Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

[ Nach unten  |  Zum letzten Beitrag  |  Thema abonnieren  |  Neueste Beiträge zuerst ]


Argo

85, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 299

Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von Argo am 17.07.2026 19:24

Hallo liebe Leute.

Ich möchte – nach einer langen Pause – wieder meine Sommergedanken mit euch teilen. Diesmal geht es um die Unsterblichkeit der Seele und wie man etwas über sie erfahren kann.

Der Mensch besitzt die geistige Fähigkeit, die Folgen seines Handelns zu verstehen. Er erkennt Veränderungen in Natur, Tieren und Pflanzen als natürliche Prozesse mit spezifischen Ursachen. Ebenso muss er erkennen, dass es nach seinem biologischen Ende eine metaphysische Kontinuität gibt.

Viele Menschen weigern sich zu akzeptieren, dass die menschliche Seele mit dem Tod nicht verloren geht, sondern als immaterielle Entität weiterbesteht, so wie vor unserer Geburt. Diese Menschen sind in einer rein materialistischen Weltsicht gefangen. Sie glauben, dass alles – selbst das menschliche Gewissen – aus materiellen Prozessen mit Anfang und Ende entsteht.

Wer behauptet, Materie sei die einzige primäre Substanz des Universums, verkennt eine grundlegende Wahrheit: Der Mensch besteht aus zwei völlig unterschiedlichen Elementen, die miteinander in Verbindung stehen: dem vergänglichen Körper und der immateriellen, unsterblichen Seele. Leider führt diese Illusion ihre immaterielle Entität nach dem Tod in ein unbekanntes Dasein.

Diese immaterielle Entität wirkt ständig in uns. Unsere täglichen Erfahrungen beweisen es:

– Wenn wir lügen, verspüren wir ein inneres, immaterielles Unbehagen.
- Wenn wir etwas Schlechtes tun, werden wir von einer inneren Stimme kontrolliert.
- Wenn unsere Gedanken gleichzeitig auf die Gedanken eines anderen Menschen treffen, entsteht offenbar ein immaterieller Kommunikationskanal.
- Wenn wir eine Ungerechtigkeit sehen, reagiert unsere immaterielle Natur automatisch.

Da wir dieses Wesen weder isolieren noch seinen Anfang und sein Ende bestimmen können, können wir es nur als physischen Teil von uns selbst erfahren. Dieses uns innewohnende, immaterielle Wesen beweist, dass es von einer höchsten Macht erschaffen wurde. Was der Mensch nicht vermag, das vermag Gott, der größte Schöpfer unserer Seele.

Gott zu leugnen ist logisch und existentiell unmöglich, denn Gott ist für jeden Menschen eine innere Erfahrung. Wer die Wahrheit nicht erkennen will und sich hinter Illusionen verbirgt, lässt auch sein Gewissen verkümmern. So begeht er Böses, ohne es zu merken. Wir müssen daher erkennen, dass unsere Seele ewig ist und der Tod sie nicht besiegen kann, denn dies ist ihre göttliche Bestimmung. Nach dem Tod setzt sich die Existenz unverändert fort. Die Identität des Menschen bleibt dieselbe, frei von den Beschränkungen des Körpers.

Die Tatsache, dass unsere Seele nach dem Tod weiter existiert, erfüllt uns mit Verantwortung für unser Leben. Je mehr wir unsere Seele im irdischen Leben entwickeln, desto erfüllter und stabiler wird ihre Existenz im Jenseits sein.

Tatsächlich verlässt das immaterielle Wesen des Menschen nicht sofort die Umgebung, in der es lebte. Nach dem Tod sendet es geistige Zeichen seiner Anwesenheit an die Menschen, mit denen es die engste Verbindung hatte. Diese Anwesenheit ist so deutlich, dass diejenigen, die sie annehmen, sie nicht in Frage stellen können. Die menschliche Erfahrung ist reich an solchen Beispielen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass unser Leben nicht mit den Grenzen des materiellen und vergänglichen Körpers endet. Unser Gewissen, unsere moralischen Anliegen und unsere geistige Erfahrungen beweisen, dass wir eine unsterbliche Seele besitzen, die mit ihrem Schöpfer vereint ist. Die Annahme dieser Wahrheit bringt auch eine große Verantwortung mit sich. Da unsere Seele ewig ist, müssen wir bewusst leben und sie täglich pflegen, damit sie für ihre ewige Reise zum Licht bereit ist.

Antworten

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5520

Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von Cleopatra am 18.07.2026 07:08

Guten Morgen, 

so, wie ich deinen Text lese Argo, scheint einiges aus der Bibel zu sein, anders erinnert mich an andere Religionen und Weltanschauungen.

Als ich den Titel des Threads las, dachte ich an Prediger 3,11; Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, nur dass der Mensch das Werk nicht ergründet, das Gott getan hat, vom Anfang bis zum Ende.

Hattest du auch daran gedacht?

Zu anderen Punkten habe ich Anmerkungen und Gegenfragen:


Argo: – Wenn wir lügen, verspüren wir ein inneres, immaterielles Unbehagen.

Das hast du ja schon ganz oft geschrieben. Meine Gegenfragte bleibt immernoch offen: Hier in Europa wird Lügen als schlecht angesehen durch Erziehung, nicht aus "von Natur aus". In anderen Ländern und Kulturen, in denen Lügen Mittel zum Zweck sind (zB Nahrungsbeschaffung, Überleben)- meinst du wirklich, dass diese Menschen ein Unbehagen verspüren?


Argo: - Wenn wir etwas Schlechtes tun, werden wir von einer inneren Stimme kontrolliert.

Ich habe dir schon oft das krasse Beispiel von der IS geschildert. Selbst die, die bei den IS groß werden. Würdest du da wirklich das Gleiche behaupten?


Argo: - Wenn wir eine Ungerechtigkeit sehen, reagiert unsere immaterielle Natur automatisch.

Auch das ist meiner Meinung nach typisch "verwöhnt europäisch". Was meinst du, wie es den Menschen in den ärmsten Ländern geht, die nur durch Ausbeutung überleben? Wie es damals den Sklaven erging? Ich glaube, dass die Psyche oft Dinge verdrängt und nicht wahrnimmt, um etwas zu "überleben". Damals, als auch noch nach Hautfarbe unterschieden wurde- haben da alle dieses Gefühl der Gerechtigkeit gehabt, oder war es für soie "normal", weil sie so großgeworden sind?


Argo: Die Tatsache, dass unsere Seele nach dem Tod weiter existiert, erfüllt uns mit Verantwortung für unser Leben.

Diesen Satz unterstreiche ich voll und ganz. Genau das ist der Grund, wieso wir hier auf Erden im Leben die Entscheidung für Jesus treffen sollten.


Argo: Je mehr wir unsere Seele im irdischen Leben entwickeln, desto erfüllter und stabiler wird ihre Existenz im Jenseits sein.


Dieser Satz erinnert mich an den Hinduismus, die Kasten- je besser wir waren, desto besser geht es nach den Tod weiter.
Oder habe ich das falsch verstanden?
Denn davon sehe ich in der Bibel nichts. Da müsste ja der andere Gekreuzigte neben Jesus ganz schlecht darstehen, wovon wir nichts lesen, im Gegenteil- Jesus bestätigte, dass er noch am gleichen Tag mit ihm im Paradies sein wird.
Was ich in der Bibel finde sind die Beschreibungen im großen Thronsaal, in dem das Buch des Lebens geöffnet wird, dort wird geschaut, ob man drin steht und demnach wird entschieden, ob man ins Paradies kommt oder nicht.
Es wird auch der Siegeskranz beschrieben, aber ich weiß von keiner besseren Existenz als sonst, je nachdem, wie mehr wir uns auf Erden entwickelt haben.
Die armen ungeborenen Babys...

Habe ich da etwas anders verstanden, oder meintest du es wirklich so? Und wenn du es so meintest- auf welche Bibelstellen stützt sich diese These? Dann kann ich es evtl besser zuordnen.


Argo: Tatsächlich verlässt das immaterielle Wesen des Menschen nicht sofort die Umgebung, in der es lebte. Nach dem Tod sendet es geistige Zeichen seiner Anwesenheit an die Menschen, mit denen es die engste Verbindung hatte. Diese Anwesenheit ist so deutlich, dass diejenigen, die sie annehmen, sie nicht in Frage stellen können. Die menschliche Erfahrung ist reich an solchen Beispielen.

Diese These finde ich so auch nicht in der Bibel. 
In Lukas gibt es ein Beispiel, wie es nach dem Tod aussieht- der Reiche und der arme Lazerus. Kennst du die Begebenheit? Da wird einiges beschrieben. 
Von einem "der Reiche war erstmaln ne zeitlang noch dort und hat den Geschwistern Zeichen gegeben (wie in diversen Filmen) steht da nichts. Im Gegenteil- der Reiche leidet enorm und möchte gerne seine Geschwister warnen, dass diese nicht auch so leiden müssen. Doch es gibt ein "zu spät", weshalb nochmal die Verantwortung eines Jeden, die Entsciedung auf Erden zu treffen, umso stärker bewusst sein sollte.

Liebe Grüße, Cleo

PS: Ich bin kurz nach einem Umzug- deshalb kann es noch sein, dass manche Antworten verzögert kommen, ich habe jetzt erstmalig den Laptop ausgepackt und habe noch einiges um die Ohren, bis hier Ordnung ist


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten

Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2978

Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von Burgen am 18.07.2026 09:30


Hallo Argo, 

grüsse dich zurück hier bei uns. 


Dein Beitrag ist flüssig (für mich) - gut durchdacht. 

Aber - Jesus Christus, Gott Vater und Heiliger Geist kommen mehr oder weniger ausschließlich als Randfigur vor. 
Vielleicht, weil du in einem christlichen Forum schreibst? 

Wie dem auch sei. 
Schön, dass du wieder da bist. 

Burgen 






Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


Antworten

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5520

Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von Cleopatra am 18.07.2026 09:43

Hallo Burgen

wenn du schreibst, dass es für dich flüssig und durchdacht klingt- was denkst du denn über meine Gegenargumente?

Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten

Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2978

Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von Burgen am 18.07.2026 12:32


ach, ich dachte, dass ich mich vorhin ausgeloggt hatte ;) 

Ja, Cleo, 

bevor ich die Tageslese abgeschrieben hatte, las ich diesen Beginn des Threads. 
Das Thema hatte mich angesprochen - jedoch nicht besonders dann die nachfolgenden Sätze. 

Und dein Beitrag empfand eher so, als sei der Ball sozusagen flach gehalten. 

WIr schreiben ja fast alle unsere Erfahrungen anhand unseres Lebens mit der Schrift. 
Heißt, wir geben weiter, was wir zum Thema des Threads entweder selbst durchlebt haben, 
oder was uns in der Bibel und durch ihre Worte klar oder klarer geworden ist. 

Dein Beitrag hilft, Argos Beitrag eher nicht, nur das Thema finde ich gut. 

Aufgrund meines Beitrags in der TGL bezüglich Astronaut und so, kam ich durch die Internetsuche 
zu dem Mann nämlich zur Evolution, bezogen auf die ersten Menschen (ohne Bibel, parallel 
gedacht die Menschen außerhalb des Gartens - wie überliefert. 

Und da, in der Suche wurde nämlich geschrieben, dass es nicht sein kann, dass Menschen vom Affen  
Abkömmlinge sein könnten. 
Auch sei erwiesen, dass Mischwesen zwischen Affen und Menschen es nicht gäben könnte. 
Jedoch ca zu 97% gleiche DNA hätten. 
Aber selbst die Affen seien in zwei Linien gesplittet, und die Linie ohne Schimpanse usw. 
würde am ehesten den Menschen entsprechen. 


Das empfinde ich rein spekulativ. Und Gott, der Schöpfer, dem das ganz uns bekannte und unbekannte Universum gehört, weil er es erschaffen und geschöpft hat und weiterhin tut lügt nicht, niemals lügt Gott, der jetzt der Vater der Menschen ist. 

Das was in Eden geschah, wird mir jedenfalls immer wichtiger. Allerdings tragen auch manche Online-Beiträge dazu bei. Teilweise bringen sie Neues und teilweise bestätigen sie meine Glauben. Und dann bin ich natürlich darüber dankbar. 
Ich wünschte, dass jede Generation fest im Glauben der Bibel verankert sein könnte. 
Gerade im Hinblick der Prophezeihungen und dem was auf uns alle zukommen wird, 
ist dies besonders wichtig für die Nachfolge Jesu. 

Aber die Worte, die jemand in seinem Herzen denkt und trägt, und aufgrund seiner eigenen Erfahrungen als feststehend beurteilt, kann niemand außer man selbst wissen. Wer Jesus glaubt, wird nicht verloren gehen.  Das steht schon mal fest. 


burgen. 


Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


Antworten

nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 765

Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von nusskeks am 18.07.2026 16:37

Burgen: Dein Beitrag ist flüssig (für mich) - gut durchdacht.

Das wäre nicht die erste Einschätzung, die mir zu Argos Beitrag einfiele. Nach seinen letzten Reaktionen hier im Forum bin ich mir allerdings nicht sicher, ob er überhaupt an einer inhaltlichen Diskussion interessiert ist. Rückfragen und biblische Einwände schienen ihm bisher eher unangenehm zu sein; schließlich hatte er deshalb sogar seinen Abschied angekündigt.

Was also tun?

Einigen Aussagen seines Beitrags kann man als Jesusnachfolger zustimmen. Der Mensch lässt sich nicht auf materielle Vorgänge reduzieren, und mit dem körperlichen Tod endet nicht seine Verantwortung vor Gott. Anderes widerspricht dem biblischen Selbstzeugnis jedoch grundlegend.

Argos Beitrag ist deutlich esoterisch geprägt. Er verwendet zwar Begriffe wie Seele, Gewissen, Gott, Ewigkeit und Licht, füllt sie aber mit Bedeutungen, die sich aus der Bibel nicht ableiten lassen. Die Präexistenz der Seele, geistige Zeichen Verstorbener, die Entwicklung der Seele für eine „Reise zum Licht" und eine natürliche Vereinigung jeder Seele mit Gott gehören nicht zur biblischen Lehre.

Seine Gedanken mögen auf den ersten Blick in sich geschlossen und gut durchdacht erscheinen. Legt man sie jedoch neben das Gesamtzeugnis der Bibel, trägt diese Einschätzung nicht mehr. Dann zeigt sich, dass hier kein biblisches Menschen- und Heilsverständnis entfaltet wird, sondern ein eigenes metaphysisches System, das mit christlichen Begriffen beschrieben wird.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.07.2026 16:39.

Argo

85, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 299

Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von Argo am 18.07.2026 22:39

Hallo Cleopatra und alle anderen die meinen Thread verfolgen.

Das, was ich geschrieben habe, betrifft Menschen, die an Gott glauben. Sie glauben, dass sie von Geburt an, eine Seele besitzen, die Gott ihnen mit der Geburt geschenkt hat, und dass sie versuchen, das Leben mit dieser Seele und ihrem Körper zu meistern.

Die anderen, die Gott komplett den Rücken gekehrt haben, leben nicht mit der Seele, die Gott ihnen mitgegeben hat, sondern nach den Gesetzen des Teufels.

Lügen können durch Erziehung erlernt werden. Als Mittel zum Zweck, um unerreichte Ziele und Vorteile zu erlangen. 

Wenn du als gläubiger Mensch die Lüge, die du verbreitet hast, nicht spürst, dann musst du dich regenerieren. Wenn du selbst keine Reue empfindest, obwohl alle anderen wissen, dass du gelogen hast, dann tanzt du aus der Reihe. Dann ist dein Gewissen versteckt.

Die Kämpfer des IS sind keine Menschen wie wir Christen. Man kann da keinen Vergleich anstellen.

Das Gefühl der Ungerechtigkeit muss jeder bei sich selbst suchen, und er wird es finden. Wenn du die Ungerechtigkeit nicht spürst, dann hast du ein Problem mit deiner Seele oder besser gesagt mit deinem Gewissen, das dir kein Alarmsignal gegeben hat.

Das Gleichnis vom reichen Mann und dem armen Lazarus führt uns in das Leben nach dem Tod ein. Die Siegeskränze, die nicht alle Seelen im Himmel bekommen werden, das Buch des Lebens, in dem alle unsere Taten auf der Erde stehen, und vieles andere mehr bringt uns die Bibel nahe.

Das Bemühen des Menschen, besser zu werden, wird von Gott nicht nur im Himmel, sondern auch auf der Erde honoriert. Jeder, der nach den Geboten Gottes zu leben versucht, erlebt den Unterschied. Jesus warnt uns davor, lauwarm zu sein. Das sagt bereits sehr viel aus.

Was ungeborene Babys oder früh verstorbene Kinder betrifft, sagt mir meine Logik, dass es für sie kein Gericht geben wird.

Der Reiche und der arme Lazarus geben uns keine Zeichen, dass sie leben. Ich meine damit echte, persönlich empfangene, geistige Zeichen, die nicht sichtbar, aber spürbar und wahrnehmbar sind.

Die Erfahrung zeigt, dass viele dieser Zeichen nicht wahrgenommen werden oder ganz fehlen. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie überhaupt nicht existieren, da viele Menschen sie empfangen und ihre Bedeutung verstanden haben.

Das war auch das Ziel dieser Betrachtungen: Viele Menschen haben solche Zeichen empfangen, die für andere unerklärlich sind. Für sie selbst waren es jedoch eindeutige Zeichen von ihren verstorbenen Angehörigen. Sind dokumentierte Ereignise, dass die Seele weiter lebt. 

Antworten

Argo

85, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 299

Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von Argo am 19.07.2026 00:00

Hallo Burgen und allen die meinen Tread verfolgen.

Danke für die Begrüßung.

Ein Gedankenaustausch im Sommer, wenn das Thermometer verrücktspielt und einen nach Hause katapultiert, ist gute Nahrung für die Seele.

Noch eine weitere Ausführung von mir: Da werden keine Bibeltexte zerpflückt, sondern wahre Ereignisse dokumentiert. Der Geist muss erweitert und bereit sein, das zu empfangen, was in der Bibel steht.

Ein persönliches Erlebnis bestärkte mich in meiner Überzeugung, dass die menschliche Seele auf ihrer Reise ins Jenseits Zeichen an ihre Angehörigen sendet, vorausgesetzt, der Empfänger besitzt das nötige geistige Bewusstsein, um Eindrücke aus seiner Umgebung wahrzunehmen und darauf zu reagieren.

Die Seele verweilt nicht ewig in ihrer vertrauten materiellen Umgebung, sondern durchläuft eine bestimmte Übergangsphase, bevor sie sich endgültig auf ihre ferne Reise begibt.

Dieser vorübergehende Aufenthalt der Seelen ist nicht sinnlos, sondern unterliegt einem grundlegenden Gesetz: dem Gesetz der Liebe und der gegenseitigen emotionalen Bindung.

Folglich führt rationales Denken zu dem Schluss, dass es eine Zwischenstation, eine Übergangsphase gibt, in der die Seele sich von der materiellen Welt verabschiedet, bevor sie ihren endgültigen Weg in die metaphysische Sphäre beschreitet.

Diese Signale werden nicht zufällig ausgesendet und sind auch nicht an jeden gerichtet. Sie sind für Menschen bestimmt, mit denen gegenseitiger Respekt und eine tiefe emotionale Bindung bestanden. Gleichzeitig wird von den Empfängern die nötige geistige Bereitschaft erwartet, sich auf diese Botschaften zu konzentrieren und sie zu ergründen, anstatt sie oberflächlich zu übergehen.

Da Menschen täglich an so vielen Überzeugungen festhalten, denen es an greifbaren Beweisen (wie Ideen, Werten, Theorien oder Emotionen) mangelt, stellt sich die Frage, aus welchem ​​Grund sie die Existenz der Seele nach dem Tod nicht akzeptieren sollten.

Der Tod ist das größte Mysterium des Daseins. Gerade weil er Ehrfurcht und existenzielle Angst hervorruft, wird die menschliche Logik äußerst streng und skeptisch.

Das Glaubenssystem des Menschen benötigt nicht immer Beweise; es erfordert jedoch eine innere Bereitschaft und Offenheit für die Funktionsweise des Jenseits.

Wenn ein Ereignis objektiv ist und von den Betroffenen aufgezeichnet wird, ist es kein bloßer subjektiver Eindruck mehr.
Um dieses Phänomen – die Übermittlung von Botschaften der Seelen – zu deuten, bedarf es weder komplizierter philosophischer Theorien noch wissenschaftlicher Laborbeweise.

Ein einziger klarer, empirischer Beweis genügt, um die grundlegende Frage der Menschheit zu beantworten: Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Glaube bedeutet Akzeptanz und Zustimmung zu etwas Unsichtbarem. Durch die Erfahrung, die ich gemacht habe (durch das immaterielles Signal, das ich empfangen habe), wurde Glaube zu Wissen. Zu einer persönlichen, dokumentierten Gewissheit.

Logik ist letztlich das nützlichste Werkzeug, das wir haben, um selbst die ungewöhnlichsten Ereignisse im Leben zu entschlüsseln.
Vielleicht braucht jeder von uns ein persönliches, individuelles Signal, um überzeugt zu sein.

Jeder Mensch interpretiert die Welt anhand seiner eigenen kognitiven Fähigkeiten. Durch Beobachtung und Vernunft findet der Mensch Antworten auf seine Fragen.

Was nicht den Kriterien der Logik entspricht, wird verworfen und nicht als Glaube übernommen.

Seelen kommunizieren über ein kodiertes System, das ausschließlich vom jeweiligen Empfänger wahrgenommen wird.
Du ziehst schließlich aus einer konkreten, erschütternden Erfahrung eine allgemeingültige Regel.

Liebe Grüße

Antworten

« zurück zum Forum