Christus unser Hohepriester im Hier und Heute
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Wie bitte?
von Plueschmors am 16.12.2023 20:10Hallo Frank,
wie bitte? "Völlige Negierung"? Also ich habe mich anfangs Deinem Thema wohlwollend zu nähern versucht, als barsche Antwort von Dir kam die unduldsame Kratzbürste und hat mir schön den Buckel gefegt. Ich habe es ein zweites Mal versucht, daraufhin hast Du mit dem Knüppel eingedroschen. Was soll ich denn "negiert" haben? Die Aussagen des Hebräerbriefs?

Deine offenkundig ewig unzufriedene, undankbare und schulmeisternde Art, die aller Wertschätzung und Duldsamkeit entbehrt, macht es mir nun wenigstens leicht, Deine Themen künftig zu meiden bis auf Weiteres, da es Dir offenbar nur darum geht, möglichst schroff zu brüskieren und uns als blöd und unterlegen hinzustellen.
Gruß,
Plueschmors.
"Du lässest mich erfahren viele und große Angst und machst mich wieder lebendig und holst mich wieder herauf aus den Tiefen der Erde" (Ps 71,20).
Frank
Gelöschter Benutzer
Re: Christus unser Hohepriester im Hier und Heute
von Frank am 16.12.2023 19:21Die wievielte Variation dieser Aussage war das? Ich kann nicht riechen, wie der andere denkt
Steht aber wirklich da - für mich ist der Leib Christi der neue Bund und somit das erneuerte Volk. Es geht heutzutage um Christen
Jeder Einzelne - steht auch da
Die Heilung hab ich als Prozess mehrmals beschrieben
Sorry - hast du meine Texte wirklich gelesen?
Vergebliche Liebesmüh
von Plueschmors am 16.12.2023 18:37Hallo Burgen,
aus meiner Sicht ist es hier zu unduldsam und auch zu undankbar. Eine Prise Humor und Lockerheit fehlt auch, also gar kein gutes Rezept für einen guten Austausch. Man kann eigentlich nur Fehler machen. Dieser Thread erinnert mich darum an den klassischen Ohrfeigen-Sketch von Harald und Eddi... Hier ist alle Freundlichkeit vergebens.

Liebe Grüße und Segen,
Plueschmors.
"Du lässest mich erfahren viele und große Angst und machst mich wieder lebendig und holst mich wieder herauf aus den Tiefen der Erde" (Ps 71,20).
Diesmal aber wirklich off-topic...
von Plueschmors am 16.12.2023 18:25Hallo pray,
lieben Dank, dann haben sich die groben Ohrfeigen ob meiner vermeintlichen Blödheit ja wenigstens doch noch gelohnt.

Liebe Grüße und Segen,
Plueschmors.
"Du lässest mich erfahren viele und große Angst und machst mich wieder lebendig und holst mich wieder herauf aus den Tiefen der Erde" (Ps 71,20).
Re: Christus unser Hohepriester im Hier und Heute
von Burgen am 16.12.2023 14:39Da hast du wirklich den Nagel auf den Kopf getroffen.
Habe jetzt deine total langen Beiträge nicht gelesen. Bin bei den beiden obigen Sätzen hängen geblieben.
Kann dir nur zurück geben, dass mit dir kein guter Austausch möglich zu sein scheint.
Das jedenfalls ist meine Wahrnehmung. Das Wort Wahrnehmung von dir übernommen. Du gebrauchst es oft.
Vielleicht magst du selbst mal überdenken wie deine Denkmuster auf die Mitlesenden hier (ein) wirken.
Ich wiederhole daher deinen obigen Satz: "Es wird wirklich langweilig".
Gruss
Burgen
was ist das Evangelium? was ist die Errettung? ... Beitrag von Leah
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Christus unser Hohepriester im Hier und Heute
von Cleopatra am 16.12.2023 13:54Hach Frank....
Ein kurzer Hinweis:
Es ist ein Zeichen von Respekt und Emphatie, wenn man in einem Gespräch versucht, den Gegenüber zu verstehen.
Wenn also Nachfragen kommen, könnte man es auch so sehen, dass es Leute gibt, die sich die Mühe geben und dich verstehen wollen.
Hier in diesem Thread sind es schon mehrere, die sich die Mühe machen und versuchen, herauszufinden, was genau du möchtest und dir ihre Antworten zu deinen Gedanken und Fragen geben.
Das sind Merkmale eines Diskussionsforums.
Es scheint mir, als würden nicht die Reaktionen kommen, die du dir erhoffst, aber das muss nicht zwingend daran liegen, dass gleich alle irgendetwas nicht wollen oder so, vielleicht liegt es auch an deiner Fragestellung oder Formulierung...?
Das Einstellen von Links, die auf andere Seiten mit langen Erklärungen hinweisen ist deine Sache, aber du kannst nicht erwarten, dass dies von allen noch zusätzlich gelesen wird.
Hier ein kleiner Auszug aus den AGBs:
"Der Fokus liegt auf dem gemeinsamen Lernen, dem gemeinsamen Austausch über Gott und die Bibel, sowie der Hilfestellung bei Problemen.
....
C.- Der Inhalt:
- Dieses Forum ist ein Diskussionsforum. Jeder User hat die Möglichkeit, selbst dazuzulernen und anderen Usern Hilfestellung zu geben. Kein User weiß als Einziger alles. Sich anzumelden, um andere nur zu belehren wird nicht gerne gesehen.
...
- Ein Thread lebt von der Teilnahme. Nicht die Menge ist immer von Bedeutung, der Inhalt zählt. Ein gemeinsamer Weg nach Lösungen oder Antworten ist viel motivierender als viele nichts-sagende Threads.
- Jeder User ist selbst verantwortlich für die Links, die er setzt und für geschriebene Beiträge.
....
- Grundsätzlich werden immer eigene Worte bevorzugt."
Zum Thema Prägung: Sicher ist jeder von seinem Umfeld, der Erziehung, der Vergangenheit und Kultur geprägt.
Aber wir treffen uns hier nicht zu einem Gespräch in der Kategorie "was sagt welche Glaubensrichtung?".
Wenn du meinen Beitrag zum Beispiel gelesen hast, wirst du feststellen, dass meine Antwort nach dem Lesen des Hebräerbriefes und des einen Kapitels aus 3. Mose geschrieben wurde, aus meinem Verständnis dieser Worte.
Auch die anderen User hier haben ihr Verständnis aus der Bibel.
Können wir uns darauf einigen, dass wir die Bibel daher gemeinsam als Maßstab sehen und gemeinsam so wichtige Themen wie dieses hier besprechen, ohne einander zu kategorisieren oder "Anders" anzusehen? Wir sind gemeinsam, Geschwister, haben einen Gott, eine Bibel.
So- das ist doch mal eine Aussage zu deinem Thema, mit dem man etwas anfangen kann, worüber man sich die Gedanken nach deinem Eingangspost machen kann.
Wieso nicht gleich so?
Also- das Sündopfer war einmalig, hier sind wir wohl alle gleicher Meinung.
Das Brandopfer aber nicht.
Wozu war das Brandopfer im Gegensatz zum Sündopfer?
Du hast geschrieben:
Brandopfer (auf dem Brandaltar im Vorhof zum Wohlgefallen Gottes)
Geht es dir also um das Thema "Wohlgefallen Gottes" als Ziel, und das ist ja eben heute noch, eben täglich?
oder:
Wenn ich nun deinen Gedanken versuche, zu folgen:
- Reinigung des Volkes= geistliche Bedeutung: Reinigung des Christen? Hier meine nächste Frage: Sind Christen allgemein gemeint, oder jeder einzeln?
- Die Heiligung ist das Ende, das "Ergebnis", kein Prozess?
Deine Ausarbeitung die du gerade zeigst, gefällt mir.
Du ziehst quasi die Paralelen, jetzt glaube (und hoffe) ich, dass ich es etwas besser verstehe, worum es dir geht.
Ich kann da nur persönlich von mir reden: Da ich in einer Umgebung wohne, in der viele verschiedene Gemeinden udn Kirchen exestieren, habe ich mich schon mit den unterschiedlichesten Glaubensgrundsätzen und -verständnissen auseinandergesetzt und meine, mir schon meine eigene Meinung zu bilden aufGrund des Bibelverständnisses.
Klar- niemand ist frei von Prägung, aber wir dürfen auch offen sein für positive Veränderung, wenn diese bibelkomform ist.
Dieser Satz gefällt mir

Aaaaabsolut! Ich wage sogar die steile These, dass, wenn man sich so benimmt, als könne man einfach weiter sündigen, man nicht wirklich verstanden hat, wie dreckig und ekelig und schlimm Sünde in Wirklichkeit ist!
Auch die Art der Liebe ist etwas fragwürdig, wenn doch egal ist, ob Gott etwas nicht gutheißt oder nicht.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Frank
Gelöschter Benutzer
Re: Christus unser Hohepriester im Hier und Heute
von Frank am 16.12.2023 12:55Geht man von der Priesterweihe Aarons und seiner Söhne im Leviticus 8 und 9 aus, dann gibt es - wie schon mehrmals geschirieben:
1. das Sündopfer = für den Priester, zur Entsündigung
2. das Brandopfer dient der Reinigung des Volkes (des einzelnen Gläubigen bei bestimmten Sühneopfern). Das Tier wird im Ganzen verbrannt = nehmen wir den Begriff der "Läuterung", so kann das Brandopfer seelisch gesehen eine Umwandlung des gesamten seelischen Organismus darstellen, der in unserem Leben durch den Heiligen Geist stattfindet = die Heiligung
3. das Füllopfer diente zu Nährung der Priester - bezogen auf uns, die wir Priester (des neuen Bundes) sind = alle geistliche Nahrung die wir brauchen
Im Gebet von Bruder Klaus: Mein Herr und mein Goot - gib alles mir, was mich fördert zu dir
4. das Webopfer ist für Menschen eigentlich unwichtig, es dient eher "Gottes Nase" - ist also ein "Muster der Erkennung" für Gott. Unser Kindschaft ist so ein "Musterder Erkennung"
Im Gebet des Bruder Klaus: Mein Herr und mein Gott - nimm mich mir und gib mich ganz zu Eigen dir
Ich weiß, dass im freikirchlichen Denken unsere Heiligung schon abgeschlossen ist und wir ein für allemal gerettet sind = egal wie wir uns verhalten.
Lassen wir Christus nicht in unserem Leben walten, überlassen wir ihm nicht unser tägliches Versagen und Verschulden, sondern glauben dass wir das nicht brauchen, und wir eh schon fertig sind = dann könnte es evtl. zu sehr schmierigen und dreckigen Gewandungen kommen....
Und es gibt durchaus Bibelstellen, die das Herausfallen aus der Gnade als Möglichkeit darstellen
Frank
Gelöschter Benutzer
Re: Christus unser Hohepriester im Hier und Heute
von Frank am 16.12.2023 11:431 Lobe Jahweh, meine Seele! Jahweh, mein Gott, du bist sehr groß, in Hoheit und Pracht1 gekleidet,
2 [der] in Licht sich hüllt wie in einen Mantel, [der] die Himmel ausspannt wie ein Zeltdach,
3 der seine Gemächer errichtet in den Wassern, der Wolken macht zu seinem Gefährt, der dahinfährt auf den Flügeln des Windes,
4 [der] seine Engel2 zu Winden macht, seine Dienstleistenden zu einer Feuerflamme.
5 Er hat das Erdreich gegründet auf seine Grundfesten. Nie wird es wanken - für immer und ewig.
6 Mit der Tiefe bedecktest du es wie mit einem Kleid. Die Wasser standen über den Bergen;
7 vor deinem Schelten flohen sie; vor der Stimme deines Donners eilten sie fort;
8 es hoben sich die Berge, es senkten sich die Täler an den Ort, den du ihnen festgesetzt hattest.
9 Du hast [ihnen] eine Grenze gesetzt, die überschreiten sie nie; sie werden nie wiederkehren, das Erdreich zu bedecken.
10 [Du bist es,] der Quellen entsendet in die Bachtäler: Zwischen den Bergen fließen sie dahin,
11 tränken alle Tiere des Feldes; die Wildesel stillen ihren Durst.
12 An ihnen3 wohnen die Vögel des Himmels. Von den Zweigen her lassen sie ihre Stimme erschallen.
13 [Du bist es,] der die Berge tränkt aus seinen Obergemächern (von deiner Werke Frucht wird die Erde satt),
14 der Gras hervorsprossen lässt für das Vieh, Pflanzengewächs zum Dienst des Menschen4, um Brot hervorzubringen aus der Erde
15 und Wein, der das Herz der Sterblichen5 erfreut, um vom Öl das Gesicht glänzend zu machen, und Brot, das das Herz der Sterblichen stärkt6.
16 Die Bäume Jahwehs werden satt, die Zedern des Libanon, die er pflanzte,
17 wo die Vögel Nester bauen, der Storch - Wacholderbäume sind sein Haus....Psalm 104
Ich lebe also nicht in einer Welt in der reine physikalische Gesetze Gott ersetzen und die Welt unserer Sinne mit uns macht was sie will - sondern hinter jedem Regen, Sonnenschein, jedem Korn und jeder menschlichen Begegnung wirkt Gott in seiner ganzen Realität = aber nicht eingeschlossen in diese Welt, sondern diese Welt ist Ausdruck SEINES Wirkens in der himmlischen (geistigen) Welt.
Aber in diesem Denken ist eine reale, jetzt wirkende geistliche Welt der Angelpunkt des Denkens = was vor 2000 Jahren war, ist die Grundlage der jetzigen Entwicklung, aber diese jetzige Entwicklung ist der Hintergrund unseres geistlichen Lebens
Natürlich ist es schwierig, wenn man analog zum heutigen Zeitgeist, Gott in die rein moralische oder irgendwie schemenhaft geistliche Ecke wegsperrt - dann bleibt man dort stehen, wo die Bibel aufhört. Und das war eben vor 2000 Jahren.
Sein Sündopfer war einmalig - die Brandopfer für das Volk (bzw uns als Gläubige) dagegen nicht.
Versuche doch wenigsten einmal ansatzweise - auf die Gedanken uns Ausführungen des Anderen einzugehen. Ich habe es mehrmals ausführlich erklärt. Du (und die anderen beiden) antwortest lediglich mit deinen Prägungen und deinen Denkmustern. Es wird wirklich langweilig.
Cleopatra: Ich glaube, jetzt komme ich ganz durcheinander. Bedeutet im Umkehrschluss: Wenn man im Glauben wirkt, dann geschieht die Heiligung?
Ich sehe nicht ein, warum ich das Rad immer wieder erneut erfinden muss. Als ich weiter oben versucht habe (ausführlich) meine Sicht dazu einzustellen, habe ich einen Link eingestellt, der die Zusammenhänge biblisch gut erklärt
"Heiligung
Rechtfertigung und Heiligung
Mit IHM sitzen auch wir gläubigen, wiedergeborene Menschen zur Rechten Gottes, weil er für uns - all die an IHN gläubigen Menschen eintritt.
Was kann mehr als der Hohepriester sein?
Er steht zwischen Volk und Gott und muss durch sein Opfer sich nicht mehr jährlich kultisch rein machen ER ist rein. Und somit fähig sein Amt zur Reinigung seines Volkes auszuführen
Was soll da "mehr" sein?
Nein - wir sitzen nicht zur Rehten Gottes im Himmel - wir leben auf Erden, haben aber unseren Hohepriester im Himmel, der für uns eintritt.
Re: Christus unser Hohepriester im Hier und Heute
von Burgen am 16.12.2023 10:08
Der Hohepriester, wie wir im ersten Teil der Bibel lesen, musste ohne eine "Schramme" sein, vergleichbar einem Lamm ohne Fehl. 1x im Jahr hatte er im Allerheiligsten des Zeltes in der Stiftshütte den Gnadenstuhl mit Blut zu besprengen.
Um jedoch überhaupt dort hineingehen können bekam sein Obergewand lauter Glöckchen am Saum befestigt. Wieviele es waren oder nur eines weiß ich im Moment nicht.
Ausserdem wurde an seinem Mantelkleid ein Tau, Seil befestigt, das bis in den Aussenbereich des Allerheiligsten reichte.
Der Priester durfte sich nämlich nicht setzen. Sowie das oder die Glöckchen nicht mehr zu hören waren, wurde der Mann herausgezogen, weil er tot war. Und das war auch ein Zeichen dafür, dass er sündig gewesen war.
Jesus Christus ist ja nun weit mehr als ein menschlicher Hohepriester auf Erden.
Er ist nun zur Rechten Gottes. Heißt, er sitzt.
Mit IHM sitzen auch wir gläubigen, wiedergeborene Menschen zur Rechten Gottes, weil er für uns - all die an IHN gläubigen Menschen eintritt.
Gott Vater straft nicht, sondern liebt seinen zur Rechten sitzenden Sohn jeden Tag.
Dennoch kommt er mit der Welt und der neuen Erde zum ZIEL.
Und wir Menschen hoffen und warten darauf, dass er uns von diesem schmerzenden, kranken, vergänglichen Zeltleibe herausholt, was jeder Zeit geschehen kann. Bei IHM ist 1 Tag wie Tausend Jahre, bricht man das runter auf Minuten, oder Sekunden, kann es jederzeit geschehen.
All das bedeutet auch, wenn der gerettetet Mensch mit IHM neben dem Vater ist, sollten wir auch in IHM ruhen, genau wie ER es tut.
Nicht Leistung tun, sondern dankbar Gott loben, preisen, (aus)ruhen, dafür haben wir auch das Gebet.
was ist das Evangelium? was ist die Errettung? ... Beitrag von Leah
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Christus unser Hohepriester im Hier und Heute
von Cleopatra am 16.12.2023 09:20Ich versuche nochmal das ganz Allgemeine, ohne auf einzelne Fragen einzugehen, vielleicht hilft das etwas:
Christus unser Hohepriester im Hier und Heute
Hierfür ist es wichtig, zu verstehen, was die Aufgaben des Hohepriesters damals gewesen sind.
Der Hohepriester hatte verschiedene Funktionen und Aufgaben:
- er war in der religiösen Hierarchie ganz oben, er beaufsichtigte alles
- er brachte stellvertretend für das Volk große Opfer dar, einmal im Jahr (am Versöhnungstag) durfte nur er allein ins Allerheiligste- also zu Gott
Diese Opfer waren sehr unterschiedlich (Sündopfer, Speiseopfer, Brandopfer....)
Gerade in Hebräer wird oft Bezug auf das Thema "Jesus und Hohepriester" genommen.
Es wird wiederholt geschrieben, dass diese regelmäßigen Sündopfer nicht mehr nötig sind, da sich Jesus selbst als das endgültige Opfer darbrachte (deshalb auch mehrere Hinweise auf den Vergleich des "Opferlamms"- weil dies eines der Opfertiere war).
Jesus starb nun ein für allemal, die regelmäßigen Opfer sind nicht mehr nötig.
Jesus selbst steht nun für uns ein, so wie damals der Hohepriester für das Volk einstand.
Wie eine solche Handlung aussieht, habe ich in Hebräer nicht explizit gelesen, einen Hinweis gab es, dass er heute wartet (Hebräer 10,13).
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder