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pray

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Re: Impulse

von pray am 07.05.2025 20:11

Lieber Nusskeks,

 

ja, schön, den ersten Beitrag mit dem ausreichenden Brot und dem Auftrag dazu fand ich schon mal gut.

Ich habe Ausleger zur Bibel und manchmal findet sich da auch eine ähnliche "Deutung" des Textes, wo es immer Freude bereitet, noch mehr zu erfahren, was der Text hergibt.

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nusskeks

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Re: Impulse

von nusskeks am 07.05.2025 18:40

Ich plane, hier Impulse zu schreiben. Darauf muss von eurer Seite nicht unbedingt reagiert werden. Das Ziel ist, etwas vom Wort Gottes zu schreiben, was geeignet ist uns zu ermutigen, zu ermahnen oder einfach zu stärken.

gruß
nk

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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nusskeks

56, Männlich

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Impulse

von nusskeks am 07.05.2025 18:31

Impuls zu Markus 6,30–44: „Gebt ihr ihnen zu essen"

Jesus und seine Jünger sind erschöpft. Die Jünger kommen gerade von einem intensiven Dienst zurück, berichten voller Eifer, was sie in seinem Namen getan haben. Jesus lädt sie ein: „Kommt mit an einen einsamen Ort und ruht euch ein wenig aus" (V. 31). Doch die Ruhe währt nicht lange. Die Volksmengen eilen ihnen voraus. Statt genervt zu reagieren, wird Jesus innerlich bewegt: „Er hatte Erbarmen mit ihnen, denn sie waren wie Schafe ohne Hirten" (V. 34).

Dieser Satz ist zentral. Jesus sieht mehr als eine Menschenmenge – er sieht verlorene, orientierungslose Seelen. Und obwohl er müde ist, beginnt er, sie zu lehren. Wahre Hirtenliebe erkennt sich nicht an der Kraft, die man hat, sondern an der Bereitschaft, sich hinzugeben.

Als es spät wird, drängen die Jünger: „Schick sie weg, damit sie sich etwas zu essen kaufen." Menschlich gesehen nachvollziehbar. Doch Jesus antwortet mit einer Zumutung: „Gebt ihr ihnen zu essen!" (V. 37). Ein Auftrag, der völlig überfordernd wirkt – 5.000 Männer plus Frauen und Kinder? Wovon?

Diese Szene ist keine romantische Brotvermehrung, sondern ein tiefes geistliches Prinzip: Jesus führt seine Jünger bewusst an die Grenze ihrer Möglichkeiten. Ihre Lösung heißt: Geld, Organisation, Realismus. Jesu Lösung beginnt mit einer Frage: „Was habt ihr?" – Fünf Brote, zwei Fische. Zu wenig. Völlig unzureichend. Doch: Was wir in Jesu Hände legen, wird genug.

Jesus lässt die Menschen in Gruppen lagern – es herrscht Ordnung, keine Panik. Er dankt Gott – bevor sich etwas verändert hat. Er bricht das Brot – in einem Akt, der auf das spätere Abendmahl vorausweist. Und dann geschieht das Wunder: alle essen, alle werden satt – und es bleibt mehr übrig als am Anfang vorhanden war.

Das Evangelium zeigt: Wer auf Jesus hört, wird nicht mit einem überfordernden Auftrag alleingelassen. Ja, seine Forderungen übersteigen unsere Kraft. Aber genau dort beginnt der Glaube: wenn wir mit dem Wenigen, das wir haben, zu Jesus kommen und ihm vertrauen.

Dieser Text lehrt uns drei Dinge:

1. Mitleid sieht mehr – nicht nur das Offensichtliche, sondern das innere Bedürfnis des Menschen.

2. Glaube rechnet mit Jesus – nicht nur mit dem, was wir selbst können.

3. Gottes Versorgung ist überreich – aus Wenigem wird Fülle, wenn wir es in seine Hände legen.

Jesus fragt uns heute noch: „Was habt ihr?" Vielleicht erscheint es dir zu wenig – Zeit, Kraft, Worte, Liebe. Doch in Jesu Händen wird es nicht nur genug – es wird überfließend.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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Burgen

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Re: Tageslese (27) Wenn bei dir ein Fremder in eurem Land lebt, --- 3.Mose 19,33

von Burgen am 07.05.2025 08:31


Mittwoch  


Der HERR antwortete Hiob: Wo warst du, als ich die Erde gründete und 
zum Meer sprach: "Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter; 
hier sollen sich legen deine stolzen Wellen!"?                    Hiob 38,4.11  

Matthäus 8,26-27  
Jesus stand auf und bedrohte den Wind und das Meer;  
und es ward eine große Stille.  
Die Menschen aber verwunderten sich und sprachen:  
Was ist das für ein Mann, dass ihm Wind und Meer gehorsam sind?  


TagesL: Epheser 4,11-16    fortlL: Kolosser 3,18-4,1    Ps 23  





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

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Re: Warum das Herz Zeichen so beliebt ist?

von Burgen am 06.05.2025 13:05


Kol 2,8
ELB CSV
Gebt acht, dass nicht jemand da sei, der euch als Beute wegführt durch die Philosophie und durch eitlen Betrug, nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt, und nicht nach Christus. 

BB
Gebt acht, dass euch niemand in die Falle lockt! Weder durch seine Philosophie noch durch falsche Lehren, die nur auf menschlicher Überlieferung beruhen. Ihre Grundlage sind die Elemente dieser Welt – und nicht Christus! 

SLT
Habt acht, dass euch niemand beraubt durch die Philosophie und leeren Betrug, gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den Grundsätzen der Welt und nicht Christus gemäß.

::: 

 Philosophie und Glaube wie die Heilige Schrift den Menschen sieht, sind sehr unterschiedlich. 

An einer Bibelbriefstelle wird sogar gewarnt sich der Philosophie besonders zu beschäftigen. 
Wobei dies gerade heutzutage, wie auch zu früheren Zeiten, hoch im Kurs zu sein scheint. 
Und wir erleben dies ja auch gerade, Diskussionen führen eigentlich ins Leere, bezogen auf 
den christlichen Glauben durch Offenbarung dessen, was Gott Jesus uns gibt. 

Philo... beschäftigt eigentlich nur mehr oder weniger Kopfwissen, spielt und füllt den Kopf ohne 
dass in die Ewigkeit geleitet wird, denke ich als Laie. 
Kenne jedoch einige, die sogar Dr arbeit in Philo haben und erst danach sich der Theologie 
zugewandt haben und sie ausführen. 

Es wird doch selbst in der Schrift oftmals gewarnt vor Vermischung. 
Es wird auch immer schwieriger die Geister zu unterscheiden, gerade das ist in der Endzeit 
so wichtig. 
Um das zu können ist Gottes Wort und Gebet die Grundlage. 

Das Herz - welches ja auch ein Zeichen, eher das Zeichen der Liebe Gottes zu uns als Kinder 
Gottes ist, schenke uns Weisheit und Unterscheidungsvermögen. 






Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.05.2025 23:20.

Burgen

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Re: Warum das Herz Zeichen so beliebt ist?

von Burgen am 06.05.2025 12:43


Zitat:
Gewissen. (ahdt. gewizzani, Lehnübersetzung für lat. conscientia, gr. συνείδησις;
Mitwissen im Sinne eines Einverständnisses oder eines Sich-Bewusst-Seins, das eine Stellungnahme zu eigenen Handlungen beinhaltet). 

Cicero spricht von G.sbissen ohne größere philosophisch-theologische Anklänge. Bei Paulus bewertet das ... Zitaz Ende 

Bernhard Irrgang, „Gewissen", in Lexikon philosophischer Grundbegriffe der Theologie, hg. von Albert Franz, Wolfgang Baum, und Karsten Kreutzer (Freiburg; Basel; Wien: Herder, 2007), 172. 



Ja, Gewissensbisse zu haben ist den meisten Menschen sicher nicht unbekannt und  
hinterlässt auch kein schönes Gefühl. 
Und als Entschuldigung könnte dann das Herz durch die Hände geformt werden. 







Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.05.2025 23:36.

Burgen

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Re: Tageslese (27) Wenn bei dir ein Fremder in eurem Land lebt, --- 3.Mose 19,33

von Burgen am 06.05.2025 06:02

 
Dienstag 


So hört nun, ihr, die ferne seid, was ich getan habe, 
und die ihr nahe seid, erkennt meine Stärke!     Jesaja 33,13  

Jesus spricht zu Martha: Habe ich dir nicht gesagt: 
Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?    Johannes 11,40  


Lied: BG: 335,1 

Besiegt hat Jesus Tod und Nacht, stand auf im Morgengrauen. 
Sein ist die Herrlichkeit, die Macht und Hilfe ist durch ihn erwacht denen, die ihm vertrauen. 

(Ludek Rejchrt/Bedrich Surman) 

TagesL: Matthäus 9,35-10,1    fortlL: Kolosser 3,5-11    Ps 23 Der gute Hirte 





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Burgen

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Re: Warum das Herz Zeichen so beliebt ist?

von Burgen am 06.05.2025 05:52



Guten Morgen, 

ja, dies Thema nimmt kein Ende ... 

Gewissen vs Gerechtigkeit : ua aus dem Bereich Ethik sehr reichhaltige Literatur 

Von Erich Kästner zB der Überschriftssatz: Gewissen ist ein gefährlich Ding 
B 4951 in der CMV-Materialsammlung : Mensch / Menschliches / Leben des Menschen  

Gewissen 
"Das Gewissen ist fähig, Unrecht für Recht zu halten, Inquisition für Gott wohlgefällig und Mord für politisch wertvoll ... " 

::: 

Habe da zunächst an das Hiob-Buch gedacht. Zu Beginn war er ein 'Gut-Mensch', ein in sich und nach aussen ein gerechter, guter Mann in seiner Familie und seines Umfeldes.  
Aber dann ... 
wurde er von Satan angegriffen, verlor alles und saß als ein Häufchen Elend in Sack und Asche. Frau verließ ihn, Nachbarn, Freunde und Kinder mieden ihn, Kinder starben alle. 
Und er? ... 
Keine Klage Gott gegenüber - denn er galt und war sich selbst sicher - ein überaus gerechter Mann zu sein. 

Aber nun ... 
geriet er ins Fadenkreuz seiner [früheren] Freunde und in langatmige Diskussionen, indem sie ihm bezichtigten, irgend eine Sünde Hiobs müsse dies doch alles bewirkt haben ...?! 

Dann aber ... 
Gott selbst schaltete sich ein. Als im Buch nachzulesen, ziemlich spät. 
Gott sprach zu und mit ihm, dem in Asche seines Lebens sitzenden gerechten Mannes. 
Gott, der Schöpfer und HErr dieser einst vollständig, schönen, unbefleckten Erde - ließ sich in ein Gespräch mit Hiob ein. Er fragte und forderte Hiob auf zu beurteilen was Gott getan hatte und fragte, wo er gewesen war, als Gott selbst alles designte und in die Materie bunt, lebendig und schön den danach erschienen Menschen genau mitten darein setzte. 
Irgendwann dann, in den letzten Kapiteln erst, entstand ein direktes Gespräch , wie ein 4 Augen-Gespräch zwischen Hiob und Gott. Erst da erkannte er, wer Gott eigentlich ist, war und sein wird. 

So spät. Das könnte vielleicht beschämend sein - ist es jedoch nicht. Denn nun konnte Hiob dankbar, anbetend, froh und im Frieden Gottes ein total neues Leben beginnen, erfüllt vom Geist Gottes. 
Und Gott? 
Er stellte Hiob bis ins Letzte alles wieder her - ebenfalls die Einstellung zu sich selbst. Nicht mehr Selbstgerecht, sondern Gerecht in Gott - welch schöner, wertvoller Ausblick in die Ewigkeit ... 

Das Buch Hiob ist so alt - und doch immer wieder neu, hört nie auf 'irgendwie' zum Menschen zu sprechen. Gott benutzt dieses Buch für jeden von uns auf irgendeine Weise. 






Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
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Cleopatra
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Re: Warum das Herz Zeichen so beliebt ist?

von Cleopatra am 06.05.2025 04:49

Guten Morgen, 
ich kann nusskeks Worten nichts hinzufügen, es ist kurz und knapp gut erklärt.
Danke auch Burgen für deine Recherche.

Wir dürfen beim Lesen der Bibel nicht den Fehler machen, die Dinge nur aus der heutigen Sicht zu lesen.
Sie wurde damals im damaligen Kontext geschrieben.

Wenn wir also heute über das Gewissen schreiben, dann müssen wir schauen, ob es geschrieben wurde an Christen oder an alle.

Dieses "wenn du auf dein Gewissen hörst, dann hast du ein gutes Leben, dann geht es dir besser" ist einfach so nicht wahr.

Vielleicht ein bisschen in Deutschland, aber wie sieht es aus in Ländern, in denen Christen verfolgt werden? Da fänd ich es anmaßend, den Christen ein Lotta-Leben zu versprechen.
Oder denken wir einfach mal an einige Jahre zurück, als Juden hier in Deutschland verfolgt wurden.
Was hätte da das Gewissen zum braven, deutschen Bürger gesagt?
Hätte man dem Führer brav gehorcht- wäre das Gottes Wille gewesen?
Hätte man auf ein Gewissen gehört- stand da wirklich ein gutes, schönes, angenehmes Leben bevor?

Ich glaube nicht.

Die Klarstellung, bzw die Unterscheidung zwischen dem Gewissen und dem heiligen Geist ist ganz, ganz wichtig. Danke nusskeks dafür.

LG Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Argo

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Beiträge: 233

Re: Warum das Herz Zeichen so beliebt ist?

von Argo am 05.05.2025 21:17

Hallo nusskeks,

Du schreibst:
Auch deine Aussage, dass wir das Gute „nur mit Hilfe des Gewissens" erreichen können, stimmt so nicht mit dem Evangelium überein. Die Bibel sagt deutlich: „Es ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer" (Röm 3,12). Wirklich gutes Handeln vor Gott ist nur durch Jesus Christus möglich, wenn wir durch ihn gerechtfertigt sind und aus dem neuen Leben im Geist heraus handeln (Gal 5,22–25).

In den Briefen Paulus an die Römer steht im Mittelpunkt die Moral der damaligen Menschen die Jesus und seine Lehre nicht kannten. Es waren wie er sagt keiner Guter unter denen. Inzwischen sind 2000 Jahre vergangen und die Menschen haben von Jesus und seine Lehre vieles gelernt. Sie haben gelernt, dass das Gewissen denen den Erfolg in ihrem Leben bringen kann. Und so haben sie gelernt wie man das Gute in sich erreichen kann.

Wenn einige unserer Handlungen nicht richtig sind, reagiert die Seele und versucht, unseren Geist zu kontrollieren. Das Ergebnis ist, dass wir Reue empfinden, bis unser Geist von der moralischen Last unserer schlechten Taten befreit ist. Die Gewissensbisse sind die Stimme unseres Gewissens, die uns für unsere Handlungen kritisiert, mit denen wir Gottes Gesetze verletzt haben, oder lobt sie uns wenn wir was gutes gemacht haben und hat nichts mit unserem Charakter zu tun.

In dem Galata Brief Paulus 5, 25 steht: Wenn wir wirklich das Leben des Heiligen Geistes leben, müssen wir entsprechend dem handeln und uns verhalten, was der Geist uns lehrt.
Wir sollten eben mit Hilfe des Heiligen Geistes - der Jesus als Beauftragter ist - handeln und entsprechend uns im Leben verhalten. Das kann man nur wenn wir gewissenhaft sind und handeln und verhalten uns entsprechen den Gesetzen Gottes.

Du schreibst:
Die Bibel beschreibt das Gewissen als ein von Gott gegebenes inneres Empfinden für moralisch richtig und falsch (Röm 2,14–15), aber es kann getäuscht, abgestumpft oder sogar „verbrannt" sein (1 Tim 4,2).

Wir wurden mit Gottes Gesetzen geboren, damit wir auf der Erde überleben können. Unser Gewissen kontrolliert uns, ob wir diese Gesetze befolgen oder nicht. Es ist notwendig, immer einen Dialog mit uns selbst zu führen, um unsere Sackgassen zu erkennen. Wenn unser Gewissen uns nicht mehr kontrolliert, weil es verbrannt ist (nach Timotheus 4,2: Sie werden auf die Lehrer der Lüge und Täuschung hören und ihnen glauben, deren Gewissen gefühllos und unsensibel ist, als ob es verbrannt wäre.) dann hat das Gesetz des Bösen in unserer Seele Besitz ergriffen. Wir vermissen den Kontrolleur unserer Handlungen. Wir sind unkontrollierbar geworden.

Sehr oft geht das Interesse an Gott verloren und sowohl die Geistigen als auch wir fallen in ihre Nachlässigkeit. Manchmal ist unser Glaube an Gottesgesetze nicht derselbe wie am Anfang, deswegen müssen wir Reue zeigen und zur Hingabe an Gott zurückkehren. Wir tun dies, indem wir unser Gewissen aktivieren und Gottesgesetze wieder in unserem Leben einführen. Gott kontrolliert uns durch unser Gewissen und warnt uns durch das Gewissensbiss, wenn wir was falsches gemacht haben. So korrigieren wir unsere Fehler und erreichen ein besseres Leben.

Unser Gewissen steuert unser Leben und führt uns zum Besseren. Wenn wir uns entschuldigen, werden wir unsere Fehler anerkennen. Diese Gewissenhaftigkeit ebnet den Weg für unser besseres Leben, ein Leben ohne Lügen, Hass, Wut, Neid, Ironie, Schlauheit, Ungeduld, Egoismus, Ehrgeiz, Gier, Ungehorsam, Blasphemie, Diebstahl, Trunkenheit, Prostitution, Ehebruch usw. Und Gott belohnt uns für unsere Geduld, unser Leben zu verbessern und macht seine Gegenwart spürbar, indem er uns in schwierigen Zeiten unseres Lebens hilft. Diese Hilfe Gottes werden alle spüren, die sich ihm nähern und seine unendliche Liebe gebrauchen.

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