicht kann ja selbst jeder mal überlegen, wenn man von einen Fremden gefragt wird, "kannst du mich abholen und mit zur Kirche nehmen?", was man tun würde. Ich glaube, oft übersehen wir den Menschen einfach, der Hilfe sucht.
Und ihre Erfahrung der Ablehnung der Kirche, sollte vielleicht auch uns als Kirche zu denken geben. Lehnen wir in unserer Kirche und Gemeinde auch, bewusst oder unbewusst, neue Besucher ab?
Schwieriger finde ich es, wenn jemand Krankheiten oder Probleme äußert. Fast immer erhält man dann viele Weisheiten und Ratschläge. Da reicht nur wenn man Hustet, und alle haben ein Mittel dagegen. Und es gibt sovieles, was wir nicht wissen und einfach nichts dazu sagen sollten. Gerade bei schwerwiegenden Erkrankungen und Nöten verletzt man mit Ratschlägen mehr als es Hilfe ist. Betroffene Personen haben doch schon selbst vieles versucht. Und jeder Mensch ist ein Individum mit seiner Geschichte.
Ich denke, jeder hier hatte auch schon solch eine Situation. Eine Situation finanzielle Not, Todesfall, akute schwerwiegende Krankheit/Verletzungen, soziale Schwierigkeiten usw. bei der dann ein unbeteiligter mit Wissen prahlte, wo man sich dann nur dachte "Halt einfach die Klappe!". Oder?!
Die Frage "Warum lassen einen grad Christen immer nur allein?" ist provokant gestellt und wir Christen wollen uns da verteidigen. Aus der Frage, und ihren ursprünglichen Erzählung, höre ich Enttäuschung. Hier hätten wir Hoffnung geben können und Chrissie zu Christus führen können. Vielleicht trotz der Enttäuschung die sie durch ihre Kontakte mit der Kirche gehabt hatte.
Hier hätten wir uns Fundament, die Bibel und Jesus Christus, zur Geltung bringen können. Und weniger spekulation und Ratschläge.
Schade, hier ist uns ein Mensch verloren gegangen.
Re: Da fehlt es uns immer
von Burgen am 24.11.2023 16:29
Hallöchen,
da müsste man vielleicht die beiden Begriffe separat erstmal betrachten.
Denn zB werden wir Deutsche öfter von Nicht-Deutschen als Arrogant und überheblich bezeichnet.
Und dann denke ich noch, dass das Selbstbewusstsein gut und auch schlecht sein kann.
Das hängt dann wieder mit einer Charaktereigenschaft zusammen.
Ein Grund könnte mit dem Elternhaus zusammenhängen.
Ein nettes, fast 'unsichtbar' und nicht verstandener erscheinender Mensch wird vielleicht eher
gemobbt oder so, als jemand, der sich durchsetzen kann.
Das alles ist so vielschichtig und fördert Spekulation über eine Person oder deren Auswirkung
auf andere.
Man sagt oder denkt vielleicht: meine Güte, der ist ja komisch, hab doch gar nichts getan oder gesagt.
Ich denke, sich selbst bewusst sein, ist ein Geschenk Gottes und gehört zur Erziehung eines
Menschen. Und dieses findet auch schon in demselben Menschen statt.
Ist der Mensch in Christus Jesus, hat er in IHM seinen Schutz: siehe Psalm 91 oder Psalm 139.
Auf jeden Fall kann er im Gebet wmit ihm sprechen und um Hilfe und Weisung bitten,
auch für sich selbst. Denn Jesus ist ja auch für diesen betroffenen Menschen ans Kreuz geschlagen,
gestorben und auferstanden. Und gerne hilft er dies zu verstehen im Glauben dieses anzunehmen.
Gruß
Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Warum lassen einen grad Christen immer nur allein?
von Cleopatra am 24.11.2023 09:29Ja genau Pluesmors,
Danke für deine Erklärung dazu, genauso sehe ich das auch.
Dann hatte ich deinen vorherigen Beitrag demnach falsch verstanden, weil ich dachte, dass du „Gleichgesinnte“ gemeint hattest.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Tageslese (22) wir rühmen uns allein damit, dass wir zu Jesus Christus gehören Phil 3,3
von Burgen am 24.11.2023 09:28
Freitag
Ich werde zu ihnen sagen: "Ihr seid mein Volk",
und sie werden sagen: "Du, HERR, bist unser Gott." Sacharja 13,9
Gott wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein,
und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;
und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen. Offb. 21,3-4
Abba Vater, du sagst, es wird so werden und sein.
Das ist eine frohmachende Gewissheit für die Zukunft der Völkerschar.
Danke schön.
Dennoch, *aber* genau diese Zuversicht zu dir zu gehören, jetzt,
in dieser Zeit, brauchen wir mehr denn je.
Dafür hast du Jesus Christus, deinen lieben Sohn gesandt ...
In ihm sind wir, bleiben wir und sind in IHM geborgen.
Was auch auf Erden geschieht, Jesus allein ist unser guter Hirte.
Danke. Du liebst den Menschen. (burgen)
TagesL: Hebräer 13,17-21
fortlL: Matthäus 24,29-31
Psalm 139
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
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Plueschmors
Gelöschter Benutzer
Re: Warum lassen einen grad Christen immer nur allein?
von Plueschmors am 24.11.2023 09:03Also "Gleichgesinnte" finde ich in dem Zusammenhang etwas unpassend, als würden wir Alkoholikern raten, erstmal die nächste Kneipe zu frequentieren und dort Rat zu suchen. Natürlich nicht! Ich sprach ja auch von Leuten, "die selbst von der Sache betroffen sind"... Ich dachte hier tatsächlich an Selbsthilfegruppen o.ä., also an Betroffene, die mit der Sache zurechtkommen und sich nicht mehr einschränken lassen wollen.
Also bitte keine Facebook-Gruppe, wo das noch irgendwie als "cooler Trend" oder "besondere Charaktereigenschaft" etc. verkauft wird, sondern Menschen, die die Sache kennen und ernstnehmen und raten können, weil ihnen schon geholfen wurde und wissen, damit umzugehen etc.
Dem Rest Deines Beitrags kann ich vollumfänglich zustimmen.
Liebe Grüße,
Plueschmors.
Re: Warum lassen einen grad Christen immer nur allein?
von Cleopatra am 24.11.2023 07:32Ja genau Burgen,
und so kennen wir dich eben auch, daher wusste ich das, dass du ins Internet geschaut hast, mit positiven Gedanken und netter Motivation.
Klar- diese Krankheiten sind auch nicht leicht und nicht zu unterschätzen.
Gerade auch der "Hang dazu" ist ganz tief in einem.
Und Hummel hat auch Recht, dass man als Betroffener Rat mehr bei Ärzten suchen soll (Gleichgesinnte sehe ich je nach Zielsetzung anders, das kann auch tiefer reinziehen, wenn man sich gegenseitig "reinsteigert, wie schlimm alles ist").
Und versteht mich bitte nicht falsch- ich will auf keinen Fall kalt klingen oder so.
Ich finde es aber absolut falsch, in solchen Dingen etwas zu verstärken, indem wir dann hier reagieren mit "oh, du bist aber wirklich enorm schlecht dran, du Arme" und "oh ja, die anderen sind aber wirklich total gemein." Denn zweiteres können wir eben nicht beurteilen und damit tut man eben Anderen, die hier schon schlecht dargestellt werden, außerdem Unrecht, indem wir Urteile fällen ohne Infos.
In der Ausbildung in der Psychologie haben wir beigebracht bekommen, dass wir nicht extrem emotional reagieren dürfen. Das verstärkt! Natürliich ist es angenehmer, Zuspruch zu bekommen, aber das hilft nicht weiter.
Wenn ein Patient zu uns kam und uns zeigte, was er sich gerade angetan hatte, dürfen wir nicht vorwurfsvoll, aber auch nicht panisch reagieren. Unsere Reaktion ist vorgeschrieben: Wunden versorgen und: "Geht es Ihnen jetzt wieder besser?"
Ich selbst bin kein Experte, aber ich habe wirklich schon sehr viele Menschen mit diesen Krankheitsbildern kennengelernt. Und auch extreme Reaktionen und Gefühlsausbrüche sind mir bekannt.
Ich selbst habe auch meine Vergangenheit.
Und eines weiß ich ganz sicher: Die Chance der Besserung geht nur von einem selbst aus. Medikamente, auch äußere Einflüsse mögen helfen können, aber die Heilung geht nunmal nur durch den eigenen Willen und die Einstellung.
Eine komplette Heilung hier spreche ich übrigens garnicht an, sondern eher die Lebensbewältigung mit diesen Krankheiten.
Und es ist möglich!
Es ist aber nicht möglich, wenn andere noch das Gefühl der totalen Ungerechtigkeit oder das drehen um die Person als die am meisten leidende Person bleibt. Und das klingt vielleicht hart, jeder, der mich kennt, der weiß, dass ich mega empatisch bin und mich ganz schnell in andere Personen hineinversetze und ganz stark mit Personen leide.
Aber um die Beispiele von mir zu nehmen: Wäre dem Diabetiker geholfen, wenn ich immer bestätige, wie arm er ist, weil er leidet und der Körper kaputt geht, da er unterzuckert?
Wäre der Person geholfen, wenn ich mit über den Vermieter schimpfe und noch sage, dass es richtig ist, den dritten Parkplatz gegen den Willen des Vermieters zu nutzen und anschließend mit schlecht über den Vermieter rede, wenn dieser nach mündlichen Versuchen einen Brief schreibt?
Ist der armen, älteren Dame geholfen, wenn ich mitschimpfe auf andere Geschwister, obwohl ich ja nun weiß, dass mehrere ihr den Fahrtdienst angeboten haben?
Das wäre einfach nicht fair.
Und so hart wie es klingt- Eine Krankheit ist kein Freifahrtsschein, um gegen andere zu schießen oder sich nicht angemessen zu verhalten.
Ein einfaches "Nein, da bist du nicht richtig informiert" oder "das ist so nicht richtig", sogar auch ein "das triggert mich jetzt und macht mich wütend, weil ich sooo oft...." wäre absolut in Ordnung gewesen.
Aber als Reaktion andere verantwortlich zu machen, sie und andere zu töten? Nein, das ist eine Grenzüberschreitung. Auch die anderen Menschen haben Gefühle, die nicht zu übersehen sind. Solche Vorwürfe mit dieser Reaktion allgemein verletzt eben auch andere!
Ein respektvoller Umgang und ein Interesse am Gegenüber sollte jeder haben, nicht nur einfordern.
Burgen versucht immer sehr schnell, einem Mut zu machen und zu motivieren.
Burgen- mach weiter so mit deiner liebevollen Art.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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