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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Der Sinn des Lebens
von Burgen am 28.07.2022 00:05
Hallöchen,
Zitat:
Warum wird diese außerordentliche Gebetsmacht denen gegeben, die in Christus bleiben? Möge das, was ich zu sagen habe, euch ermutigen, den herrlichen Versuch zu wagen, diese köstliche Perle zu gewinnen! Woher kommt es, dass, wenn wir in Christus bleiben und seine Worte in uns bleiben, wir diese Freiheit und diesen Sieg im Gebet erlangen?
Spurgeon antwortet: erstens aufgrund der Fülle Christi.
Du magst bitten, was du willst, wenn du in Christus bleibst, denn alles, was du bittest, ist schon in ihm vorhanden.
Bischof Hall hat diesen Gedanken sehr schön behandelt, ich will euch das Wesentliche daraus nennen.
Sehnst du dich nach der Gnade des Geistes? Dann gehe zur Salbung deines Herrn.
Suchst du Heiligkeit? Folge seinem Beispiel.
Suchst du Vergebung der Sünden? Schaue auf sein Blut.
Willst du den Tod deiner Sünden? Blicke auf seinen Kreuzestod.
Willst du der Welt abgestorben sein? Gehe an sein Grab.
Willst du die Fülle des himmlischen Lebens spüren? Schau auf die Auferstehung.
Möchtest du dich über die Welt hinaus erheben? Bedenke die Himmelfahrt.
Möchtest du über himmlische Dinge nachdenken? Dann denke an sein Sitzen zur rechten Hand des Vaters
und wisse, dass er uns mit ihm auferweckt und mit ihm in das himmlische Wesen versetzt hat in Christus Jesus.
Zitat Ende
C. H. Spurgeon, Die Eile des Teufels ist Schneller als der Flug des Adlers - Predigten über Gleichnisse, ed. Dorothea Bernick, Bd. 9, Spurgeon-Bibliothek Predigtsammlung (Waldems: 3L Verlag, 2005), 125.
Ich meine, dies oben ist eine gute Zusammenfassung für Christenmenschen bezügich "Sinn des Lebens".
Gruß
Burgen
Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 27.07.2022 20:3924 Die Jünger waren über seine Worte bestürzt. Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen!
Jesus macht keine Abstriche. Wenn wir etwas anderes mehr lieben, als das Himmelreich, wie könnten wir dann in ihm glücklich werden?
Danke Herr, wo wir Deine Liebe spüren und so unsere Sehnsucht nach dem ewigen Ziel immer größer wird.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Pneuma
Gelöschter Benutzer
Re: Betrachtungen als Christ an Wochentagen
von Pneuma am 27.07.2022 20:07Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Betrachtungen als Christ an Wochentagen
von Leah am 27.07.2022 19:13Hallo Pneuma,
ich denke, es ist wichtig zu bedenken, dass alles, was Christi Werk am Kreuz hinzugefügt werden soll, um errettet zu werden, und ist es noch so religiös, etwas ist, was wir verwerfen müssen.
Darüber schreibt der Galaterbrief.
Die Galater wollten auch so allerlei einführen, was noch zum Heil aus Christus hinzugefügt werden müsste ( Beschneidung, Speisegebote etc.).
Paulus korrigiert das, recht sauer, denn er nennt sie töricht und unverständig und sagt ihnen, sie wären aus der Gnade gefallen.
Es sei ein anderes Evangelium.
Es ist nicht gut,vielmehr etwas, was uns aus der Gnade wirft, Sakramente und Werke hinzuzufügen. Aus der Gnade fallen bedeutet, für den, der aus Glauben errettet ist, ein Zurückfallen, kraftlos werden; und für den, dernoch nicht errettet ist, bedeutet es dass er dabei ist, am Ziel vorbeizulaufen und verlorenzugehen.
Das was Du schreibst, wäre dann das Gegenteil von den Quellen des Heils.
Jesus sagt, kommt zu mir und trinkt aus der Quelle des Lebens umsonst. In ihm ist die Quelle lebendigen Wassers, sonst nirgends. (Jer. 17,13), Off. 21, 6, Joh. 4,14...). Und es ist umsonst.
Ich kann nur empfehlen, prüfe es selbst.
Leah
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Der Sinn des Lebens
von Leah am 27.07.2022 18:56Hm, also ich hoffe, dass wir jetzt nicht um die Wortwahl und Missverständnisse streiten.
Hallo Nobse,
also die Schrift sagt, dass der natürliche Mensch vor seiner Bekahrung ein Sklave der Sünde ist. Klingt irgendwie nicht nach Freiheit.
Jesus Christus sagt: Wen ich frei mache,der ist wirklich frei. Nun, in dem Prozess bin ich. Und ja, dazu gibt Gott Kraft. Aber nicht durch Einatmen.
Die Schrift sagt, man bekommt Kraft durch bitten und allezeit beten ( Lk 21,36), er gibt sie den Müden, die ihm vertrauen ( Jes 40,32), durch den heiligen Geist bei der Bekehrung und Wiedergeburt (APG 1,8); durch Freude und Frieden im Glauben( Römer 15,13), durch das Wort Gottes lesen und tun ( 1 Kor.1,18);
Man verliert Kraft durch Sündigen ( Kla 1,14); alle Kraft weicht, wenn man Gott " leibhaftig" begegnet: Dan10, 16, 17;
Am meisten Kraft erfahre ich durch Glauben und Vertrauen, Busse und Glaubensgehorsam, Bekennen und lassen von Sünde, treu sein im Dienst, ihm alle meine Nöte bringen, ihm das Herz ausschütten, für andere beten und ihnen seelsorgerisch beistehen.
1 Kor.4,20: Denn das Reich Gottes steht nicht in Worten, sondern in Kraft.
Leah
Re: Der Sinn des Lebens
von Merciful am 27.07.2022 18:24Nun, ich verstehe darunter, dass die Geschöpfe Gottes frei sind, zu denken und zu handeln, wie sie wollen.
Das schliesst die Freiheit, sich von Gott und seinem Licht abzuwenden, ein.
Hm, nein, dies sehe ich ganz anders.
Es gibt von Gott her nur die Freiheit, Gottes Gebote halten zu können.
Die Abwendung von Gott und das Handeln gegen Gott bedeuten Unfreiheit.
Wenn ein Mensch sündigt, dann nicht, weil er die Freiheit besitzt, sündigen zu können.
Vielmehr ist er ein Knecht der Sünde, die ihn beherrscht.
Merciful
Re: Der Sinn des Lebens
von nobse am 27.07.2022 16:32Re: Projekt Bibel 2022
von Merciful am 27.07.2022 14:07Pneuma
Gelöschter Benutzer
Re: Betrachtungen als Christ an Wochentagen
von Pneuma am 27.07.2022 09:45Betrachtung am 27. Juli - Von der Pflicht des Almosens
Verschließest du das Ohr dem Armen,
Der zu dir fleht in seiner Not,
Wird Gott sich deiner nicht erbarmen,
Flehst du zu ihm in deinem Tod.
1. Viele betrachten das Almosen als eines jener guten Werke, die zwar lobwürdig sind, die man jedoch auch ohne Sünde unterlassen kann. Dies ist ein schwerer Irrtum, denn der Sohn Gottes befahl uns dieses Werk bei Strafe der ewigen Verdammnis. "Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist. Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir nicht zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben." (Matthäus 25,41-42) Die Größe der Sünde liegt darin, dass Reiche, die entweder kein Almosen, oder nur so eins geben, das in gar keinem Verhältnis zu ihrem Reichtum steht, die Anordnung der göttlichen Vorsehung vereiteln, die den Unterhalt der Armen in ihren Überfluss legte, weshalb auch der Apostel zu den Reichen spricht: "Euer Überfluss ersetze den Mangel der Armen." (2. Korinther 8,14)
2. Jesus Sirach 14: "Armut und Reichtum kommen von Gott." Er konnte die Güter des Lebens unter allen Menschen gleich verteilen, allein seine Weisheit wollte eine Unterordnung unter den Menschen begründen, damit einerseits die Tugend der Barmherzigkeit und Milde, andererseits aber die der Geduld geübt wird. Indessen ist der Reiche nur Verwalter seines Reichtums, Gott ist der eigentliche Herr darüber. Der Verwalter aber hat allerdings die Pflicht bei sich, die Hausgenossen seines Herrn von seinem Vermögen zu erhalten. Ja so sehr ist Gott der Eigentümer dieser Güter, dass seine Vorsehung sie nicht selten den unbarmherzigen Reichen hinwegnimmt, da er hingegen das Vermögen der Barmherzigen segnet und ihren Reichtum vermehrt.
3. Hat aber auch Gott das vollkommenste Recht, einen Teil seiner Gaben vom Menschen zu fordern, so verlangt er dennoch sie nie umsonst. Daher spricht die Schrift (Sprichwörter 19,17): Wer Erbarmen hat mit dem Elenden, leiht dem Herrn; er wird ihm seine Wohltat vergelten." Fürchtest du etwa, dem himmlischen König?
Zitiert mit freundlicher Genehmigung, von Mathias Herget
https://www.marianisches.de/
(Thema wechselt Täglich und ist nicht gespeichert in der WebSeite.)
Liebe Grüße, Pneuma
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslese (17) Du wirst ... du wirst sein, wie ein bewässerter Garten ...
von Burgen am 27.07.2022 08:54
WoPs 139, (1-6, 7-12) 13-16 (Schl)
Denn du hast meine Nieren gebildet; du hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter.
Ich danke dir dafür, dass ich so wunderbar gemacht bin;
wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl!
Mein Gebein war nicht verhüllt vor dir, als ich im Verborgenen gemacht wurde,
kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde.
Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war,
und es waren in dein Buch geschrieben alle Tage, die noch werden sollten,
als noch keiner von ihnen war.

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