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Pneuma
Gelöschter Benutzer

Was und wer steht hinter der- Feuerstrom gGmbH

von Pneuma am 03.11.2021 12:09

Hallo zusammen,

seit einiger Zeit ist in mehreren Medien von Feuersturm Artikel zu lesen.

Allgemein geht es um die Bibel welche  so schreibn sie: für euch vor zu lesen, Kapitel für Kapitel.


Lg. Pneuma

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: w i e dienen wir IHM - w i e folgen wir IHM - wo ist er?

von geli am 03.11.2021 11:42

Cleo: Auf der einen Seite will Deutschland ja soooooo tolerant sein (zB zu Homosexualität und Co), auf der anderen Seite sehe ich Anfeindung zB bei Fleischkonsum, aber eben auch zum Christentum.

Ja, das ist wirklich bemerkenswert - einerseits ist "Toleranz" fast eine neue "Religion", andererseits wird unsere Gesellschaft zusehends intoleranter anderen Meinungen gegenüber.

Die sogenannte "Selbstbestimmung" hat ja einen enorm hohen Stellenwert - bis dahin, dass man überlegt, Abtreibungen bis kurz vor die Geburt zu erlauben. Dabei wird das "Selbstbstimmungsrecht" der Frau über ihr Leben und ihren Körper genannt.
Was allerdings andere Gebiete unseres Lebens betrifft, da wird das "Selbstbestimmungrecht" immer mehr abgebaut - obwohl wir ja so "tolerant" sind.

Da, wo wir uns als Christen an Gottes Gebote halten wollen, wird unser "Selbstbestimmungsrecht" immer mehr eingeschränkt.

Unsere (lieber Pausenclown, damit meine ich jetzt das, was unseren Staat und die Regierung betrifft , von dem ich ja ein Teil bin, ich aber die Vorstellung von "uns" nicht teile) Vorstellung von Toleranz ist leider grundsätzlich falsch - "Toleranz" im offiziell angewendeten Sinne heißt, dass ich das "gut" finden muss, was uns vorgesagt wird. "Tolerant" ist z. B., wer die Gender-Ideologie unterstützt und gut findet, "intolerant" ist derjenige, der diese Meinung nicht teilt. Und so könnte man nun viele "tolerante" Strömungen dieser Zeit nennen.
Uns wird vorgeschrieben, was "tolerant" ist und was nicht "tolerant" ist. Wer die gewünschte, "tolerante" Weltsicht nicht teilt, der ist ganz einfach "intolerant". 
Was teilweise gleichgesetzt wird mit "rechts", "Nazi", "Querdenker" usw. 

Dabei hat ja das Wort "Toleranz" eine völlig andere Bedeutung.


Cleo: nun dafür stark gemacht, dass dieser ismalische Ruf zum Gebet zur Mittagszeit laut gemacht werden kann- soweit ich das verstanden habe, als "Probe".

Ja, wir sind ja eine "tolerante" Gesellschaft, deshalb darf nun der Muezzin über der Stadt - und bald über Deutschland? - laut ausrufen, dass Allah der Größte ist und dass es keinen anderen Gott neben ihm gibt. Allahu akbar...
Und wenn man "tolerant" sein will, muß man das gut finden.
Wer nicht dazu in die Hände klatscht, der ist intolerant... bzw. der ist "islamophob"  
 
bitte berichtige mich, wenn ich falsch liege- dass Gott unser Herz sieht. Sollte ich etwas falsch verstehen, aber Gott sieht, dass ich Gottes Willen tun will, es nur nicht anders weiß,
 
Ja, das sehe ich genauso: auch als Christ darf ich mich irren - und werde mich irren. Aber ich lasse mich auch gerne korrigieren, und behaupte nicht, dass ich immer recht habe.


Was ist denn wirklich wichtig? Das die Menschen Gott kennenlernen und von der Notwendigkeit der Sündenvergebung erfahren, was gibt es Wichtigeres als die Seele der Menschen?

Ja, das steht auch bei mir im Vordergrund. 

Ich selbst habe oft schon bei irgendwas falsch gelegen. Einfach, weil ich es nicht besser wusste. Sowas macht jeder mal durch.

Haha - nicht nur Du . Deshalb sage oder schreibe ich oft dazu, dass eine Sache meine Meinung ist und ich mich auch irren kann.
Es sei denn, es handelt sich um klare biblische "Grundwahrheiten", wie z.B. dass Gott unsere Sünden vergibt, dass er für uns am Kreuz gestorben ist und solche Dinge. Bei diesen Dingen geht es ja auch nicht um eine "Meinung", oder eine "Auslegung", sondern um Wahrheiten, die man entweder glaubt oder sie ablehnt.

Ja- wir müssen uuuunbedingt mal näher auf das Thema "Unterordnung" eingehen in einem Thread.

Das wäre vielleicht ein gutes Thema, denn hier gibt es viel Unsicherheit! Ich hätte dazu auch manche Erfahrung aus meiner Anfangszeit als CHrist, wo ich noch nicht "bibelfest" war und auf den Rat von anderen Gläubigen vertraut habe, und dabei falsch geleitet wurde.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.11.2021 11:46.

pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: w i e dienen wir IHM - w i e folgen wir IHM - wo ist er?

von pausenclown am 03.11.2021 11:38

Hallo Geli.

 

Was für einen Juden, wir haben gesündigt bin ich mir bewusst.
Weil aus dem wir haben gesündigt was praktisches im Leben wirksames entsteht.
Die Formel WIR kommen in unserem Gebete heute noch vor

Schau mal ich möchte, deine Sicht, Gewichtung nicht in Frage stellen.
Ich kann sie nur folgen. Kann an mir an was auch immer liegen.

Was mir wichtig ist, lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen.

Ja die Situation ist so... und jetzt?
Heute lebe ich, heute sind die Aufgaben welche auch immer zu bewältigen.

Was ich umständlich ausdrücken möchte ist, egal welche umstellen der die Welt hat ich mache so weiter wie bisher.
Und generell die Frage ob sich was bei dir ändert wenn die Umstände sich ändern?

LG pausenclown

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.11.2021 11:43.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: w i e dienen wir IHM - w i e folgen wir IHM - wo ist er?

von geli am 03.11.2021 11:08

pausenclown: Generell finde ich ein WIR oft abstrakt.

Warum ist das "abstrakt"? 
Ich bin Teil meiner Kirche, Teil des Leibes Christi, ich bin auch Teil meiner Staatsangehörigkeit, ich bin Teil der Gesellschaft, in der ich lebe, Teil meiner Familie, Teil meiner Gemeinde. 
Wenn ich also von "wir" rede, meine ich mich immer mit als Teil dieses "wir".

Um diese Frage beantworten zu können: 
Wie diene ich Gott und dem Nächsten in Zeiten von Corna.

muss ich mir Gedanken darum machen, wie ich zu dem, was um mich herum alles passiert, welche Entscheidungen in Kirche und Staat getroffen werden, stehe.
Ich muss mir Gedanken dazu machen, ob ich dem zustimmen kann, oder eben nicht zustimmen kann, was "wir" beschließen und tun.

Mein "dienen" hängt ja davon ab, welche Stellung ich beziehe, wie ich mich dann verhalte, und was ich an andere Menschen, die um mich herum sind, dann auch weitergebe und ihnen vorlebe. Ob ich mich mit dem, was "wir" beschließen - denn die Menschen sehen mich z.B. in der Gemeinde und sagen dann: "ihr" Gläubigen... , anschließen kann oder nicht.

Daniel spricht in seinem Gebet in Dan. 9,4 ff ebenfalls von "wir", als er Gott um Vergebung dafür bittet, dass "wir" gottlos gewesen sind und von Gottes Geboten abtrünnig geworden sind.

Das trifft ja nun auf Daniel nicht zu, denn er war weder gottlos noch ist er abtrünnig geworden.

Aber er spricht von "wir", weil er Teil seines Volkes ist, und auch er nimmt Stellung zu dem, was in diesem Volk passiert ist.
Er "ordnet" sich dem weder unter, noch gibt er seinen Segen dazu, sondern er bezieht Stellung und benennt klar die Ursachen der Misere, in der sein Volk steckt.

Auch "wir" sind gottlos geworden und sind von Gottes Geboten abtrünnig geworden - wir als Volk, als sogenanntes "christliches Abendland". Wie gehen wir, wie gehe ich damit um? 
Kann ich mich da "unterordnen"? Kann ich da die Regierung "segnen", was viele Christen in meinem Umfeld im Gebet tun?

"Wir" - das ist in diesem Fall ein Großteil meiner Gemeinde, ich schreibe "wir", weil ich Teil dieser Gemeinde bin.

Ich persönlich kann nicht hinter solchen Gebeten stehen. Dennoch kann ich schreiben:  "wir", weil ich ja Teil der Gemeinde bin.

Also "wir" ist für mich nicht abstrakt. 




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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: w i e dienen wir IHM - w i e folgen wir IHM - wo ist er?

von Burgen am 03.11.2021 10:34



Danke, pausenclown, dein Posting ist mir hilfreich. 

Später werde ich mich nochmal damit auseinander setzen. 

Gruß Burgen 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslese (15) Der HERR -Jesus- wird dich immerdar führen und dich sättigen in der Dürre. Jesaja 58,11

von Burgen am 03.11.2021 10:31



Das ist's was der HERR gesagt hat: 
Ich erzeige mich heilig an denen, die mir nahe sind, und vor allem Volk erweise ich mich herrlich.   3.Mose 10,3 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt.  1.Korinther 3,16 


Kl: 1.Mose 33,1-11 Jakob sieht Esau auf sich zukommen und reagiert mit Angst - wegen ihrer Vergangenheit, 
                                     denn er hatte sich vor Jahren den Erstsegen für ein Linsengericht erkauft 
                                     und war geflohen - 

Bl: Lukas   16,1-9   Ein reicher Mann spricht zu seinem Haushalter:
      Lege Rechnung ab von deiner Verwaltung; denn du kannst hinfort nicht mehr Haushalter sein! 
      ... Und der HErr lobte den ungerechten Haushalter, denn er hatte klug gehandelt ... 


Lass deines guten Geistes Licht und dein hell glänzend Angesicht erleuchten mein Herz und Gemüt, 
o Brunnen unerschöpfter Güt, und mach dann mein Herz zugleich an Himmelsgut und Segen reich; 
gib Weisheit, Stärke, Rat, Verstand aus deiner milden Gnadenhand. (Heinrich Georg Neuss) 


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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2533

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 03.11.2021 09:29

 
(Christoph Zehendner, YouTube)
 
Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.11.2021 15:39.

pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: w i e dienen wir IHM - w i e folgen wir IHM - wo ist er?

von pausenclown am 03.11.2021 08:16

Hallo.

 

Ich habe versucht die Postings zu verstehen, aber irgendwie komme ich da nicht mit.
Vieles ist irgendwie theoretisch, man soll, wir müssen, dürfen, dürfen nicht.
Generell finde ich ein WIR oft abstrakt.
Erstmal stehe ich in Verantwortung gegenüber Gott und den Mitmenschen.

Ob nun eine Regierung, ist wie sie ist, Gemeinden sind wie sie sind.
Ob gut oder böse, lau oder heiss...

Was ändert sich in meinem Verhältnis zu Gott und den Mitmenschen?
Nix und meine Frage ist eher:
Wie diene ich Gott und dem Nächsten in Zeiten von Corna.

LG pausenclown

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5517

Re: w i e dienen wir IHM - w i e folgen wir IHM - wo ist er?

von Cleopatra am 03.11.2021 07:43

Guten Morgen, 


Burgen schrieb: Wenn ich das jetzt so lese und auf mich wirken lasse was ich und Geli geschrieben haben,
scheint es mir, als sei mein Beitrag 'weichgespült'.

Du-- garnicht! Denn wie du schreibst, jeder hat auch einen anderen Blickwinkel oder einen anderen Schwerpunkt zu Themen.
Einer mag auf dem Herzen zu haben, uns zu warnen, ein anderer mag gerne erutigen. So ergänzen wir einander und das ist enorm wertvoll, finde ich.

Liebe geli, was du schreibst, sehe ich auch so (abgesehen von dem wiederholten Hinweis von youtube, das sehe ich anders, ist aber ein anderes Thema).

Die Welt wird immer Gottloser, auf jeden Fall. Es gibt auch viele Bekehrungen, viele Zeiten der Hoffnung, diese Zeugnisse dürfen wir uns auch gegenseitg geben.


Aber diese Situationen gibt es eben auch. Gestern las ich einen Artikel von opendoors, was da Christen durchmachen müssen erschaudert mich.
Auf der einen Seite will Deutschland ja soooooo tolerant sein (zB zu Homosexualität und Co), auf der anderen Seite sehe ich Anfeindung zB bei Fleischkonsum, aber eben auch zum Christentum. Auch zum Islam gibt es mehr und mehr Annäherung, eine Bürgernmeisterin in Köln hatte sich nun dafür stark gemacht, dass dieser ismalische Ruf zum Gebet zur Mittagszeit laut gemacht werden kann- soweit ich das verstanden habe, als "Probe". Alles, um den Islam mehr und mehr einleben zu lassen.
Aber rede mal von Jesus....

Ich selbst lebe in einer Ortschaft, in der auch mehrere Gemeinden sind. Christen sind hier glaube ich mehr geduldet und ich kann ganz frei von Gott sprechen. 
Dass die Christen dann aber auch besonders beobachtet werden und schnell bei zB Nichteinhaltung der Coronaregeln als Negativbeispiel aller Christen genannt werden, ist dafür eine andere Herausforderung, derer Verantworung wir uns einfach bewusst sein müssen.

geli: Ja, denn dort, wo frontal gegen Gottes Gebote Gesetze erlassen werden, dort dürfen wir nicht schweigen, sondern müssen den Mut haben, Stellung zu beziehen. Wenn wir das nicht tun, folgen wir der Welt - auch eine stumme Mehrheit macht sich mit schuldig. Und das sehe ich im Moment leider nur zu oft.


Das sehe ich ganz klar, und ich glaube, dass wir in der Bibel auch ganz klare Beispiele haben: Wenn es um Gottes Maßstäbe geht, dann gibt es kein Wischiwaschi.
Ich bin froh, dass in meiner ländlichen Umgebung noch einigermaßen gut möglich ist, das Evangelium weiterzugeben.

Du hast Recht- man muss unterscheiden zwischen unterschiedlichen Meinungen und klaren Geboten Gottes.
Wobei ich auch hier nämlich denke- bitte berichtige mich, wenn ich falsch liege- dass Gott unser Herz sieht. Sollte ich etwas falsch verstehen, aber Gott sieht, dass ich Gottes Willen tun will, es nur nicht anders weiß, dann wird Gott anders damit umgehen als wenn ich mir eine Bibelstelle so lange herumdrehe, bis sie mir in mein eigenes Weltbild oder meine Wünsche passt.

geli: Vielleicht sind hier "interne Meinungsverschiedenheiten" eher eine Ablenkung gegenüber den wirklich wichtigen Dingen?


Lustig, dass du das schreibst, es wird mir auch erst heute morgen klar, gestern nicht, als ich deinen Beitrag gelesen habe:
Ja, ich sehe das immerwieder, wie wir uns durch Nebensächlichkeiten ablenken lassen von wirklich wichtigen Dingen.
Das passiert so unbewusst, so heimlich. Und dann halten wir uns ewig auf und vergeuden unsere Zeit und Energie.

Was ist denn wirklich wichtig? Das die Menschen Gott kennenlernen und von der Notwendigkeit der Sündenvergebung erfahren, was gibt es Wichtigeres als die Seele der Menschen?


Ich habe mal auf Instergram, als mir eine Person vorgeschlagen wurde, einen Kommentar geschrieben.
In diesem Bildchen von der Person ging es um diese typischen Wohlfühl-Sätze. Der Satz ging sinngemäß so: "Du hast dein Leben in der Hand, lebe deinen Traum, nur du kannst ihn Wirklichkeit werden lassen, genieße dein Leben" und so weiter.
Ich habe als Kommentar darunter geschrieben: "Da die Ewigkeit aber auch ein wenig länger dauert, macht es Sinn, sich darüber auch hier schon Gedanken zu machen."

geli: Aber auch hier: Da kann man nicht pauschal von "Meinungen" sprechen - man müßte die Sache, um die es geht, genauer benennen. Nur als Beispiel: Die große Diskussion - auch in den Kirchen - um die "Ehe für alle", um die "Segnung gleichgeschlechtlicher Paare" - ja, darüber gibt es auch in den Kirchen unterschiedliche Meinungen, und darum wird auch gestritten. Natürlich kann man den "Geschwistern", die hier eine falsche Sicht vertreten, nicht mit "Feindschaft" entgegentreten - aber hier ist es ganz klar geboten, nicht mit zu machen, sich hier nicht, um des lieben Friedens willen, "unterzuordnen", sondern mutig die Sicht Gottes zu vertreten.


Ja, das sehe ich auch so. Man muss ihnen nicht mit Feindschaft begegnen. Meine Einstellung dazu ist: In der Bibel steht ganz klar Anderes. Ich muss jetzt nicht durch die Welt reisen, um alle zu belehren und auf ihre Fehler aufmerksam zu machen.
Ich muss auch nicht jedes Thema, welches ich mit anderen führe, auf dieses Thema hinwenden, um meine Berichtigung bekannt zu machen.
Wenn sich mal ein Gespräch zu einem Thema ergibt, dann würde ich ganz klar Stellung beziehen, ohne Wischiwaschi.
Aber anschließend habe ich nicht die Verantwortung, dass die anderen meine Sicht übernehmen und sich ändern. Diese Verantwortung haben die anderen.
Ich selbst habe oft schon bei irgendwas falsch gelegen. Einfach, weil ich es nicht besser wusste. 
Sowas macht jeder mal durch. Im Laufe des Lebens habe ich dann mehr und mehr kennengelernt. Und ich musste- wie jeder auch- immerwieder eigene Gedanken berichtigen. Das ist ganz normal.
Ich bin sehr froh, dass ich damals als Teenager oder Kind meine teils falschen Eindrücke nennen durfte, ohne Verurteilt zu werden oder sofort belehrt zu werden. Gott hat mir Dinge nach und nach gezeigt, als er der Meinung war, dass es die richtige Zeit ist.

Das ist meine Einstellung dazu.

geli: Ja, natürlich - aber "Nächstenliebe" bedeutet auch, bei der (biblischen) Wahrheit zu bleiben, den anderen nicht auf einem falschen Weg weiterlaufen zu lassen, sondern ihn zu warnen. Damit macht man sich allerdings nicht immer Freunde... dazu gehört Mut.

Richtig, das sehe ich auch so!


geli: Ja, natürlich ist das Thema sehr vielschichtig - ich weise aber bewußt "einseitig" auf "den Mund aufmachen" hin, eben nicht zu schweigen, sich nicht überall "unterzuordnen", weil ich denke, dass das Thema Unterordnung sehr oft überbetont wird, oft falsch ausgelegt wird und ganz oft dazu dient, sich "wegzuducken", sich zu verstecken und den Problemen aus dem Weg zu gehen.

Ja- wir müssen uuuunbedingt mal näher auf das Thema "Unterordnung" eingehen in einem Thread. Da habe ich enormes Interesse, nur gerade nicht die Zeit. Aber das Thema wiederholt sich und ich hoffe sehr, dass ich bald etwas mehr Ruhe und Zeit dafür habe, das wünsche ich mir sehr.

Liebe Grüße, geli


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Andreas

75, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 896

Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken

von Andreas am 02.11.2021 21:15

41 Darauf nahm er die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern, damit sie diese an die Leute austeilten. Auch die zwei Fische ließ er unter allen verteilen.

Wo wir auf Gott vertrauen ist genug für alle da.
Oft lassen uns Angst und Sorgen dies vergessen.

Danke Herr, dass Du für uns alle sorgst.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

Antworten
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