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Re: Wohlstandsevangelium
von LinaMa am 06.02.2022 10:16Hallo Leah, ich denke genauso! Tatsächlich sagt Jesus in Johannes 6:44, dass jemand nur dann zu Jesus findet, wenn der Vater ihn zu "ihm hinzieht".
An anderen Stellen, wie zb. Matthäus Kapitel 7:21-23 oder 24:23,24 sagt er, dass es durchaus Menschen gibt, die behaupten, dass sie dem Christus folgen - ja sogar "viele Weissagungen Gottes" verkünden und mächtige Taten in seinem Namen vollbringen. Doch sagt er über sie, dass sie verurteilt sind, weil sie es versäumt haben, nach Gottes Willen zu leben.
In Matthäus 15:9 wird Jesus sehr konkret, wenn er sagt, dass die Anbetung bzw. der Gottesdienst sinnlos ist, wenn er sich auf Lehren stützt, die sich Menschen ausgedacht haben.
Kann ich es herausfinden, welche Gebote von Gott kommen - und welche lediglich menschliche Überlegungen bzw. Auslegungen sind?
Die Evangelien geben uns eine klar verständliche Anleitung, wenn wir sie im Kontext betrachten. Jesus gibt Hinweise zur Orientierung, damit wir Gott kennen und lieben lernen und seine Erziehung uns zum Nutzen ist. 🙂lg
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslese (16) Ich will dem HERRN Singen mein Leben lang und meinen Gott loben, solange ich bin
von Burgen am 06.02.2022 10:00
4.Sonntag vor der Passionszeit
Kommt her und sehet an die Werke Gottes, der so wunderbar ist in seinem Tun an den Menschenkindern. Psalm 66,5
Ev: Markus 4,35-41
Ep: 2.Korinther 1,8-11
AT: Jesaja 51,9-16
Pr: Matthäus 14,22-33
Bl: Psalm 54
Losung
Er wird auftreten und sie weiden in der Kraft des HERRN. Micha 5,3
Als Jesus das Volk sah, jammerte es ihn; denn sie waren geängstet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben. Matthäus 9,36
Sprich nicht:
"Ich sehe keine Mittel, wo ich such, ist nichts zum besten."
Denn das ist Gottes Ehrentitel: helfen, wenn die Not am größten.
Wenn ich und du ihn nicht mehr spüren, tritt er herzu, uns wohl zu führen.
Gib dich zufrieden! (Paul Gerhardt)
Pneuma
Gelöschter Benutzer
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von chestnut am 06.02.2022 08:57Gerade in dieser Zeit der Unruhe ist es wichtig, dass wir den Frieden in unseren Herzen kennen. Da wo er da ist, kann uns das, was rundherum um uns passiert, weniger aus der Bahn werfen.
Es ist ein Friede der durchträgt in Umständen, die äusserlich schwierig sind oder Angst machen.
Über diesen Frieden möchten wir im Hauskreis nachdenken.
Soontag, 6. Februar 2022, 20.30 Uhr, Raum Hauskreis-miteinander
Herzliche Einladung
Cosima und Chestnut
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Wohlstandsevangelium
von Leah am 06.02.2022 08:20Hallo LinaMa,
Ja, so sehe ich es auch.
Du fragst weiter oben, woran man den wahren christlichen Glauben erkennt.
Ich denke, das kann man in 50 Büchern nicht beantworten. Und gerade der wahre christliche Glaube verträgt es, wenn man die Schrft noch nicht so ganz richtig verstanden hat.
Daher sind inhaltliche Unterschiede möglich, solange das Fundament richtig ist, und ebenso kann jemand alles richtig wissen und doch verloren gehen.
Daher würde ich eher fragen: Woran erkenne ich, dass ich errettet bin?
Nun daran, dass mich Gott erzieht, so sagt es die Schrift. Wen Gott nicht erzieht, der ist nicht sein.
Diese Erziehung beginnt sofort. Daher heißt es, die Gottesfurcht ist der Anfang der Weisheit. Der Gläubige erkennt, es gibt Gott und erschrickt sehr.
Dann heißt es: Selig sind die geistig Armen. Wir erkennen dass wir verdreht und verdorben sind und nichts haben, was Gott gefallen würde.
Deshalb trauern wir, selig sind die Trauernden denn sie sollen getröstet werden. Und der Vater tröstet und und bringt uns immer mehr ins Vertrauen auf die versöhnende Kraft des Evangeliums und wir dürfen die Liebe Gottes erfahren.
Es geht weiter, aber das wird zu lang. Gehört ja nicht mehr zu eigentlichen Thema.
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Wohlstandsevangelium
von LinaMa am 06.02.2022 08:01Hallo Leah, 🙂
Ich bin neu und noch leicht orientierungslos hier..😅
War deine Antwort an mich gerichtet? 😬
Ich stimme dir absolut zu, dass das Gesetz für uns keine Gültigkeit mehr hat und Christus in seiner Gnade unsere Sünden trägt. Unter anderem ist es auch der Galaterbrief, der das deutlich macht. Nicht wenige sind allerdings auch der Meinung, dass die Aussage, dass wir nicht mehr "unter Gesetz stehen, sondern unter Gnade" - bedeutet, dass wir tun und lassen können, was wir wollen, denn Jesus ist für unsere Sünden eingetreten und verzeiht alles. Wir müssen nur an ihm glauben..
Ich sehe das auch genauso wie du! Der Glaube beinhaltet das Handeln dementsprechend, wie Jesus es uns aufgetragen bzw. vorgelebt hat.
Das Gesetz, dass für uns nicht mehr bindend ist, ist das Gesetz des Moses. Der Galaterbrief beschreibt ein Problem, denen sich die Apostel gegenüber standen. In der neugegründete Christenversammlung kam die Streitfrage der Beschneidung auf, welches im mosaischem Gesetz verankert war. Vielen Juden viel es noch schwer zu akzeptieren, dass dieses Gebot keine Gültigkeit mehr hat. Der Apostel Paulus erklärte den eigentlichen Ursprung und Zweck des Gesetzes gem. Galater 3:19-25.
Im Vers 19 heisst es, dass das Gesetz die eigenen Sünden deutlich machte. Die Juden erkannten so, dass es ihnen niemals möglich war, Gottes Maßstäben gerecht zu werden - in dem Bewusstsein, dass sie einen Erlöser brauchten.
Das bedeutet, wie gesagt nicht, dass es ein Freibrief ist, selbst zu entscheiden, was richtig und verkehrt ist, (vergl. Hebräer 10:26) . Der Gehorsam gegenüber den Geboten Gottes ist nach wie vor unverändert geblieben.
So wie die Israeliten damals ihr bestes geben mussten, um den Geboten Gottes zu gehorchen, so ist es heute auch. Allerdings, gelingt es dem unvollkommen Menschen niemals in vollkommenem Maße. Nur müssen wir heute keine Tieropfer mehr bringen, sondern Jesus hat sich als das "Lamm Gottes" ein für allemal geopfert, (Johannes 1:29). Lg🙂
Leben nach dem Tod
von Cleopatra am 06.02.2022 07:26edit: Beitrag wurde hierhin verschoben
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Wohlstandsevangelium
von LinaMa am 06.02.2022 06:55Hallo Hans 🙂
Das wichtigste Gebot, auf das Jesus uns in Markus 12:29,30 aufmerksam macht, ist die Liebe zu seinem Vater, den er als den allein wahren Gott bezeichnet -
sich selbst aber als den Sohn Gottes. Siehe auch Johannes 17:3.
Um ein enges und vertrautes Verhältnis zu den beiden aufbauen zu können, müssen wir sie kennenlernen. Eine grundsätzliche Unstimmigkeit ist, dass es keine Einigung darüber gibt, wie sich die "Göttlichkeit" definiert. Wenn Bibeltexte aus dem Zusammenhang gerissen werden bzw. der Kontext nicht berücksichtigt wird, kann man alles mögliche "hineinlesen". Ich möchte bitte auch niemandem "auf den Fuß treten". Doch Tatsache ist, dass es große Streitfragen und Widersprüche gibt bezgl. der Definition des christlichen Glaubens. Interessant ist, dass sich jeder in seiner Überzeugung anhand der Bibel zu erklären vermag..Tatsache ist, dass nicht alle recht haben können.. 🤷♀️
Um die Bibel richtig zu deuten, muss sie als ganzes betrachtet und analysiert werden. Das heisst, dass die Lehren stimmig sein müssen und sich nicht widersprechen dürfen. Das allein ist nicht vom Menschenverstand abhängig, sondern nur durch Gottes Geist möglich. Denn sie wurde durch Heiligen Geist geschrieben und nur durch demselben kann sie verstanden werden.. (1.Thessalonicher 2:13).
Nun.. einfacher gesagt, als getan..
Welche christlich orientierte Glaubensgemeinschaft zweifelt daran, im Geiste Gottes zu leben und zu glauben? Woran erkenne ich den wahren christlichen Glauben? lg 🙂
geli
Gelöschter Benutzer