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Burgen

-, Weiblich

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Re: Die 10 Gebote als Christ befolgen

von Burgen am 08.03.2023 10:07



Damals wurde Gottes Forderung an sein Volk auf die beiden Steintafeln nicht nur aufgemalt, 

sondern eben auch festgeschrieben. 

Auch dass es zwei Seiten, 2 Tafeln brauchte ist ja kein Zufall. 

Kurz und knackig - so konnten sich die Forderungen Gottes sich in Verstand und Seele 

gut einprägen. 

Die linke Tafel - Gotteslob, Anbetung, Nachsinnen 
Die rechte Tafel - regelt das menschliche Miteinander vor Gottes Anspruch 
und eine Verheißung enthielt sie auch. 

Großspurig hatten die Menschen vorher gesagt, was Gott sagt, wollen wir tun. 
Und dann, ja, im nächsten Augenblick, als alle darauf warteten, was Gott ihnen 
durch Mose (dessen Grab später übrigens nicht gefunden werden konnte) 
zu sagen hätte, 
forderten die auf Gott wartende Menge ein goldenes Kalb zum Anbeten, feiern und tanzen. 

So schnell kann man von seinem Glauben abkommen .... 

Heute wissen wir aus den Schriften des neuen Bundes, dass genau diese damaligen Steintafelworte 
auf unsere lebendigen Herzenstafeln eingraviert worden sind. 
Viele Nichtchristen leben diese Worte lebendig aus, wie zB auch die vielen Pflegedienste, Tierorgansationen 
Waisenhäuser und viele Einrichtungen, die oft heuzutage nicht wissen, dass sie Gottes Anspruch umsetzen.  

Als Christ steht natürlich Gottes Lob und Dank und Anbetung an erster Stelle - auch wenn es bis dahin 
manchmal ein weiter Weg zu sein scheint. 
Aber auch hier trifft Gottes Wort und vielleicht auch Mahnung, Zuspruch zu: 
Ihr lebt in der Welt, Bürger der Welt, - aber ihr seid nicht von der Welt - ihr seid Gottes Braut, sein Volk. 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

-, Weiblich

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Re: Tageslosung (19) Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei. Joh 8,36

von Burgen am 08.03.2023 09:47


Mittwoch 

Losung + Lehrtext   


O Land, Land, Land, höre des HERRN Wort!   Jeremia 22,29  

Was euch gesagt wird in das Ohr, das verkündet auf den Dächern.   Matth 10,27 


Es ist ein Wort ergangen, das geht nun fort und fort und stillt der Welt Verlangen 
wie sonst kein ander Wort. 
Künd auf der ganzen Erde, dass Gott ihr Herre sei, damit sie Gottes werde und 
andrer Herren frei!  (Arno Pötzsch) 

O Abba Vater, der du uns das Ohr öffnen mögest für deine Stimme. 
Hilf uns bitte, tagein tagaus und schenke uns Weisheit, deine Stimme 
von allen anderen Stimmen zu unterscheiden. 
Und sei du mit uns, mutig dein Wort wieder neu in unserem Land von den Dächern zu 
rufen und unserem Nächsten zu bekennen. 


johannes 16,29-33 
Psalm 25                Römer 8,1-11 


Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2471

Re: Das Buch 1. Samuel

von Merciful am 08.03.2023 07:56

Wir lesen heute, am 08. März 2023, im Buch 1. Samuel 12,19 - 12,25.
 
Da richtete das ganze Volk die Aufforderung an Samuel:
 
Lege Fürbitte für deine Knechte bei dem HERRN, deinem Gott,
ein, daß wir nicht zu sterben brauchen, weil wir zu allen unsern Sünden
auch noch das Unrecht hinzugefügt haben, einen König für uns zu verlangen!
 
Samuel aber erwiderte dem Volke:
 
Fürchtet euch nicht! Ihr habt zwar all dieses Unrecht begangen.
Aber weicht nur nicht vom Gehorsam gegen den HERRN ab,
sondern dient dem HERRN mit eurem ganzen Herzen und
fallt nicht von ihm ab, daß ihr den Götzen nachgeht,
die nicht helfen und nicht erretten können,
weil sie ja nichts sind.
 
Der HERR dagegen wird um seines großen Namens willen
sein Volk nicht verstoßen, weil es dem HERRN gefallen hat,
euch zu seinem Volke zu machen.
 
Auch von mir sei es fern, mich am HERRN zu versündigen,
daß ich davon ablassen sollte, Fürbitte für euch einzulegen!
Nein, ich will euch den guten und rechten Weg lehren.
 
Nur fürchtet den HERRN und dient ihm aufrichtig mit eurem ganzen Herzen.
Denn beachtet wohl, was er Großes an euch getan hat!
 
Wenn ihr aber dennoch böse handelt,
so werdet ihr samt eurem König hinweggerafft werden.
 
(1. Samuel 12,19-25; Menge Bibel 1939)
 
Merciful

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happypuma

56, Weiblich

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Beiträge: 1

Re: Gibt es Schutzengel

von happypuma am 08.03.2023 07:51

heu plüsch!
ich wollte nur kurz hallo bei dir sagen, bist du hier auch aktiv? auch im chat?vlt meldest dich mal bei mir ,würde mich freuen,
wir hatten schon auch schöne zeiten im chat bei je.de ;)lg heike

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Cleopatra
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40, Weiblich

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Beiträge: 5439

Re: Ließ Gott Adam fallen?

von Cleopatra am 08.03.2023 07:28

Guten Morgen, 



ich schrieb: Ich würde da nicht anfangen, jemanden eine Unehrlichkeit in dem Sinne zu unterstellen. Sei es bewusst oder unbewusst. Wem bringt es denn etwas, sowas zu tun?


Myriel: Ich bezweifle, dass dies zwingend im irdischen Sinne von "etwas bringen" zu interpretieren ist. Dann könnte ja man berechtigterweise auch fragen, "wem es denn schade". Vermutlich weniger denjenigen, welche sich an die Wahrheit halten, sondern eher denjenigen, welche von dieser abweichen?

Deine Antwort habe ich nicht so ganz verstanden. Ich denke, dass es definitiv schadet, zum einen denjenigen, dem man sowas unterstellt, weil es ja auch verletzend ist (zB etwas unter Drohungen vermitteln), demjenigen, der dargestellt wird, als könne er sich keine eigene Meinung bilden und am Ende auch demjenigen, der negativ über seine Mitmenschen denkt. Eigentlich ist es ja grundsätzlich keine gute friedliche Grundlage, wenn man einander so sieht, denke ich. 
Jeder sollte vor Gott und vor sich innerlich immer so ehrlich sein und bleiben, dass man selbst noch Lerneder ist und nicht alles alleine verstanden hat. Im Sinne von sich nicht erheben sollen. Das sollte eine ganz einfache Grundhaltung eines jeden Christen sein, finde ich.


Myriel: Gott hat mir meiner Wahrnehmung nach einen Verstand, Gefühle, Empfindungen und ein Streben nach Wahrheit geschenkt. Ausserdem einen freien Willen gemäss einem Geschöpf "nach SEINEM Ebenbild". Dieses Geschenk sehe ich auch im Sinne einer Verantwortung, die mir auferlegt wurde, zum Beispiel, um meine geistige Fähigkeit, Gutes von Bösem unterscheiden zu können, zu stärken und weiterzuentwickeln.

Das ist eine sehr schöne Zusammenfassung, wie wir mit dem, was wir in der Bibel lesen, was uns also Gott in seinem Wort mitteilt, umgehen sollten.


Myriel: Ist es mir als Geschöpf Gottes verboten, mich selbst und auch meine Mitmenschen auch mal kritisch unter die Lupe zu nehmen, weil nicht alles, was scheinbar der Wahrheit entspricht, auch wirklich aus lichter, wohlwollender Gesinnung stammt?

Ich denke schon, dass wir alles auch prüfen sollten, was uns gesagt wird. Auf jeden Fall. Aber man muss ja nicht gleich von negativen Beweggründen ausgehen


Myriel: Es gibt dafür viele Beispiele im aktuellen Weltgeschehen, jeder, der sich dazu in den Medien äussert, hat wohl für sich den Anspruch, "die reine Wahrheit" zu sprechen/schreiben. Was dabei herauskommt, kann jeder selbst sehen und sich darüber seine eigene Meinung bilden. An der Wahrheit ändert es nichts


Ich finde, dass wir hier unbedingt unterscheiden müssen: Zur eigenen, persönlichen Meinung oder Weltbild und zu dem, was die Bibel uns sagt.
Das Weltgeschehen ist das Eine- aber biblische Themen das Andere. 
Wir sprechen hier ja gerade von Adam und Judas.


Myriel: Wenn Gott gewollt hätte, dass wir dies nicht tun dürfen, dann hätte er uns nicht nach SEINEM Ebenbild, sondern als Marionetten erschaffen. Das ist meine persönliche Ansicht, die auf meinen bisherigen Erfahrungen in den geistigen Begegnungen mit Jesus beruht. Sie muss jedoch nicht zwingend geteilt werden.

Schreibst du  jetzt wieder zum Thema Adam? Nun, wir sind ja keine Marionetten. Wir haben einen freien Willen.
Wir wissen natürlich auch nicht genau, wie lange die Zeit verstrichen war von der Schöpfung bis zum Sündenfall.
Lange wird es ja erstmal alles gut gegangen sein.
Aber sicher sind wir nach seinem Ebenbild erschaffen, wären wir Marionetten, dann ja eher nicht, oder?

Sein Ebenbild- das kann ja auch vieles bedeuten. Die Tatsache der Emotionsbildung, die Möglichkeit der vielen Sinne, die wir haben. Die Möglichkeit, uns nicht im Gegensatz zu den meisten Tieren von Trieben leiten zu lassen, sondern uns "beherrschen zu können". Vielleicht auch eine Körperform ähnlich. Was genau es ist, das können wir im Himmel ja sehen. 
Und wenn alles erlaubt ist, bis auf eine Kleinigkeit nicht- dann ist das ja eeeeiiigentlich nicht sooooo schwer, oder...?

Liebe Grüße, Cleo



Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Merciful

55, Männlich

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Re: Das Buch 1. Samuel

von Merciful am 07.03.2023 21:51

Wir lesen heute, am 07. März 2023, im Buch 1. Samuel 12,16 - 12,18.
 
Jetzt aber tretet her und achtet auf das große Ereignis,
das der HERR vor euren Augen wird geschehen lassen.
 
Es ist jetzt doch die Zeit der Weizenernte.
Ich will aber den HERRN anrufen, er möge
Donnerschläge und Regen kommen lassen.
 
Dann werdet ihr erkennen und einsehen,
ein wie großes Unrecht ihr vor den Augen
des HERRN begangen habt, indem ihr
einen König für euch verlangtet!
 
Als dann Samuel den HERRN anrief, ließ dieser
an jenem Tage Donner und Regen kommen,
so daß das ganze Volk in große Furcht
vor dem HERRN und vor Samuel geriet.
 
(1. Samuel 12,16-18; Menge Bibel 1939)
 
Merciful

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Burgen

-, Weiblich

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Re: Ließ Gott Adam fallen?

von Burgen am 07.03.2023 16:37



Ließ Gott Adam (Mensch und Menschin) fallen? Ich denke nicht. Er tut dies bis heute nicht. 

Damals zB, und dies ist doch wirklich erstaunlich, ging Gott Vater, der Schöpfer der Menschen, mit A&E im Garten spazieren. Ließ sich berichten von dem vergangenen Tag, von den Erlebnissen des Menschen. 

Der erste Mensch hatte einen 100%igen Geist, samt Verstand. Seine Hülle, das Zelt, der Körper war derart mit Lebendigeit, wie auch Gesundheit auf Mikrozellebene aus- und gefüllt mit dem lebendigen Geit, dem Leben aus dem Geist Gottes. 

Das ist wirklich erstaunlich. 
Und Gott selbst tötete das erste Tier - das vorweggenommene tägliche und jährliche spätere Opfer zur Vergebung der Sünde(n). 

Sie waren also angezogen worden, bevor sie den Garten (im Irak soll er gewesen sein), den unmittelbaren Genuss der persönlichen Gespräche eines lauen frühen Abends ;) mit Gott verlustig wurden. 

Über 950 Jahre, vermutlich Mondjahre, also 28 Tage für einen Monat, lebten die allerersten Menschen und ihre Nachkommen. Allerdings, je mehr und grundsetzlicher Sünde der Menschen sich dann ausbreitete, je kürzer wurde die Lebenskraft. Auch geschlechtsreif, wie Familiengründung fand dann früher statt. Nicht erst mit 350 Jahren wurden die Kinder geboren. Manche schon mit 70 Jahren usw. 

Dass Gott nicht Abel fallen ließ kann auch am Leben Kains gesehen werden. Er war der erste Mörder, und Gott machte ihm ein Zeichen, dass er nicht von anderen umgebracht werden durfte. Ausserdem schffte Gott 7 Städte, wo Menschen mit Totschlagsünden usw. Schutz erhielten und von den jeweiligen Priestern ihre Lebensernährung erhielten. 

Im Stammbaum des dritten Sohnes von Eva ist zu lesen, dass die Menschen begannen Gott anzubeten und ihm gehorchten und Ehre erwiesen. Hennoch zB starb gar nicht. Eli ebenfalls nicht. Das war dann allerdings später. 
Jedenfalls wird deutlich, dass Gott sich immer wieder zum Menschen stellte - bis heute. 

 


Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Myriel

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Re: Ließ Gott Adam fallen?

von Myriel am 07.03.2023 16:13

Cleopatra: Wem bringt es denn etwas, sowas zu tun?
Ich bezweifle, dass dies zwingend im irdischen Sinne von "etwas bringen" zu interpretieren ist. Dann könnte ja man berechtigterweise auch fragen, "wem es denn schade". Vermutlich weniger denjenigen, welche sich an die Wahrheit halten, sondern eher denjenigen, welche von dieser abweichen?

Wenn mir jemand sagt, er würde sich auf die Bibel beziehen, dann würde ich es so annehmen- dass derjenige sich auf die Bibel bezieht. Dieses Hinterfragen und Zweifel sähen kenne ich da eher vom Teufel "hat Gott wirklich gesagt.....?"
Gott hat mir meiner Wahrnehmung nach einen Verstand, Gefühle, Empfindungen und ein Streben nach Wahrheit geschenkt. Ausserdem einen freien Willen gemäss einem Geschöpf "nach SEINEM Ebenbild". Dieses Geschenk sehe ich auch im Sinne einer Verantwortung, die mir auferlegt wurde, zum Beispiel, um meine geistige Fähigkeit, Gutes von Bösem unterscheiden zu können, zu stärken und weiterzuentwickeln.

Was bedeuten schon menschensprachliche Worte? Sind sie immer einer aufrichtigen, wohlwollenden Gesinnung entsprechend? Ist es mir als Geschöpf Gottes verboten, mich selbst und auch meine Mitmenschen auch mal kritisch unter die Lupe zu nehmen, weil nicht alles, was scheinbar der Wahrheit entspricht, auch wirklich aus lichter, wohlwollender Gesinnung stammt? Es gibt dafür viele Beispiele im aktuellen Weltgeschehen, jeder, der sich dazu in den Medien äussert, hat wohl für sich den Anspruch, "die reine Wahrheit" zu sprechen/schreiben. Was dabei herauskommt, kann jeder selbst sehen und sich darüber seine eigene Meinung bilden. An der Wahrheit ändert es nichts. 

Wenn Gott gewollt hätte, dass wir dies nicht tun dürfen, dann hätte er uns nicht nach SEINEM Ebenbild, sondern als Marionetten erschaffen. Das ist meine persönliche Ansicht, die auf meinen bisherigen Erfahrungen in den geistigen Begegnungen mit Jesus beruht. Sie muss jedoch nicht zwingend geteilt werden.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.03.2023 16:16.

Burgen

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Re: Tageslosung (19) Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei. Joh 8,36

von Burgen am 07.03.2023 09:21



Dienstag 

Losung + Lehrtext  


Der HERR, unser Gott, verlasse uns nicht und ziehe die Hand nicht ab von uns.   1.Könige 8,57   

Der Herr richte eure Herzen aus auf die Liebe Gottes und auf das Warten auf Christus.   2.Thess 3,5   


Martin Luther: Liedstrophe: 

Mit unsrer Macht ist nichts getan, wir sind gar bald verloren;  
es streit' für uns der rechte Mann, den Gott hat selbst erkoren. 

Fragst du, wer der ist? Er heißt Jesus Christ, der Herr Zebaoth, 
und ist kein andrer Gott, das Feld muss er behalten.    [15-16.Jht] 

Hiob 2,1-10 
Psalm 25     Römer 7,14-15 [Gesetz und Gnade] 
 


Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Cleopatra
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Re: Ließ Gott Adam fallen?

von Cleopatra am 07.03.2023 07:35

Guten Morgen, 


Jakobgutbewohner: Vielleicht könnte man die Frage aufwerfen: Wenn jemand behauptet sich nur auf die Bibel zu beziehen, tut derjenige das dann wirklich oder folgt er z.B. eher Menschen die ihm (eventuell unter Drohungen) vermittelten: "In der Bibel steht ..."?

Ich würde da nicht anfangen, jemanden eine Unehrlichkeit in dem Sinne zu unterstellen. Sei es bewusst oder unbewusst. Wem bringt es denn etwas, sowas zu tun?
Wenn mir jemand sagt, er würde sich auf die Bibel beziehen, dann würde ich es so annehmen- dass derjenige sich auf die Bibel bezieht. 
Dieses Hinterfragen und Zweifel sähen kenne ich da eher vom Teufel "hat Gott wirklich gesagt.....?"

Und das ist denke ich grundsätzlich eben auch wichtig. Auch hier in diesem Thema. Ein Fallenlassen lese ich nicht in der Bibel. Nicht bei Adam und auch nicht bei Judas.
Es ist wichtig, dass wir die Bibel so nehmen, wie sie ist. Natürlich können wir uns mehr und mehr in Bibelthemen und Geschichten vertiefen. Aber Fakt ist nur das, was da steht. 

Fakt ist: Adam war ungehorsam und hat später erst die Konsequenzen gespürt. Und in diesem Fall waren die Konsequenzen riesig.


Jakobgutbewohner: Soweit ich verstehe bedeutet "Vater" gewissermaßen daß das Geschöpf das Licht, die Kraft Gottes in sich aufnimmt und daraus in seinem Wesen entsprechend diesem Vater wird und dann in seinem Innersten entsprechend will. Das wird in der Bibel dann beschrieben als "Frucht des Geistes", aber nach meinem Eindruck dann häufig zu oberflächlich verstanden oder gar gesetzesartig.


Vater bedeutet Vater- Teil der Eltern, Kinderhabend. Das, was wir als Vater verstehen.
Das, was du bechreibst, ist das "Jesu ähnlicher werden". Gott selbst ähnlich werden können wir definitiv nicht.
Die Frucht des Geistes sind Eigenschaften, die innerlich sind, keine Handlungen.
Und der Unterschied zwischen Gehorsam und Gesetzlichkeit scheint dir nicht so bekannt zu sein- so kennt es mir vor, weil du das ja wieder schreibst.
Vielleicht- wenn du das Interesse hast- sollte man dann ja mal einen eigenen Thread eröffnen zu dem Thema. Vielleicht ist dieser Unterschied ja vielen nicht so klar.


Jakobgutbewohner: Ich würde sagen, lichte Liebe bringt ein Ernstnehmen (in älteren Übersetzungen oft auch "fürchten", meine ich) des anderen mit sich, aber so keine blinde Folgschaft und ich würde sagen soeine würde Gott auch nicht wollen, weil das kein Wollen aus dem Vater wäre.

Ich glaube, das "fürchten" bezieht sich immer auf Gott. Also, wenn es um die Furcht im Sinne von "ernst nehmen/respektieren" geht.
Lese ich im neuen Testament, wo eben auch der Umgang untereinander beschrieben wird, dann habe ich dieses Wort noch nicht gelesen- jedenfalls fällt mir dazu gerade kein Beispiel ein. Wenn ich mich irre, dann berichtigt mich bitte.

Ich kann dem zweiten Teil des Satzes nicht zustimmen, kenne aber diese Grundhaltung/ dieses Verständnis. Und interessanterweise kommt mir dieses Verständnis erst seit Corona bekannt vor, nämlich, als es dann inhaltlich um "Ungehorsam dem Staat gegenüber" ging. 
Wenn ich aber ganz nüchtern in die Bibel schaue, dann sehe ich was viel Krasseres: Da erwartete Gott, dass Abraham seinen Sohn opfert. Da erwartete Gott, dass Jona in ein weit entferntes Land zieht, um dort einen lebensgefährlichen Job zu machen (die Leute in Ninive waren bekannt). Ich sehe auch Juden, die sich strikt an feste Regeln halten mussten.

Auch im neuen Testament sehe ich kein "Larifari", ich sehe, dass Gott immernoch respektiert sein möchte. Ich denke, dass Gott auch möchte, dass wir ihm vertrauen und nicht bei jedem "Pups" diskutieren und neu abwägen sollen, ob sich dies oder das noch lohnt für einen.

Die Tatsache, dass Gott nicht sofort bei Ungehorsam reagiert, bedeutet nicht, dass Gottes Einstellug sich geändert hat.

Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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