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Re: Lobpreis - ein Event?
von Hannalotti am 14.06.2014 16:34
Ich zähle zwar nicht mit, wie oft die Refrains wiederholt werden, mag aber auch keine Wiederholungen. Glücklicherweise hält sich das meiner Meinung nach bei uns in Grenzen, im Gottesdienst.
Vor dem Thron Gottes sind Wiederholungen übrigens durchaus üblich.
Wie in Offenbarung 4, 8:
http://www.bibleserver.com/text/LUT/Offenbarung4%2C8
3x das Wort: "Heilig"... Da könnte doch mancher fragen, ob´s nicht mit einem Mal ausgereicht hätte.
Zur Lautstärke: Wenn es mir wirklich mal zu laut wird, dann teile ich es den Betreffenden mit. Ich erlebe die Anbetungs- und Lobpreiszeit (ca. 20 Min. vor der Predigt) als eine sehr schöne und würdige Ausrichtung auf Jesus. Ich schrieb es bereits hier in einem anderen Beitrag, dass die meisten Gemeindemitglieder während des Lobpreises ihre Augen geschlossen halten. Ich erlebe also weder eine "Show" des Lobpreisteams noch eine Verehrung durch die Geschwister, als feiernde Menge. Ach doch: sie feiern Jesus und geben ihm die Ehre! 
Ansonsten hat solana mit dem Beispiel Davids (2. Sam. 6, 14-23) ein schönes Exempel dafür gebracht wie Lobpreis aussehen kann.
Grüße
Hannalotti
Re: Lobpreis - ein Event?
von solana am 14.06.2014 16:29Ich finde nur eben nicht, dass diese Gefühle "künstlich" hervorgerufen werden müssen und durch ständige Wiederholungen zum Reinsteigern geführt werden sollten, das war mir wichtig
Ja, Cleo, das ist mir auch zu wider.
Wenn Lobpreis etwas von "mantrasingend in Ekstase gelangen" hat.
Genau so wenig hatte Davids von überquellendem Herzen kommender Tanz gemeinsam mit einem "sich in einen Trancezustand tanzen".
Was im Innern fehlt, kann man sich nicht von aussen "heraufputschen".
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Lobpreis - ein Event?
von Cleopatra am 14.06.2014 15:12Ja Stefan,
da gebe ich dir auch sogar Recht 
Ich finde nur eben nicht, dass diese Gefühle "künstlich" hervorgerufen werden müssen und durch ständige Wiederholungen zum Reinsteigern geführt werden sollten, das war mir wichtig 
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Lobpreis - ein Event?
von Hannalotti am 14.06.2014 14:51Danke solana,
mit dem Beispiel Davids bringst du es sehr schön auf den Punkt. Ich gehöre zwar nicht zu den Leuten, die leicht bekleidet und barfüßig (nein, das macht keiner bei uns
) durch den Gemeindesaal hüpfen, aber ich finde es schön, dass jede Gemeinde ihren eigenen Stil des Lobpreises, zur Ehre Gottes, hat.
Ich vermute, David hätte heutzutage alle erdenklichen Musikinstrumente zum Gottesdienst hinzugezogen. David nutzte die Instrumente seiner Zeit. Bach nutzte ebenfalls die Instrumente seiner Zeit - daran ist nichts Schlechtes. Ebenso okay ist es, wenn eine andere Gemeinde es für sich bei Orgel und Harfe belässt! Wo ist das Problem? Wichtig ist, dass Gott im Mittelpunkt steht.
In unserer Gemeinde werden neben dem Keyboard auch Geige und Gitarre eingesetzt und alles konzentriert sich (hoffentlich) auf Jesus. Die Lobpreistruppe steht vorne, ja, aber die Augen der meisten Gemeindemitglieder bleiben während des Lobes und der Anbetung geschlossen. Wir sind allerdings etwas gesitteter als David und bleiben im Lobpreis vollständig bekleidet...! 
viele Grüße
Hannalotti
Re: Lobpreis - ein Event?
von StefanS am 14.06.2014 14:41Genau liebe solana,
das ist für mich auch der Grund, warum Lobpreis ein Event sein kann/soll.
Die Seele darf tanzen.
Und gut gemachter Lobpreis darf sich ruhig gängiger Mittel bedienen, um der Gemeinde dabei zu helfen.
Wie gesagt gibt es immer Leute, denen etwas nicht passt.
Zu laut, zu leise, zu perfekt, zu dilettantisch.
Ich finde es gut, wenn die Gemeindeleitung dann nicht wegschaut, sondern auch die Nörgler ernst nimmt.
Es gibt ja durchaus Leute, denen z.B. laute Musik wehtut.
LG StefanS
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
tefila
Gelöschter Benutzer
Re: Trifft das bei Euch auch zu?
von tefila am 14.06.2014 14:11Jemand fragte hier, wie es denn in der Realität aussieht, wenn uns in der Bibel gesagt ist, dass wir Schlangen aufheben können und uns Tödliches zu trinken nicht schaden kann.
Ich verstehe das im übertragenen Sinn so, dass ich mich - wenn ich mich im göttlichen Rahmen und Auftrag bewege - z.B. mit nichts anstecken kann.
Meine Freundin sagte mal: "Jesus hat sogar Aussätzige angefasst!", dann müssen wir also auch keine Angst haben.
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Trifft das bei Euch auch zu?
von Rapp am 14.06.2014 12:38Noch ein Gedanke, der mir heute keine Ruhe lässt: Es geht um das war der Herr geschehen lässt und nicht um etwas, das ich tun kann!!
So stelle ich nun die Frage: Welches Wunder ist das größere: der Herr gibt dem Arzt die Idee, wie er helfen kann - oder Gott tut es gleich selbst!
Es war zur Zeit, als Jerusalem von den Arabern eingeschlossen war und Lebensmittel in der Stadt rar wurden. Der Marktstand des alten Juden stand leergeräumt auf dem Platz. Da prangte nur noch ein kleines Schild:
Morgen gibt es hier eine ganz wichtige Mitteilung!
Früh am nächsten Morgen hängt ein neues Schild da:
Wir haben zwei Möglichkeiten, um aus der arabischen Umklammerung raus zu kommen!
Die Menschen waren hergekommen, weil sie Lebensmittel erwarteten und nun das! Da erklärte der Alte: Wir können den natürlichen Weg wählen oder ein Wunder erleben: da Gott selbst sagt, er sei der Gott der Wunder tut, ist sein Eingreifen wohl der natürliche Weg! Ein Wunder wäre es, wenn wir es selbst schaffen würden uns zu befreien!
Also Gott wirken zu lassen ist auch für mich der natürliche Weg. Aber ich bin Gott sehr dankbar: meine Ärzte haben mir schon mehrmals das Leben gerettet. Welches Wunder ist größer: mir egal, Hauptsache Vater steckt dahinter!
Willy
Überdies habe ich keinen Gott der nach meiner Pfeife tanzt sondern einen, der meinen Gehorsam erwartet und mich dabei unterstützt!!! Das musste ich nun doch noch loswerden.
Jaco
Gelöschter Benutzer


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