Umgang mit Tieren

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Burgen

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Re: Umgang mit Tieren

von Burgen am 12.10.2018 10:05

Ihr Lieben,
das Buch der Sprüche hat 31 Kapitel, für jeden Tag eines. Wobei die „Weisheit“ - darum geht es in dem Buch, in den Sprüchen, kein „Ding“ ist, sondern Jesus, die Person Jesus ist die Weisheit. Sie zu erwerben, ist nicht einzukaufen, zu shoppen, ist mehr wert als alles Gold auf Erden.
Wobei Gold manchmal in Salz gezahlt wurde oder lange Zeit auch als Öel.
Naja, das ist ja bekannt. Heutzutage ist Gold Digitalisierung und alles, was damit zusammenhängt ...

Heute ist also der 12 Tag - gleich das 12. Kapitel.
Und ins Auge gesprungen, passend zum Threadthema:

V10 Der Gerechte erbarmt sich über sein Vieh, das Herz des Gottlosen aber ist grausam.

Gestern sagte jemand, wie auch der Philosoph David Precht schon schrieb und sagte:
Tiere brauchen (in der Menschenwelt) einen Anwalt. Also einen Rechtsanwalt. Diese Aussage gefiel mir und hoffe, dass es nicht nur Worte bleiben.
Überlegungen sollten in die Tat münden. ...

Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. Offb 2,10 b
Ich will, HERR hilf!  

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Cleopatra
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Re: Umgang mit Tieren

von Cleopatra am 13.10.2018 08:52

Ganz genau, und deswegen ist es auch gut, dass es diese Tierschutzorganisationen gibt.
Wobei man natürlich auch nicht übertreiben sollte.
Aber einfach mal bewusster durch die Welt gehen und die Tiere wertschätzen.
Bei uns auf den Wiesen sind ja auch zB die Kühe. Die kennen mich schon und laufen mir hinterher, wenn ich an den Wiesen vorbeilaufen.
Ich habe ihnen noch nie Futter oder so gegeben. Nein, aber ich streichel die total gerne und die genießen es total.
Ich gebe nur ein bisschen Liebe und die Tiere spüren es.
Es gibt so einen schönen Spruch, der besagt "wie der Mensch mit Tieren umgeht,so erkenst du den Charackter".
Bis jetzt habe ich das immer bestätigt gesehen.
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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solana

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Re: Umgang mit Tieren

von solana am 13.10.2018 09:08

Ja, unsere heutige Gesellschaft hat einfach viel zu wenig mit der Natur zu tun.
Fleisch gibt es küchenfertig verpackt im Supermarkt, Gemüse an der Gemüsetheke usw.

Und das Leben der Menschen spielt sich hauptsächlich in den Städten ab und immer mehr auch noch in der virtuellen Welt ... der direkte Kontakt zur Natur geht immer mehr verloren. Schon bei den kleinen Kindern. Wir waren damals von morgens bis abends draussen, sind auf Bäume geklettert, haben mit Tieren gespielt...
Heute beschäftigen sich schon die Kleinsten mehr mit Computern ....

Da geht das Gefühl der Verbundenheit mit der Natur und der Verantwortung dafür immer mehr verloren.
Alles kann einfach so gekauft werden und wenn es hier nicht wächst, wird da halt importiert.
Schade.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Cleopatra
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Re: Umgang mit Tieren

von Cleopatra am 16.10.2018 07:33

Apropos Geld:
ich habe gestern eine Doku über den Rennsport geschaut. Einfach nur grausam.
Ein Pferd ist ca im Alter von 4 Jahren körperlich soweit, dass man es einreiten kann.
Ein Rennpferd wird im Alter von eineinhalb Jahren eingeritten und läuft mit 2 Jahren das erste Rennen.
Es wird gezwungen, teilweise wierden sogar die Zungen angebunden am Maul, damit sie besser Luft bekommen und sich nicht verschlucken.
Und voller Panik laufen die dann die Rennstrecke und brechen sich zum Teil die Beine oder bekommen große Sehnenzerstörungen.
Mit 5 Jahren werden sie meißtens ausrangiert und dem Schlachter übergeben- ein Pferd kann über 30 Jahre alt werden.
Die Pferde, die dann aber noch abgekauft wurden, die haben große psychische Störungen und sind eben körperlich kaputt.
Ein Tagesablauf dieser Pferde?
Den ganzen Tag alleine in einer Box (Verletzungen wären ein Verlust für das Geschäft) und eine Stunde am Tag raus zum Training.
Weidehaltung und so sind schon garnicht mehr dabei.
Ist das nicht traurig?
Und wofür?
Damit der Mensch ein paar tolle Stunden hat mein zuschauen des Rennens und beim Wetten.
Arme Menschheit, kann ich da nur sagen.
Lg Cleo

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Sonnenkind

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Re: Umgang mit Tieren

von Sonnenkind am 16.10.2018 09:46

Es betrifft leider nicht nur Tiere, sondern auch Pflanzen. Eine Orchidee - immerhin die schönsten Pflanzen, die es gibt - muss nach spätestens 5 Monaten in Knospen sein, nach dem Verkauf höchstens drei Monate blühen und dann absterben. Sonst ist die Zucht nicht wirtschaftlich.
Ähnliches gilt für all die hübschen kleine "Wegwerf-"Blümchen, die in Supermärkte und Baumärkten angeboten werden. Eigentlich sind das alles ziemlich langlebige Pflanzen. Aber dann würden ja nicht immer wieder neue gekauft . . .
Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Schöpfung sieht anders aus.
Gruß
Sonnenkind

. . . Ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde (1. Mos. 1,29)

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Stillness

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Re: Umgang mit Tieren

von Stillness am 16.10.2018 20:51

Schrecklich und grausam wie mit den Pferden vom Rennsport umgegangen wird, dass wusste ich noch gar nicht. Die Menschen missbrauchen, quälen und beuten die Tiere aus. Sie werden nicht als Lebewesen angesehen. Tierschutz ist schön und gut, aber manchmal frage ich mich ob es wirklich etwas bringt. Es werden viele Aufnahmen vom Leid und der Qual der Tiere gemacht, dabei vermisse ich die Taten um das Tier vom Leid zu befreien. Dem Tier ist ja noch nicht geholfen in dem man Bilder und Videos darüber macht, zwar sind dann viele aufgeklärt aber dem Tier ist noch nicht wirklich geholfen.

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Cosima
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Re: Umgang mit Tieren

von Cosima am 16.10.2018 21:42


In diesem Thread habe ich aufmerksam gelesen und das Thema ist mir auch sehr wichtig, 
weil ich Tiere liebe. Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen, da gehörten Tiere jeden Tag 
zu meinem Leben. Mein Großvater war mit Leidenschaft Bauer. Er liebte seine Tiere und hat 
sie immer wie Gottes Geschöpfe behandelt. Das hat mein Leben auch geprägt. 
Ich erinnere mich daran, wenn er mit seinem Rinder-Gespann auf dem Feld gearbeitet hat, 
die Abendglocken um 18 Uhr läuteten, dann drehten sich die Rinder um, beendeten ihre Arbeit, 
auch wenn sie mitten in einer Furche, die gepflügt wurde, waren. So waren sie es gewohnt und 
mein Großvater wollte das auch für sich so. Als mein Onkel, sein Schwiegersohn, das später 
andern wollte, hatte er keinen Erfolg damit. Ich fand das lustig, damals, aber  später begriff ich
und war stolz auf meinen Großvater...
Der Vers, den Burgen geschrieben hat, aus Sprüche 12,10: "Der Gerechte erbarmt sich über
sein Vieh... "
hat mich an meinen Großvater erinnert. Und auch den Spruch, den Cleo zitiert hat kann 

ich bestätigen: "wie der Mensch mit Tieren umgeht, daran erkenst du den Charackter". So habe ich 
meinen Großvater erlebt und ich bin Gott sehr dankbar für ihn. Er hat mir Liebe zur Schöpfung, 
zu Tieren, zu Pflanzen und vor allen Dingen zu Menschen beigebracht. Das möchte ich auch gerne 
weiter geben...
Liebe Grüße von Cosima.

PS: Ich möchte einen Thread eröffnen, wo es um Menschen und ihr Leid geht, das mich genauso 
sehr berührt. 

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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