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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Vom unfreien Willen

von Pal am 05.05.2014 16:04

Zeitlosigkeit

Lieber Hyperion, du hast ein sehr großes Problem etwas zu verstehen was, zugegeben, auch sehr schwer verständlich ist, weil es so überaus weit über unserem menschlichen Verständnis liegt.

Jetzt laß es mich versuchen, um noch einmal zu verdeutlichen.

Ich nehme dazu den wichtigen Faktor der Zeitlosigkeit. Was bedeutet es, das Gott von unseren Zeitbegriffen völlig unabhängig ist?
Dann hat ER ein unbegreifliches PLUS in seinem Wissen. ER weiß voraus, wie ich in einer noch nicht existierenden Zukunft reagieren werde. Er kennt meine Werke, obwohl ich sie noch gar nicht vollbracht habe. Aus diesen meinen, noch nicht vollbrachten, aber IHM wohlbekannten Taten, Worten und Gedanken, weiß er, was sich tief in meinem Inneren abspielt.
ER kennt zB. meine Aufrichtigkeit bzw. Unaufrichtigkeit, meinen Hochmut oder meine Demut weitaus besser als ich selbst. Und zwar nicht erst seit heute, sondern seit Jahrtausenden. - Kannst du noch folgen?

Hier einmal ein biblische Beispiel:
Joh 8:58 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham ward, bin ich.
Die Zuhörer gerieten bei solchen Aussagen völlig außer sich: Joh 8:59 Da hoben sie Steine auf, damit sie auf ihn würfen.
Weil sie nur an ihrem irdischen "Ameisenhorizont" festklebten, mit dem sie logisch überlegten: Joh 8:57 Da sprachen die Juden zu ihm: Du bist noch nicht fünfzig Jahre alt und hast Abraham gesehen?

Nun machst du, Hyperion, mir oftmals den Vorwurf ich würde Bibelworte aus dem Zusammenhang rausreißen und somit zweckentfremdet, verbogen anwenden. Ich hingegen finde meine Anwendung sehr logisch passend. (Auch der Vergleich mit dem Feigen und den Jungfrauen obwohl sie, wie du richtig sagtest, nicht im direkten Geschichtszusammenhang stehen. Aber in ihrer Thematik entfalten beide das sehr gut vergleichbare, anwendbare Problem.)

Nun weiß ich nicht, was Dir, bei den von mir zitierten Versen, in deinen Vorstellungen hochkommt?

Ich, für meinen Teil, denke es mir so:
Noch bevor ein einziger Mensch auf der Erde herumlief, stand der "2. göttlichen Person der Dreinigkeit" (dem himmlischen Christus) bereits Golgatha völligt deutlich vor Augen. Das heißt, der göttliche Jesus, zeitunabhänig, konnte sich selbst, in seinem zukünftigen Erdenleben, voraus betrachten. ER hatte es noch nicht durchlebt, da wußte der allwissende Christus, im Himmel, bereits, was ihn erwarten würde. ER wußte das in seiner göttlichen Allwissenheit, was er auf Erden, in der Beschränktheit eines irdischen Menschenlebens, nicht wußte!
(Betrachte doch einmal in einer Elberfelderbibel den Begriff "vor Grundlegung der Welt"... und dann versuche dir vorzustellen, was das bedeuten könnte!)

Nun drehen sich diese Verse um die außergewöhliche, zweite Person der göttlichen Dreieinigkeit.
Aber dann erwähnt Jesus noch einen ganz normalen Menschen:
Joh 8:56 Abraham, euer Vater, ward froh, daß er meinen Tag sehen sollte; und er sah ihn und freute sich.
Abraham durfte "Jesu Tag" sehen. - Was das nun genau war, weiß ich nicht. Ich vermute, das es der Triumpf von Golgatha war.
Nun könnte man sich fragen, wann durfte Abraham das sehen?
Zu Erdenlebezeiten oder vom Totenreich aus?
Mich würde es nicht verwundern, wenn Gottvater Abraham sozusagen eine "Reise auf der Zeitschiene" erlaubte, sodaß er etwas miterleben durfte, was in der Realität, noch gar nicht abgelaufen war.

Kannst du mir noch folgen?

Selbstverständlich ist das jetzt alles sehr hypothetisch... ich kann mich in Details irren... aber die Tatsachen werden doch ganz klar beschrieben.

Nun ist das ein schönes Beispiel von göttlicher Zeitlosigkeit.
Und jetzt zu deinen Fragen....

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.05.2014 16:06.

song-of-joy
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette (2)

von song-of-joy am 05.05.2014 15:57

Karten-Lesegerät

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Merciful
Gelöschter Benutzer

Re: Vom unfreien Willen

von Merciful am 05.05.2014 15:49

Hyperion schrieb: Das Licht der Menschen, ist das Licht in dem uns alles erscheint, es ist unser Leben! Und wenn dieses Licht in die Finsternis scheint, die Finsternis es aber nicht erfasst, dann ist das Licht und es ist aus jedem Gegensatz heraus genommen, denn die Finsternis kann es ja nicht erfassen, ihr Gegensatz beeinträchtigt es nicht. Dieses, aus jedem Gegensatz herausgenommene Licht, kann dann nur Gott selbst sein, denn nur er ist über allen Gegensätzen, ihm kann nichts entgegengesetzt werden, er ist das Absolute und Allumfassende, der von nichts umfasst wird, er ist der EINE.

Hm, ich wüsste nicht, was du damit aussagen möchtest.

Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.

(Evangelium nach Johannes 8, 12; Luther 1984)

Also: Jesus ist das Licht, das Licht des Lebens. Und der, der ihm nachfolgt, der hat dieses Licht des Lebens.

Merciful

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burgold

-, Weiblich

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Beiträge: 379

Re: Wortkette (2)

von burgold am 05.05.2014 15:06

Landkarte wink in die runde mal

Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.

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milli
Gelöschter Benutzer

Re: Freude des Tages (1)

von milli am 05.05.2014 14:08

((((sylvie)))) liebe

freu mich mit dir !!!

lg milli 

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sylvaki
Gelöschter Benutzer

Re: Stadt - Land - Fluß (1)

von sylvaki am 05.05.2014 14:08


*schubs* ;o)

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sylvaki
Gelöschter Benutzer

Re: Freude des Tages (1)

von sylvaki am 05.05.2014 14:04


Heute definitiv:

das Kofferpacken. Morgen flieg ich zu meiner Schwester -
Vorfreude ist die schönste Freude.

Sylvaki :o)

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sylvaki
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette (2)

von sylvaki am 05.05.2014 14:03


Schwellen - Land

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette (2)

von Henoch am 05.05.2014 14:01

Hemm(er)schwelle (kleiner Gewaltakt - grins)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.05.2014 14:01.

Christof
Gelöschter Benutzer

Re: Vom verlorenen Schaf

von Christof am 05.05.2014 13:48

Liebe Synnie,

schöne Geschichte. Es ist doch einfach wunderbar und tröstend, dass unser Hirte uns nicht aufgibt; auch wenn wir mal in die Irre gehen. Er holt uns zurück. Gott ist treu.

In Liebe
Christof

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