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Re: "Vater unser" ... Gedanken zum gemeinsamen Gebet..
von Thomas0365 am 15.11.2022 10:51Hallo Plueschmors,
das könnte sein, das wir aneinander vorbei geschrieben haben. Wichtig sind mir dann Gedanken zum Thema. Und es sollte auch kein Problem sein, wenn wir hier unterschiedlicher Auffassung sind. Dann kann man darüber ins Gespräch kommen. Schön ist es dann, wenn jeder etwas geistliches, erbauliches und konstruktives zu diesem Thema beitragen kann.
Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Thomas0365 am 15.11.2022 10:44Du schreibst zuvor:
"Wir sollten bemüht sein Gott nicht zu enttäuschen."
Hier möchte ich auch kritisch nachfragen. Denn dies klingt ganz nach Goethe: wer strebend sich stets bemüht, dem wird es gelingen...
Stehen wir denn bei Gott unter irgendwelchen Forderungen, die wir aus eigener Kraft und aus eigenem Bemühen nun zu bewältigen hätten?
So wie du es formulierst klingt es ein wenig nach "Krampf". Bloss dran bleiben in unseren Bemühungen um einen hier dann sehr strengen Gott bloss nicht zu enttäuschen. Ich erlebe hier Christsein anders. In einer Freiheit, wo es heißt:
9 So freue dich, Jüngling, in deiner Jugend und lass dein Herz guter Dinge sein in deinen jungen Tagen. Tu, was dein Herz gelüstet und deinen Augen gefällt, und wisse, dass dich Gott um das alles vor Gericht ziehen wird.
Also schon verantwortliches Handeln hier, aber keine Angst mehr etwas falsch zu machen. Von dieser Furcht möchte Gott, möchte Jesus uns doch befreien.
Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Thomas0365 am 15.11.2022 10:43Hallo Andreas,
ist es nicht so, das Gott uns mit unserer Bekehrung/Wiedergeburt Glauben schenkt/geschenkt hat. Brauchen wir diesen von Gott gewirkten Glauben dann denn immer wieder neu? Ist es nicht so, das hier nur das Maß des Glaubens unterschiedlich groß ist?
Re: Offenbarung
von Thomas0365 am 15.11.2022 10:10Hallo Pneuma,
danke der Nachfrage und wir schneiden ein großes Thema an. Die Bibel unterscheidet dann, wie du richtig bemerkt hast zwischen Gottlosen und Gottesfürchtigen Menschen (Psalm 1), so wie auch Johannes selbst in seinen Briefen alle Menschen dann - letztendlich - nur in 2 Kategorien einteilt. Kinder Gottes und Kinder des Teufels. So wie wir alle nach unserem körperlichen Ableben auf Erden dann entweder nur bei Gott sein werden oder nicht bei Gott sein werden. Getrennt von ihm die Ewigkeit verbringen müssen.
Aber - Gott hat natürlich alle Menschen erschaffen und gewollt und unterscheidet jetzt - meiner Überzeugung nach - nicht schon, wie manche es lehren, vor Beginn der Schöpfung an für komplett alle Menschen, wer am Ende bei ihm im Himmel sein wird, als Kind Gottes und wer am Ende nicht im Himmel sein wird, als Kind des Teufels. Was dann eine Doppelte Prädinestationslehre wäre. Vorherbestimmung zum Heil und zur Hölle. Das wäre dann ein grausamer Schicksalsglaube in dieser Vorherbestimmung, der uns ja von vorneherein, bevor wir überhaupt geboren worden sind, gar keine andere Möglichkeit mehr einräumt, am Ende nun bei Gott zu sein oder halt auch nicht bei Gott zu sein.
Das Buch Hiob deutet durch die Reden des Elihus an, einer der Freunde Hiobs, die nicht zu den Dreien zählte, von denen Gott sagte, das diese nicht Wahres über Gott gesprochen hatten, das Gott durch Träume und Visionen zu jedem Menschen zumindest 2 oder 3 Mal redet, um diesen von seinem gottlosen Wege abzubringen.
Paulus spricht in Athen vor den Griechen dann:
Apostelgeschichte 17,
26 Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen und in welchen Grenzen sie wohnen sollen,
27 dass sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns.
28 Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch einige Dichter bei euch gesagt haben: Wir sind seines Geschlechts.
Dann heißt es in Apostelgeschichte 15,
16 »Danach will ich mich wieder zu ihnen wenden und will die zerfallene Hütte Davids wieder bauen, und ihre Trümmer will ich wieder aufbauen und will sie aufrichten,
17 auf dass die, die von den Menschen übrig geblieben sind, nach dem Herrn fragen, dazu alle Heiden, über die mein Name genannt ist, spricht der Herr, der tut,
Und in Johannes 1,
9 Es war (das Wort) das Licht - wahrhaftige, das erleuchtet jeden Menschen, kommend in die Welt
10 Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe gemacht; und die Welt erkannte es nicht.
11 Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf.
12 Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben,
Die Menschen sind also alle aufgefordert Jesus (bzw. allgemeiner hier - das Wort Gottes...spricht Gott selbst...) aufzunehmen. Hier bleibt dann die Verantwortung des Menschens bestehen, der, wie es in Römer 1 heißt, etwas von Gott erkennen kann:
Römer 1,
18 Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Leben und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten.
19 Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart.
20 Denn sein unsichtbares Wesen – das ist seine ewige Kraft und Gottheit – wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es mit Vernunft wahrnimmt, an seinen Werken ersehen. Darum haben sie keine Entschuldigung.
21 Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert.
Also, um zurück zu kommen auf meine - hier wohl sehr schwammige - Aussage:
(Wobei Gott allezeit und auch jetzt in diesem Moment überall auf der Welt handelt und wirkt an jedem Menschen. An den einen mehr, an den anderen weniger.
---Hallo Thomas,
das kann ich nicht ganz verstehen weil manche Menschen sich sehr gegen Göttlich verhalten und handeln.)
Dann müssen wir dieses Wirken Gottes wohl auch so verstehen, das Gott - da er es über "Gerechte und Ungerechte regnen lässt" - hier alle Menschen mehr oder weniger beschenkt durch das was sie im Leben erfahren und nun jeder Mensch dann auch die Möglichkeit hat, sich hier dankend Gott zu zu wenden (Römer 1,21) oder auch nicht.
Wenn dann Johannes von Kindern Gottes und Kindern des Teufels (verfinstert in ihren Begierden, - die dann ja alle Menschen von Natur aus bestimmen - den Geistern dieser Welt überliefert) spricht, dann verhilft nun Gott Menschen aus diesem Zustand der "Gottlosigkeit" heraus. Während andere, hier ihr Urteil über sich selbst sprechen, indem sie sich nicht Gott dankend zuwenden. Herausgerufen und herausgeführt, was - am Beispiel der von Mose aus Äpyptenland (Ägypten hier für die Welt stehend und der Pharao für die Herrschaft des Teufels stehend) - dann für viele Menschen ein langer (manchmal lebenslanger) Prozess sein kann.
Die Bibel spricht nun davon, das viele Berufen sind aber, nur wenige auserwählt. Auserwählt dann erst im Nachhinein für Denjenigen (Auserwählten) dann sichtbar und wirksam, da er sich hier frei für Jesus entschieden hat - auch wenn Gott dieses in seiner Allwissenheit wohl schon gewusst hat. Wohlgemerkt in seiner Allwissenheit, aber nicht in einer "Allbestimmtheit" nur so und nicht anders verfügt/angeordnet hat. Manche Ausleger sprechen hier von einer Eintragung aller Menschen ins Buch des Lebens, wo hier dann diejenigen, die sich nicht für Gott entscheiden, wieder ausgetragen werden. Dieser Ansicht würde ich nun nicht folgen können.
Jesus hatte anfangs immer eine große Volksmenge im "Schlepptau" von denen es dann hieß:
Johannes 6,
64 aber es sind einige unter euch, die nicht glauben. Denn Jesus wusste von Anfang an, welche es waren, die nicht glaubten, und wer es war, der ihn überliefern würde.
65 Und er sprach: Darum habe ich euch gesagt, dass niemand zu mir kommen kann, es sei ihm denn von dem Vater gegeben.
66 Von da an gingen viele seiner Jünger zurück und gingen nicht mehr mit ihm.
Ich hoffe, ich habe diese Frage einigermaßen zufriedenstellend beantworten können...
Liebe Grüße,
Thomas
Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 15.11.2022 08:4722 Jesus sagte zu ihnen: Habt Glauben an Gott!
Wie tief und ehrlich glauben wir an Gott? Wo sind die Grenzen unseres Glaubens?
Danke Herr, dass Du uns Glauben schenkst – wenn nötig immer wieder neu.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Pneuma
Gelöschter Benutzer
Re: Betrachtungen als Christ an Wochentagen- begonnen mit "die göttliche Waffenrüstung"
von Pneuma am 15.11.2022 06:51Pneuma
Gelöschter Benutzer
Re: Offenbarung
von Pneuma am 14.11.2022 23:14Re: Offenbarung
von Thomas0365 am 14.11.2022 22:15Offenbarung 1,
10 Ich war im Geist an dem dem Herrn gehörenden Tag, und ich hörte hinter mir eine laute Stimme wie von einer Posaune,
11 sagenden: Was du siehst, schreibe in eine Buch und schicke(es) den sieben Gemeinden, nach Ephesus und nach Smyrna und nach Pergamon und nach Thyatira und nach Sardes und nach Philadelphia und nach Laodizea!
Gott der Herr hat für alles ein bestimmte Zeit, einen bestimmten Tag, eine bestimmte Stunde. So wie alles seine Zeit hat und es für alle Vorhaben unter der Sonne eine geeignete Zeit gibt, die es dann auszufüllen und zu nutzen gilt. Im Geist zu sein weist hier auf ein prophetisches Ereignis. Etwas das Gott zur bestimmten Zeit - am Tage...wenn sein Licht dann hier etwas erleuchtet - tun wird. Wobei Gott allezeit und auch jetzt in diesem Moment überall auf der Welt handelt und wirkt an jedem Menschen. An den einen mehr, an den anderen weniger.
Für uns gehört jeder Tag Gott und wir gehören an jedem Tag Gott. Und auch in der Nacht, wo er über unseren Schlaf wacht. Normalerweise nun erreichen uns Stimmen von vorne. Menschen gehen auf uns zu oder wir auf sie und Worte werden ins Angesicht gesprochen. Mose konnte Gott nur hinter sich wahrnehmen, weil Gott so heilig ist. Hier ertönt eine laute Stimme hinter Johannes und weist ihm, wie das Angriffssignal einer Posaune eine Blickrichtung. Nach vorne, in die Zukunft, die aber in den Sendschreiben dann auch Gegenwärtiges aufdeckt.
Was Johannes sehen wird, sehen soll, das ist er aufgefordert nieder zu schreiben. Johannes hier also als Auge Gottes. In Visionen, die es dann niederzusschreiben und weiterzugeben gilt.
Um an dieser Stelle schon mal einen kleinen historischen Überblick über diese sieben Städte zu geben:
Ephesus - Stadt in Lydien an der Westküste Kleinasiens. Paulus verbrachte hier 2 Jahre auff seiner zweiten Missionsreise. Möglicherweise verbrachte auch Johannes hier seine letzten Lebenstage. Neben Jerusalem und Athen einer der drei heiligsten Städte des Altertums. Mit dem Heiligtum der Artemis oder Diana (eines der 7 Weltwunder) Mittelpunkt östlicher Mysterienkulte und asiatischer Religionsausübungen. Nach ihrem Beinamen Neokoros=Tempelbewahrerin (Apg 19,35), ein Ehrentitel, der durch römischen Senatsbeschluss einer Stadt verliehen wurde, die zu Ehren des Kaisers einen Tempel errichtete und Spiele veranstaltete
Smyrna - 55 km nördlich von Ephesus, das heutige Izmir, aufgrund der Hafenlage einer der reichsten Handelsstädte Kleinasiens, galt als Perle Asiens, loyal Rom gegenüber mit entsprechend stark ausgeprägtem Kaiser/Tempelkult von Tiberius mit reichen Juden in Wirtschaftsleben und Verwaltung, hier starb der greise Bischof Polykarb im Jahr 155 den Märtyrertod, weil er nicht bereit war, Christus abzusagen
Pergamon - 135 km nördlich von Ephesus, heute Bergama, Herstellungsort des Pergaments, Ort einer großen Zeusstatur auf der Akropolis. Sowie Ort des Asklepios Soter, des Gottes der Heilkunst. Soter ist dabei die Bezeichnung für einen Retter oder Erlöser, wie sie im NT auch für Gott und Christus verwendet wird. Später erhielt die Stadt einen Tempel der Roma und des Augustus.
Thyatira - nördlich von Sardes und östlich von Pergamon, heute Akhisar, Kreuzungspunkt zweier wichtiger Handelsstraßen, Sammelpunkt von vielerlei Gewerben - u.a. wegen ihrer Purpurfärberei bekannt
Sardes - Zentrum der Wollindustrie, das Wasser des durchfließenden Flusses enthielt Gold, galt als reiche Stadt mit König Krösus von Sardes als Inbegriff des reichen Mannes, die Stadtburg von Sardes lag auf einer Felsnadel und war langezeit uneinnehmbar
Philadelphia - heißt übersetzt Bruderliebe, Handelsknoten und Grenzstadt mit Bedeutung für griechische Sprache, Literatur und Wissenschaft. Geprägt vom Dionysoskult, wo verdienten Bürgern eine Tempelsäule mit dem Namen der Geehrten gewidmet wurde, die Stadt selbst war häufig von Erdbeben betroffen und mussten häufig von den Bürgern geräumt werden
Laodicea - Reiche Stadt wo feine Wolle und Augensalbe hergestellt wurde, ausserdem Zentrum des Bankenwesens, bekam Wasser aus heißen Thermalquellen über Aquädukte geliefert, das auf den langen Weg in die Stadt dann lauwarm nur noch war
Pneuma
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