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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Stressfamilie

von cipher am 08.07.2014 13:08

Tefila schrieb: Ohne Gott und mit Kind...
Ohne Gott? Oh nein - die ganze Familie ist gläubig.

"Gespons" ist ein älterer scherzhafter Ausdruck für "Ehegatte", gemeint ist der Papa.
Tefila schrieb: Daher ist jetzt von Elternseite nicht mehr auf Dauer viel rumzureißen an dem, was schon ewig schief lief.
Da kann man sicher geteilter Meinung sein, allerdings nur, wenn man die näheren Umstände kennt. Besser wäre gewesen, der Tochter mit dem Töchterchen eine eigene Kleinwohnung in der Nähe zu beschaffen (was sogar vom Bürgermeister der Gemeinde angeboten wurde), damit sie lernen kann, auf ihren eigenen Beinen zu stehen. So lernt sie nur, dass Mama & Papa auch noch in einem Alter, in welchem die beiden eher die Chance hätten, wieder enger zueinander zu rücken, für sie auf Kommando parat zu stehen.


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tefila
Gelöschter Benutzer

Re: Was denn nun? Kinder oder Knechte?

von tefila am 08.07.2014 12:57

Lieber pal,

ich schließe mich solana und cipher an. Der Begriff " Unmündigkeit " in der Galaterstelle bezieht sich auf einen, der vom Gesetz wie von einem Vormund herumkommandiert und bestimmt wird. Erst wenn er Christ und damit Sohn Gottes ist, gibt es diesen  alten Vormund Gesetz nicht mehr.

Einen unmündigen Christen kennt die Bibel nicht.

Bitte entschuldige die Korrektur und magst du das nochmal durchdenken?

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Was denn nun? Kinder oder Knechte?

von solana am 08.07.2014 12:53

Pal schrieb:

Nein, nein lieber Salona, genau das denke ich mir nicht!

 

Ja, lieber Pal, an dieser Stelle haben wir ja schon öfter einen Denkunterschied festgestellt.

Für mich bedeutet "Unmündigkeit" eben ein "Gehorsam ohne Verstehen", eine Gebotsbefolgung "nach dem Buchstaben", ohne Einsicht und ohne Freiheit in der Entscheidung.

"Mündigkeit" bedeutet für mich das, was hieraus resultiert:

Joh 8,32 und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

So wie es in Röm 12 heisst:

Röm 12,2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

Ich verstehe das so, dass der "mündige Erbe" aus Einsicht und aufgrund der Erkenntnis "freiwillig" gehorcht, sich "frei" gegen die Sünde entscheidet - nicht aus Angst vor Strafe (wie ein Knecht oder ein unmündiges Kind), sondern weil er "erkannt" hat.

Und jemand, der der "Versuchung seines Fleisches erliegt" und "erkennt", und sich dann aufrund dieser Erkenntnis davon distanziert, hat meiner Ansicht nach "mündig" gehandelt.

Aber ich will nicht mit dir Wortklauberei betreiben ... ich weiss ja, dass wir uns eigentlich ganz einig sind .
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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tefila
Gelöschter Benutzer

Re: Stressfamilie

von tefila am 08.07.2014 12:33

Cipher schrieb: Die Mutter der Familie trägt die Hauptlast, weil weder die Jüngste noch ihr Gespons daran denken, etwas im Haushalt mitzuhelfen. Ihm machte ich deswegen auch schon behutsame Vorhaltungen. Vielleicht hat der eine oder die andere ein paar Gedanken dazu...

Lieber Cipher,

ich sag dann mal meine Gedanken:

Da im Alter der Tochter die Erziehung abgeschlossen ist, kann man so einfach jetzt nichts mehr ändern. Wahrscheinlich wurden da "Regeln zu setzen" schon immer versäumt, einerseits durch die psychische Erkrankung des Vaters und wahrscheinlich auch, weil die Eltern selbst als besonders liebe Eltern nie "so streng waren".

Daher ist jetzt von Elternseite nicht mehr auf Dauer viel rumzureißen an dem, was schon ewig schief lief.

Für Gott ist es aber kein Problem, Dinge zu verändern. Ich habe es schon erlebt, wie er auf Menschen eingewirkt hat...Veränderung und Einsicht gebracht hat - das kommt aber nicht von heute auf morgen, stimmts?

Ich finde das jedenfalls schon mal gut, dass die Tochter das Kind nicht womöglich abgetrieben hat und die Eltern Tochter und Enkel bei sich in dieser Notlage aufgenommen haben.

Mir tut vor allem die Tochter leid. Ohne Gott und mit Kind, ohne Ausbildung und mit einer Charakterschwäche, die sie ja selber bemerkt, was hat sie derzeit da für eine Aussicht oder wie zufrieden ist sie selber mit sich und ihrer Lage? Vielleicht spiegelt sich dieses Bewusstsein über sich selbst in ihrem Verhalten wider?

Vielleicht hat sie einfach keine Kraft und Freude, sich in dem Haushalt einzubringen, der ja auch nicht der ihre ist?

Jedes Kind ist ein Geschenk Gottes. Vielleicht machst du dem Vater Mut, weiter im Sinne der Nächstenliebe und der Liebe, die eine Menge Sünden zudeckt zu handeln und dem Enkelkind schon ein wenig von Gott zu erzählen und Gott zu danken, dass die Oma immer Kraft von Ihm hat, um alles zu managen.
Gott will den Segen der Gläubigen ja auch den Kindern und Kindeskindern schenken.

Ich würde also nur noch um die guten Sachen beten und das Belastende und behutsame Vorhaltungen, die eh nicht mehr umzusetzen sind, nicht mehr so in den Vordergrund der Gespräche und Spaziergänge stellen.


PS: Was ist denn das "Gespons" der Jüngsten?

Will dir noch schnell von einer lieben Freundin erzählen:

Deren Mann ist bis letztes Jahr seit Jahrzehnten Alkoholiker gewesen. Auch mit den harten Sachen. Er hat schon einiges "vertragen", aber so manches Mal, musste man draußen ein Taxi rufen, damit er Heim kam oder er flog zu Hause gegen die Heizung. Ich würde sagen, er ist auch Christ.
Wir haben IMMER für ihn gebetet, dass Gott ihn vom Alkohol frei macht (zumal die Bibel ja sagt, Säufer kommen nicht ins Himmelreich  und er ist schon älter). Letztes Jahr, ohne irgendeinen Grund - hat er aufgehört mit Trinken, ohne irgendeine Entzugserscheinung und er freut sich darüber. An dieser und anderen Sachen sehe ich, dass Gott Wunderrat ist und Friedefürst und ihm alles möglich ist. Das sollte deinem Freund Hoffnung geben.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.07.2014 12:34.

Rapp
Gelöschter Benutzer

Querblöker und Co

von Rapp am 08.07.2014 12:17

Der kleine Querblöker

Eben stolperte ich über einen Gedanken aus Lukas 15: Um Jesus hatten sich viele unterschiedliche Menschen gesammelt um ihn zu hören. Lukas berichtet davon und bemerkt nebenbei: auch Schriftgelehrte und Pharisäer waren da. Warum werden diese Menschen besonders erwähnt? Haben sie wegen ihrer Schrifttreue einen Sonderbonus bei Gott? Nein, die einen kamen, weil sie Jesu Worte hören wollten. Die anderen aber waren daran kaum interessiert. Wir lesen immer wieder, dass sie z.B. Fragen stellten um Jesus in eine Falle zu locken... So lesen wir: ... sie waren auch da. Ihnen, also jenen kritiksüchtigen Aufpassern, erzählt Jesus eine Geschichte zum Vergleich.

Das eine Schaf, der verlorene Groschen und der verlorene Sohn... eine einzige Geschichte die wir nicht trennen sollten.

Es ist in keiner Weise schmeichelhaft mit einem Schaf verglichen zu werden. Schafe folgen oftmals blind ihrem Leithammel. Das mag sehr gut sein so lange der Leithammel sich vorbildlich aufführt. Ist dieser aber ein Schlitzohr, was leider auch vorkommt, werden die Schafe schnell verführt.

Nun betrachten wir mal diese Herde. Alles sieht sehr gut aus - und doch steckt der Wurm drin. Da sind sehr viele linientreue, angepasste Schafe, die schlicht dem Leithammel folgen. Bequem ist das ja: man braucht überhaupt nicht zu denken. Da aber hapert es schon: keiner prüft, ob sich der Leithammel auch richtig verhält. Keiner? Oh doch, da ist ein kleiner, aufmüpfiger und ganz frecher Kerl. Immer wieder blökt er quer. Der ist echt unbequem. Einige der ganz besonders Braven drängen den Kleinen immer wieder an den Rand der Herde. Er ist ja so unbequem, hält uns allen immer wieder den Spiegel vor. Da haben wohl die ganz braven ein klitzekleinwenig nachgeholfen: stand der Kleine eh schon am Rand des Abgrundes fiel es ja kaum auf, wenn ein Bisschen geschubst wurde... Schon hing der kleine Querblöker im Gebüsch und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Kläglich klang sein blöken. Wen bekümmerte das schon. Er war ja unbequem, störrisch, eigenwillig... Genau richtig, fand der Hirte. Der mochte den kleinen Querdenker, der sich nicht einfach mit Floskeln abspeisen ließ, sondern gern selbständig überlegen wollte.

Endlich hatte er ihn gefunden. Das gab ein Fest. Unverhältnismäßig? Meinetwegen, der Hirte hatte ja immer noch 99% seiner Herde. Aber hatte er sie wirklich? Waren es nicht gerade die linientreuen, gerechten und braven Schafe, die den unbequemen selbständig denkenden Kleinen ausbooten wollten?
Gedanken, die zwar ungewöhnlich aber vielleicht heilsam sind.

Da bin ich in Griecheland. Mir fällt auf, dass mir immer wieder junge Frauen begegnen mit goldglänzenden kleinen Münzen am Saum ihrer Kopftücher. Andere aber hatten da keine Münzen. Die Erklärung: verlobte Mädchen kriegen von ihrem Bräutigam zehn Goldmünzen als Brautpfand. Diese muss die Braut bei der Hochzeit vollzählig vorlegen. Sie kann nicht heiraten, wenn sie das Brautpfand nicht vollständig vorlegt. Stellt euch das Gerede vor, wenn eine Braut eine ihrer Münzen verliert. Zwar kann man an jeder Straßenecke solche Münzen billig erstehen: dann sind es aber nicht die Münzen des Verlobten... Die Echtheit darf bezweifelt werden! Die Münzen haben an sich keinen besonderen Wert: ihr Wert besteht aber darin, dass es die Münzen des Verlobten sind. Dadurch sind sie unersetzlich.

In unserer Geschichte sehen wir, wie die Braut ihr Haus auf den Kopf stellt um die echte Münze zu finden. Gewöhnlich liest man: die Braut = Gott. Dann hat diese Frau ein Haus, zwangsläufig Gottes Haus, also die Gemeinde. So steht also hier, dass es Gott einfallen könnte wegen dieser billigen Münze seine Gemeinde auf den Kopf zu stellen: zum Vorschein kommt schließlich, was in den Augen der braven, linientreuen Masse kaum was wert ist: ein gestrauchelter Mensch... z.B. ein Drogenabhängiger, der sich im Leben nicht zurechtfindet. Warum schickt uns Jesus an die Hecken und Zäune um die Gestrauchelten zu ihm zu bringen?... Weil gerade diese Menschen zu seinen Lieblingen gehören.

Die beiden Buben. Einer brav und fleißig, ganz linientreu - und unglücklich. Der andere aufmüpfig, will sein Erbe und haut ab. Der Vater? Er wartet. Der Große schuftet weiter und versteht die Welt nicht mehr. Und Vater wartet... Da kommt der Kleine in Sichtweite, vollständig ausgebrannt und heruntergekommen. Überglücklich schließt Vater seinen Jungen in die Arme, kleidet ihn neu ein und macht ein Fest. Und der brave Große. Er wendet sich ab: ...da nun dieser, dein Sohn... Anders gesagt: Ist dieser Dein Sohn, dann habe ich nichts mehr mit dir zu schaffen. Der Ausreißer wurde wieder gefunden, verloren war wohl der andere...

Nochmals zu Jesu Zuhörer: viele wollten ihn hören. Aber der frommen Elite passten diese Menschen nicht in den Kram.

Eine kleine Frage muss ich mir immer wieder selbst beantworten: zu welcher Gruppe der Zuhörer gehöre ich? Noch kann ich die Front wechseln...

Willy

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.07.2014 16:30.

Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Was denn nun? Kinder oder Knechte?

von Pal am 08.07.2014 12:15

Salona: Ich würde es sogar noch krasser ausdrücken: in dem Moment, indem mich "die in meinem Fleisch wohnende Sünde treibt", bin ich nicht "unmündiger Erbe", sondern "Knecht der Sünde".

Nein, nein lieber Salona, genau das denke ich mir nicht!
Der "Sündenknecht" bleibt in seiner Sünde und bleibt im Tod.
Das unmündige Gotteskind, das auf der Nase landet, bleibt nicht in dieser seiner Sünde! Das Drängen des Hl.Geistes, wird das "dumme Kind", ev. auch vermittels "Sack und Asche", heraushelfen.

Schau einmal das Paradebeispiel von König David!

Wie fällt er voll in die gröbsten Sünden!
Dennoch war und blieb er das Kind! Ja, ein böses Kind! Aber doch ein Kind.
Und in dem Moment seiner Sündenkonfrontation, wird das KIND seinem Lebensschiff immer die Kehrtwende geben (Bekehrung). Denn das wirkt der innewohnende Gottes-Geist!

Röm 6,16 Wisst ihr nicht: wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und müsst ihm gehorsam sein, es sei der Sünde zum Tode...
Die hier beschriebene Person muß dem "Ego-fleisch" dienen bis zum "Sünde zum Tode". --- so denke ich ---



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tefila
Gelöschter Benutzer

Re: Was ist mit mir los nach Krankheit?

von tefila am 08.07.2014 11:47

Lieber Alex,

das ist ja schöööön, dass du dich nochmal gemeldet hast und immer noch an der "Sache mit Gott" dran bist. Schön, dass du hin und wieder betest. Gott freut sich darüber!

Ich versuche mal vorsichtig auf deine Fragen einzugehen. Du bist du schon sehr weit mit deinen Überlegungen. Als ich so alt war wie du, habe ich mir nicht mal ähnliche Gedanken dazu gemacht.

Du fragtest; Doch es gibt ja leider so viele Vorurteile die einen eingetrichtert werden wie z. B. das man als gläubiger Mensch nicht mehr feiern darf, keinen Alkohol und keine Zigarette, kein Sex vor der Ehe

Ja, das kann ich gut verstehen. Alles das, was du oben schriebst habe ich auch so gemacht und bin echt dankbar, dass ich dabei sogar noch behütet war.

Ich bin dankbar, dass ich nach den "Feiern" und Alkohol mehr oder weniger "würdig" nach Hause gekommen bin, auch wenn mir viele Dinge passiert sind, die nicht hätten sein gemusst. Ich bin froh, dass ich nach 30 Jahren viel, viel Rauchens, Stinkens und Geldverlust noch einigermaßen gesund die Zigaretten geschafft hab, an den Nagel zu hängen. Ich bin froh, dass ich nicht unverheiratet schwanger oder mit Geschlechtskrankheit infiziert wurde in jungen Jahren, was meinem Leben dann wohl eine andere Richtung gegeben hätte. Wenn ich heute zurückblicke, frage ich mich, was mir diese Zeit bleibend Gutes gegeben hat.

Heute sehe ich auf die Christen, die sogar in jungen Jahren schon solche sind, wie sie füreinander beten, füreinander da sind, erst Recht wenn ihnen etwas auf dem Herzen liegt (Partnerwahl, Prüfungen, z.B.) - wie manche losziehen mit ihrem Wägelchen und Obdachlose aufsuchen, wie sie sich vertrauen können usw.
Also langweilig ist das alles sicher nicht. Die machen ja auch noch Freizeit"aktivitäten" und laufen nicht den ganzen Tag in "der Kutte herum".
Wenn ich meine Freundschaften von damals und die meiner Tochter (sie wird 23 und ist Christ) vergleiche, muss ich sagen, sie hat es viel besser und intensiver als meine Unternehmungen damals. Ich bin so froh, dass ich sie von Gott gesegnet und behütet weiß, dass Gott ihren Weg begleitet und gute Gedanken für sie hat und ihr allerbester Vater ist und er sie leiten wird in allen Lebensbereichen und es perfekt machen wird. Das kleine "Loblied" musste ich jetzt froh zu "Papier bringen".

Ich habe übrigens noch einige Jahre geraucht, als ich schon Christ war - und dann noch mit Plakaten über Jesus und Zigarette in der Hand dagestanden. Ich weiß, dass Gott dich nie überfordern würde. Er ist so sanft, gütig und geduldig.



Du schreibst: und überhaupt muss man jeden Sonntag in aller Frühe aufstehen um zum Gottesdienst zu gehen.

Ich glaube, man muss das nicht. Vielleicht würdest du dich aber freuen, wenn du z.B. so Christenleute wie hier im Forum in deinem Alter live treffen könntest.
Es gibt sogar Gottesdienste, die sind nachmittags, aber es ist keine Pflichtveranstaltung.



Du fragst: Entschuldigt diese eigenartigen Fragen aber was fordert Gott von einem

Ich glaube, Gott fordert nicht, sondern er bietet an: Er bietet Gnade an durch Jesus Christus. Gnade heißt Vergebung der Sünden, Gott nicht als Gott vom "Hörensagen", sondern als Vater haben, ganz ohne eigenen Verdienst.
Manche verstehen nicht richtig, wofür sie überhaupt Vergebung brauchen. Sie sind sich gar keiner Schuld vor Gott bewusst. Aber irgendeine Sünde hat jeder schon mal gemacht! - ich persönlich empfinde die (auch meine) schlimmste Sünde darin, dass man Gott und Jesus nicht liebt und ihnen von den Menschen kaum wirklich Beachtung geschenkt wird. Viele haben Gottes Wort im Schrank, aber es interessiert sie total nicht. Wie traurig macht das Gott!



Du fragst: Muss man in die Kirche gehen? Gott ist doch überall oder nicht?!

Wie oben schon gesagt, man muss nicht. Ja,  Gott ist allgegenwärtig - und Jesus gibt sogar noch eine besondere Verheißung: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter euch.


Du fragst: Und was ist Glaube überhaupt, ab wann ist man schon gläubig.

Du meinst vielleicht, ob man viel, richtig oder weniger oder halbwegs glauben kann?

Wer Jesus hat, der hat die feste Gewissheit, dass er im Lebensbuch Gottes steht und bei der Auferstehung zum Leben dabei sein wird. Wer Jesus hat, wird erleben, dass die Verheißungen der Bibel wahr sind und wird Gott glauben und Vertrauen lernen.

Verheißungen sind solche Sachen, z.B. in den Psalmen:
- Bei dem Herrn findet man Hilfe
- Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, der meine Sache zum guten Ende führt
- Erkennt doch, dass der Herr seine Heiligen wunderbar führt, der Herr hört, wenn ich ihn anrufe.

Daher wäre es schön, wenn du eine Bibel hättest. Dann könntest du noch mehr entdecken und in Jesus erkennen, wie Gott ist.

Im normalen Buchhandel hier gibt es gar keine so große Auswahl, hoffe bei dir ist es besser, manchmal findet man eine auf dem Trödelmarkt. Ansonsten gibt es einige Möglichkeiten, wie du kostenlos und gern Gottes Wort per Post bekommen könntest. Wenn das eine Option wäre, lass hören.

 

 

Du fragst noch: Gibt es Abstufungen des Glaubens.....wie man ihn lebt??

Hmm, bestimmt! - das kommt drauf an, ob man die Ohren "nach oben gespitzt" hat, oder nicht.

 












Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.07.2014 11:59.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Was ist mit mir los nach Krankheit?

von Henoch am 08.07.2014 11:45

Hallo Alex,

Du schreibst:
Doch es gibt ja leider so viele Vorurteile die einen eingetrichtert werden wie z. B. das man als gläubiger Mensch nicht mehr feiern darf, keinen Alkohol und keine Zigarette, kein Sex vor der Ehe und überhaupt muss man jeden Sonntag in aller Frühe aufstehen um zum Gottesdienst zu gehen. Gerade sowas schreckt wohl sehr viele jüngere Menschen ab.

Ja, sowas schreckt erst mal ab, weil hier nicht erwähnt wird, dass uns der Herr Jesus das Herz verändert. Wir wollen durch IHN vieles davon nicht mehr und ER öffnet unser Herz für wesentliche Dinge, die uns wirklich glücklich machen.

Paulus hatte in seinem Leben vor der Bekehrung wirklich vorbildlich Karriere gemacht, was angesehen bei den Menschen und was sagt er dazu nach seiner Bekehrung?

Phil 3,8 Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, damit ich Christus gewinne.

Und wenn ich so an mein altes Leben im Vergleich zum neuen in Christus denke, dann sehe ich das wie Paulus.

Henoch



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nedeirf
Gelöschter Benutzer

Re: christliche Filme

von nedeirf am 08.07.2014 11:36

vielen herzlichen dank auch dir lieber läufer
für diese empfehlungen.
werde ich gleich mal schauen heute danke .
dir noch einen gesegneten tag.
lg nedeirf

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nedeirf
Gelöschter Benutzer

Re: christliche Filme

von nedeirf am 08.07.2014 11:32

hallo liebe wintergruen,
danke für dein tipp.
sorry tut mir leid wollte dich nicht verwirren.
habe das ausversehen zweimal gepostet tut mir leid.
habe schon bei youtube nachgestöbert , viel auswahl dort .
viele herzlichen dank dir und noch einen gesegneten tag.
lg nedeirf

Antworten
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